ÖDP Baden-Württemberg

ÖDP Baden-Württemberg Die Ökologisch-Demokratische Partei ist eine wertorientierte Partei der politischen Mitte. Die 10 TOP-Gründe die ÖDP zu wählen:

1.

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) existiert seit 1982 und hat bundesweit über 8000 Mitglieder. Zudem setzen sich über knapp 500 Mandatsträgerinnen und Mandatsträger täglich vor Ort für Demokratie, Klimaschutz und Familien ein. Bundesvorsitzender der ÖDP ist seit 2020 Christian Rechholz aus Nürnberg. Frei von Konzernspenden
Die ÖDP nimmt als einzige Partei keine Spenden von Konzernen und Ve

rbänden. Sie ist deshalb absolut unabhängig.

2. Nachhaltigkeit
Die ÖDP lehnt Atomkraft und Gentechnik in der Landwirtschaft kompromisslos ab. Dem nicht einmal kurzfristigen Nutzen für die heute Lebenden stehen 100.000 Jahre lebensgefährliche Rückstände und nicht umkehrbare Genveränderungen gegenüber. Aus Verantwortung für künftige Generationen wollen wir auch das Verbot von Neuverschuldungen - sowohl des Bundes, der Länder und der Kommunen - in das Grundgesetz aufnehmen.

3. Würde des Menschen
Ob bei der Altenpflege, der Integration von Behinderten, dem Rechtsschutz – auch behinderter – Ungeborener, oder bei den Grundwerten Freiheit (demokratische Mitwirkungsrechte), Bildung und körperliche Unversehrtheit (Atomstrahlung, Mobilfunkgrenzwerte), immer müssen die Würde des Menschen und seine natürlichen Grundrechte auch im Alltag unantastbar sein.

4. Erziehungsgehalt als Anerkennung
Wir fordern, dass die Leistung von Eltern in der Kinderbetreuung und -erziehung endlich als Arbeit anerkannt und bezahlt wird. Dazu gehören der Ausbau von Teilzeit-Erwerbsmöglichkeiten, ein familiengerechtes Rentensystem, ein verminderter Mehrwertsteuersatz für Kinderartikel, die regelmäßige Anpassung von staatlichen Leistungen für Kinder und die Einführung eines Erziehungsgehaltes, das den Namen auch verdient. Erst dann können sich Eltern frei entscheiden, ob sie erwerbstätig sein oder zugunsten der Erziehung ihrer Kinder auf Erwerbstätigkeit verzichten wollen.

5. Individuelle Förderung
Unsere Kinder brauchen kleine Lerngruppen und individuelle Förderung
Wir treten dafür ein, dass im Kindergarten und in allen Schularten die Kinder ermutigt und in kleinen Lerngruppen individuell gefördert werden, sodass sie Freude am Erfolg und an der Leistung entwickeln können. Die moderne Lernforschung hat ein wichtiges Ergebnis gebracht: Angst blockiert. Deshalb müssen alle Verantwortlichen für eine lebensfreundliche Atmosphäre in allen Bildungseinrichtungen sorgen. Und außerdem: Bildung darf nicht gebührenpflichtig sein! Wie das Büchergeld müssen auch die Studiengebühren wieder abgeschafft werden.

6. Ökologisch-soziale Marktwirtschaft
Wir treten für die soziale Marktwirtschaft ein und wollen sie um eine ökologische Komponente bereichern. Im Markt regelt sich nicht alles von selbst. Deshalb fordern wir neben sozialen auch ökologische Mindeststandards. Wir haben die Vision einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft. Darin sehen wir uns vom Grundgesetz bestätigt.

7. Steuerreform für Arbeit und Umwelt
Mehr Netto durch Öko! Die Belastung der menschlichen Arbeit durch Steuern und Abgaben ist schrittweise abzubauen; stattdessen sollen klimaschädliche Energie- und Rohstoffverbräuche sowie die Kapitalerträge stärker belastet werden.

8. 100% erneuerbaren Energien
In unserer Überflussgesellschaft ist es kein Problem, etwa 1/3 des Energiekonsums einzusparen. Wenn noch bessere Technik mit höheren Wirkungsgraden eingesetzt wird, kann der restliche Energiebedarf mit erneuerbarer Energie gedeckt werden. Die Anstrengungen werden sich lohnen, denn alle wollen das Klima schützen und eine bezahlbare, sichere Energieversorgung auch noch in der nächsten Generation. Wir wollen keinen Krieg um Öl, Gas Kohle oder Uran.

