Stadt Staufenberg

Stadt Staufenberg Dieses ist die offizielle Facebook Seite der Stadt Staufenberg

Ein besonderer Tag im Lern- und Erinnerungsort Gießen: Bürgermeister Gefeller begrüßte unsere internationalen Gäste aus ...
03/06/2026

Ein besonderer Tag im Lern- und Erinnerungsort Gießen: Bürgermeister Gefeller begrüßte unsere internationalen Gäste aus den Partnerstädten Moskau-Trebova und Tarján.

Wie jedes Jahr zum Krämermarkt sind zahlreiche Freundinnen und Freunde aus unseren Partnerstädten in Staufenberg zu Gast. Die Begegnungen und der persönliche Austausch sind ein wichtiger Bestandteil unserer gelebten Städtepartnerschaften.

Im Rahmen einer eindrucksvollen Dialogführung berichteten die Zeitzeugen Otto Hölzl und Roland Heger von ihren persönlichen Erfahrungen als Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg. Beide mussten ihre Heimat Porstendorf (bei Mährisch-Trübau) verlassen und fanden schließlich in Staufenberg eine neue Heimat.

Die bewegenden Erinnerungen und der gemeinsame Austausch machten deutlich, wie wichtig es ist, Geschichte lebendig zu halten, Verständnis füreinander zu fördern und die Bedeutung von Frieden, Versöhnung und internationaler Freundschaft weiterzutragen.

03/06/2026

KOLUMNE DES BÜRGERMEISTERS

Themen diese Woche:
👉 Frühjahrskonzert
👉 Bücherzelle in der Vitalen Mitte
👉 Staufenberger Krämermarkt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Frühling hält Einzug — und mit ihm gehört seit vielen Jahren auch das traditionelle FRÜHJAHRSKONZERT des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Staufenberg fest zu unserem kulturellen Kalender. Eine Woche vor Pfingsten verwandelte sich unsere wieder einmal sehr gut besuchte Stadthalle erneut in einen Ort musikalischer Begegnung und gelebter Gemeinschaft.

Leider konnte ich persönlich an diesem besonderen Konzertabend nicht teilnehmen. Umso mehr freut es mich, dass ich durch unsere Erste Stadträtin Bianka des Waal-Schneider hervorragend vertreten wurde. Mit ihrer gewohnt souveränen und charmanten Art führte sie durch das abwechslungsreiche Programm und trug damit maßgeblich zu einem gelungenen Abend bei.

Die diesjährige Schirmherrschaft hatte Landrätin Anita Schneider übernommen. In ihrem Grußwort würdigte sie die wichtige kulturelle und gesellschaftliche Arbeit des Musikzuges und hob besonders hervor, wie generationenübergreifend hier Musik gelebt wird — von jungen Musikerinnen und Musikern bis hin zu erfahrenen Aktiven im hohen Alter. Dieses Engagement verdient große Anerkennung.

Das Konzert bot den Besucherinnen und Besuchern erneut eine beeindruckende musikalische Vielfalt. Von der feurigen karibischen Tanzmusik „El Cumbanchero“ über nostalgische Klänge der Comedian Harmonists bis hin zum mitreißenden Medley „Spirit of 69“ spannte sich ein weiter musikalischer Bogen. Auch traditionelle Märsche und böhmische Blasmusik sorgten für beste Unterhaltung und begeisterten das Publikum sichtbar.

Die zahlreichen begeisterten Reaktionen und der langanhaltende stehende Applaus zum Konzertende zeigen einmal mehr, welchen hohen Stellenwert der Musikzug weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus genießt. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Staufenberg ist nicht nur ein musikalischer Botschafter unserer Stadt, sondern auch ein hervorragendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement, Gemeinschaftssinn und kulturelle Vielfalt.

Allen Musikerinnen und Musikern sowie den Verantwortlichen vor und hinter den Kulissen danke ich herzlich für dieses außergewöhnlich gelungene Frühjahrskonzert. Wir alle in Staufenberg dürfen stolz auf unseren Musikzug sein.
Manchmal schreibt das Leben die schönsten Geschichten – und manchmal stehen sie mitten in der Vitalen Mitte. Genauer gesagt: in einer ehemaligen Telefonzelle. Ja, richtig gelesen! Dort, wo früher mit Münzgeld hektisch „Kannst du mich abholen?“ ins Telefon geraunt wurde, wohnen heute Romane, Krimis und Liebesgeschichten Tür an Tür.

