Manolo-buch

Manolo-buch Das Unternehmen BlueStar Verlag wurde am 31.03.2026 geschlossen. Manolo, wir hören Dich! Erinnerungen an den KultTrommler vom Bökelberg. ISBN 978-3-982201207

Ein Buch wie ein Denkmal für Manolo. Der Autor Dirk Dillenberger erzählt über den Werdegang des Kultfans Manolo. Unter anderem mit Fotos von Dieter Wiechmann. Mit exklusiven Interviews und sehr persönlichen Worten namhafter Borussen wie Uwe Kamps, Lothar Matthäus, Toni Polster, Chiquinho und Marcel Ketelaer. Das Buch ist ab Herbst 2020 im Handel erhältlich.

Zwei Bücher. Ein Verein. Eine Liebe. Jetzt online bei bluestar-verlag.de bestellen - das perfekte Geschenk zum Valentins...
25/01/2026

Zwei Bücher. Ein Verein. Eine Liebe. Jetzt online bei bluestar-verlag.de bestellen - das perfekte Geschenk zum Valentinstag für echte Borussen. Echte Liebe kennt keine Kompromisse. Die Bücher: Manolo, wir hören dich – Erinnerungen an den Kulttrommler vom Bökelberg und Flutlicht in schwarz-weiß-grün mit tollen Hintergrundgeschichten der Legenden und Fans der Borussia – sind der ultimative Geschenktipp des Stadionpoeten Dirk Dillenberger.

Rosen sind rot.

Rasen ist grün.

Borussia ist für immer.

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Vorfreude auf das Flutlichtspiel gegen RB Leipzig! Emotionen pur. Auf ein gutes Spiel am Black Friday mit unseren Bücher...
28/11/2025

Vorfreude auf das Flutlichtspiel gegen RB Leipzig! Emotionen pur. Auf ein gutes Spiel am Black Friday mit unseren Büchern von Dirk Dillenberger - Autor Fohlenkultur im Sale im Shop

Buchverlag und Medienagentur, Bluestar Verlag, Dienstleistungsunternehmen, Buecher, Kinderbuecher, Ratgeber, Belletristik, Romane, Lektorat, Marketingtools, Grafik, Illustration, Non-Books,

Happy Birthday Borussia Mönchengladbach!!! 🐎  Fohlenkultur Borussia 1900 - Die Macht vom Niederrhein
03/08/2025

Happy Birthday Borussia Mönchengladbach!!! 🐎 Fohlenkultur Borussia 1900 - Die Macht vom Niederrhein

Wir gratulieren unserem Stadionpoeten Fohlenkultur Dirk Dillenberger - Autor sehr herzlich zu seinem Geburtstag, wünsche...
02/05/2025

Wir gratulieren unserem Stadionpoeten Fohlenkultur Dirk Dillenberger - Autor sehr herzlich zu seinem Geburtstag, wünschen ihm besonders schöne Momente auf seinen nächsten Lesungen und dem Herzensverein VFL Borussia 1900 - Die Macht vom Niederrhein einen großartigen Saisonendspurt! Hört ihr den Beat vom KultTrommler vom Bökelberg? Manolo, wir hören Dich! BlueStar Verlag

Unsere Borussia hat einen guten Lauf und lässt uns an die Erfolge vergangener Zeiten erinnern. Unser Tipp zum Freude sch...
07/12/2024

Unsere Borussia hat einen guten Lauf und lässt uns an die Erfolge vergangener Zeiten erinnern. Unser Tipp zum Freude schenken!
Wir sehen uns und hören Dich Manolo! Wir träumen im Flutlichtlicht von den ganz großen Wundern. Fohlenkultur Dirk Dillenberger - Autor BlueStar Verlag

Emotionale Wertschätzung durch den Stadionpoeten, absolut lesenswert! 🖤🤍💚🐎🫡         Dirk Dillenberger - Autor
10/08/2024

Emotionale Wertschätzung durch den Stadionpoeten, absolut lesenswert! 🖤🤍💚🐎🫡 Dirk Dillenberger - Autor

𝐁𝐨𝐫𝐮𝐬𝐬𝐢𝐚 𝐌𝐨̈𝐧𝐜𝐡𝐞𝐧𝐠𝐥𝐚𝐝𝐛𝐚𝐜𝐡

in Zukunft ohne Stephan A.C. Schippers.

Diese spektakuläre Meldung erreicht uns in diesen Stunden.

