14/07/2025
Pressemitteilung und Aufruf zur wirklichen Reform des Jagdgesetzes!
Der Wald der Zukunft muss resilienter sein, als die Monokulturen, die wir im Saarland noch zu oft vorfinden und die dramatisch unter dem Klimawandel leiden. Leider gibt es im Wald zu viele wirtschaftlichen Interessen, so dass die ökologischen Aspekte zu wenig berücksichtigt werden.
Dies muss im neuen Jagdgesetz mehr Berücksichtigung finden!
Laut Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 20a: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“
Dem muss das neue Jagdgesetz, Rechnung tragen und den Tierschutz endlich berücksichtigen. Hobbyjäger haben im Wald nichts verloren, da sie dem Tierschutz und der naturnahen Waldbewirtschaftung entgegenstehen. Mit den alten Märchen der Hege und Pflege muss aufgeräumt werden, weil dies wider natürliche Eingriffe in das sehr komplexen Ökosystem Wald darstellen, deren Auswirkungen sehen wir alle am schlechten Zustand unserer Wälder und dem zunehmenden Artensterben.
Auch Privatwaldbesitzer und insbesondere kommunale Forste müssen unsere Verfassung achten und die wirtschaftlichen Interessen hinter die ökologischen zurückstellen: bewirtschaftete Wälder sind weder resilient, noch nachhaltig, noch naturnah und verstoßen damit gegen das Grundgesetz.
Der Wald gehört allen Lebewesen und ist für unser aller Wohlergehen von größtem Wert, dem trägt das Grundgesetzt Rechnung. Diesem muss sich das neue Jagdgesetz unterordnen!