9. Naturschutz
Die Natur - ob als Kulturlandschaft oder als weitgehend unberührte „Wildnis“ – ist für uns ein eigenständiger Wert. Die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt und die unterschiedlichen Lebensräume müssen geschützt werden - in der eigenen Heimat und weltweit. Die noch vorhandenen Natur-„Schätze“ wie z.B. die frei fließende Donau oder das Biosphärenreservat Rhön müssen unbedingt erhalten bleiben.

10. Tiere sind unsere Mitgeschöpfe
Deshalb kann nicht zugelassen werden, dass sie tagtäglich 60millionenfach gequält, missbraucht oder zugrunde gerichtet werden. Der Umgang des Menschen mit Nutztieren, Haustieren und Wildtieren sagt viel über den Zustand einer Gesellschaft aus. Wir lehnen es ab, das Engagement für die Menschen (ob geboren oder ungeboren) gegen das Engagement für die Tiere auszuspielen. Lebensschutz ist unteilbar; wir sind dem von Albert Schweitzer formulierten Grundsatz der „Ehrfurcht vor dem Leben“ verpflichtet. Unterschiede zu anderen Parteien:
Wir scheuen keinen Vergleich zu anderen Parteien, die ihre Unabhängigkeit durch Konzernspenden verloren haben:

Die CDU/CSU: Sie stehen für neue Atomkraftwerke und haben die familienfeindliche Mehrwertsteuererhöhung mit zu verantworten. Die SPD: Sie sieht nur in staatlicher Erziehung und Krippenförderung das Heil der Kinder und will familiäre Kinderbetreuung benachteiligen. Die FDP: Sie plädiert für Genmanipulation, Atomkraft und Embryonenverwertung. Die Linken: Sie dulden Verharmloser der menschenverachtenden DDR-Diktatur in ihren Reihen. Die Grünen: Die Grünen sind gegen ein Erziehungsgehalt und nehmen auch Firmenspenden an. Sie wollen die letzten Reste von Rechtsschutz für das ungeborene Leben auch noch beseitigen. Zur Geschichte der ÖDP:
http://www.oedp.de/partei/geschichte/chronik-der-oedp-nach-jahreszahlen/

09/08/2026

Wahlabend der Landtagswahl 2026. Die Ergebnisse stehen fest. Die ÖDP hat deutliche Verluste gemacht.

Die Stimmung ist bedrückt. Wir sind nachdenklich und hinterfragen uns kritisch.

Es geht nicht nur um die Stimmen, die wir verloren haben.

Es geht um etwas, das viel früher beginnt.

Die ÖDP lebt davon, dass Menschen mitmachen. Dass sie Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und Politik vor Ort mitgestalten.

Wenn sich immer weniger Menschen engagieren, verliert nicht nur eine Partei. Dann verliert auch die Demokratie einen Teil ihrer Lebendigkeit.

Deshalb stand unsere letzte Klausurtagung ganz im Zeichen unserer Vision und einer neuen Strategie:

Wie schaffen wir es, wieder mehr Menschen fürs Mitmachen zu begeistern?

Wir gehen optimistisch und hoffnungsvoll aus dieser Klausurtagung.

Im September wollen wir diesen Prozess fokussiert gemeinsam weiterführen.

Save the Date: Unser Landesparteirat steht an.

Alle Mitglieder sind eingeladen, die Ergebnisse der Klausurtagung kennenzulernen, zu diskutieren und die nächsten Schritte aktiv mitzuentwickeln.

Denn die Antworten auf diese Fragen können wir nicht allein im Landesvorstand finden.

15/06/2026

„Wir machen heute nur eine kurze Sitzung.“

Die berühmtesten letzten Worte in der Politik.

Denn dann geht’s plötzlich um Nichtraucherschutz, Tierschutz, Eröffnung des Europabüros, Planung der Klausurtagung und vieles Organisatorisches.

Kurz gesagt:
Aus einer Stunde werden 2 1/2.
Aus einer Frage werden zehn.
Und aus Diskussionen werden Ideen.

Zeit, die wir gerne in die Zukunft investieren.

07/06/2026

Vier Landesvorsitzende auf einen Streich

07/06/2026

Die ÖDP Baden-Württemberg unterstützt die ÖDP Berlin bei der Unterschriftensammlung zur Wahl des Abgeordnetenhauses beim Umweltfestival

166 Seiten Zukunft – und Umwelt erst ab Seite 58.Baden-Württemberg hat große Klimaziele. Doch der Schutz unserer natürli...
05/06/2026

166 Seiten Zukunft – und Umwelt erst ab Seite 58.

Baden-Württemberg hat große Klimaziele. Doch der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen bleibt oft nachgeordnet.