Zahlreichen Borussen wurde in den vergangenen Jahren deutlich und schmerzlich vor Augen geführt, dass Effekte vergänglich, stabile Fundamente jedoch maßgeblich für neue Erfolge und Visionen sind.

Nun steht der Abschied eines fachkompetenten Baumeisters des Vereins fest.

Borussia Mönchengladbachs Geschäftsführer und Herr der Zahlen, Stephan Andreas Cajus Schippers verlässt Borussia.

Gefühlsausbrüche, große Gesten, Lametta, Brimborium und wilde Sprüche waren nicht die Welt des diplomierten Kaufmanns und Steuerberaters. Auf Traumschlösser und Stuss legte er keinen Wert, wenn es darum ging, die im Jahre 1999 beinahe hoffnungslos beschädigte Gladbacher Borussia zu kurieren, zu stabilisieren und auch zu modifizieren.

Schippers vertraute bei diesem Unterfangen auf den selben harten Kern, bestehend aus Vertrauensleuten, die ihn seit nunmehr 25 Jahren begleiten und auf identischer Welle funken sollten.

Die Philosophie der Kontinuität war ebenso ein Credo wie der Leitfaden der penibel genauen Einhaltung finanzieller Rahmenbedingungen ohne auch nur den Hauch von Abweichungen zuzulassen.

Stabil.
Klar.
Wirkungsvoll.

So steuerte man ein modernes Unternehmen, das als zukunftsfähig und robust erkennbar bleiben sollte.

Borussia Mönchengladbach, der Traditions- und Familienverein mit Herz, die schwarz-weiß grüne Chance auf Action, am linken Niederrhein gelegen, profitierte seit Jahrzehnten von dieser Herangehensweise, weil sie für Menschen aus der Region und Bewunderer aus den entlegendsten Winkeln des Erdballes noch immer eine Konstante darstellt.

Eine Konstante, auf die man bauen kann - auch und erst recht in turbulenteren Zeiten.

Herr Schippers zeigte sich für all dies ebenso verantwortlich wie der kürzlich ebenfalls zurückgetretene Vereinspräsident Rolf Königs und alle weiteren Mitstreiter in einhelliger Verschworenheit.

Da Schippers auf der Bökelstraße aufwuchs und Zeit seines Lebens ein eingefleischter Fan des Vereins und seiner Protagonisten war und blieb, erschien dies wie eine zusätzliche Garantie für bleibenden Einsatz und Loyalität.

Dieser Kreislauf in Verbundenheit und für Eventis oft spröde anmutender Verlässlichkeit, hat diesem Verein sichtbar mehr genützt als jede Hatz nach schnellem Glanz.

Enthusiasten, Flutlichtträumer und Poeten hatten nicht selten einen schweren Stand, wenn sie einmal mehr einen Geistesblitz, eine Idee, eine Vision oder einen kreativen Herzenswunsch anbrachten.

Die offene Klarheit und Geradlinigkeit von Stephan Schippers waren in derlei Situationen Antwort genug - er war und ist ein Mann, der eine klare Meinung vertritt und selbige auch bereit war deutlich zu formulieren.

Schippers war erreichbar und ansprechbar.

Auch hierfür gebührt ihm Dank und Respekt.

Mir wird stets ein Schippers-typischer Satz in Erinnerung bleiben:

"Borussia Mönchengladbach ist ein einfacher Verein."

Dass dies so blieb, war ganz sicher ein Verdienst des langjährigen Geschäftsführers.

Eine weitere Aussage während unseres letzten Gesprächs lautete:

„Borussia Mönchengladbach bewegt sich - darauf können sie sich verlassen.“

Dies ist zweifellos erkennbar.

Im Namen aller Freunde der Fohlenkultur wünsche ich Stephan Schippers alles Gute für die Zukunft und vor allem Gesundheit!

Danke für Ihren Einsatz für Borussia Mönchengladbach über Jahrzehnte hinweg.

𝐇𝐚𝐥𝐭𝐞𝐭 𝐳𝐮𝐬𝐚𝐦𝐦𝐞𝐧, 𝐁𝐨𝐫𝐮𝐬𝐬𝐞𝐧!

𝐄𝐮𝐞𝐫

𝐒𝐭𝐚𝐝𝐢𝐨𝐧𝐩𝐨𝐞𝐭

𝐃𝐢𝐫𝐤 𝐃𝐢𝐥𝐥𝐞𝐧𝐛𝐞𝐫𝐠𝐞𝐫





✍🏽&artwork: D.D.

