07/02/2015
Am vergangenen Donnerstag trafen die beiden Kandidaten für die Bürfermeisterwahl am 15. März erstmals bei einer Podiumsdiskussion aufeinander. Der DGB Kreisverband St. Wendel hatte zum Betriebs- und Personalräteforum Peter Klär (CDU) und Torsten Lang (SPD) zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Etwa 100 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Bettina Altesleben vom DGB. Die Bürgerinnen und Bürger hatten auch die Möglichkeit, Fragen an die beiden Kandidaten zu richten.
Auffällig war, dass Peter Klär keine wirklich neuen Ideen vorbrachte, sondern eher in der Vergangenheit schwelgte. Torsten Lang dagegen hatte die besseren Ideen und Konzepte, auch wenn er wenig zur Finanzierbarkeit dieser Vorhaben sagte.
Torsten Lang stellte Ideen für Investisionen in die Stadtteile vor, er warb für den Fortbestand von Veranstaltungen wie dem Oster- und dem Weihnachtsmarkt, die Menschen in die Innenstadt bringen, gleichwohl stellte er aber Events infrage, die die Innenstadt eher blockieren und Menschen aus der Stadt fernhalten, wiez.B. die Rallye.
Peter Klär war der Meinung, dass die Stadtverwaltung keinen Einfluss auf die Wassserversorgung der Stadt habe, wobei die Stadt St. Wendel über ihre Beteiligung bei den Stadtwerken St. Wendel sehr wohl auch an der WVW St. Wendel beteiligt ist. Buhrufe erntete er gar für die These, dass Sozialpolitik doch keine Aufgabe der Stadt St. Wendel sei.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Peter Klär wenig Impusle gab und sogar gereizt auf Fragen aus dem Publikum reagierte. Torsten Lang war hier weitaus souveräner und konnte eher überzeugen.
Gegen 19.30 Uhr musste Peter Klär dann die Veranstaltung verlassen, da er noch einen wichtigen Termin hatte. Kurze Zeit später wurde er mit einem Familienmitglied in der St. Wendeler Gastronomie gesehen...
Am 26.02. haben die Bürgerinnen und Bürger erneut die Möglichkeit, beide Kandidaten direkt vergleichen zu können, um sich so ein Bild zu machen. Dann lädt die Saarbrücker Zeitung zusammen mit dem Saarländischen Rundfunk zum Kanidatengespräch in den Saalbau ein.