Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier

Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier Zusammenschluss junger Wissenschaftler:innen | Forschung, Wissenstransfer, Koop. w/ Zivilgesellschaft

🗓📢 𝟒. 𝐓𝐫𝐢𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐰𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐚𝐠𝐮𝐧𝐠 - 𝐏𝐚𝐧𝐞𝐥 𝟑: 𝐀𝐧𝐭𝐢𝐬𝐞𝐦𝐢𝐭𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐝 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭Welche Möglichkeiten bietet das Recht, um gegen antisem...
03/09/2026

🗓📢 𝟒. 𝐓𝐫𝐢𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐰𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐚𝐠𝐮𝐧𝐠 - 𝐏𝐚𝐧𝐞𝐥 𝟑: 𝐀𝐧𝐭𝐢𝐬𝐞𝐦𝐢𝐭𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐝 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭

Welche Möglichkeiten bietet das Recht, um gegen antisemitische Äußerungen vorzugehen? Wie werden moderne Erscheinungsformen des Antisemitismus von Gerichten erfasst – und wo stößt rechtlicher Schutz an strukturelle Grenzen?

Diesen Fragen widmet sich das dritte Panel unserer Nachwuchstagung aus zwei unterschiedlichen rechtswissenschaftlichen Perspektiven.

📌 Greta Göbel untersucht am Beispiel des juristischen Streits um das antijudaistische Relief an der Wittenberger Stadtkirche den persönlichkeitsrechtlichen Schutz gegen antisemitische Äußerungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gerichte mit kollektivbezogenem Antisemitismus umgehen, wenn Äußerungen nicht unmittelbar gegen eine einzelne Person gerichtet sind. Dabei nimmt der Vortrag auch problematische rechtliche Konstruktionen eines vermeintlich einheitlichen jüdischen „Selbstverständnisses“ in den Blick.

📌 Carolin Kainka (Tikvah Institut gemeinnützige UG haftungsbeschränkt, Berlin, Deutschland) fragt grundsätzlicher nach der Strafbarkeit antisemitischer Erscheinungsformen und den Grenzen rechtlicher Intervention. Anhand aktueller Gerichtsentscheidungen zeigt sie Leerstellen in der rechtlichen Erfassung von Antisemitismus auf – insbesondere bei israelbezogenem Antisemitismus, antisemitischen Vorfällen im öffentlichen Raum und politischen Versammlungen. Zugleich thematisiert sie das Spannungsverhältnis zwischen grundrechtlich geschützter Freiheit und dem Schutz vor Antisemitismus.

Damit richtet Panel 3 den Blick nicht nur auf die Möglichkeiten rechtlicher Intervention, sondern auch auf die Frage, ob bestehende rechtliche Kategorien der Komplexität gegenwärtiger antisemitischer Erscheinungsformen überhaupt gerecht werden können.

Moderiert wird das Panel von Christoph Fischer (Universität Trier / London Centre for the Study of Contemporary Antisemitism).

📅 16.–18. September 2026 | Universität Trier
💻 Teilnahme vor Ort und online möglich
➡️ Programm und Anmeldung: https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-iii/faecher/geschichte/studium-und-lehre/initiative-interdisziplinaere-antisemitismusforschung/projekte-1/tagungen/konferenzen/4-trierer-nachwuchstagung-fuer-interdisziplinaere-antisemitismusforschung

🇵🇱📸 𝐈𝐈𝐀 𝐚𝐭 𝐭𝐡𝐞 𝟏𝟕𝐭𝐡 𝐂𝐨𝐧𝐟𝐞𝐫𝐞𝐧𝐜𝐞 𝐨𝐟 𝐭𝐡𝐞 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐩𝐞𝐚𝐧 𝐒𝐨𝐜𝐢𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐜𝐚𝐥 𝐀𝐬𝐬𝐨𝐜𝐢𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐧 𝐖𝐚𝐫𝐬𝐚𝐰Last week, IIA members Salome Richter a...
02/09/2026