01/08/2024

🥁🐎 der Blick zurück auf 124 Jahre Vereinsgeschichte offenbart was möglich sein kann, wenn sich kluge Köpfe, Ausnahmespieler und Fans miteinander verbinden! Happy Birthday VfL Borussia Mönchengladbach! Am Bökelberg und Borussiapark wurden Flutlichtträume wahr. Manolo, wir hören Dich! Du KultTrommler vom Bökelberg - ein Stück Vereinsgeschichte! 🐎⚽️🖤🤍💚Dirk Dillenberger - AutorFohlenkultur

Ein besonderes Gespräch zweier, die die Welt von Mönchengladbach verstehen und erlebbar machen! Bert Stevens Dirk Dillen...
19/05/2024

Ein besonderes Gespräch zweier, die die Welt von Mönchengladbach verstehen und erlebbar machen! Bert Stevens Dirk Dillenberger - Autor ✍️ 🙌

𝐀𝐮𝐟 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐊𝐚𝐟𝐟𝐞𝐞 𝐦𝐢𝐭…

𝐁𝐞𝐫𝐭 𝐒𝐭𝐞𝐯𝐞𝐧𝐬

𝐨𝐝𝐞𝐫:

𝐄𝐢𝐧 𝐟𝐚𝐧𝐭𝐚𝐬𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧

Und Action:

Bert Stevens sitzt bereits an einem Tisch für Zwei. In einem Café nahe des Mönchengladbacher Wasserturms darf ich an diesem verregneten Freitagabend einem Mann begegnen, dessen Lächeln bereits tausend Begebenheiten mitteilt. Wie ihm das gelingt? Instinktiv und gekonnt. Spontan aber dennoch gewollt - so meine Vermutung.

Stevens, den ich Bert nennen darf, auch weil wir einander einst als Komplizen des Klartextes ausgemacht haben, benötigt weder Fragenkataloge noch Vorbereitung um mir weitaus mehr zu vermitteln als Antworten.

Plötzlich stehen wir anlässlich der 650-Jahr Feier des Mönchengladbacher Ortsteils Rheindahlen im Jahre 2004 mitten in der Aula des örtlichen Gymnasiums - zumindest gelingt es dem begabten Schauspieler, Regisseur, Sprecher und Journalisten Bert Stevens mich imaginär dorthin zu entführen.

„Damals durfte ich das Stück „Der Zimmermann von Dalen“ mit der Unterstützung von 56 Menschen (ausschließlich Laien) vor und hinter der Bühne inszenieren - eine wundervolle Arbeit und eine Herausforderung, die ich geliebt habe. Inszenierungen wie diese genießen, die Bühnenluft atmen und eine Arbeit so zu beeinflussen, dass sie zu einem Erfolg gereichte - all das beinhaltete dieses Stück.“ Bert Stevens war lange Zeit Vorstandsmitglied des Vereins Zukunft Rheindahlen, zuständig für alle kulturellen Belange. Zahlreiche Events und Konzerte, wie jenes von Harpo („Moviestar“) organisierte er.
Die 650-Jahr Feier und die gelungene Inszenierung - ein Höhepunkt des Ortes, von dem noch heute gesprochen wird.

Wohlwissend, dass Bert Stevens bereits in jungen Jahren mit den Größen der bundesdeutschen Schauspielerei auf den Brettern, die die Welt bedeuten, auftrat, wird mir einmal mehr klar, dass Bert sowohl neben einem König wie auch neben einem Prediger zur Höchstform auflaufen kann. Ihm geht es um Perfektion und Leistung als Bringschuld an das Publikum.

Der gebürtige Mönchengladbacher holt mich ab.

Er lädt mich auf und wir jagen gemeinsam mit einem betagten Motorrad der Marke „Zündapp“ eine staubige Allee entlang - ohne Helm, ohne Sicherung, ohne Fahrlizenz.
Dann wechselt Bert das Gefährt und die nächste Szene endet im Rückwärtsgang, weil der Regisseur per Funk die Anweisung zum Neustart gibt. Das Auto streikt, die Szene wird wiederholt.

Und Action!

Bert Stevens holt mich tatsächlich ab, indem er in wohl gewählten Worten und mit außergewöhnlichem Ausdruck in Mimik und Gestik verdeutlich, was ihn Zeit seines Lebens mit der Schauspielerei verband.

