Schloss Schlieffenberg

Schloss Schlieffenberg Neogotisches Gutshaus (1859-1863) vor den Toren der Mecklenburgischen Schweiz im Landkreis Rostock, Gemeinde Lalendorf. Durch Brand im Jahre 1947 zerstört.

23/06/2019

Mittsommerremise 2019. Die Nachbarschaft in Vogelsang hat es gestern mal wieder ordentlich krachen lassen. Wahnsinnsspektakel. Alljährlich ein außergewöhnlicher Abschluss. Gelungen! 🤪👍

Ein paar Eindrücke von gestern Abend. Vielen Dank allen Besuchern! Fortsetzung folgt 😉
21/06/2019

Ein paar Eindrücke von gestern Abend. Vielen Dank allen Besuchern! Fortsetzung folgt 😉

Zusatztermin am kommenden Samstag, 29. Juni 2019 ab 10:00 Uhr im Poggesaal des Gutshauses Roggow - im Rahmen der Mitglie...
21/06/2019

Zusatztermin am kommenden Samstag, 29. Juni 2019 ab 10:00 Uhr im Poggesaal des Gutshauses Roggow - im Rahmen der Mitgliederversammlung AG Gutsanlagen MV.

21/06/2019
Schlieffenberg versus Neuschwanstein
04/07/2018

Schlieffenberg versus Neuschwanstein

Schlieffenberg wurde 1803 erstmalig im mecklenburgischen Staatskalender aufgeführt, anstelle des bisherigen Zierhagen. D...
04/07/2018

Schlieffenberg wurde 1803 erstmalig im mecklenburgischen Staatskalender aufgeführt, anstelle des bisherigen Zierhagen. Das Schloß erschien seinerzeit als eine Nachahmung englischen Geschmacks; in der Gesamtwirkung gemahnte es tatsächlich an eine mittelenglische Landschaft. Leuchtend auf grünem "Parksockel" erhob es sich über dem langen See mit seinen beiden Türmen. Der Rundblick war gewaltig!

...zwei alte Kellereingänge, versperrt durch morsche Türen, die sich nur schwer öffnen lassen und seit vielen Jahren Nie...
04/07/2018

...zwei alte Kellereingänge, versperrt durch morsche Türen, die sich nur schwer öffnen lassen und seit vielen Jahren Niemanden mehr hindurch ließen; gelegen an einem Hügel am Rande des mecklenburgischen Dorfes Schlieffenberg bei Güstrow. Sie führen unter den "Berg der Schlieffen". Hier, wo sich seinerzeit die gräfliche Familie niederließ, ein barockes Gutshaus, später ein herrschaftliches "Schloß" nebst idyllischem Landschaftspark in die bezaubernde Gegend einfügte und dem Ort (vormals Sierhagen) ihren Namen gab. In beeindruckender Sichtbeziehung die große Kirche, gestiftet von den Gutsherren, daneben ihr Erbbegräbnis, wachend und schützend hält die mächtige Eiche ihre starken Äste seit knapp zwei Jahrhunderten darüber. Und im ganzen Ort immer wieder Zeichen vergangener und einst herrschaftlicher Pracht. Wir machen uns auf die Suche nach der Geschichte dieses Ortes und erzählen sie...

Helfen Sie uns dabei! Für Hinweise, historisches Bildmaterial (Fotos, Ansichtskarten, Zeitungsartikel) und Zeitzeugenberichte aus vergangenen Tagen sind wir sehr dankbar. Lassen Sie uns an Ihrem Wissen und Fundus teilhaben. Damit Vergangenheit lebendig bleibt und Zukunft hat, auch in Schlieffenberg.

Adresse

Am Park
Schlieffenberg
18279

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Schloss Schlieffenberg erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Schloss Schlieffenberg senden:

Teilen

Kategorie

Die Geschichte des Gutes Schlieffenberg

Mit Lehnsbrief vom 21. November 1781 erwirbt der Staatsminister und Generalleutnant Martin Ernst von Schlieffen (1732 bis 1825) die Lehngüter Niegleve und Tolzin nebst dem Bauerndorf Zierhagen für 56.000 Reichstaler aus dem von Engelschen Konkurs. Schlieffen legt Zierhagen nieder und an dieser Stelle das Gut Schlieffenberg. Die vormals hier ansässigen Bauern versetzte er in die Tolziner Feldmark, dem heutigen Neu-Zierhagen.

Am 23. März 1802 stiftet Schlieffen das Majorat Schlieffenberg und erbaut auf den Fundamenten von etwa 1400 ein klassizistisches Herrenhaus. Es ist ein kompakter Bau mit Walmdach und Mittelrisalit. Am 7. Juli 1818 wird Schlieffenberg mit Niegleve und Tolzin zum Fideikommiß. Als Martin Ernst von Schlieffen am 15. September 1825 kinderlos im hohen Alter von 93 Jahren verstirbt, wird der am 11. April 1812 in den preußischen Grafenstand gehobene Neffe, Generalleutnant Heinrich Wilhelm Graf von Schlieffen (1756 bis 1842) Besitzer des neugegründeten Majorats Schlieffenberg. Bereits 17 Jahre vor seinem Tode, tritt Heinrich Wilhelm das Gut ebenfalls an einen Neffen, Wilhelm Graf von Schlieffen (1790 bis 1836) gegen eine jährliche Zahlung von 4.000 Talern im Jahre 1826 ab.

Wilhelm Graf von Schlieffen stirbt 45-jährig und hinterläßt seine Ehefrau, Sophie Elisabeth, geb. von Jagow (1803 bis 1871) und den damals 6-jährigen Grafen Wilhelm Martin Ernst Ludwig (1829 bis 1902). Nach dem frühen Tod des Grafen übernimmt Johann Pogge vom Nachbargut Roggow die Verwaltung des Majorats Schlieffenberg. Durch die längere vormundschaftliche Verwaltung wird das Gut zu hoher wirtschaftlicher Blüte gebracht, so daß der 4. Majoratsherr Wilhelm Martin Ernst Ludwig Graf von Schlieffen unter außerordentlich günstigen Bedingungen den Besitz antreten kann. Die Pogge-Gedenksteine am Schlieffenberger See zeugen noch heute von der guten Beziehung der gräflichen Familie zu den Pogges aus Roggow.