Rostock Hart Backbord

Rostock Hart Backbord Linksradikale Gruppe aus Rostock

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Im Zuge des Bundesweiten Aktionstages unter dem Motto "Nicht auf unserem Rücken" organisierten auch wir in Rostock, geme...
06/10/2020

Im Zuge des Bundesweiten Aktionstages unter dem Motto "Nicht auf unserem Rücken" organisierten auch wir in Rostock, gemeinsam mit der Gruppe Autonomia Diffusa eine Kundgebung.
Anknüpfend daran waren wir in den letzten Wochen mehrfach unterwegs um bei den größeren Betrieben Rostocks zu Flyern. Und so in kurzer Zeit viele ArbeiterInnen zu erreichen.

Es wird nicht die letzte Aktion sein, die wir im Rahmen von "Nicht auf unserem Rücken" durchgeführt haben, also bleibt gespannt!

In diesem Sinne:

Nicht auf unserem Rücken!
Alternative Sozialismus!

Am heutigen Tag feiert die Siegernation BRD die Annektion der Deutschen Demokratischen Republik. Es bleibt fragwürdig, w...
03/10/2020

Am heutigen Tag feiert die Siegernation BRD die Annektion der Deutschen Demokratischen Republik. Es bleibt fragwürdig, was die blasphemisch bezeichnete "friedliche Revolution" tatsächlich erreicht hat. Nicht nur sind Obdachlosigkeit, geschlechtliche Lohnungleichheit, Wohnungsnot und Armut wieder ein Teil der Lebenswirklichkeit unserer Klasse, auch haben die Reaktionären seit dem 03. Oktober 1990 wieder reichlich Oberwasser. Mit dem nationalistischen Freudentaumel kam der Ausverkauf einer ganzen Nation, mit der Arbeitslosigkeit die Konkurenz deutscher und migrantischer ProletarierInnen. Die Auflösung des Arbeiter- und Bauernstaats brachte den Protestierenden nichts, was Reformationsbestrebungen des verkrusteten Systems nicht besser gemacht hätten.

Der Hass und die Reaktion, erzeugt durch Armut und Ungleichheit sind zurück auf den Straßen und dieses hässliche Symptom der Reimperialisierung unseres Heimatlandes zeigte sich nicht nur in Mölln, Hoyerswerda, Lübeck und Lichtenhagen, sondern auch grade heute ganz direkt: Während der immer gleiche Haufen von AfD-Anhängern und Funktionären am Neuen Markt steht, begleitet von dem wie sonst auch größtenteils bürgerlichen Protest, ziehen die Neonazis des sog. "Dritten Weg" durch Berlin, der Weg freigeknüppelt durch faschisierte Polizeieinheiten.

Es ist offensichtlich, dass die bisherige Verfahrensweise und der immerwährende Abwehrkampf der antifaschistischen Bewegung ein Symptom des Untergangs und der Krise der sozialistischen Bewegung sind. Das viel beschworene "Antifa in die Offensive" bedeutet vor Allem den Angriff auf die bürgerliche Gesellschaft, die Beendigung von Konkurenz und Ungleichheit, das Rückbesinnen auf sozialistische Werte und Normen. Wir müssen die Menschen dort abholen wo sie stehen, Perspektiven abseits der Kapital- und Einzelkämpferlogik bringen, unsere Klasse organisieren und in ihren Kämpfen unterstützen, um eine wahrlich wirkmächtige antifaschistischen Bewegung
aufzubauen.

Heraus aus dem Abwehrkampf, hinein in den Klassenkampf!

Gegen deutschen Imperialismus, reaktionäre Ideologie und deren Profiteure!