🇵🇱📸 𝐈𝐈𝐀 𝐚𝐭 𝐭𝐡𝐞 𝟏𝟕𝐭𝐡 𝐂𝐨𝐧𝐟𝐞𝐫𝐞𝐧𝐜𝐞 𝐨𝐟 𝐭𝐡𝐞 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐩𝐞𝐚𝐧 𝐒𝐨𝐜𝐢𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐜𝐚𝐥 𝐀𝐬𝐬𝐨𝐜𝐢𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐧 𝐖𝐚𝐫𝐬𝐚𝐰

Last week, IIA members Salome Richter and Marc Seul (Universität Trier) presented their current research at the 17th Conference of the European Sociological Association (ESA) in , held under the theme “Strengthening Democracies: Social Action, Solidarity, and Sustainable Futures”.

▪️ 𝐒𝐚𝐥𝐨𝐦𝐞 𝐑𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞𝐫 presented her research on discourses surrounding Israel and Palestine within Native American Studies. Her contribution critically examined the ways in which the Israeli-Palestinian conflict is framed within this academic field as part of the panel “Antisemitism in Academia and Higher Education”.

▪️ 𝐌𝐚𝐫𝐜 𝐒𝐞𝐮𝐥 presented his paper “Anti-Zionism as a Left-Populist Field of Mobilisation After October 7: The Case of Germany’s Die Linke”. His contribution examined how the German party Die Linke responded to the October 7 massacre, the subsequent Israel–Hamas war, and the surge in antisemitism in Germany.

Both presentations were part of the programme organized by ESA Research Network 31 “Ethnic Relations, Racism and Antisemitism”, coordinated by Dr. Kim Robin Stoller (IIBSA) and Dr. Elke Rajal (University of Passau).

Beyond the panels themselves, the conference offered valuable opportunities to connect with colleagues from across Europe, discuss current research on antisemitism and racism, and strengthen existing as well as establish new academic networks.

We were also very pleased to learn that the next RN31 Mid-Term Conference will take place in Pilsen next year – and are already looking forward to continuing these conversations there.

Many thanks to the organizers, fellow panelists and everyone we met in Warsaw for the stimulating discussions and exchange!

🗓📢 𝟒. 𝐓𝐫𝐢𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐰𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐚𝐠𝐮𝐧𝐠 - 𝐏𝐚𝐧𝐞𝐥 𝟐: 𝐀𝐧𝐭𝐢𝐬𝐞𝐦𝐢𝐭𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐢𝐦 𝐝𝐢𝐠𝐢𝐭𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐑𝐚𝐮𝐦 (𝐛𝐞𝐤ä𝐦𝐩𝐟𝐞𝐧)Wie verbreiten sich antisemitische ...
01/09/2026

🗓📢 𝟒. 𝐓𝐫𝐢𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐰𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐚𝐠𝐮𝐧𝐠 - 𝐏𝐚𝐧𝐞𝐥 𝟐: 𝐀𝐧𝐭𝐢𝐬𝐞𝐦𝐢𝐭𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐢𝐦 𝐝𝐢𝐠𝐢𝐭𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐑𝐚𝐮𝐦 (𝐛𝐞𝐤ä𝐦𝐩𝐟𝐞𝐧)

Wie verbreiten sich antisemitische Deutungsmuster in digitalen Öffentlichkeiten? Welche Rolle spielen soziale Medien für die Mobilisierung anti-israelischer Protestmilieus – und wie kann antisemitischen Inhalten in Kommentarspalten begegnet werden?

Diesen Fragen widmet sich am 16. September von 14:00 bis 16:15 Uhr das zweite Panel unserer Nachwuchstagung.

📌 Corinne Heuer (CeMAS) untersucht die anti-israelische Protestszene auf Instagram mit einer Kombination aus Netzwerk- und Inhaltsanalyse. Im Mittelpunkt stehen die digitale Vernetzung zentraler Akteur:innen, ihre Mobilisierungsstrategien sowie antisemitische Projektionen innerhalb geteilter Inhalte.

