Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken

Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken Die Feuerwehr Saarbrücken, das sind circa 700 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und einer Berufsfeuerwehr mit zwei Feuer- und Rettungswachen.

Hinzu kommt eine Jugendfeuerwehr mit rund 300 Jungen und Mädchen. Die Feuerwehr Saarbrücken besteht aus zwei tragenden Säulen, den der Freiwilligen Feuerwehr mit 17 Löschbezirken und der Berufsfeuerwehr die zwei Feuer- und Rettungswachen rund um die Uhr besetzt. Die Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken ist in die drei Löschabschnitte MITTE, OST, WEST und den Löschbezirk DUDWEILER aufgeteilt. Rund 750

Einsatzkräfte verrichten in den Löschabschnitte ihren ehrenamtlichen Dienst. Die Löschabschnittsführer unterstehen dem Wehrführer und führen die jeweiligen Löschabschnitte an.


Circa 120 Feuerwehreinsatzbeamte im mittleren, gehobenen und höheren feuerwehrtechnischen Dienst verrichten ihre Arbeit neben dem Einsatzdienst, in den unterschiedlichsten Sachgebieten und Werkstätten. Jeder Feuer- und Rettungswache ist ein Ausrückebereich zugeordnet, in den bei Einsätzen gemeinsam mit den Löschbezirken der Freiwilligen Feuerwehr ausgerückt wird.

+++ 3. BEFÖRDERUNGSABEND IM LA-WEST +++Gersweiler. Am 05.09.2026 fand zum 3. Mal der Beförderungsabend im Löschabschnitt...
06/09/2026

+++ 3. BEFÖRDERUNGSABEND IM LA-WEST +++

Gersweiler. Am 05.09.2026 fand zum 3. Mal der Beförderungsabend im Löschabschnitt West statt. Und zum 2. Mal im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde Gersweiler. Der LB16 Klarenthal organisierte federführend den Abend. Für die Beförderungen war Verwaltungsdezernent Sascha Grimm, Wehrführer Björn Weichel, stellv. Wehrführer Dennis Gramsch, 1. Vorsitzende des Feuerwehrverband im Regionalverband Saarbrücken Thomas Quint, Abschnittsführer Alexander Brand und sein Stellvertreter Sebastian Heckmann anwesend. Geladen waren die Mitglieder der Aktiven Wehr, sowie die Mitglieder der Alters- bzw. Ehrenabteilung.
Nach den verschiedenen Ansprachen wurden die Beförderungen vollzogen.

Zum Feuerwehranwärter/ -in wurden ernannt:
Joel Maul, LB15
Lilly Eifler, LB15
Elisa Lüdecke, LB15
Fabian Boudier, LB17
Nadine Resch, LB17
Luca Fischer, LB17

Zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert:
Jannik Becker, LB17
Julian Humpf, LB17
Maximilian Dolzer, LB17

Zur Löschmeisterin wurde befördert:
Jeanine Wollbold, LB17
Zum Hauptbrandmeister wurde befördert:
Claus Kürsteiner, LB16

Außerdem wurde Claus Kürsteiner das Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber vom Feuerwehrverband im Regionalverband Saarbrücken für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens verliehen.

Herzlichen Glückwunsch an die Beförderten und Geehrten.
Anschließend konnte der Abend mit einem leckeren Buffet und Kaltgetränken gefeiert werden.

Vielen Dank an den LB18 Dudweiler für den Ausschank und an Stephan Busche für das gezauberte Buffet.
Solch ein Abend dient nicht nur zur Wertschätzung der geleisteten Arbeit und ehrenamtlichen Hingabe, sondern auch zur Kameradschaftspflege im Abschnitt West.

Außerdem hat der Abend gezeigt, dass die Feuerwehr Saarbrücken immer Einsatzbereit ist. Die Alarmmannschaft und ein Teil des LB16 Klarenthal mussten zu einem Brand 5, Industriebrand ausrücken. Nachdem alles gelöscht und die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit waren konnten die Kameradinnen und Kameraden den Abend fortsetzen.

Text: FWSB PÖA
Bilder: FWSB PÖA MD

+++ ANKÜNDIGUNG: BUNDESWEITER WARNTAG +++Nicht erschrecken: Am 10. September ist Bundesweiter Warntag! Um 11:00 Uhr wird...
03/09/2026

+++ ANKÜNDIGUNG: BUNDESWEITER WARNTAG +++

Nicht erschrecken: Am 10. September ist Bundesweiter Warntag!