Am gestrigen Sonntag wollte die umbenannte Gruppe "Querdenken Rostock" (Coronarebellen), beflügelt von dem "Erfolg" ihre...
21/09/2020

Am gestrigen Sonntag wollte die umbenannte Gruppe "Querdenken Rostock" (Coronarebellen), beflügelt von dem "Erfolg" ihres Konterparts in Berlin, in Rostock eine Großdemonstration durchführen, dabei erwarteten sie bis zu 10.000 TeilnehmerInnen. Der Eindruck, dass sie ein zweites Berlin an unserem Stadthafen begründen wollten, ergab sich auch aus der Gastrednerschaft des mit Neonazis kuschelnden Nana "Lifestyler". Die Mobilisation lief auf Hochtouren, mit rührseligen Bildern wurde auf Flyern und Plakaten mit Kindern und der kriselnden Wirtschaft geworben.

Rund 600 Menschen fanden letztendlich am gestrigen Sonntag den Weg zum Stadthafen, um an der Demonstration teilzunehmen. Dabei war zu Beobachten und hören, dass erneut die verschiedensten Menschen zusammenkamen. Eine massive Teilnahme von organisierten Faschisten blieb beispielsweise aus. Vereinzelt waren dennoch einige anwesend, allerdings ohne Verwendung einschlägiger Fahnen und Transparente. Ebenfalls waren viele Menschen aus dem Spektrum der VerschwörungstheoretikerInnen vor Ort, sowie eine große Zahl an Menschen, welche über private wirtschaftliche Folgen klagte.

In Berlin gab es eine massive Beteiligung aus dem rechten Spektrum und da auch in Rostock reaktionäre Kräfte seit Beginn an den Protesten teilnehmen, ist es offensichtlich, dass antifaschistische Kräfte diesem Treiben Einhalt zu gebieten haben. Allerdings führt die Strategie der Konfrontation in unseren Augen ins Leere: Zu stark sind die Zentripetalkräfte, wenn tatsächlich Besorgte mit Coronaleugnern, Bill Gates Verschwörern und Faschisten in einen Topf geworfen werden. Weitergehend ist auch die Teilnahme eines an dieser Stelle nicht näher zu nennenden Unternehmerverbandes von Interesse, der die politische Forderung nach Beendigung der eh schon laschen Coronamaßnahmen nicht aus rechtsextremen oder verschwörungsideologischem Anschub, sondern aus bloßem Profitzwang voran treibt. Dass sie hierbei offensichtlich die Zusammenarbeit mit Faschisten, Reaktionären und Verblödeten nicht scheuen, ist für uns als klassenbewusste AntifaschistInnen nur logisch und in Anbetracht des Zusammenhangs von Kapitalinteresse und Durchsetzungsmöglichkeiten dieser durch Unterstützung reaktionärer Ideologien nicht wirklich verwundernswert.

Aus diesen Beobachtungen ergeben sich für uns zwei Handlungsoptionen, die Linke, KommunistInnen und andere progressive Organisationen im Umgang mit dieser "Bewegung" einhalten sollten: Konfrontiert nicht alle Teilnehmenden auf einer Ebene, eine Trennung zwischen den verschiedenen Lagern innerhalb der Querdenken-Proteste muss vorgenommen werden, um vernünftig gegen diese zu arbeiten. Die jeweiligen Klassen- oder Ideologieinteressen der teilnehmenden Gruppen unterscheiden sich teils zutiefst und es ist ein Leichtes, diese mit der richtigen Herangehensweise als widersprüchlich zu entlarven. Zum Anderen muss aufgeklärt werden: Klärt diejenigen auf, die von der potentiellen Erfüllung dieser Forderung nichts haben! Es wird die arbeitende Klasse sein, die bei eventueller Lockerung der Maßnahmen am Arbeitsplatz oder durch steigende Fallzahlen in der Freizeit erkranken wird, es wird die arbeitende Klasse sein, die die Folgen der Krise zu tragen haben wird. Es wird Zeit, die diffuse Unsicherheit, den undefinierten Zorn in eine konstruktive Richtung zu lenken, in Richtung der Unternehmerverbände, der Chefs und der reaktionären und verschwörungsideologischen Führer, denn sie sind es, die von dieser Krise und ihrem "Protest" profitieren, sei es durch Lockerungen, Entlassungen oder YouTube-Klickzahlen. Der gemeine Angehörige unserer Klasse, hat hier nichts zu gewinnen.