Aber wo beginnt eine derartige Darsteller-Karriere eines Jugendlichen am linken Niederrhein?

„Wo genau? Das kann ich Dir sagen. Auf der Krefelderstraße in Mönchengladbach. Dort begann meine
„Lehre ohne Interesse“ im Alter von 14 Jahren. Ich absolvierte eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann bei Textil-Heinemann. Ein angesehenes Unternehmen und bestimmt ein toller Beruf für alle, die es mögen - mein Ziel war es aber immer Schauspieler zu werden. Nichts Anderes trieb mich an und ich spürte frühzeitig, dass dies meine Berufung sein musste. Also zog ich meine Lehren aus den Begebenheiten des Alltags.
Ab 1967 besuchte ich endlich die Schauspielschule in Düsseldorf, arbeitete unter anderem auch in Wuppertal, Neuss und Bonn - seit 1969 durfte ich mich Schauspieler nennen.
In Richard Münch fand ich nicht nur einen guten Lehrmeister sondern einen engen Verbündeten. Es war mir eine Ehre mit diesem Ausnahmekönner die Bühne zu teilen. Ich durfte sehr vieles von ihm lernen.“

Auch während der Bundeswehrzeit rief Bert Stevens Rolle für Rolle ab - dienstbeflissener als jeder General machte er Meldung - Realität und Schauspielerei waren kaum mehr voneinander zu trennen. Der junge Gladbacher nutzte jede Chance um sein bereits vorhandenes Talent in Kunst zu verwandeln.

Er benötigte weder eine Agentur noch Beziehungen oder Gefälligkeiten um nächste Schritte seiner beruflichen Laufbahn zu tätigen.

Bert Stevens nutzte neben seiner schauspielerischen Klasse ein besonders klangvolles Instrument für alle weiteren Aktivitäten: Seine Stimme!

„Es war mir immer ein Vergnügen zu telefonieren und mit Menschen zu sprechen, also griff ich einfach zum Hörer und rief dort an, wo ich mir ein nächstes Engagement gut vorstellen konnte. Ich rief einfach an!“

Mit gerade 18 Jahren bewarb er sich um eine begehrte Rolle, die ihm Marius Müller-Westernhagen plötzlich abluchste - Enttäuschung? Nur für wenige Sekunden, denn dann erfolgte der obligatorische Griff zum Telefonhörer um den nächsten Einsatz zu manifestieren.

Freischaffend mit 18.

Täglich in verschiedenen Rollen am Rheinischen Landestheater in Neuss präsent.

„Und zwischenzeitlich empfand ich Freude sowohl über Zusagen wie über Absagen. Es motivierte mich und zahlreiche TV-Rollen sollten ja noch folgen.“

Bert Stevens, der am 18.Februar 1951 in Mönchengladbach geboren wurde, wirkt auf Menschen, weil er seine Berufung in Glaubwürdigkeit vertieft.

Die Schauspielschule, die ersten Bühnenverpflichtungen, das Theater in Düsseldorf und das Städtische Theater in Bonn - welch ein Tempo!

Gab es wirklich gar keine Hilfe?

„Es gab einen Entdecker und der hieß Georg Tressler! Er ermöglichte mir meine wohl erste wichtige TV-Rolle in der Fernsehserie „Die Journalistin“ mit Marianne Koch in der Titelrolle.
Ein wunderbarer Einstand und eine bleibende Erfahrung, aus der eine langjährige Freundschaft mit Marianne Koch resultierte - meine Frau und ich besuchten sie sogar in München, wenn es die Zeit zuließ. Es gab immer wieder diese richtungsweisenden Entscheidungen, die Schauspieler sofort zu treffen haben. Der Anruf kam. -Bist Du schwindelfrei? Meine Antwort war ja und die Wahrheit hieß nein. Wenig später befand ich mich in dreißig Metern Höhe auf einem klapprigen Baugerüst mit viel Wind im Haar. Die Szene war es wert. Und es hat mir große Freude bereitet.“

Besonders in den Neunziger Jahren wurde Bert Stevens regelmäßig für Fernsehproduktionen/ Serien wie „Abenteuer Airport“ „Lindenstraße“ und „Verbotene Liebe“ engagiert.

Gibt es eine Lieblings-TV-Produktion?

