17/08/2026
Danke an unsere Einsatzkräfte
Heute die Gemeinde Illingen. Gestern und Vorgestern Rauchschwaden aus Belgien. Davor Ottweiler. Zahllose Vegetationsbrände im Landkreis St. Wendel: Kastel, Haupersweiler, Eitzweiler, Sötern, Remmesweiler und und und.
Hinter all diesen Einsätzen stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen – freiwillig, verlässlich und oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit.
Als Präsidium und Geschäftsführung des DRK Kreisverbandes St. Wendel möchten wir deshalb heute ganz bewusst unsere Helferinnen und Helfer in den Mittelpunkt stellen.
Denn während die Feuerwehren an vorderster Front gegen die Brände kämpfen, ist auch das DRK mit seinen Bereitschaften und Einsatzkräften ein unverzichtbarer Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Und das nicht nur beim klassischen Sanitätsdienst.
Unsere Helferinnen und Helfer übernehmen zusätzliche Aufgaben, unterstützen bei größeren Einsatzlagen, stellen Versorgung und Betreuung sicher, sind bei kreisübergreifenden Einsätzen gefordert und stehen bereit, wenn andere dringend Unterstützung benötigen. Auch bei großen Veranstaltungen – etwa beim Einsatz rund um Die Toten Hosen – leisten unsere Ehrenamtlichen weit über den alltäglichen Sanitätsdienst hinaus ihren Beitrag.
Was dabei besonders beeindruckt: Diese Menschen machen das zusätzlich zu Beruf, Familie und ihrem normalen Alltag. Sie fahren zu Einsätzen, übernehmen Dienste, packen an, versorgen, betreuen, koordinieren und helfen – über die Grenzen einzelner Ortsvereine, Kommunen und sogar Landkreise hinweg.
Ein besonderer Dank gilt deshalb unserer Kreisbereitschaftsleitung, die diese Einsätze koordiniert und gemeinsam mit den Bereitschaften dafür sorgt, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Und natürlich gilt unser Dank jeder einzelnen Helferin und jedem einzelnen Helfer. Denjenigen, die sichtbar im Einsatz stehen, ebenso wie denen, die im Hintergrund Fahrzeuge vorbereiten, Material bereitstellen, Verpflegung organisieren, Einsatzstellen besetzen oder dafür sorgen, dass unsere Strukturen funktionieren.
Das alles geschieht in einer Zeit, in der die Anforderungen an den Bevölkerungsschutz spürbar wachsen: Hitze, Vegetationsbrände, Hochwasser, Unwetter, größere Schadenslagen und nicht zuletzt die zunehmende Gefahr länger andauernder Krisen.
Für uns als DRK Kreisverband St. Wendel bedeutet das: Ehrenamt braucht hauptamtliche Unterstützung. Wer sich auf das Ehrenamt verlassen will, muss auch die Rahmenbedingungen schaffen, in denen Ehrenamt dauerhaft funktionieren kann. Dazu gehören gute Ausbildung, moderne Ausstattung, verlässliche Strukturen und eine angemessene Anerkennung des Engagements – auch über die klassische Ehrenamtspauschale hinaus.
Als DRK Kreisverband St. Wendel wollen wir auch unseren Beitrag zur Prävention der aktuellen Ereignisse in Rahmen des Bevölkerungsschutzes leisten – gemeinsam mit dem Landkreis, den Kommunen und allen Partnern im Bereich Katastrophenschutz.
Heute aber geht es vor allem um eines:
Danke.
Danke an unsere Kreisbereitschaftsleitung und die Führungskräfte.
Danke an unsere Bereitschaften im Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienst, insbesondere der Verpflegungsdienst.
Danke an alle Helferinnen und Helfer, die in diesen Wochen zusätzliche Dienste und Aufgaben übernommen haben.
Danke an alle, die über den Landkreis hinaus unterstützen.
Und danke an alle, die oft im Stillen dafür sorgen, dass Hilfe jederzeit möglich ist.
Euer Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist ein unverzichtbarer Teil unseres Bevölkerungsschutzes.
Im Namen des Präsidiums und der Geschäftsführung des DRK Kreisverbandes St. Wendel: Herzlichen Dank für euren Einsatz – gerade jetzt, in dieser außergewöhnlich belastenden Zeit!