08/09/2026
Presseerklärung der AfD‑Fraktion Schwerte zum Pannekaukenfest Schwerte.
Die AfD‑Fraktion im Rat der Stadt Schwerte nimmt den Kommentar (Meinung) der Ruhr Nachrichten zur Entscheidung des Hansevereins, das Bündnis Schwerte gegen Rechts nicht zum Pannekaukenfest zuzulassen, zur Kenntnis. Die Darstellung der Ruhrnachrichten ein Stadtfest könne nicht unpolitisch sein, greift aus unserer Sicht zu kurz und vermischt kommunale Vereinsarbeit mit politischer Deutungshoheit.
Der Hanseverein trägt seit Jahren Verantwortung für ein traditionsreiches Fest, das bewusst als unpolitische Veranstaltung organisiert wird. Diese Haltung ist nachvollziehbar und verdient Respekt.
Ein Stadtfest soll Menschen zusammenbringen – unabhängig von Parteizugehörigkeit, politischen Überzeugungen oder gesellschaftlichen Konfliktlinien. Genau deshalb ist die Entscheidung, politisch motivierte Initiativen nicht einzubinden, konsequent und richtig.
Das Bündnis Schwerte gegen Rechts ist eine politisch links orientierte Initiative, auch wenn es sich selbst als überparteilich bezeichnet. Seine Aktivitäten, Inhalte und öffentlichen Auftritte sind eindeutig richtungs-politisch geprägt.
Es ist legitim, dass der Hanseverein solche Akteure nicht in ein Fest integriert, das ausdrücklich keine politische Botschaft transportieren soll.
Wir warnen davor, ehrenamtliche Veranstalter unter moralischen Druck zu setzen. Die Entscheidung des Hansevereins ist keine politische Positionierung, sondern Ausdruck des Wunsches, Konflikte zu vermeiden und das Fest für alle Bürger offen zu halten.
Die AfD‑Fraktion Schwerte spricht dem Hanseverein ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Wer ein Stadtfest organisiert, trägt Verantwortung für Sicherheit, Neutralität und ein friedliches Miteinander. Diese Verantwortung schließt das Recht ein, politische Gruppen – welcher Ausrichtung auch immer – nicht einzubinden.
Wir begrüßen daher die Entscheidung des Hansevereins und lehnen Versuche ab, diese im Nachhinein politisch zu überhöhen.