Wir müssen gemeinsam kämpfen, um aus der Krise eine Chance zu machen! Lasst sie nicht den falschen Propheten folgen, sondern organisiert sie um gemeinsam unser aller Interessen durchzusetzen! Diese Krise darf nicht den Reaktionären und Faschisten mehr Auftrieb verschaffen, diese Krise darf nicht auf unserem Rücken ausgetragen werden!

Bildquelle: Bildwerk Rostock

11/09/2020

+++ teilen +++ call for action +++

Während die BRD Krieg und Elend täglich produziert, schaffen es Ereignisse wie die Brände in Moria kurzzeitig in die Medien und damit ins Bewusstsein. Das deutsche Kapital will nun 150 unbegleitete Jugendliche aufnehmen, in der Hoffnung damit sein Gesicht zu wahren. In den griechischen Lagern sind zehntausende Menschen eingepfercht, wie Tiere in der industriellen Massentierhaltung. Diese Ereignisse machen aber auch wiederum deutlich, dass dieses ganze System auf solcher Ungerechtigkeit aufbaut, doch sie nennen uns Kriminelle und Terroristen. Verfolgen uns, weil wir eine andere Welt nicht nur für möglich halten, sondern auch dafür aktiv kämpfen. Auch wenn sie uns vor Gericht zerren, die Verbrecher sind die Menschen, die dieses System verteidigen.

Morgen gibt es die Möglichkeit solidarisch zu sein und mit uns gemeinsam nicht nur gegen Repression sondern auch gegen dieses System auf die Straße zu gehen!

+++

Hier noch mal der Aufruf:

Der Staat schickte am 31. August etwa 200 Polizisten, um uns zum Teil mit dem SEK und Maschinengewehren aus dem Bett zu holen. Sie durchsuchten 28 Objekte bei 22 Beschuldigten. Der Vorwurf ist, dass sie Mitglieder des Roten Aufbau Hamburgs wären und zusammen eine kriminelle bzw. terroristische Vereinigung gebildet hätten. Der Rote Aufbau besteht aus jungen Menschen, die in unterschiedlicher Zusammensetzung nun mittlerweile mehr als 10 Jahre linke Politik machen. Diese Kontinuität ist ziemlich selten geworden in der linken Bewegung und so haben wir uns eine gewisse Bekanntheit erarbeitet. Wir haben in dieser Zeit viele Rückschläge erlitten und uns immer wieder aufgerappelt und versucht weiter zu entwickeln, weil für uns linksradikale Praxis eben mehr ist als eine Jugendrevolte. Wir stehen für eine konsequente Haltung im Klassenkampf und dem Staat gegenüber, was diesem in Hamburg schon immer ein Dorn im Auge war. So wurden wir immer wieder mit Repression überhäuft, aber konnten uns auf unsere GenossInnen und den Zusammenhalt verlassen. Die aktuelle Repressionswelle ist aber in ihrer Qualität und Quantität auch für uns überraschend und wir können dem Druck nur als gesamte Bewegung standhalten. Denn auch wenn wir und Personen, die sie uns zurechnen, konkret betroffen sind, so gilt dieser Angriff in erster Linie der gesamten Linken.

Wir sind in den Fokus der Repression geraten, weil wir für einen konsequenten Antifaschismus stehen. Sie werfen uns konkret vor, wir hätten dazu aufgerufen Naziaufmärsche zu verhindern und das wären Aufrufe zu Straftaten. Während dieser Staat zuschaut, wie sich die Rechten bewaffnen, die Sicherheitsorgane unterwandern und Menschen ermorden, will er uns verbieten uns vor Faschisten zu schützen und gegen rassistische Umtriebe aktiv zu werden.

