Bergbau und Höhenrettungszug der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz

Bergbau und Höhenrettungszug der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz Der Bergbau und Höhenrettungszug der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz ist eine Spezialeinheit für die Rettung verunfallter Personen aus Tiefen und Höhen.

Ausbildungswochenende des BBHRZ vom 28.–29.08.2026Beim 3. Ausbildungswochenende des Bergbau- und Höhenrettungszuges (BBH...
30/08/2026

Ausbildungswochenende des BBHRZ vom 28.–29.08.2026

Beim 3. Ausbildungswochenende des Bergbau- und Höhenrettungszuges (BBHRZ) der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz drehte sich alles um das Thema „Retten im und am Berg“.

Am Freitag startete die Ausbildung im Dorothea-Stolln in Cunersdorf. Gemeinsam mit SaRS Erzgebirge, die uns an diesem Ausbildungstag unterstützten, wurde eine Übung unter möglichst realistischen Bedingungen durchgeführt. Angenommen wurde eine Person, die beim Abseilen in ein Gesenk abgestürzt war.

Zwei Höhenretter seilten sich aktiv in das Gesenk ab und begannen unmittelbar mit der Versorgung der hilflosen Person. Parallel dazu baute der restliche Teil der Mannschaft ein passives Rettungssystem auf, um die verletzte Person anschließend sicher aus dem Gesenk nach oben zu verbringen.

Am Samstag ging es weiter nach Wolkenstein in das Klettergebiet Wolkensteiner Schweiz. Hier stand der Aufbau und die Anwendung einer Schrägseilbahn auf dem Ausbildungsplan. Ziel war es, eine verletzte Person aus unwegsamem Gelände sicher zu retten und über eine größere Distanz zu transportieren. Die aufgebaute Schrägseilbahn hatte dabei eine Länge von fast 100 Metern.

Zum Abschluss der Ausbildung trainierten wir am Aussichtspunkt der Wolkensteiner Schweiz noch einmal mit dem Terradaptor. Bei bestem Wetter und einem beeindruckenden Blick über das Zschopautal konnten verschiedene Einsatzmöglichkeiten und Techniken praktisch geübt und vertieft werden.

Begleitet wurden wir an beiden Ausbildungstagen von Seiltechnik Hannover, die uns neben ihrer fachlichen Unterstützung auch einige interessante Produktneuheiten vorstellte.

Ein abwechslungsreiches und praxisnahes Ausbildungswochenende mit anspruchsvollen Szenarien, neuen Erkenntnissen und vielen wertvollen Erfahrungen für unsere zukünftigen Einsätze.

Vielen Dank an SaRS Erzgebirge, Seiltechnik Hannover und alle weiteren Beteiligten für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit!

13/07/2026
Heute sind wir bei der Feuerwehr Schwarzenberg zur Präsentation und Vorführung.
11/07/2026

Heute sind wir bei der Feuerwehr Schwarzenberg zur Präsentation und Vorführung.

Ausbildung des Bergbau- und Höhenrettungszuges am 06.07.2026Am 06.07.2026 hatte der Bergbau- und Höhenrettungszug (BBHRZ...
07/07/2026

Ausbildung des Bergbau- und Höhenrettungszuges am 06.07.2026

Am 06.07.2026 hatte der Bergbau- und Höhenrettungszug (BBHRZ) die Gelegenheit, auf der Baustelle Altbergbausanierung Wilischstraße der Bergsicherung Schneeberg eine praxisnahe Ausbildungsübung durchzuführen.

Angenommen wurde eine verletzte Person unter Tage. Aufgrund eines simulierten Stromausfalls stand keine Baustellenbeleuchtung zur Verfügung. Zudem war eine Rettung über die installierte Schachtwinde nicht möglich, sodass eine alternative Rettungsstrategie entwickelt werden musste.

Nach einer ausführlichen Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten sowie der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung konnte mit der Übung begonnen werden. Über dem Schacht wurde ein TerrAdaptor aufgebaut, welcher als zentraler Anschlagpunkt für die Seiltechnik diente. Anschließend wurde die verletzte Person mithilfe der Seiltechnik in einer Roll-Up-Trage sicher und kontrolliert an die Oberfläche gerettet.

Besonderes Augenmerk lag auf den beengten Platzverhältnissen in der Kaue. Ziel der Ausbildung war es, unter diesen erschwerten Bedingungen schnell und effektiv alternative Anschlagpunkte mithilfe des TerrAdaptors zu schaffen und dadurch eine sichere Rettung auch bei Ausfall der vorhandenen Infrastruktur zu gewährleisten.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Bergsicherung Schneeberg für die unkomplizierte Bereitstellung der Übungsmöglichkeiten auf der Baustelle. Solche realitätsnahen Ausbildungsobjekte sind von unschätzbarem Wert und tragen wesentlich dazu bei, die Einsatzbereitschaft und Handlungssicherheit unserer Einsatzkräfte kontinuierlich zu verbessern.

