28/06/2026
Wie können wir die Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger in Stolberg verbessern und gleichzeitig den städtischen Haushalt entlasten? Mit dieser Frage im Gepäck haben André Hennecken, Günter Blasczyk und Robert Walz am 22.06.2026 die Friedhofsverwaltung des Dürener Service Betriebs besucht.
Der Leiter der Friedhofsverwaltung, Jochen DeRiese, stellte das Dürener Modell vor und berichtete von den Erfahrungen seit der Überführung der Friedhofsverwaltung in den Dürener Service Betrieb. Heute werden dort mit weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt 16 städtische Friedhöfe mit einer Gesamtfläche von rund 55 Hektar betreut. Gleichzeitig konnten die Angebote weiterentwickelt und die Friedhofskonzepte an veränderte Bedürfnisse angepasst werden.
Die Dürener Friedhofsverwaltung setzt dabei unter anderem auf moderne und pflegearme Bestattungsformen sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Friedhöfe. 5
Angesichts der großen finanziellen und organisatorischen Herausforderungen der Kupferstadt sieht die CDU Stolberg in dem Dürener Modell interessante Perspektiven. Deshalb möchten wir prüfen, ob eine Weiterentwicklung städtischer Dienstleistungen durch die Ausgliederung von Teilbereichen des Technischen Betriebsamtes in einen eigenständigen Servicebetrieb als Tochtergesellschaft der Stadt möglich und sinnvoll wäre.
Gerade im Bereich der Friedhöfe sehen wir Potenziale: niedrigere Kosten für Bestattungen, eine Entlastung des kommunalen Haushalts und neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung unserer Friedhöfe. Denkbar sind beispielsweise Kooperationen mit Partnern wie der Biologischen Station der StädteRegion Aachen, um die Friedhöfe noch stärker als Orte der Erinnerung, der Begegnung und der ökologischen Vielfalt zu gestalten.
Unser Dank gilt Jochen DeRiese und seinem Team für den offenen Austausch und die interessanten Einblicke in die Arbeit des Dürener Service Betriebs.