Seit gut drei Jahren ist unsere BÜCHERZELLE in der VITALEN MITTE inzwischen im Einsatz – und sie hat sich prächtig entwickelt. Sie ist Treffpunkt für Leseratten, Schatzkammer für Schmökereulen und manchmal vermutlich auch ein kleines Fitnessstudio: Schließlich hebt man beim Stöbern so manches schwere Werk von Rosamunde Pilcher bis Karl May aus den Regalen.

Die Bücherzelle zeigt eindrucksvoll: Auch im Zeitalter von Streamingdiensten, Dauerpiepsen und Handyakkus bei 3 Prozent gibt es sie noch – die Freude an einem echten Buch. Ein Buch riecht eben besser als ein Tablet, und Seiten umblättern macht deutlich mehr Eindruck als hektisches Wischen mit dem Daumen.

Doch leider hat unsere charmante Bücherzelle in letzter Zeit eine Entwicklung genommen, die so in keinem guten Roman stehen sollte. Zwischen spannenden Geschichten und literarischen Schätzen tauchen plötzlich Dinge auf, die dort ungefähr so gut hineinpassen wie Gummistiefel auf einen Opernball: zerfledderte Bücher, alte CDs, Spiele und leider sogar Plastikmüll.

Liebe Bürgerinnen und Bürger: Unsere Bücherzelle ist kein Wertstoffhof mit Literaturbeilage. Sie freut sich über gut erhaltene Bücher – aber nicht über alles, was zuhause keinen Platz mehr findet. Sonst wird aus der „Leseecke“ schneller eine „Entrümplungsecke“, und das wäre wirklich ein trauriges Kapitel.

Darum meine herzliche Bitte: Helfen Sie weiterhin mit, diesen besonderen Ort zu pflegen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass unsere Bücherzelle auch künftig Menschen begeistert, Kinder zum Lesen verführt und vielleicht sogar den einen oder anderen zum spontanen „Nur noch ein Kapitel!“ verleitet.

Denn gute Geschichten verdienen ein schönes Zuhause – und unsere Bücherzelle ganz bestimmt auch.

Abschließend möchte ich Sie noch herzlich auf den diesjährigen STAUFENBERGER KRÄMERMAKRT am Fronleichnamstag aufmerksam machen. Unser traditioneller Markt lädt erneut zu einem entspannten Bummel durch die Marktstraßen, zu geselligem Beisammensein und zu einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie ein.

Zahlreiche Marktbeschickerinnen und Marktbeschicker werden mit einem vielfältigen Angebot vertreten sein und für echtes Marktflair sorgen. Ob praktische Alltagshelfer, dekorative Artikel oder kulinarische Spezialitäten — für Groß und Klein gibt es vieles zu entdecken.

Der Staufenberger Krämermarkt ist seit vielen Jahren ein beliebter Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern. Er verbindet Tradition, Begegnung und Unterhaltung auf besondere Weise und trägt damit wesentlich zur Lebendigkeit unserer Stadt bei.

Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern schon heute viel Freude beim Besuch des diesjährigen Krämermarktes und einige schöne Stunden in Staufenberg.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr

Peter Gefeller
Bürgermeister

🚧 Information zur Vollsperrung der Buchwaldstraße 🚧Die Arbeiten in der Buchwaldstraße dauern leider etwas länger als urs...
01/06/2026

🚧 Information zur Vollsperrung der Buchwaldstraße 🚧

Die Arbeiten in der Buchwaldstraße dauern leider etwas länger als ursprünglich geplant. Daher muss die Vollsperrung voraussichtlich bis zum 12.06.2026 bestehen bleiben.

