Schwerin gegen Rassismus

Schwerin gegen Rassismus Aufstehen gegen Rassismus ist ein breites, bundesweites Bündnis. Alle, die sich anschließen möchten, sind herzlich willkommen!

Unsere Kampagne gegen die AfD wird getragen von einer Vielzahl an Organisationen und Einzelpersonen.

Hier dazu ein passender Beitrag von unseren Freunden aus HRO.
04/12/2020

Hier dazu ein passender Beitrag von unseren Freunden aus HRO.

Liebe Follower*innen,

wir hoffen, euch und euren Lieben geht es gut und ihr seid weiterhin gesund. Um uns war es in den letzten Wochen relativ still, das heißt jedoch nicht, dass wir untätig waren.

Seit Wochen beobachten wir die Mobilisierung einer Protestbewegung mit stark schwankender Beteiligung, die zwischen dem mittleren zweistelligen bis mittleren dreistelligen Bereich schwankt.

Die Protestierenden bezeichnen sich selbst als „Querdenken“ und vertreten einen Mix aus populistischen Thesen, die einerseits vorgeben, einzelne Maßnahmen der Landes- und Bundesregierung zu kritisieren, andererseits argumentieren, dass Covid-19 nicht gefährlicher sei als ein Grippevirus. Damit leugnen sie nicht nur die spezifische Gefahr, die von dem Virus ausgeht sowie den wissenschaftlichen Konsens, sondern relativieren die Zahlen der bereits an Covid-19 Verstorbenen.

Daher ordnen wir „Querdenken“ als Pandemie-Leugner*innen ein. Von großer Bedeutung sind für diese Gruppe nicht nur ihre Proteste, die sie vor allem montags durchführen, sondern auch ihre Kommunikation via Telegram. Dabei ist zu beobachten, dass auf vielen ihrer Kanäle Beiträge mit extrem rechten und antisemitischen Inhalten geteilt werden und oft unkommentiert bleiben. Die Kanäle werden bewusst genutzt, um sich selbst in der Wahrnehmung, dass die Pandemie nicht gefährlicher sei als eine Grippe, zu bestärken.

Weiterhin werden zum Beispiel Verschwörungserzählungen von der sogenannten „QAnon“-Bewegung geteilt. Dabei wird behauptet, dass hochrangige Vertreter*innen von demokratischen Parteien zusammen mit Milliardären mittels eines Putsches die Machtübernahme anstreben.

Die Zahl der Anhänger*innen dieser Verschwörungserzählung hat sich weltweit erhöht. Ein bekannter Vertreter aus Deutschland ist z.B. Xavier Naidoo, der mit Billigung der Bürgerschaftsfraktion der Grünen im kommenden Jahr in der Rostocker Stadthalle auftreten darf.

Dass trotzdem eine breite Mobilisierung zu regelmäßigem Gegenprotest von unserer Seite nicht erfolgt, hat mehrere Gründe. Zum einen erkennen wir im Gegensatz zu „Querdenken“ an, dass eine weitere Verbreitung des Corona-Virus das Leben von Menschen gefährdet und zusätzliche Belastung auf das Pflegepersonal verlagert, das wie schon immer unterbezahlt und unter widrigsten Bedingungen gegen die Auswirkungen der Pandemie kämpft. In großer Zahl auf die Straße zu mobilisieren, halten wir daher in einer Hochphase der Pandemie für unverantwortlich.

Zum anderen sehen wir im Verlauf der bisherigen Montagsdemonstrationen in ihrer Rostocker Ausprägung noch keine Dynamik, die Ereignisse wie die in Berlin und Leipzig vorausahnen lassen. Während in der Anfangszeit durchaus regelmäßig Personen aus dem organisierten Neonazispektrum teilgenommen haben, ließ deren Beteiligung beständig nach. Dass sich dieser Trend bei steigendem Unmut über die Maßnahmen wieder umkehren kann, ist uns bewusst. In diesem Fall behalten wir uns eine Reaktion selbstverständlich vor.

Dass von unserer Seite der Aufruf zu Demonstrationen nicht erfolgt, heißt nicht, dass wir das Milieu rings um „Querdenken Rostock“ unterschätzen. Wir haben die Entwicklung dieser Strukturen in den letzten Monaten aufmerksam verfolgt und werden es auch weiterhin tun. Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich Woche für Woche Menschen finden, um die „Montagsspaziergänge“ kritisch zu begleiten und laden diese ein, sich mit uns in Verbindung zu setzen, um alternative Wege des Protestes zu diskutieren.

