Gedenkstätte Salzgitter

Gedenkstätte Salzgitter Die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte liegt mitten auf dem Werksgelände der heutigen Salzgitter AG. Der Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.

bietet Führungen an. Die Dauerausstellung wurde in einem der Teil der ehemaligen Unterkunftsblöcke des Konzentrationslagers eingerichtet. Sie dokumentiert die Geschichte des Lagers und berichtet von Einzelschicksalen ehemaliger Häftlinge, greift aber auch den Umgang mit der NS-Geschichte Salzgitters auf. bietet als Trägerverein der Gedenkstätte regelmäßig Führungen und Veranstaltungen am historisc

hen Ort an. Durch die besondere Lage in einem arbeitenden Industriebetrieb kann die Gedenkstätte nur in Begleitung besucht werden. Führungen bitte über das Vereinsbüro buchen. Am zweiten Samstag im Monat ist die Gedenkstätte KZ Drütte zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr auch ohne Voranmeldung für Besucher geöffnet.

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle, der Gedenkstätte KZ Lichtenburg, der Gedenkstätte Mor...
07/09/2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle, 

der Gedenkstätte KZ Lichtenburg, 

der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg, 

der Memorial Langenstein Zwieberge,

der Gedenkstätte Bernburg, 

der Gardelegen Memorial, 

der Gedenkstätten in Wansleben, Wolfen und Halle-Mötzlich sowie weiteren Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt,

WIR STEHEN AN EURER SEITE. 

WIR KÄMPFEN GEMEINSAM FÜR DEN FORTBESTAND DER DEMOKRATIE UND UNSERER HISTORISCH-POLITISCHEN BILDUNGSARBEIT.

WIR KÄMPFEN GEMEINSAM DAFÜR, DASS IHR WEITER AUFKLÄRT ÜBER RECHTE GEWALT, DASS IHR WEITER TAG FÜR TAG MENSCHEN AUFWECKT, FÜR FREIHEIT UND GERECHTIGKEIT EINZUSTEHEN. 

WIR WISSEN UM DIE FOLGEN EINER ABKEHR VON FREIHEITLICHEN GRUNDWERTEN UND UNTERSTÜTZEN EUCH, BEIM VERMITTELN DIESER WERTE, DIE ALS LEHRE AUS DEN VERBRECHEN DES NS UNUMSTÖSSLICH SIND. 

Ganz egal, was andere wählen, wir wissen, sobald ein Politikwechsel zu spürbaren Konsequenzen führt, Not und Isolation erzeugt, die soziale Frage verschärft und Krisen in Ermangelung an Lösungen vergrößert, werden wir Orientierung geben, hin zur Demokratie, Nächstenliebe und Menschenrechten. 

WIR STEHEN AN EURER SEITE.

Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 13. September laden wir gleich zu zwei Veranstaltungen ein. Ge...
04/09/2026

Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 13. September laden wir gleich zu zwei Veranstaltungen ein. Gemeinsam möchten wir historische Orte in Salzgitter erkunden und Spuren der nationalsozialistischen Zwangsarbeit und Verfolgung sichtbar machen.

11:00–13:00 Uhr | „Netzwerke“ Führung zum Tag des offenen Denkmals

Am 18. Oktober 1942 erreichte der erste Transport mit 50 Häftlingen das neu eingerichtete KZ-Außenlager Drütte. Unter einer heute noch betrieblich genutzten Hochstraße entstanden Unterkunftsräume, ein Krankenrevier und Verwaltungsräume.

Während der Führung informieren wir über die Geschichte des Konzentrationslagers und die dort inhaftierten Menschen. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals liegt ein besonderer Fokus auf den Netzwerken der KZ-Außenlager und weiteren Lagerstrukturen im Salzgittergebiet.
📍 Treffpunkt: Salzgitter AG (Tor 1), Eisenhüttenstraße, 38239 SZ-Watenstedt

 

15:00–17:00 Uhr | Einweihung neuer Informationstafeln

Auch der Erzbergbau in Salzgitter war während des Nationalsozialismus eng mit Zwangsarbeit verbunden. Zivile Zwangsarbeitende, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge mussten im Bergwerk Haverlahwiese der Reichswerke „Hermann Göring“ arbeiten.

Im Sommer 1944 wurde nahe des Schachts Haverlahwiese II das KZ-Außenlager Gebhardshagen eingerichtet. Rund 450 Männer mussten dort für etwa zwei Monate über und unter Tage Zwangsarbeit leisten.

Zukünftig informieren drei neue Informationspulte entlang des Waldwegs zwischen Gebhardshagen und Altenhagen über diese Geschichte.

Wir laden herzlich zur feierlichen Einweihung ein. Nach kurzen Redebeiträgen gehen wir gemeinsam zur Informationstafel am ehemaligen KZ-Standort.