Unser Ziel ist es, die Maßnahme so schnell wie möglich abzuschließen und die Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmende so gering wie möglich zu halten. Sollte die Straße früher als geplant wieder freigegeben werden können, informieren wir Sie umgehend.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld während der laufenden Arbeiten. 🙏

Peter Gefeller
Bürgermeister als Straßenverkehrsbehörde

KOLUMNE DES BÜRGERMEISTERSThemen diese Woche:👉 Kita-Gedenktag👉 Kultur im FlussLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, manchm...
29/05/2026

KOLUMNE DES BÜRGERMEISTERS

Themen diese Woche:
👉 Kita-Gedenktag
👉 Kultur im Fluss

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

manchmal gibt es Tage, die still daherkommen – und trotzdem eine gewaltige Botschaft in sich tragen. Der vergangene Sonntag war genau so ein Tag. Auch bei uns in Staufenberg fand der sogenannte KITA-GEDENKTAG statt. Ein Begriff, der zunächst beinahe harmlos klingt. Doch hinter diesem Tag steckt eine Entwicklung, die mich als Bürgermeister, aber vor allem als Vater, Bürger und Verantwortlichen für unsere Stadt, sehr nachdenklich macht.

Am 24. Mai lief nun auch in Staufenberg – als letzte Kommune im Landkreis Gießen – die sprichwörtliche „Zahluhr“ ab. Seit diesem Tag gilt auch für uns: Die regulären Zuschüsse reichen rechnerisch nicht mehr aus, um unsere Kindertagesstätten zu finanzieren. Alles, was nun folgt, trägt die Stadt aus eigener Kraft.
Und wissen Sie was? Natürlich tun wir das. Weil wir es tun müssen. Weil wir es wollen. Weil unsere Kinder es wert sind.

Denn unsere Kindertagesstätten sind keine bloßen Betreuungseinrichtungen. Sie sind Orte des Lachens, des Lernens und des ersten großen Miteinanders. Dort entstehen Freundschaften fürs Leben. Dort werden Tränen getrocknet, Schuhe gebunden, Mut gemacht und kleine Hände auf große Wege vorbereitet.
Wer einmal morgens in eine Kita kommt und erlebt, mit wie viel Herzblut unsere Erzieherinnen und Erzieher arbeiten, der weiß: Hier wird jeden Tag Zukunft gestaltet. Mit Geduld. Mit Wärme. Mit unglaublichem Engagement.
Dafür empfinde ich tiefen Respekt und große Dankbarkeit.

Doch gleichzeitig wächst bei vielen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern – und auch bei mir – die Sorge. Denn während die Anforderungen an Betreuung, Qualität, Inklusion, Ganztagsangebote und Fachkräftegewinnung stetig steigen, wächst die finanzielle Unterstützung nicht in gleichem Maße mit.

Schon im vergangenen Dezember haben meine Bürgermeisterkollegen aus dem Landkreis Gießen und ich eindringlich auf diese Entwicklung hingewiesen. Leider hat sich an der grundlegenden Problematik nichts geändert. Im Gegenteil: Die Schere geht immer weiter auseinander.

Das frühere Versprechen einer fairen Drittelfinanzierung ist längst zur Erinnerung geworden. Heute stemmen die Kommunen den größten Teil der Kosten allein. Anders gesagt: Wir setzen um, organisieren, bauen aus, schaffen Plätze und sichern Qualität – aber wir tragen zunehmend auch die Hauptlast der Finanzierung.
Der KITA-Gedenktag macht genau das sichtbar. Er zeigt symbolisch den Moment im Jahr, ab dem die eigentlichen Einnahmen nicht mehr reichen. Ab dann finanzieren Städte und Gemeinden ihre Kitas weiter aus allgemeinen Haushaltsmitteln – also aus Geld, das eigentlich auch für Straßen, Vereine, Feuerwehr oder andere wichtige Aufgaben gebraucht wird.

Und dennoch möchte ich eines ganz deutlich sagen: Wir stehen fest an der Seite unserer Familien. Wir stehen zu unseren Kindertagesstätten. Und wir stehen zu hohen Qualitätsstandards in der frühkindlichen Bildung.

Aber dauerhaft kann eine so wichtige gesellschaftliche Aufgabe nicht immer weiter auf die Schultern der Kommunen verlagert werden. Wer hohe Anforderungen stellt, muss auch bereit sein, sie verlässlich und gerecht zu finanzieren. Hier stehen Bund und Land in der Verantwortung.

Denn am Ende geht es nicht um Zahlenkolonnen in Haushaltsplänen. Es geht um unsere Kinder. Um ihre Chancen. Um ihre Zukunft. Und genau deshalb dürfen wir uns an diese Entwicklung nicht gewöhnen.