Aber auch für die Zeit ohne große Demos von unserer Seite gilt: Dass bei den Querdenken-Veranstaltungen ein kollektives Gefühl erzeugt wird, indem einfache Feindbilder und teils antisemitische Welterklärungsmuster transportiert werden, halten wir nicht nur für grundlegend falsch, sondern auch für gefährlich. Dass im Schatten der Pandemie der EU-Rat unsere verschlüsselte Kommunikation angreift, dass mit den gerade anlaufenden Rondenbarg-Massenprozessen eine gesetzliche Grundlage geschaffen wird, um ganze Demonstrationen jeder Art zu kriminalisieren, dass prekär Beschäftigte weiter unter ungenügenden Hygienebedingungen ackern müssen oder Geflüchtete durch die Pandemie weiter isoliert werden und kein Recht auf Abstand haben - dies sind aus unserer Sicht Gründe für Protest. Dieser Protest muss zivilgesellschaftlich wahrnehmbar werden. Wie die Querdenker den kapitalistischen Normalzustand zurückzuwünschen oder sogar weiter zu zementieren kann und darf aber keine Antwort auf die gegenwärtige Situation sein.

Deshalb wollen wir euch an dieser Stelle dazu aufrufen, solchen Narrative im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Familie oder im Beruf nicht unkommentiert stehenzulassen, Verschwörungserzählungen und Antisemitismus klar zu benennen und zu widersprechen.

Vernetzt euch, bildet euch weiter und dann sehen wir uns bald wieder auf der Straße!

Morgen veranstalten die CoronaN***s aus MV ein Superspreader-Event in Schwerin.Neben den üblichen rechtsradikalen und Re...
04/12/2020

Morgen veranstalten die CoronaN***s aus MV ein Superspreader-Event in Schwerin.
Neben den üblichen rechtsradikalen und Reichsbürger-Publikum sind auch Bürgis mit vor Ort.
Falls ihr dagegen auf die Straße wollt, Schwerin hat eine Gegenkundgebung auf dem Bertha-Klingberg-Platz ab 16:00 Uhr angemeldet. Seid euch aber dem erhöhten Infektionsrisiko bewuszt. Schwerin ist zur Zeit Risikogebiet und es werden zu den Schwurbel-Demos, CoronaN***s aus ganz MV erwartet.

Ansonsten könnt ihr auch via Social-Media ordentlich Lärm machen und zeigen was ihr von den Schwurbel-Demos haltet.

Queerdenken statt Querdenken!

14/03/2020

Liebe Mitstreiter*innen,
Wie ihr vielleicht schon gesehen habt wollten und mussten wir unsere Veranstaltung, aufgrund des Corona Virus Covid 19,für Mittwoch absagen. Wir wollen uns mit allen Risikogruppen solidarisieren und sie schützten.
Wir bitten um euer Verständnis.
Bitte sagt es allen weiter und teilt diesen Beitrag.
Bleibt standhaft und gesund!
Bis bald!

10/02/2020

Silvio Horn - UB Schwerin, CDU-Kreisverband Schwerin FDP Schwerin
Zeitung für die Landeshauptstadt - Nachrichten aus Schwerin und Umgebung Schwerin-Lokal - Die digitale Tageszeitung für Schwerin
++Pressemitteilung++
Irritationen

