Stadtarchiv Singen

Stadtarchiv Singen Offizielle Facebook-Seite des Stadtarchivs Singen Interessierte können im Benutzersaal diese Quellen einsehen. Sie reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert.

Über das Stadtarchiv

Das Stadtarchiv verwahrt als Gedächtnis der Stadt Unterlagen, denen bleibender Wert für die Stadtgeschichte zukommt. Zu den im Magazin verwahrten Beständen gehören neben Akten der Stadtverwaltung auch Nachlässe, Grafiken und eine umfangreiche Fotosammlung. Die archivischen Bestände mit einem Umfang von rund 1,4 Kilometern werden in einem klimatisierten Magazin verwahrt. Da

s Stadtarchiv Singen ist ein junges Archiv. Aufgebaut wurde es in den 1950er Jahren, seit März 2001 ist es gemeinsam mit der Zentralregistratur im Dienstleistungsareal DAS 2 untergebracht.

Am vergangenen Freitag nahmen 12 Kinder im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Singen an unserem Angebot „Auf Spu...
07/09/2026

Am vergangenen Freitag nahmen 12 Kinder im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Singen an unserem Angebot „Auf Spurensuche- wie Singen 1977 zum Tatort wurde" teil. Gemeinsam mit dem ehemaligen Polizisten Wolfgang Seliger begaben sich die Kinder auf eine spannende Zeitreise zum 3. Mai 1977, als die RAF-Terroristen Günter Sonnenberg und Verena Becker in Singen waren.

Das historische DatumAm 31. August 2010 fand eine öffentliche Sondersitzung des Bauausschusses statt, in dem über die ge...
31/08/2026

Das historische Datum

Am 31. August 2010 fand eine öffentliche Sondersitzung des Bauausschusses statt, in dem über die geplante Erstellung einer Giftmüll-Anlage im Industriegebiet am Umschlagbahnhof gegenüber dem Alcan Werksgelände diskutiert wurde. Beim Landratsamt ging eine Bauvoranfrage der Firma Montan Chemie aus Castrop-Rauxel ein, die auf dem 1.000 m² großen Grundstück bis zu 120.000 t hochgiftiges Material aus Müllverbrennungsanlagen bearbeiten möchte. Es handelt sich dabei um mineralische Abfälle.
In der Sondersitzung votierten die Gemeinderäte einstimmig für eine Änderung des Bebauungsplans, der aus dem Jahr 1997 stammt, um dieses Projekt am geplanten Standort zu verhindern. Am 15. September bekräftigte der Gemeinderat, dass die Stadt keine Anlage zur Aufbereitung von gefährlichem Abfall will und stimmte einstimmig gegen die geplante Anlage.
Vom Landratsamt Konstanz wurde dennoch eine öffentliche Bekanntmachung eingeleitet, da die Montan Chemie ihren Genehmigungsantrag fristgerecht einreichte. Anfang Oktober befragte die Interessengemeinschaft Singen Süd (IG Süd) ihre Mitglieder zu dem geplanten Bau der Konditionierungsanlage. Innerhalb einer Woche kamen 95 Antworten mit einer Ablehnung zurück. Die Bürgerinitiative "Liebenswerter Hegau" informierte am 3. November im Bürgersaal über die Möglichkeiten des Protests gegen die Anlage. Die Stadt Singen legte fristgerecht am 8. November Einspruch gegen die Anlage ein. Das Landratsamt lehnte am 19. November den Bauantrag ab, da es im Gebiet eine Veränderungssperre gab und die wasserrechtliche Genehmigung aus Gründen des vorsorgenden Grundwasserschutzes nicht erteilt werden konnte.

Das Foto zeigt den Blick auf das Werksgelände von Constellium im Jahr 2018 (Urheber: Singener Kriminalprävention)

Quelle: Stadtchronik; Fotosammlung

27/08/2026

Premiere der "STADTGeschichten" 📰

Das Singener Jahrbuch wandelt sich in die STADTGeschichten: Am Mittwoch, 16. September, feiert das neue Magazin-Format in der Hohenkrähenhalle seine Premiere. Hier erfahren Besucherinnen und Besucher auch, was sich neben dem neuen Erscheinungsbild inhaltlich verändert hat.

📅 Mittwoch, 16. September 2026 | 19 Uhr
📍 Hohenkrähenhalle in Schlatt u. Kr. (Schlatter Dorfstraße 33)
Um 𝗔𝗻𝗺𝗲𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴 wird gebeten unter:
📧 [email protected] oder 📞 07731/85-317

Die Veranstaltung wird musikalisch vom Hegau-Kammerensemble begleitet. Stadtarchivarin Britta Panzer spricht außerdem mit Autorinnen und Autoren über ihre Beiträge im neuen Magazin – freut euch unter anderem über einen Beitrag über die Scheffelhalle 2.0. Anschließend werden Getränke und ein kleines Buffet geboten.

