Kommunal gegen RECHTS

Kommunal gegen RECHTS Gegen die extreme Rechte. Alle Demokraten sind willkommen!

27/08/2026

Schon jetzt leben 16,1 % der Menschen in Deutschland in Armut. Wenn wir nicht gemeinsam aktiv für soziale Gerechtigkeit eintreten, werden es noch mehr. Das wollen wir nicht!

Mit ihrem Engagement unterstützen Tafeln armutsbetoffene Menschen unabhängig von Nationalität, kultureller Herkunft, religiöser und politischer Überzeugung, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Behinderung sowie Alter. 🤝 Sie gehören in unserer Gesellschaft zu den verletzlichsten Personen mit dem geringsten Einfluss. Jede Verschlechterung spüren sie als erste. Deswegen benötigen sie besonderen Schutz und gezielte Unterstützung – von ihrem persönlichen Umfeld und von der Politik.

Das Armutsrisiko muss deutlich sinken. Das lohnt sich für die gesamte Gesellschaft, denn weniger Armut bedeutet auch:
💪 mehr soziale Gerechtigkeit
💪 weniger gesellschaftliche Spaltung
💪 gestärkte lokale Wirtschaft
💪 mehr Teilhabe und weniger Ausgrenzung
💪 besserer Zugang zu Bildung
💪 weniger armutsbedingte Krankheiten

Dafür fordern wir: Armut bekämpfen. Soziale Sicherheit erhöhen.

Lasst uns zusammen Menschlichkeit zeigen:
🧡 in unserem Ehrenamt
🧡 in unserem Alltag gegenüber Familie, Freund:innen und Nachbar:innen
🧡 mit einer demokratischen Entscheidung an der Wahlurne

27/08/2026

Auf dem Altar ihrer extremen Rassenideologie würde die AfD Sachsen-Anhalt hunderttausende Arbeitsplätze vernichten und die Wirtschaft zerstören. Hier ihre Wirtschaftspläne - und was du machen kannst, um diese Extremisten zu verhindern.

27/08/2026
26/08/2026

Die Landtagswahlen rücken immer näher. Im Gespräch erzählen drei Lehrer von ihren Sorgen um das Bildungswesen und ihren Job.

24/08/2026

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]
Heute vor 85 Jahren endete die sogenannte „Aktion T4“, in deren Verlauf allein in Hadamar über 10.000 Patient:innen aus diversen Heil- und Pflegeanstalten in einer Gaskammer im Keller ermordet wurden. In insgesamt sechs speziell dafür eingerichteten Tötungsanstalten ermordeten die Nationalsozialisten über 70.000 Menschen im gesamten Deutschen Reich.

Ein Grund für das Ende der „Aktion T4“ war die gescheiterte Geheimhaltung der Morde. Zwar sollten diese im Verborgenen stattfinden, doch in der Bevölkerung mehrten sich Gerüchte. In Hadamar wurden diese zusätzlich angeheizt durch die vielen „Grauen Busse“ und den ständig rauchenden Schornstein der Verbrennungsöfen. Zusätzlich dazu festigte die Predigt des Münsteraner Bischofs von Galen Anfang August 1941 das Wissen über die Patient:innenmorde in der Gesellschaft.

Mit dem Ende der „Aktion T4“ endeten jedoch nicht die Morde. In den nächsten Jahren wurden weiterhin Patient:innen aus Heil- und Pflegeanstalten in ihren Einrichtungen ermordet. Bereits ein Jahr nach dem Ende der Gasmorde wurde Hadamar erneut als Tötungsanstalt eingerichtet und diente in der sogenannten „dezentralen Euthanasie“ als einer der zentralen Tötungsorte.

Foto: Fotografie der Tötungsanstalt Hadamar mit rauchendem Schornstein 1941. Foto: Gedenkstätte Hadamar, Sammlung FS 4

[💡 Der gleiche Text einfacher]
Vor 85 Jahren endete die „Aktion T4“.
Bei der „Aktion T4“ ermordeten N***s viele kranke und behinderte Menschen.
Die N***s nannten diese Morde „Euthanasie“.
Es bedeutet hier: Ein Mensch wird gezielt getötet.