Erfolgreiche Weiterbildung am IBK HeyrothsbergeIn den vergangenen zwei Wochen nahm unser stellvertretender Zugführer des...
26/06/2026

Erfolgreiche Weiterbildung am IBK Heyrothsberge

In den vergangenen zwei Wochen nahm unser stellvertretender Zugführer des Bergbau- und Höhenrettungszuges der Stadt Annaberg-Buchholz an der Weiterbildung zum Ausbilder Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT) am Institut für Brand- und Katastrophenschutz (IBK) in Heyrothsberge teil.

In dem anspruchsvollen Lehrgang wurden sowohl umfangreiche theoretische Kenntnisse als auch praktische Ausbildungsinhalte vermittelt. Ziel der Weiterbildung ist es, künftig Einsatzkräfte im Bereich der Speziellen Rettung aus Höhen und Tiefen fachgerecht ausbilden und weiterentwickeln zu können.

Wir freuen uns besonders, dass unser stellvertretender Zugführer Micha Engelstädter den Lehrgang mit Erfolg abgeschlossen hat. Mit dem neu erworbenen Wissen wird er die Ausbildung innerhalb unseres Bergbau- und Höhenrettungszuges weiter stärken und so einen wichtigen Beitrag zur Einsatzbereitschaft und Sicherheit unserer Einsatzkräfte leisten.

Wir gratulieren herzlich zum erfolgreichen Abschluss und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Ausbildertätigkeit!

Die Kranseilbahn der Grundrettungsvariante 6b gemäß der AGBF-Empfehlung „Höhenrettung“ stand am 01.06.2026 auf dem Ausbi...
03/06/2026

Die Kranseilbahn der Grundrettungsvariante 6b gemäß der AGBF-Empfehlung „Höhenrettung“ stand am 01.06.2026 auf dem Ausbildungsplan des BBHRZ.

Im Waldschlösschenpark bestand die Übungsaufgabe darin, aus der Sehma jeweils zwei Eimer Wasser zu bergen, ohne dabei nass zu werden. Zunächst wurden die Grundlagen der Grundrettungsvariante theoretisch vermittelt und besprochen. Anschließend erfolgte die praktische Umsetzung des Aufbaus und der Rettungstechnik.

Mithilfe von zwei Lastmesszellen konnten zudem die auftretenden Kräfte in den gespannten Seilsystemen gemessen und ausgewertet werden. Dadurch erhielten die Teilnehmer einen praxisnahen Einblick in die Belastungen der einzelnen Systemkomponenten sowie in die Auswirkungen verschiedener Aufbausituationen auf die Seilkräfte.

Turbulente Woche für unsere Höhenretter Bereits am vergangenen Samstag stürzte der Hund eines Feuerwehrkameraden beim Ga...
08/05/2026

Turbulente Woche für unsere Höhenretter

Bereits am vergangenen Samstag stürzte der Hund eines Feuerwehrkameraden beim Gassigehen in einen bislang unbekannten Schacht. Der Hund fiel etwa 4–6 Meter in die Tiefe, blieb glücklicherweise jedoch unverletzt. Zwei Höhenretter unserer Einheit sowie ein Kamerad der Feuerwehr Annaberg unterstützten privat bei der Rettung des Hundes. Zusätzlich wurden der städtische Bauhof sowie das Oberbergamt zur Sicherung des Schachtes informiert.

Am Montag, dem 04. Mai, stand erneut Ausbildung für unsere Einheit auf dem Dienstplan. Ausbildungsort war die eingestürzte Binge im Buchholzer Wald. Ziel der Ausbildung war die Rettung einer verletzten Person aus der Binge. Mittels Multipod an der Felskante wurde die Rettung nach oben trainiert.

Am 07.05. konnten drei Kameraden unserer Einheit erneut am 4. sächsischen Höhenrettertreffen teilnehmen. Dieses fand in diesem Jahr in Leipzig statt. Bei dem wieder hervorragend organisierten Treffen konnten die Teilnehmer an drei Stationen ihr Wissen vertiefen und neue Erfahrungen sammeln. Themen waren unter anderem der flache Kantenausstieg an einem Hochhaus, verschiedene Varianten des Standplatzbaus sowie gespannte Seilsysteme.

Ein großer Dank gilt der Feuerwehr Leipzig für die Durchführung der Veranstaltung. Gleichzeitig durften wir den Staffelstab für die Ausrichtung im Jahr 2027 übernehmen. Damit werden wir das sächsische Höhenrettertreffen bereits zum zweiten Mal ausrichten.
Ebenso bedanken wir uns bei PETZL für die wiederkehrende Unterstützung des Treffens sowie bei der BG RCI für die diesjährige Unterstützung.