Artensterben, Flächenverbrauch, Wasserstress und Emissionen zeigen klar: Wir leben längst über unseren Verhältnissen.

Technik und Innovation sind wichtig – aber sie ersetzen keine intakte Natur.

Denn: Ohne stabile Ökosysteme gibt es keine Landwirtschaft, keine Sicherheit, keine Zukunft und auch keine Wirtschaft.

Wir haben nur eine Erde.
Ohne sie brauchen wir auch keine Wirtschaft.

Deshalb braucht Umweltschutz klare Maßnahmen, verbindliche Ziele und echten Vorrang für Natur und Klima.

Genau dafür stehen wir.

31/05/2026

🚭 31. Mai – Weltnichtrauchertag

Rauchen betrifft nicht nur die eigene Gesundheit. Es betrifft uns alle.

In Deutschland sterben jedes Jahr rund 127.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Dazu kommen tausende Erkrankungen durch Passivrauchen.

Auch gesellschaftlich sind die Folgen enorm:
• Milliardenkosten für unser Gesundheitssystem
• Mehr Belastung für Krankenhäuser und Pflege
• Umweltbelastung durch Zigarettenfilter und Produktion

Und persönlich?
Rauchen erhöht das Risiko für:
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen
• Schlaganfälle
• Lungenkrebs und viele weitere Krebsarten
• chronische Atemwegserkrankungen

Hinzu kommt: Tabak macht abhängig: körperlich und psychisch.

Am Ende zahlen viele den Preis:
mit ihrer Gesundheit, mit Steuergeld, mit Lebensqualität.

Und profitieren? Wirtschaftlich profitieren vor allem wenige.

Wir setzen uns für wirksame Prävention, besseren Nichtraucherschutz und eine gesunde Umwelt ein.

14/05/2026

Der neue Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg verspricht viel: starke Wirtschaft, sichere Arbeitsplätze, mehr Ordnung, Klimaschutz, Familienförderung und bessere Integration.

Und ja – vieles darin klingt vernünftig.

Aber die entscheidende Frage ist für uns:
Reicht das auch noch für die Zukunft unserer Kinder und Enkel?

Denn zwischen den vielen Ankündigungen erkennt man einen klaren Schwerpunkt:
👉 Wirtschaftswachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Verwaltungsbeschleunigung stehen im Zentrum.

Das ist verständlich. Baden-Württemberg steht wirtschaftlich unter Druck. Industrie, Mittelstand und Arbeitsplätze müssen erhalten bleiben.

Aber Zukunft bedeutet mehr als Wachstum allein.

🌱 Eine enkelfähige Politik fragt auch:

* Wie stärken wir regionale Wirtschaftskreisläufe?
* Wie schützen wir Böden, Wasser und Lebensqualität?
* Wie verhindern wir, dass Familien dauerhaft im Stress leben?
* Wie schaffen wir Integration, die wirklich verbindet?
* Und wie unabhängig bleibt Politik von Lobbyinteressen?

Wir finden:
Familien brauchen nicht nur Förderung – sondern Zeit.
Integration braucht nicht nur Debatten – sondern Sprache, Begegnung, klare Regeln und echte Chancen.
Klimaschutz braucht nicht nur Ziele – sondern verbindliches Handeln.
Und Wirtschaft muss dem Gemeinwohl dienen – nicht umgekehrt.

Der Vertrag versucht Stabilität in unsicheren Zeiten zu schaffen. Das ist legitim.
Aber viele Maßnahmen stehen unter Finanzierungsvorbehalt. Deshalb bleibt offen, wie viel davon tatsächlich umgesetzt wird.

Gerade deshalb braucht es Parteien und Menschen, die langfristig denken.
Nicht nur bis zur nächsten Wahl.
Sondern bis zur nächsten Generation.

💬 Wie seht ihr den neuen Koalitionsvertrag?
Was fehlt euch?
Was macht Hoffnung?

09/05/2026

Zum Europatag hat der Landesvorstand zusammen mit ÖDP-Europaabgeordneten Manuela Ripa die Einrichtung eines Europainfobüros beschlossen.

Europa wirkt oft weit weg – doch viele Entscheidungen aus Brüssel betreffen unseren Alltag direkt: Klima- und Naturschutz, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Mobilität oder soziale Gerechtigkeit.

Mit dem neuen Europabüro von Manuela Ripa in Stuttgart entsteht jetzt eine direkte Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg.