Vom 30. Mai bis 12. Juli präsentiert das Kulturnetzwerk der Gießener Lahntäler erneut die Veranstaltung KULTUR IM FLUSS. Zahlreiche Veranstalterinnen und Veranstalter sowie viele Kulturstätten aus unserer heimischen Region beteiligten sich und bieten sechs Wochen lang ein vielfältiges Programm aus über 40 Einzelveranstaltungen.
Die Gießener Lahntäler sind eine Region, in der Kunstschaffende seit jeher ihre Inspiration finden. Egal ob Lyriker Rainer Maria Rilke, Kunstbildhauer W.H. Arnold, Maler Carl Engel, die Schriftsteller Peter Kurzeck und Thomas Hettche oder der Liedermacher und Autor Fredrik Vahle.

Die Täler von Lahn, Lumda, Wieseck und Salzböde bieten eine lebendige Kulturlandschaft. Kunstschaffende unserer Zeit treten das künstlerische Erbe der Gießener Lahntäler an und bieten eine Vielzahl von kulturellen Angeboten. Bei uns finden Sie besonders viele kleine Spielstätten, die Ihnen ein persönliches und individuelles Erlebnis mit den Kunstschaffenden ermöglichen.

Mit der nun schon fünften Auflage von Kultur im Fluss möchten wir erneut unser künstlerisches Erbe nach außen tragen und auf eine für viele sichtbare Plattform stellen. Das Programmangebot zeigt eine Vielfalt an regionalen und überregionalen Veranstaltungen für Jung und Alt.

Bei uns in Staufenberg können Sie gleich zu Beginn am 30. Mai im „BING“ in Treis ein Blues-Konzert der Gruppe „Bluesgold“ und einen Tag später am 31. Mai im „Wohnzimmer" des Kulturcafés Daubringen ein Open Air Konzert der Gruppe „Absinto Orkestra“ zusammen mit der emotional sehr bewegenden Ausstellung des ukrainischen Künstlers Alexander Lychoscherst genießen.

Sie sind herzlich eingeladen, diese und viele weitere Kunstschätze in den Gießener Lahntälern zu bergen. Nutzen Sie über den Sommer diese Vielfalt an Kultur und Kleinkunst in Ihrer Heimat und besuchen möglichst zahlreich ganz viele der tollen Veranstaltungen.

Das komplette Programm finden Sie auf der Homepage www.giessener-lahntaeler.de. Gerne können Sie auch mit unserer Touristikbeauftragten Anna Erb Kontakt aufnehmen. Diese erreichen Sie telefonisch unter 06406 809 24 oder per Email unter [email protected].

Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

Es grüßt Sie herzlich
Ihr

Peter Gefeller
Bürgermeister

Herzlich Willkommen in den Gießener Lahntälern. Entdecken Sie die drei Täler von Lumda, Wieseck und Salzböde entlang der Lahn.

🎭🌿 Fünf Jahre „Kultur im Fluss“ – der Kultursommer in den Gießener Lahntälern startet!Von 30. Mai bis 12. Juli 2026 heiß...
28/05/2026

🎭🌿 Fünf Jahre „Kultur im Fluss“ – der Kultursommer in den Gießener Lahntälern startet!

Von 30. Mai bis 12. Juli 2026 heißt es wieder: Bühne frei für Kultur mitten im ländlichen Raum! 💫

Mehr als 40 Veranstaltungen laden dazu ein, die kulturelle Vielfalt zwischen Lahn, Lumda, Wieseck und Salzböde zu entdecken – mit Konzerten, Theater, Lesungen, Ausstellungen, Kinderprogramm und Festen an ganz besonderen Orten: in historischen Dorfkneipen, alten Pfarrhöfen, Kirchen, Scheunen oder liebevoll gestalteten Gärten. 🎶📚⛪

Was 2022 als Idee begann, ist heute ein starkes Netzwerk aus Kulturschaffenden, Vereinen und Kommunen – getragen von viel ehrenamtlichem Engagement und der gemeinsamen Leidenschaft für Kultur vor Ort ❤️

📍 Auftakt: 30. Mai 2026
📅 Zeitraum: bis 12. Juli 2026
📖 Das vollständige Programm gibt’s unter: www.giessener-lahntaeler.de

Kommt vorbei und erlebt Kultur dort, wo Menschen zuhause sind! 🌾✨

📍 KITA-GEDENKTAG in StaufenbergAm vergangenen Sonntag haben wir in Staufenberg den Kita-Gedenktag begangen. Ein Tag, der...
26/05/2026

📍 KITA-GEDENKTAG in Staufenberg

Am vergangenen Sonntag haben wir in Staufenberg den Kita-Gedenktag begangen. Ein Tag, der auf eine Entwicklung aufmerksam macht, die unsere Städte und Gemeinden zunehmend belastet.

