Recht zu Bleiben

Recht zu Bleiben Bündnis für Geflüchtete und gegen Abschiebungen in Siegen-Wittgenstein

15/08/2024
Ein Update!
08/06/2024

Ein Update!

Wir haben von einer   im Nachbarkreis gehört! Die Art von .mueller, Menschen durch Vorladungen in   zu bekommen ist ein ...
07/06/2024

Wir haben von einer im Nachbarkreis gehört! Die Art von .mueller, Menschen durch Vorladungen in zu bekommen ist ein Skandal! Wir sagen: Stoppt die Abschiebung! Bazn Sino Nimr hat das Recht zu Bleiben!

2022 war ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. Anfang des Jahres haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Abschiebungen...
30/12/2022

2022 war ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. Anfang des Jahres haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Abschiebungen der Familien Agayan und Muradi zu verhindern. Für uns alle war klar: Unsere Nachbar*innen bleiben hier! Denn Sie haben das Recht zu bleiben.
Nachdem Sevine Muradi, die Mutter der Familie, aus dem Kreishaus in Abschiebehaft kam, musste alles ganz schnell gehen: Protest organisieren, die Kinder versorgen, Sevine aus der Abschiebehaft bekommen und die bereits angesetzte Abschiebung verhindern. Schon bald war sie wieder frei, doch nur weil wir als Bündnis mit so vielen Menschen dieses Unrecht angesprochen haben. Ein Unrecht, dass wenig später auch Robert Muradyan erlebte, als er mit Fußfesseln aus dem Kreishaus abgeführt wurde.
Auch Robert und seiner Familie konnten wir helfen, bald wieder vereint zu sein.
Für das Jahr 2023 wünschen wir uns vor allem eins: Sicherheit und Hilfe für unsere Freund*innen und Nachbar*innen. Ein Ende der Abschiebepolitik und gleiches für das Klima der Angst in der Ausländerbehörde.
Zudem bedanken wir uns herzlich bei allen, die und in diesem Jahr geholfen haben! Wir, wie auch die Familien und ihre Kontaktpersonen können kaum in Worte fassen, was diese Unterstützung bedeutet.
Auf ein sicheres und besseres Jahr 2023!

Aktuell hat die Landesregierung 4 Wochen Zeit die kleine Anfrage zu beantworten. Hierbei geht es um die Fälle, die wir a...
09/11/2022

Aktuell hat die Landesregierung 4 Wochen Zeit die kleine Anfrage zu beantworten. Hierbei geht es um die Fälle, die wir als Recht zu bleiben dokumentieren, begleiten und an die Öffentlichkeit tragen.

Aktualisierung!Bitte teilen teilen teilen!
07/10/2022

Aktualisierung!
Bitte teilen teilen teilen!

07/10/2022
Wir sind entsetzt. Erneut wird ein junger Mann in Kreishaus gefesselt und in Abschiebehaft genommen!Mit aller Kraft kämp...
07/10/2022

Wir sind entsetzt. Erneut wird ein junger Mann in Kreishaus gefesselt und in Abschiebehaft genommen!
Mit aller Kraft kämpfen wir für Mohammad, er hat das Recht zu bleiben!
Mohammad, der hier in Deutschland einen Bruder und eine Verlobte hat ist Teil unserer Gesellschaft und wollte beim heutigen regulären Termin im Kreishaus seiner Mitwirkungspflicht nachkommen. Dass das Kreishaus und die Ausländerbehörde schon wieder diesen schmutzigen Trick abziehen ist unmenschlich und scharf zu verurteilen.
Flüchten ist ein Menschenrecht!

Ein aktueller Beitrag in der Migazette! Download:https://www.caritas-siegen.de/wp-content/uploads/2022/07/Migazette_13.-...
16/08/2022

Ein aktueller Beitrag in der Migazette!
Download:
https://www.caritas-siegen.de/wp-content/uploads/2022/07/Migazette_13.-Ausgabe.pdf

Etwas mehr zur aktuellen Situation
05/06/2022

Etwas mehr zur aktuellen Situation

Unsere Rede vom 1. MaiLiebe Freundinnen und Freunde!�Liebe Sympathisierende!�Mein Name ist Katrin Fey und ich spreche fü...
03/05/2022

