28/01/2026
Stellungnahme zur Einstellung des Verfahrens gegen ehemaligen Bürgermeister Markus Fuchs (SPD)
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
mit Erleichterung haben wir heute erfahren, dass das Verfahren gegen unseren ehemaligen Bürgermeister Markus Fuchs (SPD) endlich eingestellt wurde. Es ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gerechtigkeit und Aufklärung, nachdem eine unsägliche Kampagne, orchestriert von Teilen der CDU, gegen ihn geführt wurde.
Sie dazu https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=163861
Seit Beginn dieser Kampagne – die durch verschiedene mediale und politische Angriffe geprägt war – wurde Markus Fuchs öffentlich und persönlich stark beschädigt. Besonders bedauerlich ist die Tatsache, dass gerade diejenigen, die politisch mit ihm zusammenarbeiteten, in einer Art und Weise agierten, die nicht nur unfair, sondern auch menschlich verletzend war. Es sind vor allem die politischen Mitbewerber aus der CDU, die in dieser Situation maßgeblich zu den öffentlichen und persönlichen Angriffen auf Markus Fuchs beigetragen haben. Diese Angriffe waren nicht nur politisch motiviert, sondern auch auf eine Weise, die seine Integrität und seinen Ruf in der Gemeinde schwer beschädigte.
Die CDU hat in mehreren öffentlichen Stellungnahmen, insbesondere durch Mathias Jochum (CDU-Fraktionsvorsitzender) im Interview mit dem SR im November 2024, völlig unbegründete und schwerwiegende Vorwürfe erhoben. So sprach er von einer „mutmaßlichen Zerstörung des Freibades“, ohne dafür irgendeine stichhaltige Grundlage zu liefern. Diese unhaltbaren Aussagen haben nicht nur das Ansehen von Markus Fuchs schwer beschädigt, sondern auch das Vertrauen der Bürger in die Politik der Gemeinde Schiffweiler erschüttert. Darüber hinaus wurden in den Gemeinderatssitzungen im November und Dezember 2024 weitere unbegründete Vorwürfe erhoben, die zu einer voreiligen Verurteilung führten.
In der Novembersitzung des Rates 2024 hat auch der aktuelle Bürgermeister Cedric Jochum (CDU) öffentlich von „schweren Vorwürfen gegen den Bürgermeister a.D.“ gesprochen. Angesichts dieser Äußerungen fordern wir von Bürgermeister Jochum eine klare Stellungnahme, um zu erklären, warum er diese Vorwürfe erhoben hat und wie er die entstandenen Missverständnisse und Schäden wieder beheben will. Es steht nun eindeutig fest, dass diese Vorwürfe nicht gerechtfertigt waren. Auch Bürgermeister Jochum ist daher aufgefordert, für seine Aussagen und die damit verbundenen Schäden an Vertrauen und Reputation Klarheit zu schaffen.
Besonders im Hinblick auf den im Nachgang gegründeten Akteneinsichtsausschuss, der bisher keine nennenswerten Ergebnisse geliefert hat, muss klar festgestellt werden: Die Anschuldigungen gegen Markus Fuchs waren nicht gerechtfertigt. Die gesamte Situation hätte anders gehandhabt werden können, ohne den politischen Gegner so an den Pranger zu stellen und ihm so viel Schaden zuzufügen.
Es ist an der Zeit, dass sich diejenigen, die in der CDU diese Kampagne vorangetrieben haben, der Verantwortung stellen. Mindestens eine öffentliche Entschuldigung für die falschen Vorwürfe und die daraus resultierenden persönlichen und politischen Schäden ist nach unserer Auffassung dringend erforderlich.
Ihr
SPD-Gemeindeverband Schiffweiler und die SPD-Gemeinderatsfraktion Schiffweiler