Um 11:00 Uhr wird es deutschlandweit laut und sichtbar: Bund, Länder und Kommunen testen gemeinsam die Warnsysteme für den Ernstfall.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) löst eine Probewarnung aus. Diese wird über verschiedene Warnkanäle verbreitet – unter anderem über:

📱 Cell Broadcast
📲 Warn-Apps
📺 Radio und Fernsehen
🖥️ digitale Anzeigetafeln
📢 Sirenen und weitere kommunale Warnmittel

Gegen 11:45 Uhr folgt die bundesweite Entwarnung – 2026 erstmals auch über Cell Broadcast.

Innenminister Reinhold Jost betont: Der Warntag dient nicht nur dazu, die technische Infrastruktur zu testen. Er soll auch dafür sensibilisieren, welche Warnmittel es gibt und wie wichtig es ist, im Ernstfall schnell und zuverlässig informiert zu werden.

📱 Damit Cell Broadcast auf eurem Smartphone funktioniert:
Euer Handy muss eingeschaltet sein und darf sich nicht im Flugmodus befinden. Außerdem sollte das Betriebssystem aktuell sein – mindestens Android 11 beziehungsweise iOS 16.1. Eine zusätzliche App ist für Cell Broadcast nicht erforderlich.

🗣️ Eure Rückmeldung zählt!
Vom 10. bis 17. September 2026 könnt ihr in einer Online-Umfrage mitteilen, über welche Warnkanäle ihr die Probewarnung erhalten habt. Die Ergebnisse helfen dabei, das Warnsystem weiter zu verbessern.

👉 Mehr Informationen gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter bbk.bund.de.
👉 Zur Umfrage: warntag-umfrage.de

Also: Wenn am 10. September um 11 Uhr das Handy Alarm schlägt oder die Sirene ertönt, ist das kein Grund zur Sorge – sondern ein wichtiger Test für den Ernstfall. ✅



Text: PÖA FFSB / MIBS, bbk.bund,de
Bilder: PÖA FFSB / Ministerium für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes

+++ ZAHLREICHE EINSÄTZE DURCH GEWITTERZELLE +++Saarbrücken. Am 28.08.2026 kam es durch eine Gewitterzelle über Saarbrück...
28/08/2026

+++ ZAHLREICHE EINSÄTZE DURCH GEWITTERZELLE +++

Saarbrücken. Am 28.08.2026 kam es durch eine Gewitterzelle über Saarbrücken zu zahlreichen Unwettereinsätzen in der Innenstadt und den östlichen Löschbezirken von Saarbrücken.

Insgesamt mussten 40 Einsatzstellen (Stand 20:30 Uhr) abgearbeitet werden. Umgestürzte Bäume, überflutete Straßen und Wasser im Keller waren die meisten Einsatzstichworte.

Eine besonders herausfordernde Einsatzstelle war in Brebach. Dort fiel eine ca. 30m hohe Birke auf eine Stromleitung zwischen zwei Gebäuden. Bevor die Feuerwehr tätig werden konnte mussten die Stadtwerke Elektro erst einmal die Stromversorgung der betreffenden Leitung abschalten. Nachdem das Kabel und die Befestigungen, über eine Drehleiter kontrolliert wurden, konnte die Feuerwehr mit der Beseitigung des Baumes beginnen.

Außerdem wurden in St. Arnual mehrere Fahrzeuge durch umfallende Bäume beschädigt. Ein Fahrzeug wurde so stark von einem Baum getroffen das es fast komplett zerstört wurde.

Es waren beide Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und alle Löschbezirke aus den Löschabschnitten Mitte und Ost im Einsatz. Außerdem wurde der LB18 Dudweiler erst in Alarmbereitschaft ins Gerätehaus und zu einem Einsatz alarmiert. Anschließend wurde die Drehleiter zur Unterstützung ins Stadtgebiet alarmiert

Es kam niemand zu Schaden oder wurde verletzt.
Vielen Dank an alle beteiligten Einsatzkräfte.

