08/09/2026
„Der Mensch ist wertvoll um seiner selbst willen.“ ❤️
Mit eindrucksvollen Worten hat Samuel Koch die 12. Hospiztage in Homburg eröffnet. Im Mittelpunkt seines Vortrags stand eine wichtige Botschaft: Unser Wert als Mensch hängt nicht davon ab, was wir leisten oder für andere tun können.
„Der Mensch ist ein ,Human Being‘ und kein ,Human Doing‘“, betonte Koch. Gerade in schweren Lebenssituationen gehe es darum, den Blick auch auf das zu richten, was weiterhin möglich ist – auf Beziehungen, gemeinsame Momente, Hoffnung und das Leben selbst.
Ein Gedanke, der eng mit der Hospizarbeit verbunden ist. Denn auch wenn Heilung nicht mehr möglich ist, kann noch viel getan werden: Schmerzen lindern, zuhören, Nähe schenken, Ängste nehmen und Menschen ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben bis zuletzt ermöglichen.
Diözesan-Caritasdirektorin Barbara Aßmann brachte es so auf den Punkt: „Selbst wenn nichts mehr zu machen ist, kann noch ganz viel getan werden.“
Samuel Koch berührte die Menschen im Saal – und wurde am Ende mit Standing Ovations verabschiedet. 👏
Die Eröffnung zeigte einmal mehr: Hospizarbeit richtet den Blick nicht nur auf das Sterben. Sie richtet ihn auf den Menschen und das Leben – bis zuletzt.
Passend zum Motto der diesjährigen Hospiztage:
„Das Leben geht weiter, als man denkt.“