Heinrich Böll Stiftung Saar

Heinrich Böll Stiftung Saar Die grüne politische Stiftung
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Die Heinrich Böll Stiftung Saar widmet sich vorrangig der politischen Bildungsarbeit zur Förderung der demokratischen Willensbildung, des gesellschaftspolitischen Engagements und der Völkerverständigung. Dabei orientiert sie sich an den politischen Grundwerten Ökologie, Demokratie, Solidarität und Gewaltfreiheit. Die Stiftung ist Ort für politische Debatten und fördert den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

28/07/2026

🕯️ Berlin, wir sind bei euch.

Morgen um 19 Uhr ist Mahnwache in Saarbrücken. Tbilisser Platz, vor dem Staatstheater.

Wir verurteilen die Tat ohne jede Einschränkung. Und wir lassen nicht zu, dass sie benutzt wird, um Menschen gegeneinander zu stellen.

📍 Tbilisser Platz, vor dem Staatstheater
🗓️ Mittwoch, 29.07., 19 Uhr

Kommt vorbei. Bringt eine Kerze mit. 🏳️‍🌈

Tobias Kessler hat für die Saarbrücker Zeitung die aktuelle Ausgabe der Saarbrücker Hefte besprochen.Besonders empfehlen...
07/07/2026

Tobias Kessler hat für die Saarbrücker Zeitung die aktuelle Ausgabe der Saarbrücker Hefte besprochen.
Besonders empfehlenswert ist der Beitrag von Sven Beckert. In diesem beschreibt er die Geschichte der Völklinger Hütte und der Familie Röchling, die in seinem viel beachteten Buch "Kapitalismus" in vier Kapiteln behandelt wird, in einem neuen eigenständigen und gut lesbaren Text.

Unser Mitarbeiter Erich Später widmet sich in dieser Ausgabe dem Abstimmungskampf 1955 über die Europäisierung der Saar und sucht Erklärungen für das Scheitern der saarländischen Republik (1947–1955).
Die Saarbrücker Hefte sind im Buchhandel oder als Direktbestellung zu erhalten: https://saarbrueckerhefte.de/aktuelles-heft-133

Raubtier-Kapitalismus in Völklingen, schwuler S*x in Saarbrücken, die Saar-Jugend der AfD und ein brutaler Blick auf Gronig. Die jüngste Ausgabe der „Saarbrücker Hefte“ bietet einiges.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einer Spezialeinheit der ukrainischen Armee den Ehrentitel „Helden der...
22/06/2026

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einer Spezialeinheit der ukrainischen Armee den Ehrentitel „Helden der UPA“ der "Ukrainische Aufstandsarmee" (UPA) verliehen. Die UPA war von 1941-1945 die bewaffnete Formation der „Organisation ukrainischer Nationalisten“ (OUP). Diese kollaborierte unter ihren historischen Anführern Stepan Bandera und Andrij Melnyk mit Nazi-Deutschland. Die UPA war aktiv an der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung beteiligt und ermordete 1943/1944 in der westlichen Ukraine und in Ostpolen etwa 100.000 polnische Zivilisten. Die Verleihung ruft seitdem in Israel und Polen heftige Empörung hervor und ist ein Affront gegen Millionen Ukrainer, die auf Seiten der Roten Armee gegen Nazi-Deutschland gekämpft haben. Mehr als sieben Millionen Ukrainer verloren ihr Leben zwischen 1941-1945. Das Land war 1945 fast völlig zerstört. Die jüdische Bevölkerung wurde unter Beteiligung der OUN / UPA von der deutschen Besatzungsmacht fast ausgelöscht. Die empörende Ehrung schwächt das Land politisch und moralisch in seinem gerechten Verteidigungskrieg gegen das großrussische Putin-Regime. Die demokratische Ukraine definiert sich als politische Nation ungeachtet der ethnischen Herkunft ihrer Bürgerinnen. Die Ehrung der antisemitischen Ethno-Krieger und Nazi-Kollaborateure der OUN/UPA ist von Präsident Selensky rückgängig zu machen.
Erich Später hat im Jahr 2014 die Geschichte der ukrainischen Kollaborateure für die Zeitschrift Konkret aufgeschrieben.

Alena Wagnerová mit dem Gustav-Regler-Preis ausgezeichnetUnser langjähriges Vorstandsmitsmitglied Alena Wagnerová wurde ...
15/06/2026

Alena Wagnerová mit dem Gustav-Regler-Preis ausgezeichnet

Unser langjähriges Vorstandsmitsmitglied Alena Wagnerová wurde am Freitag, den 11.06.2026 mit dem Gustav-Regler-Preis für ihr Lebenswerk geehrt. Der Gustav-Regler-Preis würdigt die erbrachte herausragende literarische Gesamtleistung.

Herzlichen Glückwunsch!

Die tschechisch-saarländische Autorin Alena Wagnerová wird 90 Jahre alt – und jetzt im Saarland für ihr Lebenswerk mit dem Gustav-Regler-Preis geehrt. Der Lebensweg einer Schriftstellerin mit unbändigem Interesse an Menschen.

26/05/2026

📢 Veranstaltungsankündigung 📢

Am Mittwoch, den 03. Juni um 19 Uhr, ließt die Übersetzerin Elisabeth Edl im im Rahmen der Lesereihe BÖLL & HOFSTÄTTER in der Stiftung Demokratie Saarland aus dem Werk von George Sand "Nanon" und spricht über Autorin und Werk mit Tilla Fuchs.