„Es mag verrückt erscheinen, aber zwischen all meinen besonderen Arbeiten, gab es für mich ein Engagement, dass mir unfassbar große Freude bereitet hat. Es handelt sich um die Serie „Hauptsache, die Kohlen stimmen!“ - eine berufsvorbereitende Informationssendung für angehende Azubis. Dort spielte ich einen Chemielaboranten in Diensten von Bayer Leverkusen (lacht).“

Mit Beginn der 2000er Jahre steigerte sich das Interesse an Bert Stevens Stimme mehr und mehr- angefragt wird er vor allem als Sprecher für Videospiele und Hörbücher. So zum Beispiel für das deutsche Computer-Rollenspiel Gothic 3 aus dem Jahre 2006 oder für verschiedene Rollen in „World of Warcraft“ und „Star Wars“, was ihn sehr erfüllt.

Den örtlichen Bürgerfunk führte er für einige Jahre als Radiomoderator an, besonders hochwertige Artikel verfasst er als Autor und Berichterstatter noch heute für den Extra-Tipp und anspruchsvolle Sprecher-Anfragen reizen ihn trotz seines gut bestückten Terminkalenders.

Wer versucht 73 Jahre Bert Stevens in Stationen oder Kategorien aufzuteilen, gerät schnell ins Straucheln - Berufene handeln zuweilen parallel zu ihren Projekten, Überschneidungen sind nicht die Ausnahme sondern die kreative Regel.

Freundschaften, die sowohl aus Begegnungen, Briefen wie aus langen Telefonaten resultierten, wären Stoff für ganze Buchreihen. Unter anderem verband den Bühnen- und TV- Kabarettisten Jürgen von Manger und ihn ein bemerkenswerter Austausch über Jahre hinweg. Auch die Arbeit an der Seite der TV-Legende Eddie Arendt nennt Bert Stevens „bereichernd, inspirierend und menschlich hochwertig - immer auf Augenhöhe.“

Und wie steht es um die Liebe und privates Glück?

„Ein gemütliches Eiscafé in Wegberg wurde zum Ausgangspunkt meiner mittlerweile 52 Jahre andauernden Reise an der Seite meiner Ehefrau Waltraud. Vertrauensvoll. Verschworen. Stabil. Es war von Anfang an klar, dass mein Beruf viele Aktivitäten und Ortswechsel bedeuten würde - meine Frau ging jeden Weg mit mir gemeinsam und das bis heute.
Wir sind eine Einheit.“

Wenig später berichtet Bert Stevens mir von zuhause, von der Honschaft Merreter bei Rheindahlen und all jenen Nachbarn, die längst zu Vertrauten und Freunden wurden. Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt sind hier Lebenswirklichkeit.

„Hier ist es völlig egal wie jung oder alt man ist - das „Du“ liegt hier näher als jede Förmlichkeit. Wir helfen einander aus - sei es mit Werkzeug oder einem guten Rat zur rechten Zeit. Diese Nachbarschaft ist ein wunderbares Geschenk.“

Und was ist heute Erfüllung?

„Gefragt zu sein, als schauspielernder Sprecher für spannende Produktionen. Mein modifiziertes Heimstudio, indem meine Arbeit immer zur Freude wurde, Gesundheit, Zusammenhalt, Kreativität - all das erfüllt mich wirklich sehr.“

Mit Blick auf die aktuelle Weltlage verfinstert sich die Miene des wunderbaren Gesprächspartners Bert: „Wie sehr würde ich den Kindern von heute unbeschwertere Zeiten und jenes Miteinander wünschen, das wir erleben durften! Unbegreifbar ist für mich, mitzuerleben wie eine uns bekannte Diplomatie von Kälte und vielerorts verhärteten Fronten abgelöst wird. All unsere bedeutenden Visionäre, Denker und auch Politiker mit Weitsicht wie Brandt und Schmidt haben uns sicher und verantwortungsbewusst geführt. Heute leben wir in sehr schlimmen Zeiten und das stelle ich aus der komfortablen Situation heraus fest, ein bis heute wirklich fantastisches Leben gehabt zu haben.“

Gebürtige Mönchengladbacher verabschieden sich selten voneinander ohne ein Wort zu den Fohlen verloren zu haben.

