02/04/2026
Problemkreuzung Bad Fredeburg: Gespräche mit Straßen.NRW ohne Erfolg – jetzt die Wendung
Bad Fredeburg. Die umstrittene Kreuzung B511/Leißestraße in Bad Fredeburg ist weiter Thema bei der Stadtverwaltung. Eine neue Entwicklung sorgt jetzt für eine Wendung.
Unfallhäufungsstelle: Polizei erkennt Kreuzung als besonders gefährlich an
Dann brachte aber ausgerechnet die Polizei wieder Bewegung in die Sache: Denn bei der Auswertung der Verkehrsunfallstatistik 2025 stellte sich heraus, dass die Problem-Kreuzung bei der Polizei jetzt doch als sogenannte Unfallhäufungsstelle geführt wird.
„Es handelt sich dabei um eine Ein-Jahres-Unfallhäufungsstelle“, erklärt Polizeipressesprecher Pascal Kraas gegenüber dieser Zeitung. Das bedeutet: Im vergangenen Jahr ereigneten sich drei Unfälle mit entweder erheblichem Sachschaden oder Personenschaden, die aus den gleichen Gründen passierten.
Im Überblick: Im Mai wurde eine Autofahrerin bei einem Vorfahrtsunfall leicht verletzt, im August zwei Personen bei einer Vorfahrtsmissachtung schwer. „Der letzte Unfall, der in die Bewertung einfloss, ereignete sich erst im Dezember 2025“, so Kraas. Da wurde zwar niemand verletzt, aber es entstand ein erheblicher Sachschaden.
Und genau wegen dieser Einschätzung der Polizei untersucht jetzt eine Unfallkommission die Gefahren-Kreuzung in Bad Fredeburg – da werden auch andere, weniger gravierende Unfälle in die Bewertung einbezogen. Und dann soll es eine Entscheidung geben, wie die Situation vor Ort entschärft werden kann. „Die Kommission berät sich in wenigen Wochen“, erklärt Johannes Trippe. Wie genau es weitergeht, ist noch unklar, aber immerhin wird jetzt eine Lösung angestrebt.
Quelle: Westfalenpost v. 01.04.2026 von Katharina Kalejs, Redakteurin für Meschede und Schmallenberg