01/12/2025
Feierlicher Staatsempfang 29.11.2025
Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann haben zu einem feierlichen Staatsempfang am Samstag, den 29.11.2025 anlässlich der zahlreichen 150-Jahrjubiläen nordbayerischer Feuerwehren eingeladen. Rund 300 Feuerwehren konnten in diesem Jahr dieses besondere Jubiläum begehen – darunter auch die Freiwillige Feuerwehr Trevesen, die für ihr 150-jähriges Bestehen geehrt wurde. Der Staatsempfang in Erlangen sollte den großen Dank und die hohe Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlichen Einsatzkräften zum Ausdruck bringen.
Ministerpräsident Söder würdigte die Leistungen der Feuerwehren: „Der Empfang ist ein Zeichen unserer Anerkennung für all jene, die seit Generationen für Sicherheit, Zusammenhalt und Heimat stehen. Bayern ist Feuerwehrland Nummer 1: 320.000 Freiwillige Feuerwehrdienstleistende – das sind 230.000 mehr als in Nordrhein-Westfalen und rund 140.000 mehr, als die Bundeswehr Soldaten hat. Eine beeindruckende Kraft des Ehrenamts.“
Innenminister Herrmann hob hervor, wie wichtig die Feuerwehren für das gesellschaftliche Leben im Freistaat sind: „Unsere Feuerwehren leisten weit mehr als Brandschutz. Sie stehen für Solidarität, Gemeinschaft und die Bereitschaft, anderen in der Not zu helfen. Auch durch ihre Feste und Traditionen prägen sie das Leben in unseren Dörfern und Städten.“
Die Gründungen vieler Freiwilliger Feuerwehren Mitte des 19. Jahrhunderts basierten auf der Erkenntnis, dass Brandgefahren nur gemeinschaftlich wirksam bekämpft werden können. Seit 150 Jahren stehen sie den Menschen nun zuverlässig zur Seite. Söder betonte, dass der Freistaat diese Arbeit auch weiterhin konsequent unterstütze: „Allein in meiner Amtszeit wurden über 330 Millionen Euro für Fahrzeuge, Gerätehäuser, Ausrüstung und Ausbildung bereitgestellt – echte Investitionen in die Sicherheit unseres Landes. Wir stärken zudem nachhaltig den Katastrophenschutz, um für alle Lagen gewappnet zu sein.“
Innenminister Herrmann dankte den Feuerwehrfrauen und -männern für ihren oft anspruchsvollen und ehrenamtlichen Einsatz: „Neben der klassischen Brandbekämpfung werden die technischen Hilfeleistungen immer komplexer. Ihre professionelle Arbeit verdient unseren höchsten Respekt und ein herzliches Vergelt’s Gott!“