Unsere Rede vom 1. Mai
Liebe Freundinnen und Freunde!�Liebe Sympathisierende!
�Mein Name ist Katrin Fey und ich spreche für das Bündnis „Recht zu bleiben“. Hier oben auf der Bühne unterstützen mich heute Tascha. �Im Namen aller Aktivist*innen bedanke ich mich, dass wir uns an diesem wichtigen Tag für Menschenrecht und Menschenwürde hier vorstellen zu dürfen. Dankeschön!�
Was hat uns Ende letzten Jahres bewegt, uns zu organisieren?
�Es war die Not, schnell handeln zu müssen und uns für zwei Familien aus unserem Kreis, Familie Muradi und Familie Agayan, einzusetzen.
Beide Familienväter sollten abgeschoben werden, um den Wehrdienst in ihren jeweiligen Herkunftsländern Armenien und Aserbaidschan abzuleisten. Es drohte das Auseinanderreißen der Familien!
�Und zwei Familienväter zur Waffenausbildung in Länder abzuschieben, die seit Jahren miteinander einen militärischen Konflikt haben? Diese Entscheidung war für uns nicht hinnehmbar. So fand sich innerhalb kurzer Zeit eine kleine, bunte Gruppe Engagierter, die ein gemeinsames Ziel verfolgten: diese unmenschlichen Abschiebungen zu verhindern!
Ein Begriff, der am heutigen Tag eine große Rolle spielt, war und ist entscheidend für den weiteren Verlauf unserer Arbeit: Solidarität. Sowohl die Solidarität innerhalb des doch sehr breiten und heterogenen Bündnisses, als auch die uneingeschränkte Solidarität mit den beiden Familien und besonders die Sorge um die 4 in diesen „Fällen“ betroffenen Kindern. Eine unserer wichtigsten Forderungen an die Behörde lautet daher auch:
das Kindeswohl muss endlich in den Fokus gerückt werden! Kindeswohl ist keine Kann-Bestimmung, sondern humanitäre Pflicht!
Geholfen hat vor allem das zunehmende öffentliche Interesse. Viele, viele Menschen fanden gute und richtige Worte, unterstützten, schrieben Briefe an Presse und Landrat. Die Berichterstattung, die Aktionen, die mutigen Redebeiträge von Elvin und Ishan vor dem Kreishaus- gaben den Betroffenen ein Gesicht und holten ihre persönlichen Schicksale aus der Anonymität und in den öffentlichen Diskurs.
Inmitten dieses wichtigen und kraftvollen gesellschaftlichen Prozesses, geschah dann etwas, was uns alle wie ein Schlag traf:
Sevine wurde verhaftet!�
Das wirkte wie ein Katalysator:
bis in die Landesregierung hoch wurde telefoniert, getwittert, gemailt...�Ich denke, wir alle haben mitgezittert, gebangt und gehofft bis die erlösende Nachricht kam: Sevine ist frei!�
Uns erreichten diese beiden Fotos kurz nach ihrer Haftentlassung.� �Der Erfolg, wie scheinbar ausweglose Situationen sich durch gemeinsames Handeln ändern lassen, gab und gibt uns weiterhin Mut und Zuversicht, während wir das Ergebnis der Härtefallkommission abwarten.
�Und auch Karen Agayan, dem die Angst um die Zukunft seiner Familie besonders stark psychisch zugesetzt hat, befindet sich inzwischen dank des Einsatzes von Vertretern der katholischen Kirche an einem sicheren Ort im Kirchenasyl.�
Am 31. März erreichte uns dann morgens die Nachricht einer weiteren Festnahme in der Behörde - Robert Muradyan, ebenfalls Armenier und Vater zweier Kinde. Obwohl friedlich bekam er „zur Vorsorge“ schmerzhafte Fußfesseln angelegt, und kam in Abschiebehaft. Fußfesseln ohne Anlass und Not?
Wir fordern: diese unmenschlichen Methoden in der Ausländerbehörde müssen sofort beendet werden! Geflüchtete haben ein Recht darauf, mit Würde und Respekt behandelt zu werden! Diese Menschen sind keine Verbrecher!
Nachdem Robert einige Tage später aus der Haft und zu seiner Familie kam, erreichte uns wieder spät abends ein Foto. Das zeigt, dass es -trotz anscheinender Übermacht der Behörden-möglich ist, ein Ziel zu erreichen, wenn sich viele zusammen schließen.
Der Blick nach vorn:
Zunächst einmal wünschen wir uns für alle Beteiligten, für alle Familien mit den insgesamt 6 Kindern eine Zukunft in unserem Land. So lange werden wir sie weiter begleiten und unterstützen.�
Aber wir wollen auch eine nachhaltige Veränderung im zukünftigen Behördenablauf mit den folgenden Forderungen:
�-das Kindeswohl als oberste Prämisse
-Einzelfallbetrachtung und Ermessenspielräume wohlwollend nutzen
-den Arbeitsmarktzugang erleichtern
�-Kettenduldungen beenden
-einen respektvollen Dialog mit dem Ehrenamt
-regelmäßig runde Tische mit beteiligten Institutionen
UND:
-Sicherheit und Schutz bei regulären Verlängerungsterminen
Für uns waren die letzten Monate ein Signal des Aufbruches, das hoffentlich auch in der Behörde und vom Landrat gehört wurde. Und daher schließen wir uns bedingungslos der Forderung an, dass diese Welt, eine solche werden muss, die niemanden in die Flucht treibt! In diesem Sinne: bleibt wach, bleibt kämpferisch -gebt alles- aber niemals auf!

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73 Koblenzer Straße
Siegen

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