Am Premierenabend bietet das Stadtarchiv Singen die STADTGeschichten erstmals zum Kauf an. Ab dem 21. September erscheint das Magazin im örtlichen Buchhandel.

17/08/2026

Ein Blick hinter die Kulissen des Stadtarchivs Singen

Während meines einwöchigen Praktikums im Stadtarchiv Singen durfte ich einen spannenden Blick hinter die Kulissen werfen. So konnte ich die vielfältigen Aufgaben des Archivs kennenlernen, historische Quellen entdecken und bei der täglichen Arbeit mithelfen.
Ich habe einiges gelernt und durfte in allen Bereichen des Archivs die freundlichen Mitarbeiterinnen unterstützen. Ich habe auch in der Registratur geholfen und dort gelernt, wie man Akten ausleiht und wieder in einer Datenbank zurück bucht. aber auch im Bereich der fachmännischen Archivierung von Akten und historischen Quellen wurde mir viel erklärt und ich konnte vieles lernen. Zudem war ich bei mehreren Bauakteneinsichten dabei und habe erfahren, wie solche Einsichten ablaufen und wie man mit den Kunden umgeht. Nicht zu vergessen ist, dass ich bei einem Workshop für Schüler einer 6. Klasse dabei sein durfte, bei dem Schüler mehr über historische Quellen gelernt haben. Ich selber konnte während meines Praktikums mit den verschiedenen Quellen arbeiten, wie zum Beispiel Fotos aus der Fotosammlung, die ich neu verpackt habe. Hinzu kommt, dass ich helfen durfte, Akten zu bewerten, also zu entscheiden, ob sie aufgehoben werden oder nicht.
Rückblickend fand ich mein Praktikum sehr spannend und lehrreich. Alle Mitarbeiterinnen waren sehr nett und ich hatte eine tolle Woche!

Auf Spurensuche im Archiv… und heute auch in der Stadtbücherei!Ihr sucht Informationen zur Bombardierung von Singen im Z...
10/08/2026

Auf Spurensuche im Archiv

… und heute auch in der Stadtbücherei!
Ihr sucht Informationen zur Bombardierung von Singen im Zweiten Weltkrieg? Ihr wollt wissen, warum die Theresienkapelle eine Gedenkstätte ist? Da war doch irgendwann ein Beitrag über das „Bauforum Singen und der Denkmalschutz“ im Hegau Jahrbuch…
Ab sofort bieten die Städtischen Bibliotheken gemeinsam mit dem Stadtarchiv eine neue Plattform an, auf der Ihr unkompliziert nach Veröffentlichungen über Singen und den Hegau recherchieren könnt! Neben digitalisierten Werken wie dem Hegau-Jahrbuch oder dem Singen Jahrbuch findet Ihr hier auch digitalisiertes Kulturgut, das mittlerweile nicht mehr urheberrechtlich geschützt und somit für jedermann frei zugänglich ist. Momentan sind auf SING-Doc rund 1.600 Dokumente verfügbar, die Digitalisierung weiterer Beiträge ist geplant. Und das Beste: Auch Ihr könnt hier Eure wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichen!
Einfach mal stöbern unter https://sing-doc.bsz-bw.de/.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Das Foto zeigt die Startseite von SING-Doc.

06/08/2026

TALK ZUM FILM: »SINGEN UND DIE VISIONEN DES HANNES OTT« VON GÜNTER VLIECKX

Was hat die Entwicklung des modernen Singen mit der Ausstellung »Zusammenspiel. Die Höri-Künstler.« zu tun?

Die aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum Singen richtet ihren Fokus nicht nur auf die persönlichen und künstlerischen Verbindungen zwischen den Höri-Künstlern. Sie richtet den Blick auch auf das Zusammenspiel von Kunst, Architektur und Stadtentwicklung in Singen.

Ein wichtiger Akteur war Stadtbaumeister Hannes Ott (von 1953 bis 1981 im Amt). Gemeinsam mit weiteren Verantwortlichen prägte er den städtebaulichen Wandel der Nachkriegszeit und setzte sich dafür ein, moderne Kunst fest im öffentlichen Raum und in der Architektur der Stadt zu verankern.

