Krieg beginnt hier

Krieg beginnt hier Friedenspolitische Kampagne: Aktionen+ Vorträge in Rheinland-Pfalz & Saarland zu US-Army, Bundeswehr, NATO, EU, Atomwaffen, Drohnen, Widerstand + Protest.

Kampagne KRIEG BEGINNT HIER

Wir - Friedensgruppen aus der Region - haben 9 Vorträge und 9 Aktionen rund um die Themen DROHNEN, ATOMWAFFEN, ABRÜSTUNG und MILITÄRSTANDORTE von BUNDESWEHR, NATO und US-Army zusammengestellt. Die Kampagne beginnt mit den Ostermärschen in Kaiserslautern (Air Base Ramstein), Saarbrücken und Büchel (Atomwaffen). Der erste der Vortrag der Kampagne ist von Andreas Zumach:

„Vernichten, verhandeln, anerkennen oder austrocknen? – wie umgehen mit dem „Islamischen Staat“?“ am 25.03., 18 Uhr in Saarwellingen, der Abschluß ist am 11.6. 'Kein Tag der Bundeswehr' vor der wehrtechnischen Dienststelle in Trier. Die wichtigsten Aussagen unserer Kampagne sind:

Krieg beginnt hier ... aber auch Widerstand und Protest! Von hier soll Frieden ausgehen. Wir engagieren uns für eine solidarische Welt ohne Kriege, Drohnen und Atomwaffen, für Abrüstung und Konversion. Wir tolerieren dabei keinen Sexismus, Rassismus und Antisemitismus – keine Zusammenarbeit mit Nationalisten, Rechts­populisten und N***s! 'Nie wieder Krieg' und 'nie wieder Faschismus' gehören für uns zusammen!“

Angesichts der aktuellen Kriege und drohenden militärischen Eskalationen ist unsere Stimme gegen Krieg – unser Friedensengagement besonders wichtig!

20/03/2026
17/03/2026
17/02/2026

Ein schwerer Unfall in Cattenom würde unsere Heimat unbewohnbar machen. Die Anlage liegt mitten in einer dicht besiedelten Region, nur wenige Kilometer von Trier, Saarbrücken und Luxemburg-Stadt entfernt. Wir können es uns nicht leisten, dieses Risiko zu ignorieren. Die wichtigsten Gründe für d...

30/01/2026
14/01/2026

Bei den Fallschirmjägern in Zweibrücken konnten Frauenhass und Nazitümelei gedeihen, zeigen SPIEGEL-Recherchen. Viele Vorwürfe waren seit mehr als einem Jahr bekannt. Hat Minister Pistorius zu lange weggeschaut?

Ohne Kriegserklärung und dennoch mit brachialer militärischer Gewalt griffen die Streitkräfte der USA in den frühen Morg...
08/01/2026

Ohne Kriegserklärung und dennoch mit brachialer militärischer Gewalt griffen die Streitkräfte der USA in den frühen Morgenstunden des 2. Januar 2026 Venezuela an. Sie bombardierten zivile und militärische Ziele und verschleppten Präsident Nicolas Maduro sowie seine Ehefrau Cilia Flores. Was bedeutet dieser eklatante Bruch des Völkerrechts für die Zukunft der internationalen Beziehungen? Ist die juristische Bewertung tatsächlich so komplex wie Kanzler Merz postuliert?

Ohne Kriegserklärung und dennoch mit brachialer militärischer Gewalt griffen die Streitkräfte der USA in den frühen Morgenstunden des 2. Januar 2026 Venezuela an. Sie bombardierten zivile und militärische Ziele und verschleppten Präsident Nicolas Maduro sowie seine Ehefrau Cilia Flores. Was be...

Pressemitteilung: 2. Januar 2026Sexismus- und Nazivorfälle in Zweibrücker Kaserne -Forderung nach Untersuchung auf Bunde...
05/01/2026

Pressemitteilung: 2. Januar 2026

Sexismus- und Nazivorfälle in Zweibrücker Kaserne -Forderung nach Untersuchung auf Bundesebene -Weiterer Standort des betroffenen Regiments auch im Saarland(Merzig)!

