Die Grünen Sinzig

Die Grünen Sinzig Hier erfahren Sie Informationen und Neuigkeiten über den Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Sinzig. Bitte beachten Sie dabei die Netiquette. Vielen Dank.

22/04/2026

Pressemeldung GRÜNE Kreis AhrweilerFoto: Albert Dietz

Die Sinziger GRÜNEN zeigen heute in Köln klare Kante: Das geplante „Netzpaket“ der Bundesregierung gefährdet den weitere...
18/04/2026

Die Sinziger GRÜNEN zeigen heute in Köln klare Kante: Das geplante „Netzpaket“ der Bundesregierung gefährdet den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien, bremst Investitionen aus und spielt fossilen Energien in die Hände. Damit stehen Klimaschutz, Energiesicherheit und regionale Wertschöpfung auf dem Spiel – auch im Kreis Ahrweiler, wo der Ausbau von Solar- und Windenergie dringend vorangebracht werden muss. Gemeinsam mit vielen anderen setzen wir ein deutliches Zeichen und sind heute bei der Demo am Heumarkt vor Ort.

Mehr Platz für Menschen statt Verkehr in Sinzig – Fußgängerzone als Gewinn für alle!Die Einführung einer Fußgängerzone i...
10/04/2026

Mehr Platz für Menschen statt Verkehr in Sinzig – Fußgängerzone als Gewinn für alle!

Die Einführung einer Fußgängerzone in der Sinziger Innenstadt bietet große Chancen für mehr Lebensqualität, einen stärkeren Einzelhandel und ein lebendiges Miteinander. Erfahrungen aus der Nachbarstadt Remagen zeigen deutlich: Verkehrsberuhigte Bereiche steigern die Attraktivität einer Innenstadt und fördern langfristig die wirtschaftliche Entwicklung.

Bäckermeister Rene Müller bringt es auf den Punkt: „Ich weiß nicht, was gegen eine Fußgängerzone sprechen sollte. … Mir ist eine Fußgängerzone deutlich wichtiger als viele Parkplätze direkt vor der Haustür.“ Für ihn sind Sonderzufahrtsrechte für Gewerbe und Anwohnende sowie Parkmöglichkeiten in der Nähe entscheidend, damit die schnelle Erreichbarkeit trotz der Verkehrsberuhigung gewährleistet bleibt.

Gitta Schneider, Mitarbeiterin eines Modegeschäfts, lobt die besondere Atmosphäre in der Remagener Fußgängerzone: „Es kommen viel mehr Menschen, das sieht man sofort.“ Sie sieht keine Einschränkungen für die Kundschaft und freut sich auf eine mögliche Fußgängerzone in Sinzig. „Ich parke sowieso außerhalb, das ist kein Problem für mich.“

Klaus Klute, Inhaber von Uhren-Schmuck-Optik Klute, hebt hervor, dass gerade ältere Menschen von einer Fußgängerzone profitieren: „Viele meiner Kunden sind sowieso zu Fuß unterwegs oder nutzen Rollatoren. In der Fußgängerzone kommen sie viel besser zurecht als auf schmalen Gehwegen mit viel Verkehr.“ Für ihn war der Umbau vor 20 Jahren eine Verbesserung, keine Belastung.

Petra Pellenz, Inhaberin des Kaffeehauses, sieht großes Potenzial für Sinzig: „Für die Gastronomie bringt eine Fußgängerzone vor allem attraktivere Sitzplätze, wenn keine Autos mehr fahren.“ Sie ist überzeugt, dass auch andere Geschäfte davon profitieren. „Ich hatte selbst einmal überlegt, in Sinzig ein Unternehmen zu gründen, aber die jetzige Situation hat mich abgeschreckt.“
Nicht alle sind uneingeschränkt begeistert: Norbert Fassbender, Inhaber der Metzgerei Fassbender, sieht für seinen Betrieb weder klare Vorteile noch Nachteile durch eine Fußgängerzone. Baustellen vor seinem Geschäft haben bereits zu Umsatzeinbußen geführt, und er befürchtet, dass weitere Baumaßnahmen die verbliebenen Gewerbetreibenden in Sinzig stark belasten könnten.