🥾 Hinweis: etwa 4 km Fußweg auf Waldwegen
📍 Treffpunkt: Wanderparkplatz Altenhagen

Wir freuen uns auf euren Besuch und darauf, gemeinsam Geschichte vor Ort sichtbar zu machen.

 

Rechtsextremismus ist keine Alternative!Der Nationalsozialismus ist die bekannteste rechtsextreme Ideologie. Seine Folge...
03/09/2026

Rechtsextremismus ist keine Alternative!

Der Nationalsozialismus ist die bekannteste rechtsextreme Ideologie. Seine Folgen waren Hass, Ausgrenzung, Entrechtung und schließlich die systematische Vernichtung von Millionen Menschen.

Menschen wurden verfolgt, weil sie eine bestimmte Herkunft oder Religion hatten, als politisch oppositionell galten oder nicht in das nationalsozialistische Weltbild passten. Auch Menschen mit Behinderungen, queere Menschen und viele weitere Gruppen waren von Verfolgung und Gewalt betroffen.

Die Geschichte zeigt: Rechtsextremismus bleibt nicht bei Worten. Menschenfeindliche Vorstellungen können zur Grundlage von Ausgrenzung, Gewalt und staatlicher Verfolgung werden.

Erinnern heißt auch, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen.

Deshalb beziehen wir Haltung: für Menschenwürde, Demokratie und eine Gesellschaft, in der niemand aufgrund seiner Herkunft, Religion, Identität oder Überzeugungen ausgegrenzt und verfolgt wird.

02/09/2026

Vier Stolpersteine für die Familie Gutheim!

Am 26. August wurden vor dem ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus der Familie Gutheim in Salzgitter-Salder vier Stolpersteine für Julius, Else, Doris und Ellen Gutheim verlegt.

Bei der Stolpersteinverlegung erinnerten Jana Göhe-Akdeniz für den Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V., Kevin Tyler Williamson, ein Nachfahre der Familie Gutheim aus den USA, und der 1. Bürgermeister Stefan Klein an die Geschichte der Familie. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung ebenfalls.

Die Familie lebte und arbeitete in Salder. Gemeinsam mit der Familie Kleeblatt führten die Gutheims seit 1923 ein Manufakturwarengeschäft am Gänsebleek 13. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden sie zunehmend ausgegrenzt und wirtschaftlich verfolgt. Boykottmaßnahmen zwangen die Familie schließlich 1935 zur Aufgabe des Geschäfts.

Angesichts der zunehmenden Verfolgung verließen Julius, Else und ihre beiden Töchter Salzgitter und zogen nach Kirchheimbolanden. 1937 gelang der Familie die Flucht in die USA, wo sie ein neues Leben beginnen konnte.

Four Stolpersteine for the Gutheim Family!
On August 26, four Stolpersteine were laid in front of the Gutheim family’s former home and business building in Salzgitter-Salder in memory of Julius, Else, Doris, and Ellen Gutheim.
At the Stolperstein ceremony, Jana Göhe-Akdeniz on behalf of the Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V., Kevin Tyler Williamson, a descendant of the Gutheim family from the U.S., and Mayor Stefan Klein recalled the family’s history. The laying of the memorial was accompanied by music and a poem recited by a student from the Hauptschule Am Fredenberg.

The family lived and worked in Salder. Together with the Kleeblatt family, the Gutheims had run a store at Gänsebleek 13 since 1923. As the N***s came to power, they were increasingly marginalized and economically persecuted. Boycott measures ultimately forced the family to close the business in 1935.

In the face of increasing persecution, Julius, Else, and their two daughters left Salzgitter and moved to Kirchheimbolanden. In 1937, the family managed to flee to the United States, where they were able to s

⚠️ Informationstafeln zum KZ-Außenlager Salzgitter-Bad gestohlenZwei Informationstafeln zum ehemaligen KZ-Außenlager Sal...
01/09/2026

⚠️ Informationstafeln zum KZ-Außenlager Salzgitter-Bad gestohlen

Zwei Informationstafeln zum ehemaligen KZ-Außenlager Salzgitter-Bad sind gestohlen worden. Die Tafeln befanden sich auf dem Gelände gegenüber des-Sportplatzes von SV Union Salzgitter an der Friedrich-Ebert-Straße. Die Stadt Salzgitter hat als Eigentümerin des Geländes und der Tafeln Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Der Ort erinnert an die Geschichte Salzgitters, das nicht in Vergessenheit geraten darf: Zwischen Herbst 1944 und April 1945 waren etwa 500 Frauen im KZ Salzgitter-Bad inhaftiert. Sie mussten Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion leisten.