Unsere Kitas leisten jeden Tag Enormes. Sie sind weit mehr als Betreuungsorte – sie sind Bildungsräume, Orte der Entwicklung und geben Kindern Halt, Orientierung und Perspektiven. Mein großer Dank gilt allen Erzieherinnen und Erziehern, Leitungen und Mitarbeitenden, die diese wichtige Arbeit Tag für Tag möglich machen. 👏

Gleichzeitig müssen wir offen über die Herausforderungen sprechen: Die Anforderungen an Qualität, Ausbau und Betreuung steigen stetig – doch die Finanzierung hält damit nicht Schritt.

Die Folge: Städte und Gemeinden tragen inzwischen den größten Teil der Kosten. Das ursprünglich vorgesehene Prinzip einer Drittelfinanzierung ist längst aus dem Gleichgewicht geraten.

📌 Der Kita-Gedenktag macht genau das sichtbar: Er steht symbolisch für den Zeitpunkt im Jahr, ab dem die regulären Einnahmen die Kita-Finanzierung nicht mehr decken – und Kommunen die Last aus allgemeinen Haushaltsmitteln weitertragen müssen.

Eines ist klar: Wir stehen fest zu unseren Kitas, zu hohen Qualitätsstandards und zu unseren Familien. Aber wer Anforderungen stellt, muss auch eine verlässliche Finanzierung sicherstellen.

➡️ Bund und Land stehen hier in der Verantwortung. Gute Bildung und Betreuung dürfen nicht an finanziellen Schieflagen scheitern.

🚧 Verlängerung der Vollsperrung „Am Boden“ 🚧Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,aufgrund unvorhergesehener Umstände verläng...
22/05/2026

🚧 Verlängerung der Vollsperrung „Am Boden“ 🚧

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,

aufgrund unvorhergesehener Umstände verlängern sich die Arbeiten im Zuge des Glasfaserausbaus. Daher muss die Straße „Am Boden“ im Bereich ab Hausnummer 10 bis zur Einmündung „An der hohen Furche“ voraussichtlich bis zum 05.06.2026 weiterhin vollständig gesperrt bleiben.

Aufgrund der engen Straßenverhältnisse und fehlender Wendemöglichkeiten ist leider keine andere Lösung möglich.

Uns ist bewusst, dass dies mit Einschränkungen verbunden ist, und wir bitten weiterhin um Ihr Verständnis. In dringenden Fällen kann die Zufahrt nach vorheriger Absprache mit der ausführenden Baufirma ermöglicht werden.

Sollten die Arbeiten früher abgeschlossen werden, wird die Sperrung selbstverständlich umgehend aufgehoben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis! 🙏

Peter Gefeller
Bürgermeister / Straßenverkehrsbehörde

22/05/2026

KOLUMNE DES BÜRGERMEISTERS

Thema diese Woche:
👉 Pfingstfest

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wenn die Tage länger werden, die Abende milder und die Natur in voller Blüte steht, kündigt sich eine besondere Zeit im Jahreskreis an: das PFINGSTFEST. Für viele ist es ein langes Wochenende, eine Gelegenheit zum Durchatmen, zum Reisen oder zum Zusammensein mit Familie und Freunden. Doch Pfingsten ist mehr als nur ein Termin im Kalender – es ist ein Fest mit einer tiefen kulturellen, historischen und auch gesellschaftlichen Bedeutung, die gerade in unserer heutigen Zeit wieder stärker ins Bewusstsein rücken sollte.

Aber bei kaum einem anderen christlichen Fest flammt in Deutschland zuverlässig dieselbe Debatte auf: Können wir uns so viele freie Tage überhaupt noch leisten? Besonders in den Blick gerät dabei der Pfingstmontag. Wirtschaftsverbände und einige Ökonomen bringen ihn als möglichen Streichkandidaten ins Spiel – mit dem Argument, Deutschland müsse angesichts schwachen Wachstums, internationaler Konkurrenz und hoher Standortkosten „mehr arbeiten“. Ein zusätzlicher Arbeitstag, so die Befürworter, könne die Produktivität steigern, Wertschöpfung erhöhen und ein Signal senden, dass wirtschaftliche Erholung nicht allein durch staatliche Hilfen zu erreichen sei.

