19/11/2023
Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in Undenheim-Ein Zeichen der Gemeinschaft und des Erinnerns.
Am Volkstrauertag versammelten sich mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger Gemeinde Undenheim, um gemeinsam der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Die Veranstaltung erwies sich als beeindruckendes Zeichen des gemeinsamen Erinnerns und zeigt deren Wichtigkeit gerade in diesen unruhigen Zeiten.
Ortsbürgermeister Marcus Becker eröffnete die Gedenkveranstaltung mit eindringlichen Worten. In seiner Ansprache betonte er nicht nur die Bedeutung des Volkstrauertags, sondern wandte sich auch gegen den aktuell aufkeimenden Antisemitismus in der Gesellschaft. "In einer Zeit, in der wir uns mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert sehen, ist es wichtig, dass wir als Gesellschaft gemeinsam gegen jede Form von Hass und Diskriminierung aufstehen.
Der Volkstrauertag erinnert uns daran, dass wir aus der Geschichte lernen müssen, um eine tolerante und verständnisvolle Gesellschaft zu gestalten".
Die geistliche Ansprache wurde von Diakon Norbert Tiegel gehalten, welcher anschaulich auf die verschiedenen Symboliken der an der Gedenkstätte befindlichen Denkmäler der verschiedenen Kriege einging.
Anschließend erfolgte die Kranzniederlegung unter den Klängen des Liedes „Ich hatt‘ einen Kameraden“, gespielt vom evangelischen Posaunenchor Undenheim.
Ein besonderer Dank gilt den Fahnenabordnungen, der Feuerwehr, dem MGV 1894, dem GV 1862, dem Turnverein, dem Radsportverein, der Reservistenkameradschaft Undenheim und vor Allem dem evangelischen Posaunenchor, dessen Mitwirken wesentlich zum würdigen Verlauf der Gedenkveranstaltung beitrug.