08/09/2026
Nach dem schweren Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz und der inzwischen erfolgten Veröffentlichung der erbeuteten Daten im Darknet fordern wir endlich einen umfassenden Maßnahmenplan zum Schutz staatlicher IT-Infrastruktur.
Die Hackergruppe Rhysida hatte sich im August Zugriff auf Teile des Berliner Landesnetzes verschafft. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden rund 1,44 Millionen Dateien mit einem Gesamtvolumen von etwa 5,8 Terabyte veröffentlicht. Die Angreifer hatten zuvor 30 Bitcoin – rund zwei Millionen Euro – gefordert. Das Land Berlin hat die Lösegeldforderung zurückgewiesen.
„Der Berliner Hackerangriff ist kein gewöhnlicher IT-Zwischenfall. Er ist ein Weckruf für die digitale Sicherheit unseres Landes“, erklärt Leonie Rother, stellvertretende Bundesvorsitzende der JUNGEN FREIEN WÄHLER und Mitglied im Bundesfachausschuss für Sicherheit der FREIE WÄHLER.