Mehmet Cembolat, Inhaber des Blumenparadieses, betont den sozialen Aspekt: „Die kurzen Begegnungen und Gespräche vor der Tür machen das Leben aus. Eine Fußgängerzone stärkt den Zusammenhalt.“ Die Anlieferung bis 12 Uhr ist für ihn wichtig, Probleme mit der Erreichbarkeit sieht er nicht.

Wolfgang Jaritz, Geschäftsführer der Jaritz Software GmbH mit Standorten in Remagen und Bad Neuenahr sowie ehemals auch in Sinzig, ist ein leidenschaftlicher Befürworter der Fußgängerzone. „Auf jeden Fall machen!“, bekräftigt er mit Nachdruck. Vor 30 Jahren hätte er bei der Einführung einer Fußgängerzone noch Sorgen gehabt, heute sieht er das komplett anders: „Feste, Veranstaltungen, viel Programm und verkaufsoffene Sonntage bringen mir zwar direkt kaum mehr Kunden, aber sie verankern mich im Bewusstsein der Menschen. Langfristig wirkt das: Wenn sie dann etwas brauchen, denken sie an mich und kommen in mein Geschäft.“ Für ihn ist die Fußgängerzone aber mehr als nur eine Verkehrsberuhigung. Sie muss lebendig und grün sein: „Es sollte möglichst viel Stadtgrün geben – und es braucht Cafés mit vielen Sitzplätzen sowie schöne Orte zum Verweilen.“ Zudem betont er die Verantwortung der Gewerbetreibenden: „In Remagen werden wir mit in die Pflicht genommen, Veranstaltungen zu unterstützen und vor unserer Tür alles sauber und ansehnlich zu halten.“ Die Anfahrt bis 12 Uhr für Lieferungen hält er für ausreichend, auch wenn einmal größere Transporte nötig sind. Er bietet seinen Kunden eine Erstattung der Parkkosten an – das könnte auch direkt in die Parkraumbewirtschaftung integriert werden. Er fügt hinzu: „Denn jedes Auto, das stehen bleibt und nicht die Innenstädte und die Luft versaut, ist ein Gewinn.“ Wolfgang Jaritz sieht in der Mischung aus Geschäften des täglichen Bedarfs wie Friseuren, Cafés und Bäckereien einen wichtigen Faktor für die Frequentierung der Innenstadt: „Andere spezialisierte Geschäfte wie meines, Mode- oder Blumengeschäfte profitieren davon direkt.“

„Eine Fußgängerzone ist weit mehr als nur eine Verkehrsmaßnahme – sie ist ein zentraler Baustein für eine lebenswerte, zukunftsfähige Innenstadt“, erklärt Oliver Andres für die Sinziger Grünen. „Wenn wir die Erfahrungen aus Remagen klug nutzen, können wir in Sinzig einen echten Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger sowie für den Handel schaffen.“ Die anstehende Umgestaltung der Bachovenstraße bietet aus Sicht der Grünen eine ideale Gelegenheit, diesen Prozess anzustoßen und die Innenstadt nachhaltig weiterzuentwickeln.

(erstes Foto: KI-generierte Vision einer möglichen Gestaltung der Bachovenstraße in Sinzig von Ralf Urban; zweites Foto: Dr. Jasmin Sani)

Frohe Ostern! Wir wünschen allen Feiernden ein fröhliches Fest und schöne Stunden im Kreis von Familie und Freund*innen....
05/04/2026

Frohe Ostern! Wir wünschen allen Feiernden ein fröhliches Fest und schöne Stunden im Kreis von Familie und Freund*innen. 💚

Zum Glück sponsern wir Öl- und Gaskonzerne. Und zum Glück behalten wir so die fossile Abhängigkeit und bleiben rückständ...
25/03/2026

Zum Glück sponsern wir Öl- und Gaskonzerne. Und zum Glück behalten wir so die fossile Abhängigkeit und bleiben rückständig bzgl. Energieversorgung.

20/03/2026
So schön kann Sinzig sein! – Warum Sinzig jetzt seine Bürgerinnen und Bürger braucht, um wieder schöner und lebenswerter...
16/03/2026

So schön kann Sinzig sein! – Warum Sinzig jetzt seine Bürgerinnen und Bürger braucht, um wieder schöner und lebenswerter zu werden.

