bpa.Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern

bpa.Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern bpa.Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern

06/08/2026

🎬 Wer plant was für die Pflege in Mecklenburg-Vorpommern? Kurz vor der Landtagswahl haben wir genau hingeschaut.

📅 Am 20. September wird gewählt — und die Wahlprogramme der Parteien sind die Grundlage dafür, was danach in der Pflege passiert. Wir haben sie entlang unserer fünf Kernbotschaften zur Wahl durchleuchtet: die Pflegeversorgung stabilisieren, die Hilfe zur Pflege zügiger bearbeiten, Fachkräfte sichern, Bürokratie abbauen und digitalisieren, die Infrastruktur modernisieren.

Für jede antretende Partei stellen wir drei Dinge nebeneinander: was sie plant, wie wir das einordnen, und was wir als Verband dazu sagen.

Im Video ordnet unser Landesvorsitzender Michael Beermann ein, worauf es dabei ankommt — und warum sich der genaue Blick vor der Wahl lohnt.

👉 Den vollständigen bpa-Wahlcheck haben wir im ersten Kommentar verlinkt.

Welche der Pflegepläne würden in Ihrer Einrichtung tatsächlich etwas verändern?

🎉 Die Entscheidung ist gefallen!Am 29.07.2026 ist unsere Jury zusammengekommen und hat die Siegerin bzw. den Sieger des ...
06/08/2026

🎉 Die Entscheidung ist gefallen!

Am 29.07.2026 ist unsere Jury zusammengekommen und hat die Siegerin bzw. den Sieger des Azubi Awards 2026 Mecklenburg-Vorpommern ausgewählt. Die Entscheidung war alles andere als leicht – denn wir haben viele tolle und kreative Videoeinreichungen erhalten.

Ein herzliches Dankeschön an alle Auszubildenden, die mitgemacht und ihre Beiträge eingereicht haben. Wir freuen uns sehr über das große Engagement und die vielen inspirierenden Videos!

🏆 Wer den Azubi Award 2026 gewonnen hat, bleibt aber noch unser Geheimnis.

Die feierliche Preisverleihung findet am 9. September 2026 um 15:30 Uhr auf der Pflegemesse statt.

Seid gespannt und kommt vorbei – wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch den diesjährigen Gewinner oder die diesjährige Gewinnerin bekannt zu geben! 🎊

🤥 Entlastung versprochen. Belastung geliefert?Der Entwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz ( ) widerspricht zentralen politis...
23/07/2026

🤥 Entlastung versprochen. Belastung geliefert?

Der Entwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz ( ) widerspricht zentralen politischen Ankündigungen und er schwächt die Versorgung.

Klar ist: In den kommenden politischen Abstimmungen müssen die größten Widersprüche aufgelöst werden – bevor aus dem PNOG ein -Gesetz wird.

Aus Sicht der Pflegepraxis geht es jetzt vor allem um vier Punkte:

▶️ in Tarifhöhe für alle Träger refinanzieren. Träger egal welcher Couleur, die auf Tarifniveau bezahlen, dürfen gegenüber tarifgebundenen Trägern nicht schlechtergestellt werden. Eine Ungleichbehandlung wäre gesetzlich organisierte Wettbewerbsverzerrung.

▶️ Pflege-Beratungsstrukturen erhalten. Pflegeberatung muss nah an der Praxis bleiben. Erfolgreich aufgebaute Strukturen dürfen nicht zerschlagen und nicht aus der Versorgung abgezogen werden.

▶️ Angebote sichern. Pflegedienste brauchen verlässliche Rahmenbedingungen für ihre Angebote. Einschränkungen wie u.a. bei Verhinderungspflege und Tagespflege bringen die häusliche Versorgung in unnötige Turbulenzen.

▶️ wirksam bekämpfen. Der Entwurf ignoriert die größte Herausforderung der Pflege. Die für internationale Pflegekräfte muss endlich kommen.

Der Sommer darf nicht zur Hängematte für eine Reform werden, die massive Widersprüche und Belastungen enthält.

Mit unserer -Kampagne werden wir in den kommenden Wochen gemeinsam mit unseren Mitgliedern die Politik intensiv darauf hinweisen, was der Entwurf konkret für die Versorgung vor Ort bedeutet.

❗Die Pflegereform darf kein PNOGchio-Gesetz werden.
❗Alle Informationen, Forderungen und Argumente auf unserer Kampagnen-Seite:
❗pnogchio.de

Trotz massiver Kritik aus der Branche hat der   das  -  verabschiedet.  👉Darin wird die   von Gehaltssteigerungen auf ei...
10/07/2026

Trotz massiver Kritik aus der Branche hat der das - verabschiedet.

👉Darin wird die von Gehaltssteigerungen auf eine verminderte (Entwicklung der Grundlohnsumme minus ein Prozent) begrenzt.