📌 Sophie Tadeuš (Universität Potsdam) analysiert anhand von 199 Instagram-Beiträgen, wie linke Bewegungsakteur:innen kollektive Deutungen des Nahostkonflikts hervorbringen. Ihre Kritische Diskursanalyse fragt nach dem Verhältnis von kollektiver Identität, Antizionismus und Antisemitismus und zeigt, welche Funktion antisemitische Elemente für die Stabilisierung gemeinsamer Erzählungen und Feindbilder übernehmen können.

📌 Tila de Almeida Mendonça (Drudel 11 e.V.) richtet den Blick auf die Praxis der Antisemitismusbekämpfung in sozialen Medien. Anhand des Projekts „deras_on – Deradikalisierung Antisemitismus Online“ untersucht sie, wie rollenbasierte dialogische Interventionen antisemitische Deutungsmuster irritieren können, welche Anschlusskommunikation dadurch entsteht – und wo die Grenzen solcher Ansätze liegen.

🎙 Moderiert wird das Panel von Luca Zarbock (IIA, Universität Trier).

📅 16.–18. September 2026 | Universität Trier
💻 Teilnahme vor Ort und online möglich
➡️ Programm und Anmeldung: https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-iii/faecher/geschichte/studium-und-lehre/initiative-interdisziplinaere-antisemitismusforschung/projekte-1/tagungen/konferenzen/4-trierer-nachwuchstagung-fuer-interdisziplinaere-antisemitismusforschung


🗓📢 4. 𝐓𝐫𝐢𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐰𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐚𝐠𝐮𝐧𝐠 - 𝐏𝐚𝐧𝐞𝐥 1: 𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐖𝐢𝐬𝐬𝐞𝐧𝐬𝐩𝐫𝐨𝐝𝐮𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐳𝐮 𝐀𝐧𝐭𝐢𝐬𝐞𝐦𝐢𝐭𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐝 𝐣ü𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐦 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧Wie wird Wi...
31/08/2026

🗓📢 4. 𝐓𝐫𝐢𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐰𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐚𝐠𝐮𝐧𝐠 - 𝐏𝐚𝐧𝐞𝐥 1: 𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐖𝐢𝐬𝐬𝐞𝐧𝐬𝐩𝐫𝐨𝐝𝐮𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐳𝐮 𝐀𝐧𝐭𝐢𝐬𝐞𝐦𝐢𝐭𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐝 𝐣ü𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐦 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧

Wie wird Wissen über Antisemitismus und jüdisches Leben produziert? Welche Perspektiven werden dabei sichtbar – und welche Leerstellen, Vorannahmen und methodischen Probleme prägen Forschung und Bildungsarbeit?

Mit diesen Fragen eröffnet am Mittwoch, 16. September, um 10:30 Uhr das erste Panel der 4. Trierer Nachwuchstagung für interdisziplinäre Antisemitismusforschung.

📌 Jonas Hessenauer und Moritz Golombek (Tikvah Institut gemeinnützige UG haftungsbeschränkt, Berlin, Deutschland) untersuchen in ihrem Vortrag wiederkehrende Probleme aktueller Studien zu Antisemitismus. Im Mittelpunkt stehen die Auswahl und Operationalisierung antisemitischer Einstellungen, Verzerrungen von Stichproben sowie die wissenschaftliche Einordnung antiisraelischer Proteste. Der Beitrag fragt damit zugleich nach der Bedeutung von Methodenkritik für eine antisemitismuskritische Forschung.

📌 Miriam Yosef diskutiert Antisemitismus als historisch gewachsene normative Ordnung. Ausgehend von Gesellschaftsvertrags- und Dominanztheorien untersucht sie am Beispiel der Aschkenormativität, wie antisemitische und rassifizierte Ordnungen ineinandergreifen und auch innerjüdische Hierarchien und Deutungshoheiten strukturieren können.

📌 Henning Gutfleisch nimmt den zunehmenden Rückgriff auf jüdische Perspektiven kritisch in den Blick. Er fragt, wie jüdische Erfahrungen in Forschung und Bildungsarbeit berücksichtigt werden können, ohne sie zu verdinglichen oder zu instrumentalisieren – und wie sich dieser Anspruch zu einer universalistischen Antisemitismusforschung verhält.

🎙 Moderiert wird das Panel von Moritz Y. Meier (Universität Bielefeld).

