09/11/2024
Am Mittwochmorgen hat Donald Trump die US-Präsidentschaftswahl zum zweiten Mal nach 2016 gewonnen. Als Sozialist*innen, Feminist*innen, Antifaschist*innen und als Internationalist*innen kann uns dieses Wahlergebnis nur entsetzen.
Kamala Harris hat hier Verantwortung übernehmen wollen. Von Donald Trump aber muss befürchtet werden, dass er die aktuellen Unsicherheiten weiter verschärft. Die ohnehin reformbedürftige US-Demokratie ist nun zusätzlich in Gefahr, ebenso wie die globale Stabilität und die nötigen Fortschritte beim Klimaschutz.
Wir dürfen die internationale Partnerschaft und die Kontakte in die USA nicht abreißen lassen, sondern müssen uns solidarisch zeigen. Als Jungsozialist*innen werden wir unsere Werte verteidigen, nicht aufhören, Missstände aufzuzeigen und Kritik zu üben, wo sie dringend nötig ist. Kämpfen tut man am besten gemeinsam!
Am Mittwochabend hat Olaf Scholz dann Christian Lindner entlassen, woraufhin die FDP die Koalition aufgekündigt hat - die Ampel ist gescheitert, der Streit hat ein Ende.
Viele der Ampel-Entscheidungen waren für keine der Parteien zufriedenstellend, aus jungsozialistischer Perspektive oft zu wenig oder einfach komplett abzulehnen. Es wurde aber auch viel Richtiges angestoßen und geschafft, Krisen wurden gemeistert, man hat die Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft steht, angenommen und Lösungen auf den Weg gebracht. Die Voraussetzungen waren aber schwierig - zu schwierig letztlich.
Nun wird es viel früher als erwartet in den Wahlkampf gehen. Da sind wir Jusos gefordert, uns einzubringen und für unsere jungsozialistischen Positionen zu streiten, Juso-Kandidat*innen zu unterstützen und Menschen überall vor Ort für jungsozialistische und sozialdemokratische Positionen und Visionen zu begeistern.
Packen wir es gemeinsam an!