Zweibrücken/Saarlouis/Trier, 1. Januar 2026 – Die jüngsten Enthüllungen über mutmaßliche Vorfälle von Sexismus, sexualisiertem Fehlverhalten und Rechtsextremismus innerhalb des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken sind zutiefst erschütternd und stellen die Integrität der Bundeswehr erneut in Frage. Berichte über "Hitlergrüße", "Judensau"-Beschimpfungen, "Nazi-Partys" und frauenverachtende Parolen wie "Nein heißt Ja, und Ja heißt a**l" zeichnen das Bild einer extrem verstörenden Kultur, die in einer bundesdeutschen Truppe keinen Platz haben darf.
Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken ermittelt derzeit gegen Dutzende Soldaten, unter anderem wegen Volksverhetzung, der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Drogenkonsums. Dies kommt nicht überraschend. So fällt die Saarlandbrigade seit den 80er Jahren immer wieder durch positiven Bezug auf die faschistische Wehrmacht auf z. B. beim praktizierten Liedgut. Dazu gehört die Verherrlichung von nationalsozialistischen Eroberungsfeldzügen und der Stolz auf die Tradition deutscher Fallschirmjäger inklusive Wehrmacht.*

Zur Frage der Zuständigkeit und Überforderung angesichts rechtsterroristische Netzwerke, an denen auch Soldat*innen beteiligt sind:
(vgl. https://www.imi-online.de/2024/07/03/soldatinnen-und-polizistinnen-in-rechten-netzwerken/)

Angesichts der Dimension und der strukturellen Relevanz der Vorwürfe stellt sich die dringende Frage, ob die örtliche Staatsanwaltschaft Zweibrücken personell und strukturell für eine derart komplexe, bundesweit relevante Untersuchung gerüstet ist. Die Vorfälle reichen weit über lokale Kriminalität hinaus und berühren das Fundament der Inneren Führung der gesamten Bundeswehr. Es besteht die Sorge, dass eine rein lokale Untersuchung nicht die notwendige Unabhängigkeit und Ressourcen hat, um mögliche systemische Probleme oder gar eine Verharmlosung aufzuklären.
Wir fordern daher eine sofortige Prüfung durch das Bundesministerium der Justiz und das Bundesministerium der Verteidigung, ob die Ermittlungen nicht an eine übergeordnete, spezialisierte Behörde – beispielsweise die Generalbundesanwaltschaft bei Verdacht auf staatsgefährdende Tendenzen oder eine Sonderkommission auf Bundesebene – übergeben werden müssen. Nur eine umfassende und von der lokalen Ebene unabhängige Untersuchung kann Voraussetzungen schaffen, um das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen. Seit Jahren gibt es eindeutige Hinweise dass bewaffnete staatliche Institutionen von rechts unterwandert werden (vgl. IMI-Studie 2022/8 Keine Einzelfälle! Wie der Staat mit rechten Soldat*innen und ihren Netzwerken umgeht)

Es ist unerlässlich, dass die Verantwortlichen auf allen Ebenen zur Rechenschaft gezogen werden und sichergestellt wird, dass Rechtsextremismus und sexualisierte Gewalt in keiner Kaserne geduldet werden.

Darüber hinaus....
muss die Frage gestellt werden, ob das aktuelle gesellschaftliche Klima von übertrieben propagierter Kriegstüchtigkeit, zügellosem "Werben fürs Sterben" / für den Kriegsdienst und fortgesetzter Aufrüstung nicht den Nährboden für derartige Auswüchse bildet. Ob es nicht bereits für die demokratische Substanz unseres Landes besser wäre in Hinblick auf Militarisierung einige Gänge herunterzuschalten und mehr für Gewaltlosigkeit, Zivile Konfliktbearbeitung, Diplomatie und Frieden zu werben.

*So wurde beispielsweise gegen ein Gelöbnis der Saarlandbrigade am 18.5.1993 in Merzig protestiert um gegen rechte Traditionen, die Militarisierung der Gesellschaft und die Auslandseinsätze für "wirtschaftliche Interessen", aber auch weil die Saarlandbrigade regelmäßig im türkischen Teil Kurdistans übte, und beim umstrittenen Auslandseinsatz in Somalia 1993 dabei war.
https://archiv.a3wsaar.de/wiki/images/0/09/1995-03_Flugschrift_2_Die_Saarlandbrigade_-_Eine_Einheit_der_NATO.pdf

Friedensnetz Saar und DFG-VK/Trier; Kontakt: Bilsdorfer Str. 28, 66793 Saarwellingen ,T.01748257433. [email protected], www.friedensnetzsaar.com V.i.S.d.P.: Waltraud Andruet

Für Diplomatie, raus aus der Aufrüstungsspirale! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! N***s und AFD bekämpfen! Klimawandel stoppen! Asyl ist Menschenrecht!