☝️Ausnahmen gibt es für Krankenhäuser sowie für tarifgebundene Anbieter in der häuslichen Krankenpflege und der außerklinischen Intensivpflege.

👇 -Präsident Bernd Meurer wirft der Politik vor, die ambulante Versorgung damit ins Chaos zu stürzen:

"Die Bundesregierung stiehlt sich aus der eigenen finanziellen Verantwortung für die Krankenversicherung und spart jetzt bei den Gehältern der Pflegekräfte. Und das auch noch völlig willkürlich und unfair.

Krankenhäuser und tarifgebundene Träger in der ambulanten häuslichen Krankenpflege und der außenklinischen Intensivpflege bekommen mehr Gehaltssteigerungen refinanziert als die tarifungebunden Einrichtungen.

❗Das ist gesetzlich verordnete in einem Moment, in dem sich der massive Personalmangel weiter verschärft.
❗Das wird die ambulante Versorgung ins stürzen.
❗Das gegenseitige Abwerben von wird voll entbrennen und das politisch entzündet.

Allen politisch Verantwortlichen muss klar sein, dass das ein Irrweg ist. Die Regelung ist ein Ergebnis von Deals und Kompromissen der letzten Tage. So macht man keine verlässliche Politik. Die Wettbewerbsverzerrung bei der Gehaltsrefinanzierung muss so schnell wie möglich korrigiert werden.“

❗„Das ist nicht gespart. Das sind Kürzungen.“ ❗ -Präsident Bernd Meurer kritisiert im exklusiven Interview mit Jörg Thad...
10/07/2026

❗„Das ist nicht gespart. Das sind Kürzungen.“ ❗

-Präsident Bernd Meurer kritisiert im exklusiven Interview mit Jörg Thadeusz von The Pioneer die geplante scharf:

„Frau Warken spart mit ihrem Gesetz nicht, sondern kürzt Leistungen und jetzt auch Gehälter. Es gibt andere Stellen, an denen man sparen könnte, ohne Leistungen zu kürzen und dem Personal für die nächsten zwei Jahre die Lohnerhöhungen zu streichen. Jetzt wird ausgerechnet an den Menschen gespart, die schon heute stark belastet sind. Das sieht für mich nicht nach einem Konzept aus.“

Dabei bleibt das größte Problem der Pflege ungelöst: Schon heute fehlt Personal. Gleichzeitig gehen in den kommenden Jahren immer mehr Beschäftigte in den Ruhestand.

Meurer fordert deshalb:
müssen endlich entsprechend ihrer Qualifikation eingesetzt werden. Anerkennungs- und Einwanderungsverfahren müssen deutlich schneller werden. Und versicherungsfremde Leistungen gehören aus Steuermitteln finanziert – nicht aus den Beiträgen der Pflegeversicherung.

Denn eine Pflegereform, die Leistungen kürzt, Gehälter begrenzt und keine Antwort auf den Personalmangel gibt, sichert keine Versorgung. Sie verschärft die Krise.

„Ich bin seit 35 Jahren Pflegeheimbetreiber. Es war noch nie so schwer wie heute. Wenn man kein Personal hat, kann man keine Menschen pflegen.“

Den vollständigen Artikel verlinken wir im ersten Kommentar. Hinweis: Der Beitrag liegt hinter der Paywall von The Pioneer.

📣 Angesichts des Eilantrags der Fraktion   auf mehr Beratungszeit für das   sagt  -Präsident Bernd Meurer:💬 Eine Reform,...
08/07/2026

📣 Angesichts des Eilantrags der Fraktion auf mehr Beratungszeit für das sagt -Präsident Bernd Meurer:

💬 Eine Reform, die die medizinische und pflegerische von Millionen von Menschen grundlegend beeinflusst, muss vom Parlament in Ruhe beraten werden. Die Abgeordneten müssen die Folgen der Regelungen sorgfältiger abschätzen, als es die in ihrer von Eile und Chaos geprägten Vorbereitung des getan hat.

Die in den Änderungsanträgen vorgeschlagene Ungleichbehandlung von tarifgebundenen und tarifungebundenen Trägern oder die Einschränkung der freien Berufsausübung: Es gibt in diesem Gesetz viele bedenkliche Regelungen. Wir überprüfen diese Punkte und werden alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen. ⚖️

Das gesamte Zitat finden Sie auf unserer bpa-Webseite (Link im 1. Kommentar)

07/07/2026

📍 Orangerie des Schweriner Schlosses: Zu unserem pflegepolitischen Abend konnten wir 60 Gäste aus Pflegeeinrichtungen im ganzen Land begrüßen.