Die 4. Trierer Nachwuchstagung findet vom 16. bis 18. September 2026 an der Universität Trier statt. Eine Teilnahme ist vor Ort sowie online möglich – die Anmeldung ist geöffnet.

➡️ Programm und Anmeldung: https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-iii/faecher/geschichte/studium-und-lehre/initiative-interdisziplinaere-antisemitismusforschung/projekte-1/tagungen/konferenzen/4-trierer-nachwuchstagung-fuer-interdisziplinaere-antisemitismusforschung

📢 𝐍𝐨𝐜𝐡 𝐤𝐧𝐚𝐩𝐩 𝐞𝐢𝐧 𝐌𝐨𝐧𝐚𝐭: 𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐳𝐮𝐦 𝟐. 𝐓𝐑𝐈𝐀𝐒-𝐅𝐚𝐜𝐡𝐭𝐚𝐠 𝐚𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐞𝐧!Am 25. September 2026 findet an der Universität Trier der zw...
24/08/2026

📢 𝐍𝐨𝐜𝐡 𝐤𝐧𝐚𝐩𝐩 𝐞𝐢𝐧 𝐌𝐨𝐧𝐚𝐭: 𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐳𝐮𝐦 𝟐. 𝐓𝐑𝐈𝐀𝐒-𝐅𝐚𝐜𝐡𝐭𝐚𝐠 𝐚𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐞𝐧!

Am 25. September 2026 findet an der Universität Trier der zweite -Fachtag zum Umgang mit in der statt. Eingeladen sind Lehrkräfte aus der Region und darüber hinaus sowie Lehramtsstudierende der Universität Trier.

👉 Der Fachtag bietet Input-Vorträge und Workshops zur Thematisierung von Antisemitismus im Schulunterricht, die Möglichkeit, quellenbasierte Lehrmaterialien kennenzulernen, zu erproben und weiterzuentwickeln, sowie Raum für den Austausch über Erfahrungen und Herausforderungen im Schulalltag.

📅 25. September 2026
🕙 08:30–16:15 Uhr
📍 Universität Trier

📩 Jetzt anmelden:
https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-iii/faecher/geschichte/studium-und-lehre/initiative-interdisziplinaere-antisemitismusforschung/forschung-1/trias-thematisieren-reflektieren-intervenieren-antisemitismus-in-schulen-begegnen/trias-fachtage

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Fachtag mit neuen Impulsen, praxisnaher Arbeit und Austausch über den Umgang mit Antisemitismus im schulischen Kontext!

🤝 TRIAS („Thematisieren, Reflektieren, Intervenieren: Antisemitismus in Schulen begegnen“) ist ein Kooperationsprojekt der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung (IIA) mit der Juniorprofessur für Papyrologie, der Juniorprofessur für Mittelalterliche Geschichte mit Schwerpunkt in der Jüdischen Geschichte, dem Arye Maimon-Institut für Geschichte der Juden sowie der Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL. Gefördert wird das Projekt von der Nikolaus Koch Stiftung und dem Freundeskreis Trierer Universität e. V.

✈️ 𝐈𝐈𝐀 𝐌𝐞𝐦𝐛𝐞𝐫𝐬 𝐩𝐫𝐞𝐬𝐞𝐧𝐭 𝐭𝐡𝐞𝐢𝐫 𝐫𝐞𝐬𝐞𝐚𝐫𝐜𝐡 𝐚𝐭 𝐭𝐡𝐞 17𝐭𝐡 𝐂𝐨𝐧𝐟𝐞𝐫𝐞𝐧𝐜𝐞 𝐨𝐟 𝐭𝐡𝐞 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐩𝐞𝐚𝐧 𝐒𝐨𝐜𝐢𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐜𝐚𝐥 𝐀𝐬𝐬𝐨𝐜𝐢𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐧 𝐖𝐚𝐫𝐬𝐚𝐰We are pl...
24/08/2026