Das bringt konkrete Vorteile:
✔️ Direkter Austausch mit Europa vor Ort
✔️ Schnellere Unterstützung bei europäischen Anliegen
✔️ Mehr Bürgernähe und Transparenz
✔️ Raum für Veranstaltungen, Dialog und politische Bildung
✔️ Stärkere Vernetzung von Kommunen, Initiativen und Ehrenamt
✔️ Mehr Sichtbarkeit für ökologische und soziale Themen aus Baden-Württemberg in Europa

Gerade in Zeiten großer Herausforderungen braucht es ein Europa, das zuhört, erklärt und gemeinsam Lösungen entwickelt.

03/05/2026

Was wie „Sparen“ klingt, kann am Ende teurer werden.

Aktuell stehen Kürzungen bei der Kinder- und Eingliederungshilfe im Raum. Diskutiert werden u. a. Einsparungen in Milliardenhöhe sowie Einschränkungen bei Unterstützungsleistungen.

👉 Das Problem: Viele dieser Leistungen sind präventiv. Sie verhindern, dass Probleme später eskalieren.

Zahlen & Fakten:

• Laut Nationales Zentrum Frühe Hilfen zeigen Studien: Frühe Unterstützung für Familien kann spätere Hilfebedarfe deutlich reduzieren.

• Eine Auswertung des Deutsches Jugendinstitut kommt zu dem Ergebnis: Frühe Hilfen sind oft kostengünstiger als spätere intensive Maßnahmen.

• Beispiel aus der Praxis: Ambulante Hilfen zur Erziehung sind deutlich günstiger als stationäre Unterbringung (z. B. Heimunterbringung), die schnell mehrere tausend Euro pro Monat kosten kann.

👉 Was bedeutet das konkret?

Wenn heute gekürzt wird:

• steigen morgen die Kosten für Kriseninterventionen

• mehr junge Menschen brauchen intensive Betreuung

• Systeme wie Gesundheit, Jugendhilfe und Sozialleistungen werden stärker belastet.

👉 Kurz gesagt: Wir sparen nicht, wir verschieben Kosten in die Zukunft.

Oder noch klarer: Wer Prävention kürzt, finanziert später Reparatur.

Präventive Maßnahmen greifen früh ein, bevor Probleme sich verfestigen. Das reduziert nachweislich:

• langfristige Abhängigkeit von Sozialleistungen

• gesundheitliche Folgekosten

• soziale Folgeschäden für die Gesellschaft.

Diese Logik ist in der Sozialpolitik seit Jahren belegt: Frühe, passgenaue Unterstützung ist wirksamer und effizienter als spätere Eingriffe.

Und es geht nicht nur ums Geld.

Es geht um:

• Teilhabe

• Chancengerechtigkeit

• gesellschaftlichen Zusammenhalt.

👉 Deshalb läuft aktuell eine offizielle Petition beim Deutscher Bundestag:Keine Kürzungen bei der Eingliederungshilfe.

🗓️ Mitzeichnungsfrist: 25.05.2026🔗 Link in Bio

Informieren. Teilen. Mitzeichnen.

21/04/2026

Milliarden-Sparpaket im Gesundheitssystem

Diskutiert bzw. geplant sind unter anderem:

• Höhere Zuzahlungen für Medikamente
→ von bisher 5–10 Euro auf 7,50–15 Euro geplant.

• Änderungen bei der beitragsfreien Mitversicherung
→ für bestimmte Ehepartner soll ein eigener Beitrag von 3,5 % kommen.

• Weniger Geld für offene Sprechstunden
→ Einschnitte könnten die ambulante Versorgung treffen.

• Neue Rabattverträge für Medikamente
→ sogar bei patentgeschützten Präparaten.

• Auch Krankenhäuser sollen Einsparungen schultern
→ geringere Finanzzuwächse / Ausgabendruck für Kliniken.
→ Kritik: Das könnte Versorgung und Personal zusätzlich belasten.

• Höhere Belastungen für Gutverdienende und Arbeitgeber
→ über höhere Beitragsbemessung.

• Milliarden-Rückzahlungen des Bundes werden verschoben
→ kurzfristige Entlastung, langfristige Fragen bleiben offen.

• Weitere diskutierte Einschnitte:

* Ende von Kassenleistungen für Homöopathie
* Wegfall bestimmter Hautkrebs-Vorsorgeleistungen
* mehr Zweitmeinungsverfahren vor Eingriffen


👉 Offiziell soll das Beiträge stabilisieren und rund 20 Milliarden Euro bringen.

Die zentrale Frage bleibt:
Sind das echte Reformen oder wird das Problem vor allem auf Versicherte, Beschäftigte und Patient:innen verlagert?

Mehr zahlen. Weniger Leistung. Genau das könnte jetzt im Gesundheitssystem kommen.

Was meinst du: ist das der richtige Weg?

Adresse

Bismarckplatz 4
Stuttgart
70197

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