Beim Talk am Donnerstag, 6. August 2026, um 18 Uhr zeigen wir zunächst den Dokumentarfilm »Singen und die Visionen des Hannes Ott« von Günter Vlieckx ( Filmclub Radolfzell). Anschließend sprechen Stadtarchivarin Britta Panzer, der Regisseur und weitere Gäste über die Entstehung des Films, historische Quellen und Otts Wirken aus heutiger Perspektive.

Der Abend vertieft damit einen zentralen Gedanken der Ausstellung: Wie entstehen kulturelle Entwicklungen aus dem Zusammenwirken von Menschen, Ideen und Institutionen?

📍 Kunstmuseum Singen
📅 Donnerstag, 6. August 2026, 18 Uhr
🎟 6 € · ermäßigt 4 € · inklusive Museumseintritt
Tickets: Online-Buchung empfohlen



📸Hannes Ott erläutert das Krankenhausmodell im Ratssaal des Singener Krankenhauses (Ausschnitt), 1974, © Stadtarchiv Singen, Fotonachlasss Berchmann

Das historische Datum Am 3. August 1978 wurde nach vierjähriger Bauzeit das Richtfest für das neue Feuerwehrdepot an der...
04/08/2026

Das historische Datum

Am 3. August 1978 wurde nach vierjähriger Bauzeit das Richtfest für das neue Feuerwehrdepot an der Hauptstraße auf dem ehemaligen Bölle-Vollmer-Areal gefeiert.
Die Singener Feuerwehr blickte zu diesem Zeitpunkt bereits auf eine mehr als 110-jährige Geschichte zurück: 1866 wurde die Freiwillige Feuerwehr Singen gegründet. Seitdem hatte sich die Stadt stetig weiterentwickelt – und damit wuchsen auch die Anforderungen an den Brandschutz und die Feuerwehr.
Der Neubau des Feuerwehrdepots war daher ein bedeutendes Vorhaben für die Stadt. Oberbürgermeister Möhrle bezifferte die Baukosten auf 1,995 Millionen DM. Für die Wahl des Standorts war vor allem die zentrale Lage entscheidend. Da Singen keine Berufsfeuerwehr, sondern eine Freiwillige Feuerwehr hatte, wohnten die Feuerwehrleute überwiegend in der Innenstadt. So konnten sie das Depot im Einsatzfall schnell erreichen und ausrücken. Mit dem Richtfest wurde ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen und zentral gelegenen Unterkunft für die Singener Feuerwehr gefeiert.
Heute besteht die Freiwillige Feuerwehr Singen aus der Abteilung Stadt und sechs weiteren Abteilungen in den Stadtteilen Beuren an der Aach, Bohlingen, Friedingen, Hausen an der Aach, Schlatt unter Krähen und Überlingen am Ried. Zusätzlich gibt es verschiedene Spezialeinheiten sowie die Jugendfeuerwehr und Altersabteilungen.
Damit ist die Feuerwehr Singen heute modern und vielseitig aufgebaut und für viele verschiedene Einsatzarten vorbereitet.

Quellen: Stadtchronik, Fotosammlung

AUFLÖSUNG: Die Aufnahme entstand im Jahr 1899 und zeigt das festlich geschmückte Stadtfest zur Erhebung des Marktflecken...
27/07/2026

AUFLÖSUNG:
Die Aufnahme entstand im Jahr 1899 und zeigt das festlich geschmückte Stadtfest zur Erhebung des Marktfleckens Singen zur Stadt. Mit der Verleihung des Stadtrechts begann für Singen eine neue Epoche: Die junge Industriestadt entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten rasant und wuchs zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Verkehrszentrum im Hegau heran.
Auf dem Foto ist die festliche Atmosphäre mit den geschmückten Straßen und den zahlreichen Besuchern gut zu erkennen. Viele Einwohner feierten damals diesen besonderen Meilenstein der Stadtgeschichte.
Der Platz auf der linken Bildseite hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Dort befindet sich heute die Ekkehardschule, die das Stadtbild an dieser Stelle bis heute prägt.

Quelle: Fotosammlung, Singen Chronik

Das unbekannte MotiveLiebe Facebook-Community, was erkennt ihr auf diesem historischen Foto? Aus welchem Jahr stammt die...
20/07/2026

Das unbekannte Motive

Liebe Facebook-Community,
was erkennt ihr auf diesem historischen Foto?
Aus welchem Jahr stammt die Aufnahme und welches besondere Ereignis ist hier festgehalten?
Was befindet sich heute auf dem Platz auf der linken Bildseite?

Die Auflösung folgt am 27. Juli

Adresse

Julius-Bührer-Str. 2
Singen
78224

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 16:00
Dienstag 08:30 - 16:00
Mittwoch 08:30 - 17:00
Donnerstag 08:30 - 16:00

Telefon

+49773185253

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