Es ist wichtig, dass sich die Zivilgesellschaft organisiert um eine kritische Position gegenüber der rechtsradikalen und antidemokratischen AfD einzunehmen. Zu lange konnte die AfD Schwerin in die Schweriner Stadtgesellschaft hinein wirken.
Wir begrüßen den Schritt, dass das Aktionsbündnis für ein friedliches und weltoffenes Schwerin das Abstimmungsverhalten von CDU/FDP/Unabhängige Bürger in Zusammenhang mit der AfD in der Schweriner Stadtvertretung kritisch einschätzt und hoffen, dass innerhalb des Bündnisses ein Diskurs über den Umgang mit der AfD einsetzt und in einer klaren Haltung mündet. Zudem hoffen wir, dass Heiko Lietz den Irrweg verlassen hat, Dialoge mit der AfD führen zu wollen (SVZ, 10.09.2018 „Brüllen bringt gar nichts“) und auf Demonstrationen rechtsradikalen Personen die Hand reicht.
CDU und Unabhängige Bürger sind, wenig überraschend, „not amused“ über die Aussagen der letzten Sitzung Aktionsbündnis für ein friedliches und weltoffenes Schwerin.
Aber warum fällt es den beiden Parteien auf kommunaler Ebene so schwer eine klare Position zur AfD einzunehmen?
Zu lange konnten wir doch mit ansehen, dass der Weg die AfD auf der Sachebene zu entzaubern, nicht funktioniert. Zu lange konnten wir doch sehen, dass der Versuch am rechten Rand Wählerstimmen zu gewinnen, scheiterte.
In Schwerin gab es in den letzten Jahren kleine Dammbrüche, da muss nicht erst nach Thüringen geschaut werden. So traf sich der CDU Stadtvertreter und Mitglied im konservativen Kreis der CDU, Georg Christian Riedel, im Dezember 2017 mit dem Mitglied des rechtsradikalen Flügels der AfD, Petra Federau, in der Wohnung des ehemaligen Journalisten Höfs.
Silvio Horn von den Unabhängigen Bürgern äußerte mehrmals in seinen Redebeiträgen in der Schweriner Stadtvertretung 2018 und 2019, das wenn die AfD sachliche Anträge, die entsprechend ausgearbeitet seien, von der UB-Fraktion Zustimmung finden würden. Man verfolge nur die Wortmeldungen Horns in den vergangenen Tagen in den sozialen Netzwerken. Dieser Mann hat im Aktionsbündnis nichts mehr verloren und bewirbt sich wahrscheinlich schon für den Kreisvorstand der AfD.
Persönliche Enttäuschungen und politische Eitelkeiten trieben Dr. Hagen Brauer vor vier Jahren in die AfD, nicht etwa inhaltliche Differenzen. Der mecklenburgische Landesverband der CDU hat viele Ausrutscher in die extreme Rechte hinter sich.
Das sind genau die Verhaltensweisen, die nun die scheinheiligen Abgrenzungsversuche unglaubwürdig erscheinen lassen.
Die Reaktionen der CDU/FDP und Silvio Horn sind reine Eitelkeiten unter alten weißen Männern, nicht die Überzeugungen von Demokratie und Vielfalt, die sie eigentlich antreiben sollte.

Eine mangelnde Haltung und fehlende Ernsthaftigkeit legitimiert die AfD als eine demokratische Partei.

So zeigt sich der destruktive und antidemokratische Charakter der AfD sehr deutlich bei der Wahl zum Ministerpräsidenten in Thüringen. Und Gauland gießt weiter Öl ins Feuer, indem er in der Deutschen Presseagentur am 09.02.2020 verkündet, dass sie bei einer Neuwahl des MP, Ramelow wählen werden, um ihn zu verhindern. Nach der Logik, die AfD hat Kemmerich gewählt und musste zurück treten, so muss Ramelow dies ebenfalls tun. Ein demokratisches Dilemma tut sich vermeintlich auf. Dabei ist es das inkonsequente Verhalten der Parteien, die sich selbst als Mitte der Gesellschaft betiteln, die die Strategie der AfD aufgehen lassen.

Es braucht eine klare Haltung der Zivilgesellschaft und aller demokratischen Parteien gegenüber der AfD. Wenn dies nicht geschieht, wird Thüringen nicht der letzte Dammbruch gewesen sein.
Alle zusammen gegen den Faschismus! Kein Millimeter nach rechts!

Bundesweit sind gestern tausende Menschen auf Demonstrationen, Mahnwachen und Infoabenden zusammen gekommen um auf die w...
09/02/2020

Bundesweit sind gestern tausende Menschen auf Demonstrationen, Mahnwachen und Infoabenden zusammen gekommen um auf die widrigen Verhältnisse auf der Insel Le**os aufmerksam zu machen.

Zahlreiche Kommunen und auch Bundesländer möchten unbegleitete Minderjährige von dort aus aufnehmen um ihnen ein sicheres und menschenwürdiges zu Hause geben, einen sicheren Hafen.

Schwerin sollte auch ein sicherer Hafen werden: "Dank" der Stimmen von CDU/FDP, Unabhängigen Bürgern und AfD wurde nichts daraus.
Was in Thüringen vergangene Woche als Dammbruch, Tabubruch oder "Schande" bezeichnet wurde, wird in Schwerin seit den Kommunalwahlen im Mai 2019 ganz ohne Scham praktiziert.

Wir kämpfen vor Ort für eine solidarische Politik, ohne Kompromisse auf dem Rücken der Schwächsten, die zur Zeit an der EU-Außengrenze in unwürdigen Bedingungen ausharren. Wir fordern ein Ende der Zusammenarbeit mit der offen rassistischen und faschistischen AfD auf kommunaler Ebene! Mach mit! Schwerin zum sicheren Hafen machen!

