21/02/2021
Liebe Die Grünen Taunusstein . Nachdem ihr unseren Kommentar einfach gelöscht habt und wir uns ernsthaft fragen ob das der Weg ist mit dem ihr kommuniziert, schreiben wir hier unsere Meinung:
Dieses Vorgehen ist natürlich sehr sinnvoll wenn man das Ziel hat jedes Parlament mit 50% Frauen zu besetzen. Hättet ihr keine weiblichen Kandidaten gehabt, würden wir das alles ja noch verstehen. Die aussichtsreichen Plätze 5 und 7 jedoch mit Männern zu besetzen , während Frauen auf den Plätzen 13 und 15 stehen, ist ein Schlag ins Gesicht der feministischen Bewegung der ihr euch angehörig fühlt.
„Was für eine alberne Polemik. Warum bedienen sich Taunussteiner CDU-Anhänger solch primitiver Wahlmanöver?“, so kommentiert Miriam Schwarz, Spitzenkandidatin der Grünen in Taunusstein, ein Statement der Jungen Union Taunusstein vom 19.02.2021.
Die Junge Union Taunusstein hatte den Grünen in Taunusstein vorgeworfen, ihre Plätze bei der Kommunalwahl nicht paritätisch besetzt zu haben.
„Das stimmt so natürlich nicht“, stellt Spitzenkandidatin Schwarz klar. Gemäß dem Frauenstatut der Grünen haben Frauen grundsätzlich die Möglichkeit, auf Listenplatz 1 und anschließend auf allen weiteren ungeraden Plätzen zu kandidieren. Damit haben Kandidatinnen die reale Chance, gleichberechtigt zu den Kandidaten Plätze in den Parlamenten zu erlangen. Den Frauen lasse man allerdings stets selbst die Entscheidung, für welchen Listenplatz sie kandidieren wollen, klärt sie auf. Im Gegensatz zu anderen Parteien gebe es diesbezüglich keinerlei Beschränkungen oder Absprachen.
Dass die Junge Union so kurz vor der Kommunalwahl solch eine falsche Anschuldigung erhebt, führt Schwarz auf die Angst vor dem guten Abschneiden der Grünen und einem möglichen eigenen schlechten Abschneiden zurück. „Die Grünen haben und werden sich auch weiterhin auf allen politischen Ebenen für die Gleichberechtigung einsetzen“, versichert sie abschließend.