05/08/2026
Ich habe das Wohnhaus Auf dem Holtfeld in Bönen besucht und mich mit Bewohnern, Mitarbeitenden und den Trägern über das Leben und Arbeiten in der Einrichtung ausgetauscht.
Hier finden 24 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung ein barrierefreies Zuhause – mit individuellen Rückzugsräumen, gemeinschaftlichen Wohnbereichen und Angeboten zur Tagesstruktur. Das Wohnhaus ist ein wichtiger Ort für selbstbestimmtes Leben und echte Teilhabe in Bönen.
Im Austausch wurde auch klar: Die Einrichtungen der Eingliederungshilfe brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und weniger unnötige Bürokratie. Zeit und Ressourcen müssen vor allem den Menschen zugutekommen – nicht immer neuen Dokumentationspflichten und Doppelstrukturen.
Die Bewohner haben zudem wichtige Hinweise für mehr Barrierefreiheit in Bönen eingebracht: etwa am Bahnhof und auf dem Weg über die Friedhofstraße in Richtung Ortszentrum. Barrierefreiheit darf nicht an der Haustür enden.
Vielen Dank an Thorsten Vulpius, Heiko Pohl, Eckart Mank, Bernd Samson und Joana Deister für den offenen Empfang und das gute Gespräch!
Den vollständigen Bericht findet ihr auf meiner Homepage: https://dre.li/Holtfeld
Foto (v.l.n.r.): Bernd Samson, Joana Deister, Ricarda Wenzel, Thorsten Vulpius, Eckart Mank, Oliver Kaczmarek und Heiko Pohl.