Text: FW SB PÖA
Bilder: FW SB PÖA LBs

+++ 2. HAUPTÜBUNG IM LÖSCHABSCHNITT OST IN BISCHMISHEIM +++ Bischmisheim. Am vergangenen Samstagmittag, 22. August 2026 ...
23/08/2026

+++ 2. HAUPTÜBUNG IM LÖSCHABSCHNITT OST IN BISCHMISHEIM +++

Bischmisheim. Am vergangenen Samstagmittag, 22. August 2026 fand die 2. Hauptübung im Löschabschnitt Ost der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken statt. Übungsobjekt war der landwirtschaftliche Betrieb „Hof in den Birken“ in Bischmisheim.

Angenommen wurde ein Brand im Heulager mit Übergriff auf die angrenzende Werkstatthalle. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die schwierige Löschwasserversorgung des Übungsobjektes dar.

Zunächst bestand die Aufgabe einer Riegelstellung und der direkten Brandbekämpfung inklusive einer Menschenrettung. Diese Aufgabe übernahmen die Kräfte aus Bischmisheim und Schafbrücke. Die wasserführenden Löschfahrzeuge aus Ensheim (TLF 24/48) und Güdingen (HLF 16/25) übernahmen den Löschwassertransport in einem sogenannten Pendelverkehr.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Übung lag auf dem Löschwassertransport im Pendelverkehr und die dabei benötige Fahrzeit der Fahrzeuge. Dabei wurde das Zusammenspiel der eingesetzten Einheiten sowie die Sicherstellung der Löschwasserversorgung unter den schwierigen örtlichen Bedingungen trainiert.

Die Übung bot den Einsatzkräften eine realitätsnahe Möglichkeit, Einsatzabläufe, Kommunikation und Zusammenarbeit über die Löschbezirksgrenzen hinweg zu festigen und wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall zu sammeln.

Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften sowie den Verantwortlichen für die Vorbereitung und Durchführung der Übung.
Ein besonderes Dankeschön geht an die Eigentümer des landwirtschaftlichen Anwesens, für die Bereitstellung des Übungsobjektes. Im Anschluss ging es ins Feuerwehrgerätehaus Bischmisheim zur Übungsnachbesprechung.

Text: PÖA FFSB
Bilder: PÖA FFSB, LAF OST

+++ BRAND MEHRERER FAHRZEUGE MIT ÜBERGRIFF AUF VEGETATION +++Malstatt-Burbach. Am Sonntag, 16. August 2026, wurde die Fe...
16/08/2026

+++ BRAND MEHRERER FAHRZEUGE MIT ÜBERGRIFF AUF VEGETATION +++

Malstatt-Burbach. Am Sonntag, 16. August 2026, wurde die Feuerwehr Saarbrücken zu einem Fahrzeugbrand in Malstatt-Burbach alarmiert. Eine weithin sichtbare Rauchentwicklung sorgte für eine schnelle Orientierung und führte zu mehreren Notrufen.

Vor Ort brannte ein Kleintransporter mit Pritsche sowie drei dahinter geparkte Pkw. Die Flammen griffen anschließend auf die angrenzende Vegetation über. Durch die enorme Hitzestrahlung wurden zudem ein Wohnhaus und ein weiteres geparktes Fahrzeug beschädigt.

Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig: Auf der Pritsche des Kleintransporters mussten Glutnester aufgespürt und brennendes Material auseinandergezogen werden.

Insgesamt gingen drei Trupps unter Atemschutz mit jeweils einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Nachdem die Fahrzeuge abschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert worden waren, konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Verletzt wurde niemand.

Es waren beide Wachen der Berufsfeuerwehr im Einsatz sowie der Löschbezirk 12 Malstatt-Burbach. Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen, die Polizeiinspektion Burbach und die Bundespolizei im Einsatz.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Text: PÖA FWSB
Bilder: PÖA FWSB / MD

+++ ENTWARNUNG UND UPDATE - RAUCH ÜBER DEM SAARLAND +++ Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken ziehen Bilanz der bes...
16/08/2026

+++ ENTWARNUNG UND UPDATE - RAUCH ÜBER DEM SAARLAND +++

Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken ziehen Bilanz der besonderen Warnlage

Regionalverband Saarbrücken. Die großflächigen Wald- und Vegetationsbrände in Belgien, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben am Samstag, 15. August 2026, auch im Saarland und im Regionalverband Saarbrücken zu Auswirkungen geführt. Mit dem Heranziehen der Rauchschwaden waren insbesondere am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag weite Teile des Saarlandes von sichtbarem Rauch und deutlichem Brandgeruch betroffen. Über verschiedene Warnsysteme wurde die Bevölkerung entsprechend über die besondere Lage informiert.