Bereits 1994 wurde am Rande des ehemaligen Lagergeländes ein Findling mit Gedenktafel gesetzt. Seit 2018 informierten zwei weitere Tafeln ausführlicher über die Geschichte des KZ-Außenlagers. Der Gedenkort wird regelmäßig von engagierten Bürger:innen gepflegt.

Dass ausgerechnet an einem solchen historischen Ort Informationstafeln verschwunden sind, erfüllt uns mit Bestürzung. Erinnerungsorte leben davon, dass Geschichte sichtbar bleibt und Menschen sich mit ihr auseinandersetzen können. Sie sind Orte des Gedenkens an die Verfolgten und Ermordeten – und haben zugleich eine besondere Bedeutung für Angehörige und Nachkommen.

„Wir werden uns nicht davon abhalten lassen, auch zukünftig über die Verbrechen des Nationalsozialismus zu informieren und uns für ein würdevolles Gedenken einzusetzen“, so Jeannette Hentschel, Vorsitzende des Arbeitskreises Stadtgeschichte.

👉 Wer Hinweise zum Verbleib der Informationstafeln geben kann, wird gebeten, sich bei einer Polizeidienststelle in Salzgitter zu melden.

📢 Wir suchen Verstärkung!Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d)für die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ DrütteIm ...
31/08/2026

📢 Wir suchen Verstärkung!

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d)
für die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte

Im Rahmen unseres Projekts „Nachgeschichte und Erinnerung - Erweiterung der Dauerausstellung in der Gedenkstätte KZ Drütte“ suchen wir zum 1. November 2026 eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in in Vollzeit. Die Stelle ist bis zum 31. Oktober 2028 befristet und wird nach Entgeltgruppe 13 TV-L vergütet. Die Besetzung erfolgt vorbehaltlich der noch ausstehenden Zuwendungsbewilligung.

Das erwartet dich:
Du arbeitest an der Erforschung und konzeptionellen Entwicklung des neuen Ausstellungsbereichs. Im Mittelpunkt stehen die Nachgeschichte der vier KZ-Außenlager im Salzgittergebiet und die Entwicklung der Erinnerungskultur in der Stadt.

Zu deinen Aufgaben gehören unter anderem:
📚 wissenschaftliche Forschung und Archiv-, Objekt- und Medienrecherche
📝 Verfassen und Redigieren von Ausstellungstexten
🏛️ konzeptionelle Mitarbeit an der Ausstellung
📸 Rechtebeschaffung für Abbildungen, Dokumente und Exponate
💻 Entwicklung digitaler Medienangebote
🎓 Mitwirkung an neuen Bildungs- und Vermittlungsformaten
🤝 Zusammenarbeit mit Gestaltungsteam, Projektpartner:innen und externen Einrichtungen
📋 Übernahme von Aufgaben im Projektmanagement

Das bringst du mit:
- Hochschulabschluss (M.A., Diplom) in Geschichte, Politik-, Sozialwissenschaften oder einem verwandten Fach
- fundierte Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen
- Erfahrung in der Archivrecherche und Ausstellungsdidaktik
- sehr gute EDV- und Fremdsprachenkenntnisse

Erfahrungen in der Gedenkstättenarbeit, politischen Bildung, Museumspädagogik oder Erinnerungsarbeit sind von Vorteil.

Arbeitsort: Salzgitter-Lebenstedt und Gedenkstätte KZ Drütte. Teilweise ist Homeoffice möglich. Die Stelle umfasst 39,8 Wochenstunden.

Interesse?
Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung – vorzugsweise als PDF per E-Mail bis zum 14. September 2026 an:

[email protected]

Oder postalisch an:

Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. / Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte
Wehrstraße 29
38226 Salzgitter

Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter ...
24/08/2026

Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter politischem und gesellschaftlichem Druck. Viele Akteur:innen stören sich an erinnerungspolitischer Arbeit, weil sie ihrer geschichtsrevisionistischen Agenda widerspricht. Rechtsextremist:innen wollen deutsche Geschichte für ihre Zwecke umdeuten und verklären. Gedenkstätten sind für sie gefährlich, denn sie arbeiten faktenbasiert, stehen für ein kritisches Geschichtsbewusstsein und setzen sich für demokratische Werte und die Unverhandelbarkeit von Menschenrechten ein.

📅 Unsere Veranstaltungen für das 2. HalbjahrIn den nächsten Monaten erwarten euch in der Gedenkstätte KZ Drütte wieder F...
20/08/2026

📅 Unsere Veranstaltungen für das 2. Halbjahr

In den nächsten Monaten erwarten euch in der Gedenkstätte KZ Drütte wieder Führungen, Vorträge und weitere Veranstaltungen rund um die Geschichte des Nationalsozialismus und die Erinnerungskultur.

