Bergwacht Todtmoos

Bergwacht Todtmoos Hilfsorganisation Die Bergwacht Schwarzwald ist darüber hinaus im Naturschutz aktiv und betreibt eine eigene Jugendgruppe.

Die Bergwacht Schwarzwald übernimmt im gesetzlichen Auftrag des Landes Baden-Württemberg den Rettungsdienst im unwegsamen Gelände des Schwarzwaldes. Sie ist eine rettungsdienstliche Spezialorganisation und wird dort aktiv, wo der Straßengebundene Rettungsdienst an seine Grenzen kommt: Im Gebirge, im unwegsamen Gelände, an schwer zugänglichen hohen Gebäuden und natürlich im Winter auf und abseits der Skipisten und Loipen.

02/01/2026

(Einsatz) Bergwacht-Einsatz im Wehratal 🥾❄️

Am Freitag, den 02.01.2026, wurde die Bergwacht Schwarzwald, Ortsgruppe Todtmoos, um 15:20 Uhr in das Wehratal auf den Schluchtensteig alarmiert. Ein Wanderer war auf einer vereisten Stelle ausgerutscht und hatte sich dabei am Sprunggelenk verletzt.

Die Bergretterinnen und Bergretter versorgten den Patienten gemeinsam mit dem Rettungsdienst vor Ort und transportierten ihn mithilfe einer Gebirgstrage teilweise unter Seilsicherung zur nächstgelegenen Straße. Aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse kamen Steigeisen zum Einsatz. Anschließend wurde der Verletzte dem Rettungsdienst übergeben und zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht.

Die Bergwacht weist darauf hin, dass Wandernde bei winterlichen Bedingungen ihre Tour sorgfältig planen und auf eine angepasste Ausrüstung achten sollten.

22/10/2025
21/08/2025

Abschied von der Bergwacht

Nach 20 Jahren als Landesgeschäftsführer der Bergwacht Schwarzwald verabschiedet sich Lutz Scherer zum Ende des Monats in den Ruhestand. Der Blick zurück zeigt, was in zwei Jahrzehnten alles geschafft wurde. Nachfolger Philipp Menny ist schon seit Ende 2023 Teil der Landesgeschäftsstelle.

Zwei Jahrzehnte hat Lutz Scherer die Entwicklung des Bergrettungsdiensts im Schwarzwald maßgeblich mitgestaltet und geprägt. Umfassende Aufbauarbeit war zu leisten, als er 2005 die Stelle in der damaligen Bergwacht-Landesgeschäftsstelle in Freiburg St. Georgen antrat. Weder gab es in dem alten Bauernhaus mit gestampften Lehmböden eine EDV-Infrastruktur, noch ein modernes Materialmanagement oder eine professionelle Vertretung der Bergwacht in den rettungsdienstlichen Gremien in Baden-Württemberg.

Der begeisterte Kletterer und Bergsteiger brachte gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Frank Kühnel und ab 2015 mit dessen Nachfolger Adrian Probst die Organisationsentwicklung und Professionalisierung der Bergwacht Schwarzwald enorm voran. Die in zwei Jahrzehnten erarbeiteten Weichenstellungen sind die Grundlage und Voraussetzung für viele erfolgreiche Maßnahmen heute.

Eine umfassende Strukturreform, die jüngste Finanzreform, mehrere Bauprojekte und zahlreiche Verhandlungen mit den Krankenkassen und dem Land waren Meilensteine, die Lutz Scherer in Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Landesvorstand gestaltet und erarbeitet hat. Das Ergebnis dieser Kraftanstrengungen: Eine stabile, zukunftsfähige Bergwacht Schwarzwald, die den künftigen Herausforderungen gewachsen ist.

Für den 66-Jährigen ist es der ideale Zeitpunkt, um in den Ruhestand zu gehen: „Klar, ich werde die Bergwacht Schwarzwald nie hängen lassen, aber es ist mir dann doch lieber, wenn ich nicht mehr gebraucht werde.“ Dazu trägt auch bei, dass die Nachfolgefrage schon 2023 geklärt wurde und Nachfolger Philipp Menny die Landesgeschäftsstelle der Bergwacht Schwarzwald seit Ende 2023 als Referent und stellvertretender Geschäftsführer ergänzt.

Adrian Probst verabschiedet Lutz Scherer mit viel Lob: „Lutz Scherer hat es stets verstanden, Ehrenamt wertzuschätzen und richtig zu führen. Pragmatismus, Entscheidungsfreude und die Zurückstellung der eigenen Person hinter die Sache waren ihm dabei wesentliche Richtschnur. Dass die Professionalisierung der vergangenen Jahre so zügig umgesetzt werden konnte und von den Mitgliedern auf der Fläche getragen wird, verdanken wir zu ganz großen Teilen ihm.“

Philipp Menny zog es 2012 nach Stationen in Köln, München und im Ausland wieder zurück in die südbadische Heimat, wo der Unternehmensberater die Geschäftsführung eines mittelständischen Unternehmens übernahm. 2019 schloss er die Ausbildung zum ehrenamtlichen Bergretter ab. Der energiegeladene positive Elan der Bergwacht führte dazu, dass der 46-Jährige die Entscheidung traf, sich auch im Hauptamt für die Bergwacht zu engagieren.

17/08/2025

(Einsatz) Einsatzreiche Tage für die Bergwacht Todtmoos 🚲 🪂 🧗🏻

Am Freitag, den 15.08.2025, wurde die Bergwacht-Ortsgruppe Todtmoos zunächst gegen 10:30 Uhr in ein Waldgebiet zwischen Bad Säckingen und Egg zu einer gestürzten Radfahrerin alarmiert. Die Einsatzstelle konnte jedoch durch den Rettungsdienst und die Feuerwehr Bad Säckingen erreicht werden, sodass ein Einsatz der Bergwacht nicht mehr erforderlich war.