Im September wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag — und mit ihm die Weichenstellungen für die Pflege. Deshalb saßen bei uns alle Parteien mit realer Chance auf den Einzug auf dem Podium, darunter zwei amtierende Ministerinnen. In 90 Minuten wurden die Wahlprogramme entlang präziser Fragen durchgearbeitet: Was plant wer konkret für die Pflege im Land?

bpa-Hauptgeschäftsführer Norbert Grote hielt dabei die Positionen der privaten Anbieter dagegen — allen voran Fachkräftesicherung und Versorgungssicherheit. Beim Ausklang mit Blick auf den Schweriner See blieb dann Zeit für das, was solche Abende wertvoll macht: das direkte Gespräch zwischen Praxis und Politik.

🎬 Ein paar Eindrücke vom Abend im Video.

👉 Was muss die nächste Landesregierung für die Pflege als Erstes anpacken? Wie sehen Sie das in Ihrer Einrichtung?

📣 Zu den geplanten Änderungen bei der   von Gehaltssteigerungen in der   und der   im   Beitragssatzstabilisierungsgeset...
06/07/2026

📣 Zu den geplanten Änderungen bei der von Gehaltssteigerungen in der und der im Beitragssatzstabilisierungsgesetz sagt -Präsident Bernd Meurer:

💬 „Ist denn die Arbeit der Pflegekräfte bei privaten Trägern weniger wert? Die Lasten des Spardrucks in der Kranken- und Pflegeversicherung dürfen nicht einseitig einem Teil der Träger aufgebürdet werden.

⚖️ Es ist gut, dass Bewegung in die starre Begrenzung von Lohnsteigerungen in der häuslichen Krankenpflege und der außerklinischen Intensivpflege gekommen ist, damit diese gegenüber den Krankenhäusern nicht ins Hintertreffen geraten.

❗Die Bundesregierung darf jedoch keine Wettbewerbsverzerrung fördern und eine neue Trennlinie innerhalb der Langzeitpflege ziehen. Eine Bevorzugung tarifgebundener Träger sorgt nicht für attraktive Arbeitsbedingungen in der gesamten Branche. Sie sorgt für Abwanderung und bringt die Versorgung der Hälfte der versorgten Pflegebedürftigen in Gefahr.

👉 Alle Träger müssen die abgesicherte Möglichkeit haben, Gehaltssteigerungen in Höhe der Tarifentwicklung umzusetzen.“

🎉 10 Jahre Tu Hus – herzlichen Glückwunsch! „Tu Hus is tu Hus" – unter diesem Motto sorgt der Pflegedienst Tu Hus aus Wi...
03/07/2026

🎉 10 Jahre Tu Hus – herzlichen Glückwunsch!

„Tu Hus is tu Hus" – unter diesem Motto sorgt der Pflegedienst Tu Hus aus Wismar seit 2016 dafür, dass Menschen gut versorgt zu Hause leben können. Aus einer Handvoll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein Team von rund 30 Köpfen geworden.

Wie eng dieses Team zusammenhält, war auf der Jubiläumsfeier zu spüren: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würdigten „ihren" Pflegedienst mit einer bewegenden Rede – ein Moment, der mehr über Tu Hus erzählt als jede Hochglanzbroschüre. Geschäftsführer Michael Dittmann steht für genau das, was den Pflegedienst ausmacht: ein nahbarer Chef und eine familiäre Atmosphäre, in der Pflege menschlich bleibt.

Die bpa-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern gratuliert Tu Hus und dem gesamten Team herzlich zum 10-jährigen Bestehen und wünscht für die kommenden Jahre weiterhin viel Kraft, Zusammenhalt und Freude an der Arbeit. 👏

📍 Wismar

🗨️ Zu den heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Auszubildendenzahlen in der Pflege sagt  -Präsident Bernd Meurer...
02/07/2026

🗨️ Zu den heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Auszubildendenzahlen in der Pflege sagt -Präsident Bernd Meurer:

„Ein Taschenspielertrick der : Die steigende Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist kein Grund zum Feiern. Entscheidend ist doch, wie viele Pflegekräfte nach erfolgreicher Ausbildung in der Versorgung ankommen. Hier sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um mehrere Tausend gesunken.

Die mit der Abschaffung der eigenständigen Altenpflegeausbildung war und ist ein Irrweg, der die Nachwuchsgewinnung in der nachhaltig abgewürgt hat.

Wer Statistiken erhebt, sollte sie dann auch richtig lesen können.

Mit dem und dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz geraten die Einrichtungen der Langzeitpflege gegenüber den Krankenhäusern nun noch weiter ins Hintertreffen, weil es unfaire Regelungen bei der Refinanzierung von Gehaltssteigerungen gibt. Das bedroht die Versorgung der Pflegebedürftigen von Jahr zu Jahr mehr.“

Adresse

Köpmarkt/Am Grünen Tal 19
Schwerin
19063

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