🔹 26. August | Stolpersteinverlegung
…für die Familie Gutheim
🕒 17:00 – 18:00 Uhr
📍Gänsebleek 13, 38229 SZ-Salder

🔹 1. September | Führung zum Antikriegstag
Exhumierungen und Umbettungen
🕒 15:00 – 16:00 Uhr
📍 Parkplatz Friedhof Jammertal, Peiner Straße/Kanalstraße, 38226 SZ-Lebenstedt

🔹 13. September | Führung zum Tag des offenen Denkmals
„Netzwerke“
🕒 11:00 – 13:00 Uhr
📍 Gedenkstätte KZ Drütte, 38239 SZ-Watenstedt

🔹 13. September | Einweihung von Informationstafeln
Erinnerung an die Zwangsarbeit im Erzbergbau
🕒 15:00 – 17:00 Uhr
📍 Wanderparkplatz Altenhagen, 38228 SZ-Altenhagen

🔹 10. Oktober | Theaterstück
„Good Morning – Szenen einer Befreiung“
🕒 17:30 – 18:30 Uhr
📍 Gedenkstätte KZ Drütte, 38239 SZ-Watenstedt

🔹 2. Dezember | Erzählcafé
„Lager – Baracken – Menschen“ – über die Lagerlandschaft im Salzgittergebiet
🕒 17:30 – 18:30 Uhr
📍 Saal, Alte Feuerwache, Wehrstraße 27, 38226 SZ-Lebenstedt

🔹 2. Samstag im Monat I Öffentlicher Zugang
Die Gedenkstätte KZ Drütte ist ohne Voranmeldung von 15:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Eine Führung findet an diesem Tag nicht statt.

🔹Die Öffentlichen Führungen finden weiter statt und werden separat angekündigt!

👉 Alle Termine und weitere Informationen findet ihr auf unserer Website. Veranstaltungskalender der Gedenkstätte Salzgitter

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Geschichte vor Ort - Das KZ Watenstedt/LeindeAb Mitte Mai 1944 ließ die SS bestehende Lager gegenüber des Dorfes Leinde ...
18/08/2026

Geschichte vor Ort - Das KZ Watenstedt/Leinde

Ab Mitte Mai 1944 ließ die SS bestehende Lager gegenüber des Dorfes Leinde an der heutigen Bundestraße 248 zum KZ-Außenlager Watenstedt/Leinde ausbauen.

Am 27. Mai 1944 traf der erste Transport mit männlichen Häftlingen aus dem KZ Neuengamme ein. Nur wenige Wochen später, im Juli 1944, überstellte die SS die ersten Frauen aus dem KZ Ravensbrück ins KZ Watenstedt/Leinde. Dafür wurde das Lager erweitert und umstrukturiert. In den beiden Lagerbereichen waren schließlich mehrere tausend Menschen inhaftiert. Die Häftlingsunterkünfte, Versorgungsbaracken und die Unterkünfte der SS-Wachmannschaften waren weithin sichtbar.

Die Häftlinge mussten Zwangsarbeit in den nahegelegenen Stahlwerken Braunschweig leisten. Den rund zwei Kilometer langen Weg zur Fabrik legten sie täglich unter Bewachung zu Fuß zurück. Im Betrieb produzierten sie vor allem Geschoss- und Abwehrmunition.

Durch die katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen starben mehrere hundert Häftlinge.

Am 7. April 1945 räumte die SS das Lager.

Heute erinnert ein Gedenkort am Rand des ehemaligen Lagers an die Geschichte des KZ Watenstedt/Leinde und an die Menschen, die hier entrechtet, ausgebeutet und verfolgt wurden.

14/08/2026

Am Mittwoch, den 26. August, verlegen wir vier Stolpersteine für Julius, Else, Doris und Ellen Gutheim in Salzgitter-Salder. Die Familie war in den 1930er eine der noch wenigen jüdischen Familien, die in Salzgitter lebten. Die Gutheims bewirtschafteten gemeinsam mit der Familie Kleeblatt ein Manufakturwarengeschäft. Sie wurde im Nationalsozialismus ausgegrenzt und entrechtet. 1935 zogen die Ehepartner mit ihren Kindern aufgrund der sich verschlechternden Lebensbedingungen nach Kirchheimbolanden. 1937 konnte sie in die USA ausreisen.

Mit den Stolpersteinen erinnern wir an ihr Schicksal und setzen ein Zeichen gegen das Vergessen.

📅 Mittwoch, 26. August 2026
🕔 17:00–18:00 Uhr
📍 Gänsebleek 13, 38229 Salzgitter-Salder

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, an der Verlegung teilzunehmen und gemeinsam an die Familie Gutheim zu erinnern.

Adresse

Eisenhüttenstraße
Salzgitter
38239

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Gedenkstätte Salzgitter erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Gedenkstätte Salzgitter senden:

Verknüpfungen

Teilen