Zumeist werden es sogar einige mehr…

„Borussia! De Kull, das Westdeutsche Stadion und dann der Bökelberg. Schon die 1960er Pokalsieger um Albert Brülls haben mich und meine Freunde in ihren Bann gezogen.
Es waren ja immer Menschen wie wir, die für Borussia erfolgreich waren.
Wir identifizierten uns mit diesen Gladbacher Teams und wir zelebrierten vor allem die Heimspiele. Oft mit überfüllten Autos auf dem Weg hoch hinauf zum Bökelberg fanden sich immer Wege um mitzufiebern. Später war es mir eine Ehre und Freude mit Helden wie Jupp Heynckes, Herbert Laumen, Wolfgang Kleff und Günter Netzer gesprochen zu haben. Natürlich immer auf Augenhöhe-das sind tolle Menschen. Und auch hier galt für mich: Einfach anrufen, denn sie standen ja damals alle im Telefonbuch. Jupp Heynckes habe ich sogar erreichen können als er in der Sauna saß, Kontakt zu Günter Netzer nahm ich auf, indem ich das Geschäft der Familie auf der Gasthausstraße und Mutter Barbara aufsuchte, die Günter dann rief. Eines Tages trafen wir uns nahe des Bökelbergs zu einem längeren Gespräch und keiner von uns beiden wusste recht warum. Wir trafen uns, waren einander sympathisch und schwiegen sogar die meiste Zeit - freundlich miteinander schweigen und trotzdem gelungen kommunizieren - auch das geschieht nur im Zusammenspiel mit ganz besonderen Persönlichkeiten.“

Borussia Mönchengladbach gestern und heute - ein spannendes Thema…

„Der Bökelberg, Weisweiler und all diese echten Fohlen und Charaktere - eine wunderschöne Zeit war das. Im Stadion von heute, dem Borussia-Park habe ich nie mehr wirklich meinen Platz gefunden. Es fehlte die spontane Stimmung und die Herzlichkeit. Es fehlte zuviel von dem, was es für mich einmal ausgemacht hat. Aber es ist okay - alles hat seine Zeit und unsere war wirklich fantastisch - so wie mein gesamtes Leben.“

Klartext: Bert Stevens.

Ein Mann voller Elan und Charme - derart an seinen Mitmenschen interessiert, dass es eine Freude ist, ihm zu folgen.

Ihr müsst ihn hören und erleben.

Vielleicht bei Gelegenheit in Mönchengladbach-Downtown - dort, wo sich manches Mal mürrische Eindimensionale erhöhen während dafür lächelnde Begabte in den Hintergrund treten.

Danke, lieber Bert Stevens für Dein beeindruckendes Lebenswerk und für Dein ausgeprägtes Interesse an den Menschen.

Danke für beste Unterhaltung bis heute.

𝐇𝐚𝐥𝐭𝐞𝐭 𝐳𝐮𝐬𝐚𝐦𝐦𝐞𝐧!

𝐄𝐮𝐞𝐫

𝐒𝐭𝐚𝐝𝐢𝐨𝐧𝐩𝐨𝐞𝐭

𝐃𝐢𝐫𝐤 𝐃𝐢𝐥𝐥𝐞𝐧𝐛𝐞𝐫𝐠𝐞𝐫

Unvergessen, hörbar, fühlbar! FohlenkulturDirk Dillenberger - Autor Fanclub Endlich-TreffDülkener "Dölker" Fohlen BlueSt...
01/05/2024

Unvergessen, hörbar, fühlbar! FohlenkulturDirk Dillenberger - Autor Fanclub Endlich-TreffDülkener "Dölker" Fohlen BlueStar Verlag

𝐌𝐚𝐧𝐨𝐥𝐨, 𝐰𝐢𝐫 𝐡𝐨̈𝐫𝐞𝐧 𝐃𝐢𝐜𝐡!

𝐈𝐧 𝐆𝐞𝐝𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧 𝐚𝐧 𝐄𝐭𝐡𝐞𝐦 𝐎̈𝐳𝐞𝐫𝐞𝐧𝐥𝐞𝐫.

01.08.1939 (Adana/Türkye) - 30.04.2008 (Mönchengladbach)

Manolo, unsere Spieler in weiß und die sinkende Abendsonne hinter der Nordkurve am legendären Bökelberg werden mir wohl zeitlebens in dankbarer Erinnerung bleiben.

Zahlreichen Menschen mit Rautenherz - ganz gleich ob zugereist und angekommen wie Ethem oder in Mönchengladbach geboren und zugleich offen für den Rest der Welt, geht es ähnlich.

Manches ist um den Bökelberg und den heutigen BORUSSIA-PARK herum geschehen seitdem er heute vor 16 Jahren von uns ging.