Revolution ist Männersache? Nein! Denn George Sand, die unkonventionelle, provozierende Frau unter den französischen Klassikern, erzählt es anders: Nanon ist vierzehn, als 1789 die Revolution losbricht und alle Stände niederreißt. Das Bauernmädchen, eine Leibeigene, wird Zeugin und Akteurin in einem der größten Umbrüche der Geschichte. Als Mädchen noch Analphabetin, schreibt Nanon im Alter ihr Leben auf: die packende Emanzipations und Bildungsgeschichte einer Frau in einem männlich geprägten Jahrhundert.

George Sand (1804-1876), schrieb zahlreiche Romane und Theaterstücke. Ihre Werke und ihre unkonventionelle Lebensweise machten sie bald zu einer bekannten, auch skandalisierten öffentlichen Person und zur erfolgreichsten Autorin ihrer Zeit. Heute gilt sie als eine der ersten engagierten Schriftstellerinnen in der Weltliteratur.

Die Eintrittskarten (8 Euro, erm. 5 Euro) erhaltet ihr in der Buchhandlung St. Johann, Kronenstraße 6, 66111 Saarbrücken, Tel.: 0681-95805464 oder über: [email protected].

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit Heinrich Böll Stiftung Saar, dem SR 2 KulturRadio und Ludwig Hofstätter im Rahmen der bereits benannten Lesereihe BÖLL & HOFSTÄTTER.

Dietmar Klostermann hat in einem Artikel für die Saarbrücker Zeitung die wichtigsten Eckdaten der Nazivergangenheit des ...
20/05/2026

Dietmar Klostermann hat in einem Artikel für die Saarbrücker Zeitung die wichtigsten Eckdaten der Nazivergangenheit des FV Saarbrücken (Vorgängerverein des 1. FC Saarbrücken) beschrieben, die Luca Zarbock bei unserer gemeinsamen Veranstaltung mit der Aktion 3.Welt Saar im Filmhaus Saarbrücken vorgestellt hat.

Nachzulesen sind die Ergebnisse der Recherche des Arbeitskreises "Blau-Schwarze Geschichte" in den Saarbrücker Hefte. Dort hat Luca Zarbock in den Ausgaben 128, 130 und 131 über die NS-Geschichte des FCS geschrieben.

Zu empfehlen ist auch der Artikel von Erich Später über den im SZ-Artikel erwähnten Herrmann Neuberger (Saarbrücker Hefte Nr. 123).
Dieser beleuchtet den Werdegang des langjährigen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), seine enge Beziehung zur Nazi-Größe Hans Ulrich Rudel sowie seine Verweigerung, sich für eine mögliche Rettung von Elisabeth Käsemann einzusetzen.

Elisabeth Käsemann befand sich 1977 in einem Folterlager der argentinischen Junta, wurde dort über Wochen auf die furchtbarste Weise gequält und ermordet.
Nachzulesen hier:https://boell-saar.de/wp-content/uploads/2024/08/Saarbruecker-Hefte-123_NEUBERGER.pdf

Am 8./9. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg in Europa mit der Kapitulation Deutschlands in Reims und Berlin. Zur Erinnerun...
08/05/2026

Am 8./9. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg in Europa mit der Kapitulation Deutschlands in Reims und Berlin. Zur Erinnerung an diesen Tag vor 81 Jahren, veröffentlichen wir einen Text unseres ehemaligen langjährigen Geschäftsführers Erich Später, der vor allem über den sowjetischen Beitrag zur militärischen Niederschlagung des Nationalsozialismus schreibt.

Der Text ist im konkret Magazin 05/2015 anläßlich des 70. Jahrestags der deutschen Kapitulation erschienen und war Teil einer unregelmäßigen Serie aus Anlass des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion 1941.

Erich Später hat das Buch "Der dritte Weltkrieg. Die Ostfront 1941–1945" veröffentlicht, das die Beiträge der konkret-Serie enthält und um zusätzliche Texte erweitert wurde. (Conte-Verlag, ca. 300 Seiten, 2015)

Morgen!Lesung mit Klaus Gietinger und Sophie Roßfeld: Tote auf Urlaub. Berlin 1919Dienstag / 05.05.2026 / 19.00 UhrCafé ...
04/05/2026

Morgen!
Lesung mit Klaus Gietinger und Sophie Roßfeld: Tote auf Urlaub. Berlin 1919
Dienstag / 05.05.2026 / 19.00 Uhr
Café Kosmos / Futterstraße 4 / 66111 Saarbrücken

Lesung im Café Kosmos in Saarbrücken: Klaus Gietinger stellt seinen neuen historischen Krimi vor, begleitet von Schauspielerin Sophie Roßfeld.

Stadtrundgang mit Eberhard Wagner: Jüdisches Leben in der Kreisstadt St. Wendel+++ noch freie Plätze! +++Anmeldung per E...
21/04/2026

Stadtrundgang mit Eberhard Wagner: Jüdisches Leben in der Kreisstadt St. Wendel

+++ noch freie Plätze! +++

Anmeldung per Email: [email protected] oder Telefon: 0681 / 58 35 60

Samstag, 09.05.2026
Treffpunkt: 10:30 Uhr – Schlossplatz St. Wendel
Teil 1: Führung in St. Wendel. 10:30 – 12.00 Uhr.
Mittagspause
Teil 2: Jüdischer Friedhof St. Wendel. 14.00 – 15.30 Uhr.

Die jüdische Gemeinde der Stadt St. Wendel gehörte zu den 18 jüdischen Gemeinden des Saargebietes und war am Vorabend der Machtübernahme der N***s eine prosperierende Gemeinschaft mit eigener Synag…

Adresse

Talstraße 56
Saarbrücken
66119

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