✈️ 𝐈𝐈𝐀 𝐌𝐞𝐦𝐛𝐞𝐫𝐬 𝐩𝐫𝐞𝐬𝐞𝐧𝐭 𝐭𝐡𝐞𝐢𝐫 𝐫𝐞𝐬𝐞𝐚𝐫𝐜𝐡 𝐚𝐭 𝐭𝐡𝐞 17𝐭𝐡 𝐂𝐨𝐧𝐟𝐞𝐫𝐞𝐧𝐜𝐞 𝐨𝐟 𝐭𝐡𝐞 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐩𝐞𝐚𝐧 𝐒𝐨𝐜𝐢𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐜𝐚𝐥 𝐀𝐬𝐬𝐨𝐜𝐢𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐧 𝐖𝐚𝐫𝐬𝐚𝐰

We are pleased to share that members Salome Richter and Marc Seul will present their research at the upcoming conference of the European Sociological Association (ESA) in , Poland, titled “Strengthening Democracies: Social Action, Solidarity, and Sustainable Futures”.

▪️𝐒𝐚𝐥𝐨𝐦𝐞 𝐑𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞𝐫 critically examines discourses on the Israeli-Palestinian conflict within Native American Studies as part of the “Antisemitism in Academia and Higher Education” panel.

▪️𝐌𝐚𝐫𝐜 𝐒𝐞𝐮𝐥’s presentation analyzes how ‘Die Linke’ responded to the October 7 massacre, the subsequent Israel–Hamas war, and the surge of antisemitism in Germany. He will discuss his findings on the “The Left, Anti-Zionism and October 7” panel.

Both talks are part of the sub-conference of the ESA Research Network 31 “Ethnic Relations, Racism and Antisemitism”, convened by the network coordinators Dr. Kim Robin Stoller (IIBSA) and Dr. Elke Rajal (University of Passau).

For more information on the conference, visit: https://www.europeansociology.org/conference/2026

📷 Photo: GarMax via pixabay

🗓📢 4. 𝐓𝐫𝐢𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐰𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐚𝐠: 𝐃𝐚𝐬 𝐏𝐫𝐨𝐠𝐫𝐚𝐦𝐦 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭 – 𝐝𝐢𝐞 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐬𝐭 𝐚𝐛 𝐬𝐨𝐟𝐨𝐫𝐭 𝐠𝐞ö𝐟𝐟𝐧𝐞𝐭!Vom 16. bis 18. September 2026 fin...
13/08/2026

🗓📢 4. 𝐓𝐫𝐢𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐰𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭𝐚𝐠: 𝐃𝐚𝐬 𝐏𝐫𝐨𝐠𝐫𝐚𝐦𝐦 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭 – 𝐝𝐢𝐞 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐬𝐭 𝐚𝐛 𝐬𝐨𝐟𝐨𝐫𝐭 𝐠𝐞ö𝐟𝐟𝐧𝐞𝐭!

Vom 16. bis 18. September 2026 findet an der Universität Trier die 4. Trierer Nachwuchstagung für interdisziplinäre statt.

In sieben Panels diskutieren Nachwuchswissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen aktuelle und historische Perspektiven auf – von Fragen der Wissensproduktion und jüdischen Perspektiven über Antisemitismus im digitalen Raum, rechtlichen Interventionen und kritischer Gesellschaftstheorie bis zu Judenbildern in Kunst und Kultur, postkolonialen Gesellschaften und antisemitismuskritischer Bildungsarbeit.

Ein besonderes Highlight bildet am Donnerstagabend (17. September, 18:30 Uhr) die öffentliche Keynote von Prof. Dr. David Hirsh (Goldsmiths University of London / London Centre for the Study of Contemporary Antisemitism): What is Antisemitism Scholarship in the Context of Scholarly Antisemitism?

Die Tagung versteht sich zugleich als Ort des Austauschs zwischen Wissenschaft, Bildungsarbeit und Zivilgesellschaft. Ausdrücklich eingeladen sind deshalb auch Lehrkräfte, politische Bildner:innen, pädagogische Fachkräfte, Multiplikator:innen sowie weitere Akteur:innen aus der antisemitismuskritischen Praxis, die aktuelle Forschung kennenlernen, eigene Erfahrungen einbringen und sich mit Wissenschaft und Zivilgesellschaft vernetzen möchten. Natürlich sind darüber hinaus alle Interessierten herzlich willkommen.

Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort in Trier als auch online möglich. Die Anmeldung ist ab sofort geöffnet.

🗣 Mit Vorträgen von Tila de Almeida Mendonça, Paul Diedrich, Jonas Erulo, Greta Göbel, Moritz Golombek, Sebastian Gräber, Henning Gutfleisch, Luis Heine, Jonas Hessenauer, Corinne Heuer, Jakob Hoffmann, Carolin Kainka, Gina Krewer, Jana Lassen, Mira Anneli Naß, Andreas Pashchenko, Philipp Roggenkamp, Sophie Tadeuš, Tom Khaled Würdemann und Miriam Yosef.

🤝 Gefördert wird die Tagung durch: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Hessen/Rheinland-Pfalz, LAG Erinnern & Gedenken, Axel Springer Stiftung und die Amadeu Antonio Stiftung im Rahmen der “Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus”.

➡️ Programm und Anmeldung: https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-iii/faecher/geschichte/studium-und-lehre/initiative-interdisziplinaere-antisemitismusforschung/projekte-1/tagungen/konferenzen/4-trierer-nachwuchstagung-fuer-interdisziplinaere-antisemitismusforschung

📖 [𝐏𝐮𝐛𝐥𝐢𝐤𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧] „𝐃𝐞𝐦 𝐬𝐨𝐳𝐢𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐳𝐮𝐭𝐫ä𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡“. 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠𝐬𝐢𝐝𝐞𝐚𝐥, 𝐢𝐧𝐬𝐭𝐢𝐭𝐮𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐀𝐛𝐰𝐞𝐡𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐦𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐧𝐭𝐢...
05/08/2026

📖 [𝐏𝐮𝐛𝐥𝐢𝐤𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧] „𝐃𝐞𝐦 𝐬𝐨𝐳𝐢𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐳𝐮𝐭𝐫ä𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡“. 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠𝐬𝐢𝐝𝐞𝐚𝐥, 𝐢𝐧𝐬𝐭𝐢𝐭𝐮𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐀𝐛𝐰𝐞𝐡𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐦𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐧𝐭𝐢𝐬𝐞𝐦𝐢𝐭𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬𝐤𝐫𝐢𝐭𝐢𝐤

Heute (05. August 2026) erscheint der Sammelband „Ausnahmezustand. Hochschulen im deutschsprachigen Raum seit dem 7. Oktober – Zeugnisse von Betroffenen“ im Wallstein Verlag, herausgegeben von Julia Bernstein, Alfred Bodenheimer und Elisabeth Schilling.

Im vom Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender initiierten Band schildern Hochschulangehörige aus dem deutschsprachigen Raum in Essays und Interviews ihre persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und Einschätzungen zu den Entwicklungen an Universitäten seit dem 7. Oktober 2023. Die Beiträge dokumentieren nicht nur institutionelle und gesellschaftliche Entwicklungen, sondern vor allem persönliche Erfahrungen von Ausgrenzung, Isolation, Sprachlosigkeit, Bedrohung und dem Verlust akademischer Selbstverständlichkeiten.

In ihrem Beitrag setzen sich die IIA-Mitglieder Lennard Schmidt und Salome Richter kritisch mit der Institution , dem dort gemeinhin vertretenen Bildungsideal und der Abwehr der als Zumutung auseinander. Auch die Position der IIA als Initiative junger antisemitismuskritischer Wissenschaftler:innen - mitsamt der Fallstricke - reflektiert der Aufsatz mit dem Fazit:

🗣 “Dass Antisemitismuskritik unter diesen Bedingungen teuer ist – emotional, strukturell, biografisch –, ist kein Argument gegen sie. Es ist Ausdruck dessen, was auf dem Spiel steht: Ob junge antisemitismuskritische Wissenschaftler:innen überhaupt eine Zukunft im Betrieb haben, wenn sie den Preis der Konflikte allein zahlen müssen; ob Antisemitismusforschung zur kompatiblen Dienstleistung wird, die die Institution stabilisiert, oder sie kritisch hinterfragt; ob das System Universität diese Kritik auch endlich annehmen will oder sich weiterhin in Externalisierungen flüchtet; und schließlich, ob jüdische Studierende (und andere Betroffene) realen Schutz bekommen oder nur symbolische Verurteilungen, die nichts kosten.”