Auf der anderen Seite stehen Gewerkschaften, Kirchen und viele Sozialverbände, die dieser Logik entschieden widersprechen. Sie verweisen darauf, dass Feiertage nicht bloß betriebswirtschaftliche Rechengrößen sind, sondern gesellschaftliche Taktgeber. Sie strukturieren das öffentliche Leben, schaffen gemeinsame Zeitfenster für Familien, Vereine und Ehrenamt und tragen zur mentalen Entlastung in einer zunehmend verdichteten Arbeitswelt bei. Gerade Kirchen betonen darüber hinaus den kulturellen und historischen Charakter von Feiertagen wie Pfingsten, die weit über ihren religiösen Ursprung hinaus identitätsstiftend wirken.

Und tatsächlich: Die Vorstellung, Deutschlands wirtschaftliche Probleme ließen sich durch einen gestrichenen Feiertag beheben, greift deutlich zu kurz. Studien – unter anderem des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung – zeigen, dass die Abschaffung gesetzlicher Feiertage keineswegs automatisch zu mehr Wachstum führt. Produktivität entsteht nicht schlicht durch mehr Arbeitsstunden. Die eigentlichen Herausforderungen liegen tiefer: Fachkräftemangel, schleppende Digitalisierung, Investitionsrückstände, überbordende Bürokratie und strukturelle Schwächen lassen sich nicht durch einen zusätzlichen Montag im Büro lösen. Wer wirtschaftliche Stärke will, muss an den Rahmenbedingungen arbeiten – nicht am Feiertagskalender.

Gerade deshalb lohnt es sich, auf Pfingsten selbst zu schauen – und darauf, was dieser Feiertag gesellschaftlich bedeutet.

Pfingsten steht traditionell für Aufbruch, für Verständigung und für Gemeinschaft. Es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Brücken zu bauen – zwischen Menschen, zwischen Generationen und auch zwischen unterschiedlichen Sichtweisen. In einer Welt, die oft von Geschwindigkeit, Unsicherheit und auch Spannungen geprägt ist, wirkt diese Botschaft aktueller denn je.

Auch in unserer Stadt erleben wir täglich, wie wertvoll ein respektvolles Miteinander ist. Die Vielfalt, die unser Zusammenleben prägt, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis vieler kleiner und großer Beiträge von Ihnen allen. Ob im Ehrenamt, im Vereinsleben, in Nachbarschaften oder im beruflichen Alltag – überall dort, wo Menschen einander begegnen und unterstützen, wird der Geist von Pfingsten lebendig.

Das bevorstehende Pfingstwochenende bietet uns die Gelegenheit, genau diesen Geist bewusst zu pflegen. Zahlreiche Veranstaltungen, Feste und Begegnungen laden dazu ein, gemeinsam Zeit zu verbringen und unsere Gemeinschaft zu stärken. Es sind oft die einfachen Momente – ein Gespräch, ein gemeinsames Essen oder ein Spaziergang durch unsere schöne Landschaft –, die uns daran erinnern, was wirklich zählt.

Gleichzeitig möchte ich die Gelegenheit nutzen, um all jenen zu danken, die auch an Feiertagen für uns im Einsatz sind. Ob in der Pflege, bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst, in der Polizei oder in vielen anderen Bereichen: Ihr Engagement sorgt dafür, dass wir uns sicher und gut versorgt fühlen können. Dieses Engagement verdient unsere höchste Anerkennung.

Pfingsten ist aber auch eine Zeit der Besinnung. Es lädt uns ein, innezuhalten und darüber nachzudenken, wie wir unser Zusammenleben gestalten wollen. Welche Werte sind uns wichtig? Wie gehen wir miteinander um? Und welchen Beitrag kann jede und jeder Einzelne leisten, um unsere Stadt noch lebenswerter zu machen?
Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie stark eine Gemeinschaft wirklich ist. Die vergangenen Jahre haben uns vor Augen geführt, dass Zusammenhalt kein abstrakter Begriff ist, sondern konkrete Formen annimmt – in gegenseitiger Hilfe, in Rücksichtnahme und in dem Willen, gemeinsam Lösungen zu finden. Diese Erfahrungen sollten wir bewahren und weiterentwickeln.