Ausbildung im Weltkulturerbe Am Freitag und Samstag, den 24. und 25. April, führte das BBHRZ eine zweitägige Ausbildung ...
26/04/2026

Ausbildung im Weltkulturerbe
Am Freitag und Samstag, den 24. und 25. April, führte das BBHRZ eine zweitägige Ausbildung mit dem Schwerpunkt „Rettung aus Höhen und Tiefen in bergbaulicher Umgebung“ durch. Ziel der Ausbildung war es, bestehende Rettungskonzepte zu überprüfen, praktisch zu erproben und unter realitätsnahen Bedingungen weiterzuentwickeln
Freitag – Ausbildung im Markus-Röhling-Stolln (Frohnau)
Der erste Ausbildungstag fand im Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln in Frohnau statt. Im Fokus stand hier das bereits vorhandene Rettungskonzept für Einsätze unter Tage.
Zu Beginn wurde das bestehende Konzept gemeinsam durchgesprochen und hinsichtlich Abläufen, Zuständigkeiten sowie eingesetzter Technik analysiert.
Im Anschluss erfolgte die praktische Umsetzung. Unter realitätsnahen Bedingungen wurden verschiedene Szenarien durchgespielt. Im Verlauf der Übungen konnten mehrere Optimierungsmöglichkeiten identifiziert und direkt erprobt werden
Der Freitag endete mit einer gemeinsamen Auswertung, bei der die gewonnenen Erkenntnisse zusammengetragen und in das bestehende Rettungskonzept eingearbeitet wurden.
Samstag – Ausbildung am Pferdegöpel in Lauta (Marienberg)
Am zweiten Ausbildungstag verlagerte sich der Schwerpunkt auf die technische Rettung aus der Tiefe. Ausbildungsort war der Pferdegöpel in Lauta, wo an zwei Stationen unterschiedliche Szenarien beübt wurden.
Station 1: Schachtrettung mit akkubetriebener Seilwinde
An der ersten Station wurde die Rettung aus einem etwa 20 Meter tiefen Schacht trainiert. Hierbei kam eine akkubetriebene Seilwinde zum Einsatz, deren Leistungsfähigkeit und Praxistauglichkeit unter realen Bedingungen getestet wurde.
Besondere Herausforderungen an dieser Station waren:
• Die Schräge des Schachtes
• Im Schacht befindliche, bewegliche Förderkübel
Die Einsatzkräfte mussten die Rettung so organisieren, dass sowohl die Sicherheit der verunfallten Person als auch die der Retter gewährleistet war. Die Kombination aus schrägem Verlauf und beweglichen Hindernissen erforderte ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und präziser Abstimmung.
Die eingesetzte Seilwinde konnte erfolgreich getestet werden und zeigte sich als leistungsfähige Unterstützung, insbesondere bei längeren Rettungswegen.
Station 2: Tiefenrettung am Evakuierungsschacht
Die zweite Station konzentrierte sich auf die Rettung aus einem etwa 10 Meter tiefen Schacht. Hier lag die Schwierigkeit vor allem in der Einrichtung eines geeigneten Festpunktes.
Da kein optimal positionierter Anschlagpunkt vorhanden war, wurde die Aufgabe mittels eines Multipod-Systems gelöst. Dieses ermöglichte:
• Einen sicheren und erhöhten Anschlagpunkt
• Eine stabile Umlenkung der Seilsysteme
• Flexibilität beim Aufbau in beengten Verhältnissen
Auch an dieser Station zeigte sich, wie wichtig ein strukturiertes Vorgehen und eingespielte Abläufe sind, um eine schnelle und sichere Rettung gewährleisten zu können.
Fazit der Ausbildung
Die zweitägige Ausbildung bot den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen zu vertiefen und weiterzuentwickeln. Besonders hervorzuheben ist:
• Die erfolgreiche Überprüfung und Optimierung des bestehenden Rettungskonzeptes
• Der praxisnahe Einsatz moderner Technik, wie der akkubetriebenen Seilwinde und des Multipod-Systems
• Die intensive Teamarbeit unter anspruchsvollen Bedingungen
Die gewonnenen Erkenntnisse tragen maßgeblich dazu bei, die Einsatzbereitschaft und Sicherheit bei zukünftigen Einsätzen weiter zu erhöhen.

3. Einsatz für den BBHRZ 2026
15/04/2026

3. Einsatz für den BBHRZ 2026

Aus Pietätsgründen wird auf weitere Berichterstattung verzichtet. ...

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