Seinem Herzensverein Borussia Mönchengladbach ging es zwischenzeitlich wirtschaftlich wie sportlich besser als geahnt. Den von uns so gefeierten DFB- Pokalsieg unserer einzigartigen Mannschaft aus dem Jahre 1995 konnte jedoch kein Team seither wiederholen.

Auch die Unverwechselbarkeit unserer Bökelbergnächte, den Puls, das Vibrieren dieser ewig jungen neunzigminütigen Fußballféten im Herzen unserer Stadt, erfassen wir heute auf andere Weise. Es ist abgeschwächter, kälter, kalkulierter, professioneller, schneller, zu oft zynisch, ideenarm und somit beliebiger geworden, wenn unser Spiel der Spiele auf einem ursprünglich ersehnten Feld der Träume beginnt.

Heute gedenken wir dem wohl bekanntesten und treuesten männlichen Fan, den Borussia Mönchengladbach und ihre Menschen jemals in ihrer Mitte begrüßen durften.

Dass Ethem Özerenler seinen Angehörigen und auch sehr vielen Menschen, die ihn einst erlebten fehlt, liegt nahe.

Dass der legendäre Trommler immer dann, wenn viele tausende Stadionbesucher betreten schweigen oder nur murmeln, als Herzschlag unserer Borussia noch heute dringend gebraucht wird, sollten alle Zeitzeugen und Weggefährten bestätigen können, die heute mit sich selber ringen, oft resignieren, aber noch immer in bester Erinnerung verwahren, was unsere Borussia und die Stimmungsbilder um sie herum, einst ausgemacht haben.

Dieser berührende und bodenständige Charme einer unvergleichlichen Bewegung, einer einigen, größtenteils untrennbaren Szene namens Borussia.

Manolo, Du warst hör- und sichtbarer Anführer, ohne Dich übertriebenen Eitelkeiten, entlarvender Ränkespiele oder politisch-gesellschaftlicher Ambitionen zu verschreiben.

Dein Klüngel bezog sich höchstens auf private Bande, auf Politik im Block hattest Du null Bock, Du musstest niemandem folgen, außer Deinem Gewissen sowie unseren Helden im Rautentrikot und Du hattest es nicht nötig, Dich über andere zu erheben - es sei denn Du nahmst mal wieder auf Deinem Zaun in Block 16 Platz um unseren VfL völlig entfesselt anzutreiben.

Borussia Mönchengladbach und ihre Menschen bedingungslos nach vorne zu trommeln - daraus bestand Deine Mission.

Coolness, Algorithmen, Erwägungen, Begrenzungen und möchtegern- stylische Habits werden den Traditionsverein mit Herz Borussia Mönchengladbach auch zukünftig weder bereichern noch retten können.

Menschen mit Hingabe, Ideen, Identifikation und der Fähigkeit ihre Nächsten mitreißen zu können, werden hingegen auch zukünftig den Unterschied ausmachen.

Menschen, die wie Du...

wie Walli, Tom, Britta, Ricardo, Şermin, Alev, Bünni, Bernd, Marc,Thomas, Willi, Martin, Ben, Heinz, Klaus, Caro, Elmar, John, Rosi & Wolfgang, Roland, Pete, Roger, Stefan, Björn, Jan, Peter, Nora, Volker, Markus, Jessy, Anna, Ela, Micha, Olaf, Rolf, Rainer, Zeus, Dieter und ein noch viel größeres einig Volk von Brüdern und Schwestern, die Leidenschaft und Loyalität verkörpern.

In den vergangenen Jahren hat es tausende Unterstützer gegeben, die sich mit Herz und Verstand für ein Denkmal zu Deinen Ehren und somit auch für ALLE Supporter unserer Borussia eingesetzt haben.

Da der Fußball noch immer wie das Leben ist - und der Mikrokosmos Borussia für alle lichtvollen, aber auch für zutiefst ungerechte Facetten stehen kann, sollten wir die Ablehnung, die uns manches Mal begegnet niemals höher bewerten als nur ein einziges begeistertes und lautes JA!

In Deinen wie in unserem Leben wird es immer auf dieses eine bedeutende JA! angekommen sein, wenn wir von Glücksmomenten sprechen.

Das JA! zu Borussia hast Du über Jahrzehnte hinweg, aus der Ferne kommend, wild trommelnd in Beats gefasst.