Ich möchte Sie ermutigen, das Pfingstfest auch als Anlass zu sehen, neue Kontakte zu knüpfen oder alte Verbindungen wieder aufleben zu lassen. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit, jemanden einzuladen, den man lange nicht gesehen hat, oder einem Nachbarn ein freundliches Wort zu schenken. Oft sind es gerade diese kleinen Gesten, die eine große Wirkung entfalten.

Unsere Stadt lebt von der Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Ihre Ideen, Ihr Engagement und Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, machen den Unterschied. Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam weitergehen – mit Offenheit, mit Respekt und mit Zuversicht.

Zuversicht ist ein gutes Stichwort für Pfingsten. Es ist ein Fest, das uns daran erinnert, dass Neues entstehen kann, dass Verständigung möglich ist und dass Gemeinschaft wächst, wenn wir sie aktiv gestalten. Diese Zuversicht sollten wir mit in die kommenden Wochen und Monate nehmen.

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes, erholsames und inspirierendes Pfingstfest. Nutzen Sie die Zeit, um Kraft zu schöpfen, Gemeinschaft zu erleben und neue Perspektiven zu gewinnen.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr

Peter Gefeller
Bürgermeister

Hier ist eine gekürzte und facebookgerechte Version für die Stadtverwaltung – übersichtlicher, bürgernah und gut lesbar:...
17/05/2026

Hier ist eine gekürzte und facebookgerechte Version für die Stadtverwaltung – übersichtlicher, bürgernah und gut lesbar:

🚧 Verkehrsänderung in Treis ab 18.05.2026 🚧

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wegen der Sanierung der Stützmauer in der Hauptstraße in Treis kommt es vom **18. Mai bis voraussichtlich 15. August 2026** zu Änderungen der Verkehrsführung.

➡️ Um eine Vollsperrung und lange Rückstaus zu vermeiden, wird ein **Ringverkehr** eingerichtet.

Wichtige Änderungen im Überblick:

📍 Die Ortsdurchfahrt Treis bleibt für LKW in Richtung Allendorf gesperrt
(ausgenommen Anlieferungen/Abholungen für bestimmte Firmen).

📍 Von Allendorf kommend wird die Hauptstraße ab der Ringstraße zur Einbahnstraße in Richtung Staufenberg.

📍 Richtung Allendorf erfolgt die Umleitung über die Bahnhofstraße.
Auch die Linienbusse nutzen diese Strecke.

📍 Eine Ersatzhaltestelle wird in der Bahnhofstraße nahe der Begegnungsstätte „Bing“ eingerichtet.

📍 Für mehr Sicherheit unserer Kinder steht am Fußgängerüberweg in der Bahnhofstraße eine Bedarfsampel zur Verfügung.

📍 Bitte beachten Sie die geänderten Vorfahrtsregelungen – insbesondere aus Richtung Weiherstraße und Großen-Busecker-Straße gilt während der Maßnahme „Stop“.

📍 Für Radfahrer wird eine ausgeschilderte Umleitung eingerichtet.

⚠️ Bitte halten Sie die Einbahnstraßenregelungen unbedingt ein. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden kontrolliert.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Peter Gefeller
Bürgermeister als Straßenverkehrsbehörde

🚧 Information zum Glasfaserausbau 🚧Aufgrund der laufenden Glasfaserarbeiten muss die „Brunnenstraße“ im Bereich der Haus...
16/05/2026

🚧 Information zum Glasfaserausbau 🚧

Aufgrund der laufenden Glasfaserarbeiten muss die „Brunnenstraße“ im Bereich der Hausnummern 1 bis 37 in der Zeit von Montag, den 18.05., bis Freitag, den 25.05., voll gesperrt werden.

Wir bitten alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen. 🙏

Sollten die Arbeiten früher abgeschlossen werden, wird die Sperrung selbstverständlich umgehend aufgehoben.

Peter Gefeller
Bürgermeister als Straßenverkehrsbehörde

Adresse

Tarjanplatz 1
Staufenberg
35460

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 13:00
14:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 13:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 13:00
14:00 - 18:00

Telefon

+4964068090

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Stadt Staufenberg erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Stadt Staufenberg senden:

Teilen

Kategorie