Aktuell läuft eine Befragung der Bevölkerung zur Innenstadtentwicklung, einige werden den Fragebogen bereits kennen. Im Rathaus wurde schon intensiv über Möglichkeiten einer Fußgängerzone beraten. Zwei Fragen stehen im Fokus: Wie groß soll die Fußgängerzone werden? Und: Wie können die Flächen gestaltet werden, sodass die Menschen sich dort wohlfühlen und sich in entspannter Atmosphäre dort aufhalten können? Daraus ergibt sich eine dritte Frage: Profitieren Einzelhandel und Gastronomie von einer Fußgängerzone?
Eine eindeutige Antwort kann man geben, wenn man sich an wissenschaftlich ermittelten Fakten aus verschiedenen Studien orientiert: Das Deutsche Institut für Urbanistik sieht in seinen aktuellen Studien aus dem Jahr 2025: „Kein Zusammenhang für Geschäftssterben bei Einführung von verkehrsberuhigenden Maßnahmen“ und bestätigt: „Wirtschaftlicher Nutzen durch Aufenthaltsqualität: Menschen kaufen gerne dort ein, wo sie sich wohlfühlen und gerne verweilen“. Zur dritten Frage zeigt die Studie deutlich: „Besonders die Gastronomie und Einzelhandel, der zum Schaufensterbummeln einlädt, profitieren von verkehrsberuhigenden Maßnahmen am meisten“ und: „Kunden, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV kommen, generieren oft höhere Umsätze als der Anteil der Kunden, die mit dem Auto kommen“. Eine Studie vom Zukunftsnetz-Mobilität, NRW (2023) bestätigt dies: „Weniger Autos – mehr Aufenthaltsqualität – mehr Menschen verweilen – mehr Umsatz für den Einzelhandel.“

Die Stimme der Bürgerinnen und Bürger ist entscheidend: Die aktuelle Befragung ist eine wertvolle Gelegenheit für alle, ihre Vorstellungen und Ideen einzubringen. Eine lebendige und attraktive Innenstadt profitiert von der aktiven Beteiligung aller. Die Erfahrungen aus Städten wie Remagen zeigen, dass Fußgängerzonen das Gemeinschaftsgefühl stärken, Sicherheit und Komfort für alle Altersgruppen erhöhen und dadurch wirtschaftliche Vorteile bringen.

Jetzt haben alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, zu handeln! Sie sollten die Chance nutzen und an der Online-Befragung teilnehmen: www.gewi-sinzig.de Jede Meinung ist wertvoll und kann einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung der Zukunft Sinzigs leisten. Gemeinsam kann eine Innenstadt entstehen, die man liebt und in der man sich wohlfühlt.

(Foto: KI-generierte Darstellung von Ralf Urban)

12/03/2026

💪 Wir sind bereit für einen intensiven Wahlkampf!
🌍 Weil wir schützen, was uns schützt.

Wir wollen nicht verwalten – wir wollen anpacken ✨
Wir wollen nicht abwarten – wir wollen gestalten 🌱

🤝 Und wir laden alle Menschen in Rheinland-Pfalz ein, mitzumachen.

Lass machen!
🛡️ Für eine starke Demokratie.
🌿 Für Klima- und Umweltschutz.
❤️ Für sozialen Zusammenhalt.

🗳️ Landtagswahl Rheinland-Pfalz | 22. März 2026


11/03/2026

Man muss die ästhetische Kuratierung im öffentlichen Raum von Ahrbrück wirklich würdigen. Links ein CDU-Wahlplakat mit der dramatischen Warnung „Rot-Rot-Grün verhindern“ – der große Abwehrkampf gegen das angeblich drohende politische Unheil. Kurz gesagt: keine große Idee für die Zukunft – aber immerhin eine sehr klare Vorstellung davon, wer sie auf keinen Fall gestalten darf. Rechts daneben, offenbar als spontane kulturpolitische Einordnung, die Konzertankündigung der Cover-Band Scheinheilig in Leimbach.
Diese Kombination wirkt fast wie ein bewusst gesetzter Kommentar: erst die moralisch aufgeladene Parole – und direkt daneben der Bandname als trockene Randnotiz. Politische Satire, geliefert vom Straßenrand. Und ehrlich gesagt: Der Bandname passt zur aktuellen Politik der CDU erschreckend gut. Während sie sich gern als verantwortungsbewusste Kraft inszeniert, wirkt vieles davon zunehmend – nun ja – scheinheilig. Ein Beispiel ist die Klimapolitik: Im Wahlkampf wird gern von Klimaschutz gesprochen, gleichzeitig wird politisch der Fokus wieder stärker auf fossile Energien gelegt, etwa durch neue Gasprojekte oder eine stärkere Rolle von Gaskraftwerken. Kritiker sehen darin einen Rückschritt gegenüber den Klimazielen und warnen vor einer wachsenden Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Auch beim Thema Atomkraft zeigt sich eine bemerkenswerte Kehrtwende. Teile der Union diskutieren offen über eine Rückkehr zur Kernenergie oder zumindest über neue Reaktortechnologien, obwohl Deutschland seine letzten Kernkraftwerke 2023 abgeschaltet hat und die CDU selbst den Atomausstieg einst mit beschlossen hat.