Solange wir uns für eine Herzensangelegenheit einsetzen, wird dieses entscheidende JA immer im Raume stehen - Hoffnung und kein Grund zum Aufgeben solange wir leben. Kein Grund zum Aufgeben - niemals. Stattdessen Hoffnungsschimmer - immer wieder und oftmals überraschend.

Manolo - Du, Ethem Özerenler - stehst noch heute für alle Borussen, die ungeachtet ihrer Herkunft oder individueller Eigenheiten und Narben, Heimat fanden, indem sie suchten, ankamen, sich zurechtfanden, begeisterten.

Wenn wir heute im Block oder am Bökelberg stehen, durch die FohlenWelt flanieren oder einen außergewöhnlichen Augenblick herbeisehnen, ist Dein Trommeln wieder präsent.

Dann ist es wieder da, dieses charakteristische

Bamm-Bamm Bamm-Bamm-Bamm Bamm-Bamm-Bamm-Bamm - Bamm-Bamm!

Manolo, wir hören Dich!

Deinen Beat vergisst man nicht.

Inspirierend und mitreißend!

Manolo, der ewige Unterstützer und Trommler des ambitionierten Traditionsvereins Borussia Mönchengladbach steht für uns alle.

Wertschätzung.
Dankbarkeit.
Respekt.
Erinnerung.
Würdigung.
Zusammenhalt.

Das Miteinander trotz mancher Unterschiede.

Ein ganzes Leben inmitten tausender Gleichgesinnter unter der Abendsonne und dem aufflackernden Flutlicht unserer Jugend - für all das stehst Du, lieber Ethem Özerenler noch heute.

Manolo, wir hören Dich!

Deinen Beat vergisst man nicht.

𝐇𝐚𝐥𝐭𝐞𝐭 𝐳𝐮𝐬𝐚𝐦𝐦𝐞𝐧, 𝐁𝐨𝐫𝐮𝐬𝐬𝐞𝐧!

𝐄𝐮𝐞𝐫

𝐒𝐭𝐚𝐝𝐢𝐨𝐧𝐩𝐨𝐞𝐭

𝐃𝐢𝐫𝐤 𝐃𝐢𝐥𝐥𝐞𝐧𝐛𝐞𝐫𝐠𝐞𝐫




09/03/2024

Was für ein Derby!!! Alles was den Fußball ausmacht konnte heute im Borussia Park bestaunt werden. Die Punkteteilung muss man hinnehmen, es wäre mehr drin gewesen. Die Stimmung im Stadion war grandios! Gänsehaut pur! Leidenschaft trifft auf Fanliebe! Bökelbergkids in allen Reihen, auf geht’s! Lassen wir im Saarland die Träume in Schwarz-Weiß-Grün tauchen, Berlin im Fokus! 🐎 Endlich-Treff Bei MustafaDirk Dillenberger - AutorFohlenkulturBlueStar Verlag

Erinnerungen an Manolos Beat, an Bökelbergkids, große Legenden und Gänsehautfeeling unter Flutlicht! Wunderbar eingefang...
29/01/2024

Erinnerungen an Manolos Beat, an Bökelbergkids, große Legenden und Gänsehautfeeling unter Flutlicht! Wunderbar eingefangen vom Stadionpoeten Fohlenkultur Dirk Dillenberger - Autor

Die Fußballwelt dreht sich furios weiter. Rückrunde, Pokal, Transfers, Gespräche am Rande, Erinnerungen an die Gala-Auftritte der Fohlen, an Legenden und Hoffnungsträger. .

Unser Tipp! Im Endlich-Treff hält Mustafa die Bücher Manolo, wir hören Dich - Erinnerungen an den KultTrommler vom Bökel...
29/01/2024

Unser Tipp! Im Endlich-Treff hält Mustafa die Bücher Manolo, wir hören Dich - Erinnerungen an den KultTrommler vom Bökelberg und Flutlichtträume in Schwarz-Weiß-Grün (ein Buch wie ein Stadionbesuch) für euch bereit. Dirk Dillenberger - Autor, Fanclub Endlich-Treff, Fohlenkultur, Spieler und Fans treffen sich hier regelmäßig, um in Erinnerungen zu schwelgen, vom nächsten Pokalfinaleinzug zu träumen, um zu plaudern über ihre Erlebnisse bei Heim- und Auswärtsspielen und das große Ganze Miteinander im Fußball, der uns verbindet.

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Parkstraße 35
Spelle
48480

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14:30 - 17:30
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