Für unseren Internationalismus sollen wir kriminalisiert werden, weil wir praktische Solidarität mit Kämpfen in anderen Ländern organisieren. Sie werfen uns vor zu den Protesten in Frankreich gegen die Arbeitsmarktreformen gereist zu sein, sowie griechische GenossInnen vor Ort unterstützt zu haben. Während wir uns für Solidarität von Unten einsetzen, stürzte die BRD weite Teile der griechischen Bevölkerung mit ihrer mörderischen Krisenpolitik ins Elend.

Sie unterstellen uns eine kriminelle Energie, weil wir manchmal unsere Handys ausgemacht oder nicht mitgenommen haben. Sie stellen immer mehr Kameras auf, die Befugnisse der Sicherheitsbehörden werden extrem ausgeweitet und schon lange basteln sie an einem Überwachungsstaat. Was früher wie Science-Fiction erschien, ist heute Alltag geworden. Der „gläserne Bürger“ ist vielleicht ein Ideal für die Akteure in diesem Staat, aber sicherlich nicht für uns. So sind die bürgerlichen Grundrechte schon so durchlöchert, dass sie in weiten Teilen einfach nicht mehr vorhanden sind.

Dabei unterstellen sie uns gegen die freiheitlich demokratische Gesellschaftsordnung zu sein. Wir würden uns dafür einsetzen, diese durch den Sozialismus zu ersetzen. Mit dieser Floskel haben sie 1956 schon die KPD verboten. Ihr Verständnis von Freiheit bedeutet für uns Ausbeutung und Unterdrückung. Ihre Form der Demokratie soll ihre Klassenherrschaft nur manifestieren. Wir aber sind KommunistInnen, welche für die Befreiung der Mehrheit der Bevölkerung stehen. Unsere Gesellschaftsordnung wird freier und demokratischer sein, als jedes kapitalistische System es jemals war.

Für ihren Gesichtsverlust während der G20-Proteste wollen sie uns nun verbieten und in eine Reihe mit radikalen Islamisten, schwerbewaffneten Faschisten oder Massenmördern stellen. Wir sollen die radikalen Proteste organisiert haben und durch das Camp im Volkspark die logistische Basis für die Krawalle geschaffen haben. Während sie 100-130 Millionen für einen unsinnigen Gipfel ausgegeben haben, mussten wir uns eine Wiese für das Camp durch gesellschaftlichen Druck erkämpfen.

Durch ein Konstrukt aus Lügen und wilden Behauptungen unterstellen sie uns, die Privatautos von dem Polizeidirektor der „Task-Force-Drogen“ angezündet zu haben. Dieser Vorwurf wiegt schwer, weil uns dadurch die Bildung einer terroristischen Vereinigung unterstellt wird und die Polizei damit noch weitreichendere Befugnisse erhält, als sie ohnehin schon hat. Uns werfen die Bullen vor Gewalttäter zu sein, während sie dafür bezahlt werden Schwarzfahrer in den Knast zu stecken, Menschen aus ihren Wohnungen zu werfen, Kinder zu verprügeln, die gegen rassistische Polizeigewalt demonstrieren oder einfach nur mit einem E-Scooter auf dem Gehweg fahren.

Wir stehen für eine politische Arbeit, welche die Wut der Menschen nicht in dieses System integrieren will. Unsere Interessen stehen unversöhnlich ihren entgegen. Weder lassen wir uns integrieren, noch werden wir kampflos das Feld räumen. Der Wunsch nach einer anderen Welt treibt uns an und wird immer stärker sein als ihre Repression, wenn wir als linke Bewegung es schaffen trotz all unserer Differenzen zu verstehen, dass aktuell nicht nur eine Gruppe im Fokus steht, sondern die gesamte linke Praxis und weite Teile der Bewegung.

Es ist Zeit aus seiner spezifischen linken Blase auszubrechen und sich klar zu werden, dass wir die ersten sind, aber wenn wir uns nicht zusammen dagegen wehren, wohl nicht die Letzten sein werden, die sie mit solchen Vorwürfen kriminalisieren. Unsere Solidarität wird ihrer Repressionswelle standhalten.

Kampf ihrer Klassenjustiz!