Die Freiwilligen Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken verzeichneten im Zeitraum von Samstag, 15. August, 18 Uhr, bis Sonntag, 16. August, 10 Uhr, insgesamt 23 Einsatzanlässe.

Darunter waren vier technische Hilfeleistungen und sechs Brandeinsätze. Hinzu kamen fünf Einsätze aufgrund von Rauchentwicklungen im Freien, die nach derzeitigem Kenntnisstand auf den über größere Entfernungen herangetragenen Brandrauch der Wald- und Vegetationsbrände in Belgien und Nordrhein-Westfalen zurückzuführen waren.

Darüber hinaus lösten im genannten Zeitraum acht Brandmeldeanlagen aus, ohne dass vor Ort ein konkretes Brandereignis festgestellt werden konnte. Auch bei diesen Auslösungen kann ein Zusammenhang mit dem von außen herangetragenen Brandrauch nicht ausgeschlossen werden.

Mit dem Eintreffen der ersten deutlichen Rauchschwaden nahm auch das Notrufaufkommen bei der Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr in Saarbrücken zeitweise deutlich zu. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger meldeten wahrgenommenen Rauch oder Brandgeruch oder erkundigten sich nach der aktuellen Gefährdungslage.

Die Haupteinsatzzentrale arbeitete dabei grundsätzlich im Regelbetrieb, wurde aufgrund des erhöhten Aufkommens an Notrufen jedoch personell verstärkt.

In Saarbrücken wurden zudem vorsorglich zwei Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr in ihre Feuerwehrgerätehäuser alarmiert. Hintergrund hierfür war allerdings nicht unmittelbar die besondere Rauchlage, sondern das insgesamt erhöhte Einsatzgeschehen im Stadtgebiet. Durch die zusätzliche Bereitstellung von Einsatzkräften sollte sichergestellt werden, dass auch weitere parallel eingehende Einsätze zeitnah abgearbeitet werden konnten.

In Völklingen wurde aufgrund eines gehäuften Einsatzaufkommens zeitweise eine technische Einsatzleitung besetzt. Dadurch konnte die Lageentwicklung vor Ort zusätzlich koordiniert und auf mögliche weitere Einsatzlagen entsprechend reagiert werden.

Mit der Auslösung der Warnungen über Cell-Broadcast sowie die Warn-Apps KATWARN und NINA wurde die Bevölkerung über die besondere Situation und das weitere Verhalten informiert. Nach der Auslösung der Warnungen beruhigte sich auch das erhöhte Aufkommen an Anrufen in der Haupteinsatzzentrale wieder.

Messfahrzeuge der Feuerwehren waren im Regionalverband Saarbrücken während der betrachteten Lage nicht im Einsatz. Die Einsatzkräfte reagierten auf konkrete Meldungen aus der Bevölkerung und auf die jeweiligen Einsatzlagen vor Ort.

Auch am Sonntag ist im Regionalverband Saarbrücken weiterhin mit sichtbaren Rauchschwaden und Brandgeruch zu rechnen. Eine entsprechende Rauch- und Geruchsbelästigung kann daher im betroffenen Gebiet auch im weiteren Tagesverlauf noch auftreten.

Die Ereignisse der vergangenen Stunden zeigen zugleich die Bedeutung eines funktionierenden Warnsystems. Durch die Kombination aus Cell Broadcast, Warn-Apps, Einsatzleitstellen und den Einsatzkräften vor Ort konnte die Bevölkerung über die besondere Situation informiert und gleichzeitig auf das erhöhte Aufkommen an Notrufen und Einsatzmeldungen reagiert werden.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch folgende Hinweise:

https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/gesundheit_sicherheit/bevoelkerungsschutz_notfallvorsorge/warnapps_und_sirenen

Die Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken beobachten die weitere Entwicklung und stehen für mögliche weitere Einsatzlagen bereit.

Text: PM FFRVSB
Bilder: Presse FFRVSB/ MIBS

+++ WICHTIGE INFORMATION DER FEUERWEHR SAARBRÜCKEN +++ zur aktuellen Geruchs- und NebellageAktuell erreichen uns zahlrei...
15/08/2026

+++ WICHTIGE INFORMATION DER FEUERWEHR SAARBRÜCKEN +++
zur aktuellen Geruchs- und Nebellage

Aktuell erreichen uns zahlreiche Notrufe wegen starker Geruchsbelästigung und Sichtbehinderungen. Nach ersten Erkundungen und Wetterdaten ist die Ursache ein Moorbrand in Belgien. Rauch und Gerüche werden durch den Wind zu uns getragen.