In Hadamar ermordeten die N***s mehr als 10.000 Menschen.
Die Menschen lebten zuvor in Heil·Anstalten und Pflege·Heimen.

Die N***s brachten die Menschen nach Hadamar.
Dort gab es eine Gas·Kammer.
Eine Gas·Kammer ist ein Raum für die Tötung mit Gas.
Die Menschen starben dort.

Im Deutschen Reich gab es sechs Orte für diese Morde.
Dort ermordeten die N***s mehr als 70.000 Menschen.

Die N***s wollten die Morde geheim halten.
Viele Menschen erfuhren trotzdem von den Morden.
In der Bevölkerung gab es immer mehr Gerüchte.
In Hadamar sahen die Menschen viele graue Busse.
Mit diesen Bussen kamen die Opfer nach Hadamar.

Dazu kam der Rauch aus dem Schornstein.
Der Rauch kam von den Öfen für die Toten.
So erkannten viele Menschen, was in Hadamar geschah.

Im August 1941 sprach Clemens August von Galen über die Morde.
Er war Bischof in Münster.
Ein Bischof ist ein Leiter der katholischen Kirche.
Er sprach offen über die Morde an kranken und behinderten Menschen.
Seine Rede machte die Morde noch bekannter.

Am 24. August 1941 stoppten die N***s die „Aktion T4“.
Damit endeten die Morde mit Gas in den sechs Tötungs·Anstalten.

Die Morde an kranken und behinderten Menschen gingen weiter.
Auch in Heil·Anstalten und Pflege·Heimen wurden weiter Menschen ermordet.
Die Täter nutzten dafür andere Wege.

Ein Jahr später wurde Hadamar wieder zu einem Ort für Morde.
Dort ermordeten die Täter viele Menschen.
Diese Form der Morde nennt man „dezentrale Euthanasie“.
„Dezentral“ bedeutet: Die Morde fanden an vielen Orten statt.
Hadamar wurde dabei zu einem wichtigen Ort für diese Morde.
Die Morde dauerten bis zum Ende der N**i·Zeit an.

Foto: Fotografie der Tötungsanstalt Hadamar mit rauchendem Schornstein 1941. Foto: Gedenkstätte Hadamar, Sammlung FS 4

**i

17/08/2026

Was meint Ulrich Siegmund, wenn er über Kinder mit Behinderungen und schulische Inklusion spricht?

Der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt sagte in einem von der FAZ veröffentlichten Video:

„Na ja, wir sind gegen Inklusion, weil Inklusion für die behinderten Kinder nicht das Beste ist.“

Bei einer späteren Diskussion des Redaktionsnetzwerks Deutschland erklärte er:

„Wir möchten einfach den Menschen und vor allem das Kind individuell betrachten.“

Außerdem sagte er:

„Niemand hat etwas gegen einen Schüler im Rollstuhl, wenn die Schule baulich entsprechend ausgestattet ist.“

Diese Aussagen muss man im Zusammenhang mit dem Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt betrachten. Darin wird der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung als gescheitertes „Experiment“ bezeichnet. Die Partei kündigt ausdrücklich an:

„Wir werden die Inklusion unverzüglich beenden und die Förderschulen ausbauen.“

Das sind nicht nur abstrakte Formulierungen aus einem Wahlprogramm. Ihre Umsetzung könnte darüber entscheiden, ob Kinder mit Behinderungen weiterhin gemeinsam mit ihren Freunden und Geschwistern eine Regelschule besuchen können. An der Montessori-Schule in Halle beispielsweise lernen Kinder mit und ohne Behinderung seit vielen Jahren gemeinsam. Die Schule befürchtet erhebliche Einschnitte, sollte die angekündigte Politik umgesetzt werden.