🔗 Alle Informationen zum Band: https://www.wallstein-verlag.de/9783835361928-ausnahmezustand.html

Studis der Universität Trier aufgepasst! Für die Studienfahrt in das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau / Krakau sind ...
05/08/2026

Studis der Universität Trier aufgepasst! Für die Studienfahrt in das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau / Krakau sind noch wenige Plätze frei!

🔗 Alle Infos unter: https://www.uni-trier.de/index.php?id=71851

📖 [𝐏𝐮𝐛𝐥𝐢𝐤𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧] „𝐃𝐞𝐦 𝐬𝐨𝐳𝐢𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐳𝐮𝐭𝐫ä𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡“. 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠𝐬𝐢𝐝𝐞𝐚𝐥, 𝐢𝐧𝐬𝐭𝐢𝐭𝐮𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐀𝐛𝐰𝐞𝐡𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐦𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐧𝐭𝐢...
27/07/2026

📖 [𝐏𝐮𝐛𝐥𝐢𝐤𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧] „𝐃𝐞𝐦 𝐬𝐨𝐳𝐢𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐳𝐮𝐭𝐫ä𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡“. 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠𝐬𝐢𝐝𝐞𝐚𝐥, 𝐢𝐧𝐬𝐭𝐢𝐭𝐮𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐀𝐛𝐰𝐞𝐡𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐦𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐧𝐭𝐢𝐬𝐞𝐦𝐢𝐭𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬𝐤𝐫𝐢𝐭𝐢𝐤

In der kommenden Woche (05. August 2026) erscheint der Sammelband „Ausnahmezustand. Hochschulen im deutschsprachigen Raum seit dem 7. Oktober – Zeugnisse von Betroffenen“ im Wallstein Verlag, herausgegeben von Julia Bernstein, Alfred Bodenheimer und Elisabeth Schilling.

Im vom Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender initiierten Band schildern Hochschulangehörige aus dem deutschsprachigen Raum in Essays und Interviews ihre persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und Einschätzungen zu den Entwicklungen an Universitäten seit dem 7. Oktober 2023. Die Beiträge dokumentieren nicht nur institutionelle und gesellschaftliche Entwicklungen, sondern vor allem persönliche Erfahrungen von Ausgrenzung, Isolation, Sprachlosigkeit, Bedrohung und dem Verlust akademischer Selbstverständlichkeiten.

In ihrem Beitrag setzen sich die IIA-Mitglieder Lennard Schmidt und Salome Richter kritisch mit der Institution Universität, dem dort gemeinhin vertretenen Bildungsideal und der Abwehr der Antisemitismus als Zumutung auseinander. Auch die Position der IIA als Initiative junger antisemitismuskritischer Wissenschaftler:innen - mitsamt der Fallstricke - reflektiert der Aufsatz mit dem Fazit:

🗣 “Dass Antisemitismuskritik unter diesen Bedingungen teuer ist – emotional, strukturell, biografisch –, ist kein Argument gegen sie. Es ist Ausdruck dessen, was auf dem Spiel steht: Ob junge antisemitismuskritische Wissenschaftler:innen überhaupt eine Zukunft im Betrieb haben, wenn sie den Preis der Konflikte allein zahlen müssen; ob Antisemitismusforschung zur kompatiblen Dienstleistung wird, die die Institution stabilisiert, oder sie kritisch hinterfragt; ob das System Universität diese Kritik auch endlich annehmen will oder sich weiterhin in Externalisierungen flüchtet; und schließlich, ob jüdische Studierende (und andere Betroffene) realen Schutz bekommen oder nur symbolische Verurteilungen, die nichts kosten.”

🔗 Alle Informationen zum Band: https://www.wallstein-verlag.de/9783835361928-ausnahmezustand.html

Adresse

Universitätsring 15
Trier
54296

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier senden:

Verknüpfungen

Teilen