Am selben Tag wurden die Bergwacht-Ortsgruppen Todtmoos und Schönau kurz vor 21:00 Uhr in den Bereich zwischen Schopfheim und Hasel alarmiert. Ein Autofahrer hatte einen vermeintlichen Absturz eines Gleitschirmflieger beobachtet. Noch während der Anfahrt stellte sich heraus, dass kein Absturz vorlag, sodass der Einsatz abgebrochen werden konnte.

Am Sonntag, den 17.08.2025, wurden die Bergwacht-Ortsgruppen Todtmoos und Höchenschwand gegen 09:00 Uhr an den Erikafelsen bei Albbruck alarmiert. Hier stürzte ein 52-jähriger Kletterer etwa acht Meter ab und verletzte sich dabei schwer. Mit Unterstützung der Feuerwehr Albbruck konnte der Verletzte aus dem unwegsamen Gelände gerettet und an den Rettungshubschrauber übergeben werden.

(Einsatz) Verdacht auf medizinischen NotfallAm Donnerstag, den 14.08.2025, wurden zunächst gegen 08:45 Uhr die Bergwacht...
14/08/2025

(Einsatz) Verdacht auf medizinischen Notfall

Am Donnerstag, den 14.08.2025, wurden zunächst gegen 08:45 Uhr die Bergwacht-Ortsgruppe Todtmoos sowie der Rettungsdienst in den Bereich der Wehraquelle zwischen Todtmoos und Ibach alarmiert.
Ein junger Mann hatte sich am Vortag auf der 5. Etappe des Schluchtensteigs (St. Blasien – Todtmoos) befunden und seinen Eltern per Messengerdienst mitgeteilt, dass er körperlich angeschlagen sei. Da bis zum Folgetag kein weiterer Kontakt zustande kam und die Eltern ihren Sohn nicht mehr erreichen konnten, gingen sie von einem medizinischen Notfall aus und wählten den Notruf.

Da die Person nicht lokalisiert werden konnte, wurde zusätzlich die Bergwacht-Ortsgruppe Bernau nachalarmiert.

Mehrere Suchtrupps durchkämmten rund 1,5 Stunden den vermuteten Bereich, bis der Gesuchte durch die Bergwacht telefonisch erreicht werden konnte. Er befand sich wohlbehalten auf der 6. Etappe des Schluchtensteigs (Todtmoos – Wehr), sodass der Einsatz abgebrochen werden konnte.

12/08/2025
(News) Bereichsausbildung der Bergwacht-Ortsgruppen am 23.07.2025Am 23. Juli 2025 führten die Bergwacht-Ortsgruppen Bern...
28/07/2025

(News) Bereichsausbildung der Bergwacht-Ortsgruppen am 23.07.2025

Am 23. Juli 2025 führten die Bergwacht-Ortsgruppen Bernau, Menzenschwand, Höchenschwand, Wutach und Todtmoos eine gemeinsame Bereichsausbildung mit einem komplexen und realitätsnahen Übungsszenario durch.

Gleich zu Beginn der Übung wurde die Ortsgruppe Todtmoos zu einem realen Einsatz am Schluchsee alarmiert. Nach erfolgreichem Abschluss des Einsatzes konnte sie später wieder an der Übung teilnehmen.

Das Szenario
Fünf Wandernde wurden vermisst – es lagen lediglich ein ungenauer Standort und ein letzter Social-Media-Beitrag vor. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte in mehrere Suchtrupps eingeteilt. Die aufgefundenen Personen wiesen unterschiedliche Verletzungen und medizinische Notfälle auf:

• eine Person, die sich verstiegen hatte, aber unverletzt war
• eine Person mit Fußverletzung und Kopfplatzwunde
• eine Person mit akuter Unterzuckerung und aggressivem Verhalten
• eine Person mit ausgekugelter Schulter
• eine schwer verletzte Person nach einem Sturz im Geröllfeld

Die Übung stellte die Einsatzkräfte vor realistische Herausforderungen in den Bereichen Kommunikation, Koordination und medizinische Versorgung. Gleichzeitig bot sie wertvolle Einblicke in die verschiedenen Arbeitsweisen, Materialien und Strukturen der beteiligten Ortsgruppen.

Alle betroffenen Personen konnten erfolgreich lokalisiert, versorgt und aus dem Gelände gebracht werden.

Zum Abschluss der Ausbildung fand ein gemeinsamer Austausch bei einem gemütlichen Grillabend statt. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in zukünftige Ausbildungs- und Einsatzkonzepte ein.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – den Personen aus Organisation, Darstellung und Einsatz – für ihren engagierten Beitrag.

18/07/2025

(Einsatz) Mit dem Mountainbike gestürzt 🚲

Am Mittwoch, den 16.07.2025 wurde gegen 17:00 Uhr die Bergwacht Ortsgruppe Todtmoos in ein Waldgebiet zwischen Hierholz und Hierbach alarmiert.

Eine 39-jährige Mountainbikefahrerin, welche mit ihrem Hund unterwegs war, stürzte, sodass sich diese im Bereich des Sprunggelenks verletzte.

Nach erfolgter Erstversorgung wurde die Patienten mittels Gebirgstrage zum Landeplatz des Rettungshubschraubers transportiert.

Adresse

Sonnenweg 21
Todtmoos
79682

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