"Alle zusammen gegen den Faschismus!"Die AfD reibt sich die Finger. Die "Parteien der Mitte" wurden heute nicht ganz unf...
05/02/2020

"Alle zusammen gegen den Faschismus!"

Die AfD reibt sich die Finger. Die "Parteien der Mitte" wurden heute nicht ganz unfreiwillig zum Geburtshelfer ganz neuer Machtoptionen für die Faschisten um Höcke.

Wir müssen uns darauf einstellen, dass dieser heute erlebte Dammbruch in Erfurt Vorbild für die AfD in Mecklenburg-Vorpommern sein wird. Es reicht nicht empört zu sein oder einen Anti- AfD-Tweet abzusetzen:

Wir müssen nun gemeinsam Politik machen. Zeigen, dass Solidarität nicht nur mehr eine Floskel ist: Organisiert zusammenstehen bei rassistischen Übergriffen, Diskriminierungen jedweder Form den Kampf ansagen, Ungerechtigkeiten konkret benennen und beseitigen.

Deswegen kommt zum Treffen von Schwerin gegen Rassismus: Wir sammeln Ideen und machen etwas draus. Umso mehr, umso besser.

Nächstes Jahr sind in MV Landtagswahlen, ein breites gesellschaftliches Bündnis muss den Wiedereinzug der AfD verhindern!

Bildet euch, bildet andere, bildet Banden!

Heute, 6. Februar, 18:00 im Tisch, Martinstraße 11

»Nachdem es am vergangenen Wochenende immer wieder Angriffe auf das Klex gab, versammelten sich gestern 600 Menschen in ...
02/02/2020

»Nachdem es am vergangenen Wochenende immer wieder Angriffe auf das Klex gab, versammelten sich gestern 600 Menschen in der Greifswalder Innenstadt um den versuchten Brandanschlag auf das Haus nicht unwidersprochen zu lassen.

Viele Menschen, Vereine und Institutionen hatten bereits im Vorfeld ihre Solidarität mit dem Jugendzentrum ausgedrückt und die Anschläge verurteilt.
“Trotzdem ist es wichtig nicht zu vergessen, dass weder die rechten Positionen hinter den Taten, noch die Dimension der Gewalt selbst, etwas neues für Greifswald sind, sagt Katharina Lang Pressesprecherin der Antifa Defiant.

Bereits 2011, 2016 und 2017 gab es Brandanschläge auf alternative Freiräume in Greifswald, Alt Ungnade und Anklam. „Dass es dazwischen immer wieder ruhiger war ist ganz klar, dem großen Zusammenhalt und schnellem Eingreifen Betroffener und sich solidarisierender Menschen zu verdanken.“, so Lang weiter. „Es ist wichtig, dass so kurz nach den Angriffen so viele Menschen heute hier sind, um erneut gegen rechte Gewalt auf die Straße zu gehen.“«

Hier geht es zur ganzen Mitteilung unserer Freund*innen aus Greifswald: https://bit.ly/2uaF8z6

Hier findet ihr unsere Pressemitteilung zur heutigen Solidemo. Danke an alle die da waren!
https://defiantantifa.wordpress.com/2020/02/01/pm-solidemo-nach-versuchtem-brandanschlag-auf-jugendzentrum-klex/

Foto: Ole Kracht

Die Angriffe der N***s werden nicht unbeantwortet gelassen. Direkt betroffen war das JUZ KLEX, gemeint sind wir alle. Zu...
30/01/2020

Die Angriffe der N***s werden nicht unbeantwortet gelassen. Direkt betroffen war das JUZ KLEX, gemeint sind wir alle. Zusammenhalten gegen den rechten Terror!

In Greifswald wurde das KLEX, ein Jugend- und Kulturzentrum das sich in Trägerschaft des lokalen Stadtjugendrings befind...
28/01/2020

In Greifswald wurde das KLEX, ein Jugend- und Kulturzentrum das sich in Trägerschaft des lokalen Stadtjugendrings befindet, mutmaßlich von N***s mit Brandsätzen angegriffen. Im Vorfeld gab es in Greifswald bereits mehrere Angriffe und Einschüchterungsversuche durch Faschos auf Antifaschist*innen.

Ihnen gilt unsere Solidarität!

Januar 28 2020 Stellungnahme zum versuchten Brandanschlag: Jugendzentren dürfen nicht Zielscheibe von Gewalt werden Stadtjugendring Uncategorized Der Stadtjugendring Greifswald e.V. verurteilt den Anschlag, der am Sonntagabend auf das Jugendzentrum klex verübt wurde. Bislang unbekannte Täter warf...

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