Natürlich darf und muss über Probleme bei der schulischen Inklusion gesprochen werden: Es fehlen vielerorts Fachkräfte, barrierefreie Gebäude, kleinere Klassen und eine ausreichende individuelle Unterstützung. Die entscheidende Frage lautet aber: Verbessert man die Bedingungen für gemeinsames Lernen – oder beendet man Inklusion und trennt Kinder wieder stärker voneinander?

Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Deutschland, ein inklusives Bildungssystem zu gewährleisten. Menschen mit Behinderungen sollen nicht aufgrund ihrer Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden. Deshalb betrifft diese Debatte nicht nur die Organisation von Schulen, sondern ebenso das Recht auf Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung.

Quellen:

FAZ-Video mit Siegmunds Aussage:
instagram.com/p/DYzqD9OmdkT/

RND-Bericht über die Diskussion mit Ulrich Siegmund:
rnd.de/politik/sachsen-anhalts-ministerpraesident-schulze-will-gefaehrdern-mit-doppelter-staatsbuergerschaft-FJSYQTSRMZE2VHVPRTJ7YUCBSY.html

MDR-Bericht über das AfD-Programm und die Montessori-Schule in Halle:
mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/halle/halle/update1-montessori-schule-foerderschulen-afd-plaene%2Cinklusion-188.html

Eine inklusive Schule braucht mehr Personal, Geld und Unterstützung. Bestehende Probleme dürfen jedoch nicht dazu benutzt werden, das Recht auf gemeinsames Lernen grundsätzlich infrage zu stellen.

Wie seht ihr das: Sollten die Bedingungen für Inklusion verbessert werden – oder sollten Kinder wieder stärker getrennt unterrichtet werden?

17/08/2026

Andreas Klöcker vor dem Alternativen Zentrum Stolberg. Anhand der Schilder neben der Eingangstür ist zu erkennen, wer die Adresse nutzt (Screenshot: Facebook). Das „Alternative Zentrum Stolberg“ ist Parteizentrale, Wahlkreisbüro, Veranstaltungsort, Mitgliederwerbestelle und…

15/08/2026
01/08/2026

Die Bürgermeisterin von Forchheim in Bayern ließ das Transparent mit dem Motto „Annafest ohne Rassismus“ abhängen, weil das politisch sei und Andersdenkende vom Fest ausschließe. Wisst ihr Bescheid! 😱

Der Streit dreht sich um zwei Anti-Rassismus-Banner, die in den vergangenen beiden Jahren am Eingang des Forchheimer Annafests hingen. In diesem Jahr wurden sie auf Wunsch der Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz (CSU) nicht mehr aufgehängt. Diese Entscheidung hat in Forchheim eine kontroverse Debatte ausgelöst.

Konkret geht es um folgende Fragen:

* Die Banner trugen eine klare Botschaft gegen Rassismus und waren Teil einer städtischen Initiative.

* Die Oberbürgermeisterin begründete ihre Entscheidung damit, dass das Annafest ein Fest für alle sein solle und auf politische Botschaften verzichtet werden solle.

* Kritiker halten dagegen, dass ein Bekenntnis gegen Rassismus keine parteipolitische Position, sondern ein grundlegender demokratischer Wert sei. Deshalb sei das Entfernen der Banner ein falsches Signal.

Der heute erschienene Artikel („Erstaunen bis Entsetzen“) berichtet, dass sich inzwischen weitere Stimmen eingeschaltet haben:

* Eine Schulleiterin äußert öffentlich Kritik an der Entscheidung.

* Auch ein Bürger mit DDR-Biografie meldet sich zu Wort und sieht das Abhängen der Banner kritisch.

* Die Reaktionen reichen – daher die Überschrift – von Erstaunen bis Entsetzen. 🙈

Link zum Artikel im ersten Kommentar 👇

16/07/2026

Nach einer rechten Medienkampagne: Die Berliner Finanzverwaltung prüft laut Medienberichten die Gemeinnützigkeit des Verbands VVN-BdA.

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