Kurz gesagt: Links das Plakat mit der großen moralischen Warnung. Rechts die Konzertankündigung „Scheinheilig“.
Man weiß gar nicht, was beeindruckender ist: die politisch peinliche Dramaturgie der CDU – oder die unfreiwillig perfekte Pointe des Straßenbilds in Ahrbrück.

Rhein-Zeitung General-Anzeiger Bonn

(Foto: Jutta Pürling)

11/03/2026

Bürgermeisterkandidat Christoph Scheuer bringt es mit "NEIN" auf den Punkt

Der Bürgermeisterkandidat Christoph Scheuer hat sich beim Stadtteilrundgang in Ehlingen mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern klar gegen ein mögliches Bau- oder Gewerbegebiet zwischen Heimersheim, Green und Ehlingen ausgesprochen. Scheuer betonte, dass es in dieser Frage einer eindeutigen Haltung bedürfe und positionierte sich mit einem klaren "Nein" zu einer Bebauung der dortigen landwirtschaftlichen Flächen.
Nach seiner Einschätzung erfüllen die Felder eine wichtige Schutzfunktion für die Bevölkerung. Während der Flutkatastrophe habe die offene Fläche dazu beigetragen, das einströmende Wasser zu verlangsamen, wodurch Anwohnerinnen und Anwohner wertvolle Zeit gewinnen konnten, um sich aus gefährdeten Bereichen in Sicherheit zu bringen. Darüber hinaus unterstrich Scheuer die Bedeutung der Landwirtschaft für die regionale Versorgung. Gerade vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen für die Ernährungssicherheit sei es notwendig, landwirtschaftliche Nutzflächen zu erhalten, statt sie weiter zu reduzieren.
Auch aus ökologischer und wasserwirtschaftlicher Sicht spreche vieles gegen eine Versiegelung des Areals. Das geplante Rückhaltebecken südlich von Heimersheim leite Wasser in Richtung der betroffenen Felder, die lediglich durch die K44 getrennt seien. Eine zusätzliche Bebauung könne die Entwässerungssituation weiter verschärfen. Zugleich verwies Scheuer auf das bestehende, derzeit ungenutzte Wasserreservoir zwischen Ehlingen, Heimersheim und Green. Angesichts zunehmender Trockenperioden und wachsender Anforderungen an die Wasserversorgung, unter anderem durch den neuen Hochwasserbehälter in Löhndorf, der auch das Brohltal mitversorgen soll, gewinne die Sicherung regionaler Wasserressourcen weiter an Bedeutung. Kurze Transportwege und die langfristige Möglichkeit zur Gewinnung von Trinkwasser sprächen ebenfalls gegen eine bauliche Nutzung der Fläche.
Darüber hinaus verwies Scheuer auf bestehende Belastungen für die Ortsteile. Ehlingen und Heimersheim seien bereits heute von überregionalen Verkehrsachsen umgeben und litten unter Lärm, Schadstoffbelastung und zunehmendem Verkehrsaufkommen. Beide Stadtteile verfügten weder infrastrukturell noch verkehrlich über die Voraussetzungen für zusätzlichen Schwerlastverkehr. Als historisch gewachsene Orte mit eigenem kulturellen Charakter sollten sie nicht weiter belastet werden.
Im Rahmen des Rundgangs bestand unter den Teilnehmenden Einigkeit darüber, dass die landwirtschaftlichen Flächen zwischen Heimersheim und Ehlingen erhalten bleiben sollten. Scheuer bekräftigte abschließend seine Position, dass eine Bebauung an dieser Stelle weder ökologisch noch sicherheitspolitisch oder infrastrukturell vertretbar sei.

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