Wir empfehlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen auf Umluft zu stellen bzw. – falls möglich – ganz auszuschalten, damit kein Rauch in die Gebäude gelangt.

Bitte wählt die Notrufnummer 112 nur in Notfällen, damit die Leitungen für lebensrettende Einsätze frei bleiben.

Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis!

+++ 1. JAHRESHAUPTÜBUNG DES LÖSCHABSCHNITTS OST – GROSSÜBUNG MIT RUND 70 EINSATZKRÄFTEN +++ Saarbrücken-Güdingen. Am ver...
10/08/2026

+++ 1. JAHRESHAUPTÜBUNG DES LÖSCHABSCHNITTS OST – GROSSÜBUNG MIT RUND 70 EINSATZKRÄFTEN +++

Saarbrücken-Güdingen. Am vergangenen Freitagabend07. August 2026 fand die diesjährige 1.Jahreshauptübung des Löschabschnitts Ost der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken statt. Rund 70 Einsatzkräfte beteiligten sich an der umfangreichen Übung, bei der ein Brand in einem Bürotrakt des ehemaligen Peugeot-Ersatzteillagers in der Armand-Peugeot-Straße angenommen wurde.

Das Übungsszenario sah einen Lagerhallenbrand mit mehreren vermissten Personen vor. Ziel der Einsatzkräfte war es, unter realitätsnahen Bedingungen die Menschenrettung, die Brandbekämpfung sowie die Zusammenarbeit der verschiedenen Löschbezirke und Sonderkomponenten zu trainieren.

Zum Einsatz kamen die Löschbezirke 23 Güdingen, 19 Scheidt, 24 Bübingen, 26 Eschringen und 27 Ensheim. Unterstützt wurden die Einheiten durch den Einsatzleitwagen und die Drohneneinheit der Freiwilligen Feuerwehr Völklingen sowie eine Drehleiter der Feuerwehr Quierschied.

Nach der Erkundung der Einsatzstelle wurden mehrere Trupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Zur Bekämpfung des angenommenen Brandes wurden mehrere Strahlrohre sowie zwei Wasserwerfer vorgenommen. Einer der Wasserwerfer wurde dabei über die Drehleiter eingesetzt, um auch aus größerer Höhe eine effektive Brandbekämpfung zu ermöglichen.

Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke dar. Das benötigte Löschwasser wurde aus der Saar entnommen und über eine rund 300 Meter lange Förderstrecke zur Einsatzstelle transportiert. Hierfür wurde eine doppelte B-Leitung verlegt. Damit wurde ein wesentlicher Bestandteil der Übung auf die Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung bei größeren Schadenslagen gelegt.

Die Drohneneinheit unterstützte die Einsatzleitung bei der Lageerkundung und lieferte aus der Luft einen Überblick über das Übungsobjekt und die Einsatzstelle. Die gewonnenen Informationen konnten zur Beurteilung der Lage und zur Koordinierung der Einsatzmaßnahmen genutzt werden.

Die Einsatzleitung lag bei Löschabschnittsführer Ost Ralf Schommer. Ausgearbeitet und vorbereitet wurde die diesjährige Jahreshauptübung durch den Löschbezirksführer des Löschbezirks 23 Güdingen, Jörg Lergon.

Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer nutzten die Gelegenheit, die Arbeit der Feuerwehr aus nächster Nähe zu verfolgen. Unter den Gästen befanden sich unter anderem Bezirksbürgermeister Daniel Bollig sowie Ehrenlöschabschnittsführer Willi Hartz.

Die Jahreshauptübung dient nicht nur dazu, die Einsatzbereitschaft und das Zusammenspiel der einzelnen Einheiten zu überprüfen. Gerade bei größeren Schadenslagen ist eine reibungslose Zusammenarbeit verschiedener Löschbezirke sowie der unterstützenden Feuerwehren und Sonderkomponenten entscheidend.

Ein besonderer Dank gilt den Eigentümern des ehemaligen Peugeot-Ersatzteillagers, die das Objekt für die Durchführung der Übung zur Verfügung gestellt und damit realitätsnahe Ausbildungsbedingungen ermöglicht haben.