30/12/2025

“Nicht mit mir!”

Über 10.000 Menschen unterstützen Abrüstungsappell
Die Festlegung der NATO, künftig fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes fürs Militär auszugeben, ist willkürlich und unverantwortlich. Für Deutschland würde sie (auf Grundlage des derzeitigen Haushalts) bedeuten, dass künftig die Hälfte aller Bundesmittel ins Militär fließen müssten. Jedes Jahr! Über 10.000 Unterstützer*innen kritisieren diese enorme Aufrüstung der Bundeswehr und sagen: „Nicht mit mir!”.

Der Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ hat nach seinem Start am 2. Oktober bereits zu Weihnachten mehr als 10.000 Unterstützer*innen erreicht. Initiiert wurde der Appell von DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi.

In dem Appell heißt es: „Aufrüstung führt in die Sackgasse! Dass Frieden und Sicherheit durch immer mehr Waffen und Abschreckung erreichbar wären, ist ein Trugschluss. Wir möchten in einem Land leben, das sich mit zivilen Mitteln für eine friedliche Welt stark macht. Diplomatie, Interessensausgleich und Völkerverständigung müssen die Grundpfeiler für Frieden in Europa und in der Welt sein.“

Der Bundestag brachte allein in der letzten Sitzungswoche Rüstungsprojekte mit einem Gesamtwert von 50 Milliarden Euro auf den Weg. Die Rekordbestellungen sollen nächstes Jahr weitergehen: Kürzlich wurde bekannt, dass die Bundeswehr den Kauf von 3.000 Radpanzern vom Typ Boxer in verschiedenen Ausführungen plant. Davon profitiert vor allem das Rüstungsunternehmen Rheinmetall.

Gleichzeitig sorgt der Versuch, digitale Funkgeräte in bestehende Militärgeräte zu integrieren, für immer weiter steigende Kosten – nur eines von vielen Milliardengräbern der Bundeswehr-Beschaffung.

Durch die enorme Schuldenlast, die mit der Aufrüstung auf Pump einhergeht, kommen schon jetzt andere Haushaltstöpfe unter Sparzwang. Das wird ganz konkrete Folgen haben: Menschen in Deutschland werden unter Kürzungen am Sozialstaat leiden und die Milliarden-Einsparungen bei der internationalen humanitären Hilfe drohen bereits jetzt neue Fluchtbewegungen zu verstärken, während gleichzeitig Geflüchtete abgewiesen und abgeschoben werden.

Der Abrüstungsappell fordert von der Bundesregierung:

- Einen Stopp der maßlosen Ausgaben für immer mehr Aufrüstung. Nötig sind mehr Investitionen, die unser aller Leben verbessern – zum Beispiel in Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz.
- Keine Belastung und Einschränkung nachfolgender Generationen durch unbegrenzte Neuverschuldung für Militär und Kriegs-Infrastruktur, durch eine Wehrpflicht oder die Vernachlässigung der Klimakatastrophe.
- Einen entschlossenen diplomatischen Einsatz für ein Ende des russischen Angriffskrieges, nachhaltigen Frieden für die Ukraine und eine neue europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur.
- Ein glaubwürdiges Eintreten für Völkerrecht, nukleare und konventionelle Rüstungskontrolle sowie eine Stärkung von Ziviler Konfliktbearbeitung und Entwicklungszusammenarbeit. Dauerhafte Sicherheit kann nur eine Weltordnung garantieren, in der nicht das Recht des Stärkeren gilt.

Weitere Informationen:
Die Sammlung von Unterschriften für den Abrüstungsappell läuft bis zu den Haushaltsverhandlungen im September 2026. Unterschrieben werden kann der Appell auf den Webseiten der Organisationen und auf Unterschriftenlisten. Als nächsten Meilenstein wollen die Organisationen bis zu den Ostermärschen im kommenden Jahr 25.000 Unterstützer*innen sammeln.

Die Initiator*innen des Abrüstungsappells sind:
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK)
Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung (IPPNW)
Netzwerk Friedenskooperative
Ohne Rüstung Leben
pax christi – Internationale katholische Friedensbewegung

https://www.paxchristi.de/meldungen/view/5229904117366784/%E2%80%9CNicht%20mit%20mir!%E2%80%9D

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