06/02/2019
„Mein Vaterland interessiert mich nicht die Bohne“ und „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ ist auf Werbeartikeln der Jusos Hannover zu lesen. Für uns als Junge Union Wolfenbüttel wirken solche Sprüche wie anarchistische Floskeln und gefährlicher Linkspopulismus.
Die Kampagne der Jusos fordert letztendlich die Ablehnung der eigenen Identität. Dies wird als Voraussetzung gesehen, um andere nicht zu diskriminieren. Dies halten wir für Unsinn.
Wir brauchen eine gesunde Basis für unser Zusammenleben in Deutschland. Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit ist diese Basis der Wille,
dieses Land und unsere Kultur für die nächste Generation zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Zugehörig zu dieser Gesellschaft und damit Deutsch ist jeder, der einen deutschen Pass hat und sich zu keinem anderen Land bekennt. Deutsch sein bedeutet nicht besser zu sein als andere Nationen. Deutsch sein definiert die Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Menschen, die inmitten Europas auf Basis einer demokratischen Verfassung für ein
friedliches Zusammenleben in verschiedenen Nationalstaaten eintritt. Wir sehen dies als gesunden „Verfassungspatriotismus“. Wir verachten uns nicht selber und stellen uns nicht über andere. Wir sind die gesunde Mitte zwischen Verachtung von Nationalstaaten und ungesundem
Nationalismus.
Als Junge Union nehmen wir deutlich Abstand von der Kampagne der Jusos. Die Kampagne ist eine Gefahr für unseren Zusammenhalt in Deutschland und verleugnet unsere Historie.
Uns sind unser Vaterland und alle, die für unseren heutigen Wohlstand jahrhundertelang gekämpft haben, nicht egal. Wir haben unseren Vorfahren unser heutiges Leben zu verdanken.