Die Übungsleitung bedankt sich zudem bei allen beteiligten Einsatzkräften und unterstützenden Einheiten für die engagierte Teilnahme und die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der diesjährigen Jahreshauptübung.

Text: PÖA FFSB
Bilder: PÖA FFSB

+++ FEUERWEHR BEFREIT MÄDCHEN AUS SCHLAMMLOCH  +++ Güdingen. Am Samstagabend, 08. August 2026, ging bei der Haupteinsatz...
09/08/2026

+++ FEUERWEHR BEFREIT MÄDCHEN AUS SCHLAMMLOCH +++

Güdingen. Am Samstagabend, 08. August 2026, ging bei der Haupteinsatzzentrale der Feuerwehr Saarbrücken ein Notruf ein. Gemeldet wurde ein Mädchen, das in einem Schlammloch feststecken und sich nicht mehr selbstständig befreien konnte. Daraufhin wurde der örtlich zuständige Löschbezirk 23 Güdingen der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken alarmiert.

Die Einsatzstelle befand sich rund 200 Meter in einem moorastigen Bereich eines Waldgebiets zwischen Güdingen und dem französischen Alstingen. Angehörige hatten bereits vergeblich versucht, das bis zur Hüfte im Schlamm eingesunkene Mädchen aus eigener Kraft zu befreien.

Mehrere Einsatzkräfte machten sich zu Fuß auf den Weg in das unwegsame Gelände und brachten neben weiterem Rettungsgerät auch Beleuchtungsmittel zur Einsatzstelle. Um das Mädchen herum wurde zunächst aus Steckleiterteilen eine stabile Standfläche geschaffen.

Anschließend rüsteten sich zwei Einsatzkräfte mit Wathosen aus und begaben sich, durch weitere Feuerwehrangehörige gesichert, vorsichtig zu dem Mädchen in das Schlammloch. Mit vereinten Kräften gelang es schließlich, das Mädchen aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Die Mutter war während der gesamten Rettungsaktion vor Ort und kümmerte sich um ihre Tochter. Das Mädchen nach der Befreiung durch einen Rettungssanitäter der Feuerwehr untersucht. Anschließend wurde es durch die Einsatzkräfte aus dem Wald getragen und dem bereits wartenden Rettungswagen übergeben. Zur weiteren Abklärung erfolgte anschließend eine weitere Untersuchung in einem Krankenhaus.

Bevor der Einsatz beendet werden konnte, mussten die durch den Schlamm stark verunreinigten Einsatzmittel und die persönliche Schutzausrüstung grob gereinigt werden.

Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.
Es waren rund 20 Einsatzkräfte des Löschbezirk 23 Güdingen der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken im Einsatz, sowie ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr. DIe Polizei war ebenfalls an der Einsatzstelle.

Text: PÖA FFSB
Bilder: PÖA FFSB

+++ GEMEINSCHAFTSÜBUNG LB17 ALTENKESSEL MIT DEM LB RIEGELSBERG +++Am Freitag, den 07.08.2026 trafen sich die Löschbezirk...
08/08/2026

+++ GEMEINSCHAFTSÜBUNG LB17 ALTENKESSEL MIT DEM LB RIEGELSBERG +++

Am Freitag, den 07.08.2026 trafen sich die Löschbezirke Riegelsberg und Altenkessel zu einer Übung:
Auf einem alten Industriekomplex waren mehrere Jugendliche auf ein Silo geklettert und warfen Steine auf eine angrenzende Straße. Ein Fahrzeug wurde getroffen und verunglückte mit einem geparkten Fahrzeug. Bei der Flucht verunglückten einige der Jugendlichen und mussten gerettet werden. Das verunglückte Fahrzeug hatte sich überschlagen und blieb auf der Seite stehen. Die Insassen mussten aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Das geparkte Auto fing an zu brennen.

Ein komplexes Szenario. Technische Hilfe, Brandbekämpfung und Höhenrettung über eine Drehleiter waren die Aufgaben der anfahrenden Einsatzkräfte. Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten wurde Pyrotechnik und die Verletztendarsteller des DRK Quierschied eingesetzt.

Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte war Mittelpunkt der Übung. Die beteiligten Einsatzkräfte und Organisatoren waren mit der Übung zufrieden.
Vielen Dank an das DRK Quierschied, die Organisation der Übung und alle Beteiligten.

Text: PÖA FW SB
Bilder: PÖA FWSB MD
Drohne: GS

Adresse

Hessenweg 7
Saarbrücken
66111

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