Solidarische Grüße von Hansestadt zu Hansestadt!Wir grüßen heute unsere GenossInnen vom Roten Aufbau Hamburg. Am frühen ...
04/09/2020

Solidarische Grüße von Hansestadt zu Hansestadt!

Wir grüßen heute unsere GenossInnen vom Roten Aufbau Hamburg. Am frühen Montagmorgen wurden sie durch die Staatsmacht mit der Maschinenpistole am Kopf geweckt, 22 Personen und 28 Objekte, darunter das Veddeler Stadtteilzentrum »Lüttje Lüüd« wurden durchsucht und diverse Datenträger beschlagnahmt. Es spricht für die Natur der Gruppe und dieses §129-Verfahrens (Bildung einer kriminellen Vereinigung), dass keine verbotenen Gegenstände wie Waffen oder ähnliches gefunden werden konnten.

Während die bürgerliche Presse von der Polizeimeldung abschreibt und brav die Mär der "linksextremen" Chaoten rezipiert, ist es uns klar, dass es hier mitnichten gegen kriminelle Chaoten, sondern gegen eine der bedeutensten kommunistischen Organisationen unseres Landes geht. Die Klasssenjustiz zeigt hier wieder ihr wahres Gesicht, da den GenossInnen kein konkreter Tatvorwurf genannt werden konnte und diese lediglich auf Grund ihres klassenkämpferisches Engagement verfolgt werden.

Kurt Tucholskys Worte "Ich habe nichts gegen Klassenjustiz; mir gefällt nur die Klasse nicht, die sie macht. Und daß sie noch so tut, als sei das Zeug Gerechtigkeit – das ist hart. Und bekämpfenswert.", scheinen uns in diesem Zusammenhang angebracht.

Wir werden weiterhin solidarisch mit den GenossInnen stehen und unser antagonistisches Verhältnis diesem Staate gegenüber beibehalten- bis unsere Klasse, die Klasse der Ausgebeuteten und Unterdrückten wieder die Justiz macht.

Kampf ihrer Klassenjustiz!
Solidarität mit dem Roten Aufbau! 🚩

Solidarität mit unseren FreundInnen und GenossInnen aus Hamburg!
31/08/2020

Solidarität mit unseren FreundInnen und GenossInnen aus Hamburg!

+++ Razzien +++ $129 - Verfahren +++

Heute morgen hatten wir und Leute, die sie uns zuordnen, mal wieder Besuch. Teilweise kamen sie wieder mit SEK-Einheiten und haben Leute mit Maschinengewehren aus dem Bett gezogen. Es gibt ein Verfahren gegen unsere Struktur wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung nach Paragraph 129 StGB. Wir können aktuell das Ausmaß der Operation gegen uns nicht überblicken, aktuell gehen wir von etwa 10-15 Hausdurchsuchungen aus. Außerdem wurde der linke Stadtteilladen Lüttje Lüüd durchsucht. Es wurde jegliche Technik und Notizen mitgenommen, sowie einzelne Kleidungsstücke. Wir wissen, dass der 129 StGB berühmt ist als Schnüffelparagraphen, selten kommt es überhaupt zur Anklage, weil das primäre Ziel ist unsere Strukturen zu durchleuchten.

Getroffen hat es uns, gemeint ist aber die gesamte radikale Linke. Wir rufen auf, heute sich mit Abstand und Masken vor der Roten Flora um 19 Uhr zu treffen, dies ist der bisher gängige Umgang in Hamburg mit solch schweren Angriffen auf Teile der Bewegung. Wir würden uns freuen, wenn wir viele werden und eine kollektive Antwort darauf gehen!

Wir lassen uns von solchen Maßnahmen nicht abbringen von unserer Praxis, wir bleiben antagonistisch dem Klassenstaat gegenüber!
Nieder mit der Klassenjustiz!

