07/05/2026
Wer erzeugt eigentlich meine Lebensmittel? Wer sich diese Frage stellt, sollte zum Hoffest der Familie Kastens am Sonntag, 10. Mai, von 10.30 bis 17 Uhr nach Stuhr kommen (Harpstedter Straße 177). Denn Friederike und Frank Kastens ist es wichtig, dass alle Menschen erfahren, wo Milch, Eier und Co. eigentlich herkommen. „Seit elf Jahren haben wir direkt am Hof unsere Milchbude“, erzählt die Landwirtin, die seinerzeit diese Form der Direktvermarktung mit einem SB-Laden direkt auf ihrem Betrieb etabliert hat.
Das Hoffest ist ein Dankeschön für die Kunden und all jene, die sich für Landwirtschaft interessieren. Zugleich sollen die Verbraucher erfahren, welche Produzenten hinter den Produkten stehen, die in der „Milchbude“ verkauft werden. Das ist zum einen natürlich Familie Kastens selbst, die nicht nur die Milch ihrer eigenen Kühe anbietet, sondern in der eigenen Molkerei zwölf Sorten Joghurt produziert. Die Legehennen im Mobilstall sorgen für stetigen Eiernachschub. In der „Milchbude“ finden die Kunden überdies noch viele andere Produkte, deren Erzeuger sich darauf freuen, direkt mit den Verbrauchern ins Gespräch zu kommen: Dazu sind die Familien Flentje, Derboven, Borcherding, Pleus, Alfken und Büntemeyer-Lehmkuhl auf dem Hof. Spargel, Fleisch, Wurst, Gemüse, Öle, Brot oder Pflanzen – das Angebot ist breit. „Man soll sehen, wie regional wir hier arbeiten“, unterstreicht Friederike Kastens. Dass das Hoffest eine große Gemeinschaftsaktion ist, wird auch an anderer Stelle deutlich: Die Landfrauen Harpstedt-Heiligenrode sorgen für Milchshakes, die Landjugend Heiligenrode für Bratwurst und Steaks. Außerdem gibt’s Waffeln, Eis und Kuchen. Der Verein „Kochen mit Kindern“ bietet eine Mitmachaktion für Kinder an. Bei den Junglandwirten Mittelweser kann man an der Holzkuh Hand anlegen und sich einmal selbst im Melken üben. Im Stall kann man erfahren, welche Rolle Künstliche Intelligenz hier bereits spielt. Außerdem können alle Interessierten selbst auf einen Trecker klettern, sich weitere Landmaschinen anschauen und an den Hofführungen teilnehmen, die jeweils um 12.30 und 14.30 Uhr stattfinden werden. „Wir wollen einen Tag auf dem Bauernhof für die ganze Familie anbieten“, unterstreicht Friederike Kastens ihren Anspruch an das Hoffest, das Landwirtinnen und Landwirte und ihre Erzeugnisse wieder ein Stück näher an die Verbraucher rücken möchte.