22/02/2026
DER NEUE WEHRDIENST - WAS BEDEUTET DAS FÜR MICH
Das Thema des neuen Wehrdienstes, hat uns gestern in Schenefeld beschäftigt. Unsere Diskussion mit Vertretern aus Landtag, Bundeswehr, Jusos, KJB und Landesschülervertretung der GemS., war eine Diskussion, bei der deutlich wurde, dass es bei diesem Thema kein schwarz oder weiß gibt.
Man war sich einig, dass besondere Situationen hinsichtlich Nato, EU und autokratischen Führungen in Ländern wie Russland, auch zu besonderen Maßnahmen führen. Im Besonderen, wenn die Bedrohungslage auch für die EU sich immer mehr als risikoreich herauskristallisiert.
Einen freiwilligen Wehrdienst lehnt niemand kategorisch ab. Es ist wichtig, dass die Grundrechte hinsichtlich der Möglichkeit der Verweigerung in der eindeutigen Regelung in Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes nicht ausgehebelt werden.
Was alle einte, war auch die Frage, wie man den Dienst in der Bundeswehr attraktiver macht. Je attraktiver, desto mehr freiwillige und somit keine Verpflichtung und kein Losverfahren.
Die Art und Weise des Erfassens der Daten wurde auch kritisch beäugt ebenso, dass Frauen die anstehenden Fragebögen nicht verpflichtend ausfüllen müssen.
Finja, die einzige Frau auf dem Podium, hat sich gut positioniert und gemeint, dass es doch wohl erstmal grundsätzlich eine Anpassung der rechtlichen Gegebenheiten geben muss, die Frauen und Männer in vielen Teilen des gesellschaftlichen Lebens gleich stellt, bevor man hier auch auch noch Forderungen stellt.
Wir sind gespannt, wie es bei diesem Thema weitergeht.