Sexismus auf eBay Kleinanzeigen – im Kapitalismus nichts ungewöhnlichesWir leben im Patriarchat, da ist es nichts ungewö...
05/08/2020

Sexismus auf eBay Kleinanzeigen – im Kapitalismus nichts ungewöhnliches

Wir leben im Patriarchat, da ist es nichts ungewöhnliches, dass wir in nahezu allen Lebensbereichen mit Sexismus konfrontiert sind. Dies wird sich auch nicht ändern können, sofern nicht der Stützpfeiler des Patriarchats, der Kapitalismus, abgeschafft wurde. Dies bedeutet die Aufhebung der Klassengesellschaft im Sozialismus und somit für uns Frauen die einzige Möglichkeit uns zu befreien. Trotzdem erachten wir es als sinnvoll auf den tatsächlichen Sexismus im Patriarchat einzugehen und wollen dies heute, anhand eines von uns durchgeführten Experiments darstellen.
Unser eBay Kleinanzeigen Experiment orientiert sich an einem ähnlichen Experiment von PULS Reportage. Da diese allerdings nur ein bürgerliches Medium ist, also ein Medium im Sinne der herrschenden Klasse, wollten wir als Kommunistinnen ebenfalls einen Bezug nehmen, der nicht bei „ihr müsst euch nur etwas ändern, dann haben wir den Sexismus besiegt“ stehen bleibt.
Für unser Experiment haben wir über eBay Kleinanzeigen in verschiedensten Städten Anzeigen als Babysitterinnen geschaltet und auf die Reaktionen gewartet. Diese waren für uns tatsächlich schockierend. Die Ergebnisse könnt ihr auf den beigefügten Screenshots sehen.
Wir haben diese Screenshots auch an eBay weitergeleitet, nicht weil wir denken eBay wäre ernsthaft in der Lage den gesellschaftlichen Sexismus durch irgendwelche profitmaximierenden Kampagnen zu bekämpfen, sondern weil wir hoffen eine breitere Aufmerksamkeit für diese Thematik und unserer Positionen schaffen zu können. Bis jetzt hat sich der zuständige Pressesprecher nicht dazu geäußert, aber wir bleiben dran.
Es ist uns ebenfalls wichtig darauf einzugehen, in welcher Lage sich die Frauen befinden, die während der Suche nach beispielsweise Babysitter-Tätigkeiten mit Sexismus und Prostitutionsanfragen konfrontiert werden: Es sind Frauen aus der ArbeiterInnenklasse, die sich durch wirtschaftlichen Zwang Nebentätigkeiten zu ihren oftmals schon vorhandenen Jobs suchen müssen oder junge Frauen, welche sich so ihre Ausbildung oder ihr Studium finanzieren. Es sind unsere Klassenschwestern, welche an dieser Stelle, zu der allein der Kapitalismus sie führt, sich noch mit Sexismus auseinander setzen müssen.
Wir wollen euch deshalb dringend dazu aufrufen: Organisiert euch und kämpft gegen den Kapitalismus! Nur wenn wir uns als Frauen mit unseren Klassenbrüdern gegen den Kapitalismus stellen, werden wir es erreichen auch den Sexismus nachhaltig bekämpfen zu können. Erst wenn der Kapitalismus durch den Sozialismus abgelöst wurde, können wir durch die Frauenrevolution auch das Patriarchat ein für alle Mal zerschlagen!

Für den Sozialismus!
Für die Frauenrevolution!

Am Samstag alle nach Burg! Stabile Linke Strukturen in der Provinz unterstützen! Team
20/07/2020

Am Samstag alle nach Burg!

Stabile Linke Strukturen in der Provinz unterstützen!

