04/10/2025
ERDBEBEN IN DER REGION CEBU - BITTE HELFEN SIE
Wir sammeln SPENDEN für Kinder und Familien in akuter Not. Hier das Spendenkonto und ein Bericht direkt aus Cebu hier eingegangen ist: IBAN: DE69 5739 1800 0016 5639 00
BIC: GENODE51WW1
Absender:
Heinz Kulüke SVD – University of San Carlos – 6000 Cebu City – PHILIPPINEN
INFORMATIONEN ZUM ERDBEBEN IN CEBU
Am Dienstagabend, den 30. September 2025, um 21:59 Uhr philippinischer Zeit, wurde die Insel Cebu von einem schweren Erdbeben der Stärke 6,9 auf der Richterskala erschüttert. Das Epizentrum lag vor der Küste im Norden Cebus. Es war eines der stärksten Beben, das die Region seit dem verheerenden Bohol-Erdbeben von 2013 erlebt hat.
Die Erschütterungen waren in weiten Teilen der Visayas-Region zu spüren und lösten bei der Bevölkerung große Angst aus. Das Beben dauerte mehrere Sekunden und wurde von zahlreichen Nachbeben gefolgt, die die Menschen bis heute in Angst und Schrecken versetzen.
Nach aktuellen Meldungen (Stand 2. Oktober) sind mindestens 72 Menschen ums Leben gekommen und über 400 Personen wurden verletzt. Die Opferzahlen könnten noch weiter steigen, da Rettungskräfte noch immer in entlegenen Gebieten im Einsatz sind. Die am schwersten betroffenen Orte in der Provinz Cebu liegen im Norden der Insel: Bogo City, San Remigio, Medellin, Tabogon, Tabuelan und Sogod.
Das Beben verursachte massive Zerstörungen in Nord-Cebu:
• Zahlreiche Häuser und Gebäude sind beschädigt oder vollständig zerstört.
• Krankenhäuser mussten evakuiert werden; Patienten werden im Freien behandelt.
• Schulgebäude wurden beschädigt und mussten geräumt werden.
• Stromausfälle betrafen Leyte, Samar und Teile von Bohol, die vom Stromnetz abgetrennt wurden.
• Viele Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren.
• Auch historische Kirchen wurden schwer beschädigt, darunter die Archdiocesan Shrine of Santa Rosa de Lima in Daanbantayan, deren Fassade teilweise einstürzte.
Aus Angst vor weiteren Nachbeben schlafen viele Familien bis heute im Freien oder außerhalb ihrer Häuser. Die psychische Belastung für die betroffene Bevölkerung ist enorm.
Die Steyler Ordensleute (Schwestern, Brüder, Patres) sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Steyler Entwicklungsbüros in Cebu City (JPIC-IDC) sind glimpflich davongekommen. Auch wenn das Beben dort sehr heftig zu spüren war und echte Angst ausgelöst hat, blieben die Menschen und die Bausubstanz in der Stadt weitgehend verschont.
Die Hilfe für die betroffenen Gemeinden im Norden der Insel Cebu läuft bereits auf Hochtouren. Zusammen mit der San Carlos Universität und dem Entwicklungsbüro (JPIC-IDC) wurde eine Taskforce eingerichtet, um koordinierte Hilfe zu leisten. Derzeit geht es vor allem um die Versorgung mit:
• Trinkwasser
• Nahrungsmitteln
• Kleidung und den Bau von
• Notunterkünften
Herzlichen Dank für die vielen Anfragen und die Mitsorge.
Heinz Kulüke
2. Oktober 2025
Nachfolgend sind einige Fotos und Video Clips aus den hiesigen Medien, die einen Einblick in die Stärke und den Ausmassen des Bebens geben.