06/09/2025
Hallo Freunde und Nachbarn der sehr guten Fraktion Die OPPOSITION in der Stadtverordnetenversammlung der schönen Stadt Schwedt/Oder und ihren schönsten Gemeinden, zum letzten Hauptausschuss haben wir Fragen zur Vertraulichkeit nichtöffentlicher Sitzungen und Schutz der demokratischen Integrität der Gremien gestellt. Wenn in Schwedt keine religiösen Fanatiker (Rechtsradikale reden nur von Islamisten, klar) oder sog. Linksextremisten oder andere Wahnsinnige, sondern Mitglieder einer nachgewiesen rechtsextremen Partei in den Gremien sitzen, muss mensch sich zumindest mit den Folgen ihres Wirkens und dem möglichen Schutz demgegenüber auseinandersetzen. Oder anders gefragt: findest Du deine Privatsphäre sollte geschützt werden?❓
Die rechtsradikale Blase polarisiert sich deswegen momentan. Einige haben eventuell den Hintergrund verstanden - wir geben die Hoffnung in das Gute des Menschen ja nicht auf. Müssen wir auf deren Unterstellungen, Beleidigungen und KI-gestellte Fragen eingehen? *rhetoriksmiley
Fangen jedoch Rechtsradikale an in nicht öffentlichen Sitzungen an Bilder von vertraulichen Unterlagen zu machen, dann sollte mensch mal nachfragen, was bei uns in Schwedt uneigentlich los ist. 👀
Es könnte auch Deine Privatsphäre sein, die dort eine Rolle spielt. So weit denken Rechtsradikale jedoch nicht. 🤦♀️
Die Antworten der Verwaltung wollen wir euch nicht vorenthalten.
Frage 1:
Stehen Stadtverordnete oder sachkundige Bürger unter Beobachtung des Verfassungsschutzes?
Antwort:
„Dazu liegen uns keine Informationen vor.“
Klar. Der Verfassungsschutz meldet sich ja auch täglich im Rathaus mit einem freundlichen „Hallo, hier ist die Stasi 2.0, wir haben da was für Sie“. Wer also glaubt, dass die Verwaltung im Bilde ist, glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann im Rathauskeller.
Frage 2:
Wie schützt man die Vertraulichkeit nichtöffentlicher Sitzungen, wenn jemand unter Beobachtung steht?
Antwort:
Ganz einfach: durch die heilige Kraft der Paragrafen.
Denn jeder weiß: Wer in einer Sitzung sitzt und „§ 44 Abs. 4 S. 3“ hört, dem fällt sofort das Handy aus der Hand und er vergisst jeglichen Drang, Informationen nach draußen zu geben.
Falls das nicht reicht, bleibt noch die letzte Drohung: Die Stadtverordnetenversammlung könnte jemanden… rügen. Man zittert schon.
Frage 3:
Welche Maßnahmen ergreift die Stadt gegen den Einfluss extremistischer Kräfte?
Antwort:
„Keine.“
So schlicht, so ehrlich, so entwaffnend. Die Stadt bekämpft Extremismus also mit der bewährten „Wir-haben-keine-Mittel“-Strategie. Eine Taktik, die sich schon im Kampf gegen Schlaglöcher, Bürokratie und die Digitalisierung bestens bewährt hat.
Unser Fazit:
Die Integrität der Gremien ist geschützt – nicht durch Mut, nicht durch Konzepte, sondern durch das schönste aller Verwaltungswerkzeuge: administrative Ohnmacht.
Aber hat das Rathaus in Schwedt jetzt tatsächlich einen Keller? *zwinkersmiley
Machts gut Nachbarn.
Ninguna cooperación con extremistas de derecha.