Team

18.7. Aktionstag gegen ihre Krise!  "Stellenabbau, Kurzarbeit, stagnierende Löhne und Betriebsschließungen: Längst hat s...
14/07/2020

18.7. Aktionstag gegen ihre Krise!



"Stellenabbau, Kurzarbeit, stagnierende Löhne und Betriebsschließungen: Längst hat sich die Corona-Krise in eine schwere Wirtschaftskrise gewandelt. Die Lösung der Regierung zeigt wo die Prioritäten liegen: Milliarden für Konzerne, damit die weiter Dividenden an die Aktionäre ausschütten können, während gleichzeitig darüber diskutiert wird den Mindestlohn zu senken und die Arbeitszeiten zu erhöhen. Die Rechnung für das 1,2-Billionen-Euro-Paket wird der Staat am Ende den ArbeiterInnen präsentieren wollen. Wir sagen: Es ist Zeit, dass wir uns wehren! Die Reichen sollen die Krise bezahlen!"

Kommt mit uns am 18.07 auf die Straße!

14 Uhr Kröpeliner Tor!

Gerade machen gegen ihre Krise!

Ganzer Aufruf: https://nichtaufunseremruecken.noblogs.org/nichtaufunseremruecken-die-reichen-sollen-die-krise-bezahlen/

Hier für euch der Redebeitrag: Corona, Frauen, Sozialismus - von Femmes Rouge, welchen unsere GenossInnen am diesjährige...
14/06/2020

Hier für euch der Redebeitrag: Corona, Frauen, Sozialismus - von Femmes Rouge, welchen unsere GenossInnen am diesjährigen ersten Mai in Greifswald verlesen haben.

Für die Frauenrevolution!
Für den Sozialismus!

YouTube Link:

Der Redebeitrag wurde auf der 1. Mai Demonstration in Greifswald gehalten.

Am heutigen Sonntag Vormittag besuchten einige unserer GenossInnen den Gedenkstein für Fiete Schulze auf dem Ulmemcampus...
07/06/2020

Am heutigen Sonntag Vormittag besuchten einige unserer GenossInnen den Gedenkstein für Fiete Schulze auf dem Ulmemcampus, um ihn mit Blumen anlässlich seines gestrigen Todestag zu gedenken.

Fiete Schulze war Antifaschist und Widerstandskämpfer, denn Fiete Schulz war Kommunist! Aus einer Hamburger Arbeiterfamilie stammend, war er seit seiner Jugend politisch aktiv. Im Jahr 1920 wirkte er bei der Zerschlagung des Kapp Putsches mit und trat der KPD bei. In dieser war Fiete Schulze vorallem für die politisch idedologische Schulung der Miglieder des Rotfrontkämpferbundes zuständig. Dafür studierte er an der Universität in Leningrad.

Der Arbeiter Tönnies Hellmann schrieb später: “Ich war gespannt auf den ersten Tag und auf Fiete Schulze. Ich sehe ihn heute noch in das Zimmer reinkommen. Die erste Frage, die er mir stellte, war: “Was ist der Staat?” Ich war noch zu doof, ich konnte gar keine Antwort geben (..) Dann hat Fiete Schulze gesagt:”Der Staat ist das Ausführungs- und Unterdrückungsorgan der jeweils herrschenden

Klasse!” Den Satz hämmerte er uns richtig ein und am Ende haben wir den auch alle begriffen.”

Doch wieso ist es so wichtig, dass wir uns stets an die proletarische Bewegung zurück erinnern und ihrer Akteure gedenken? Nun, es ist allein Verdienst eben dieser proletarischen Bewegung, dass es uns als ArbeiterInnen in der BRD vergleichsweise nicht total beschissen geht. Erfolge gegen die herrschende Klasse wurden immer durch die ArbeiterInnenbewegung erzielt und es ist einzig und allein eine starke proletarische Bewegung, welche es gemeinsam mit uns KommunistInnen schaffen kann, allen Menschen in unserem Land ein gutes Leben zu verschaffen. Nur sie kann dafür sorgen, dass die sozialistische Revolution siegen wird!

Und deshalb möchten wir abschließen mit den letzten Worten, die Fiete Schulze vor seiner Hinrichtung sprach:

"Es wird einen Kämpfer weniger geben ! Aber siegen werden wir trotzdem!"

Wenn ihr mehr Material zu Fiete Schulze haben möchtet, kommt in unseren Telegram Kanal!

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