03/11/2025
Gemeinschaftsübung 31.10.2025
Gottsdorf Zu einer Gemeinschaftsübung am vergangenen Freitag wurden die Feuerwehren aus Feuerwehr Gottsdorf
, FF Untergriesbach e. V. und Feuerwehr Neustift (OÖ) zusammen mit dem Rettungsdienst alarmiert. Es
ereignete sich in einem Waldstück auf der Kreisstraße PA 50 zwischen den Ortschaften Dienberg
und Zaunbrechl ein schwerer Verkehrsunfall. Als Ausgangslage wurde ein THL 1 VU mit PKW
alarmiert. Wozu sich die örtlich zuständige Feuerwehr Gottsdorf unter der Führung von
Einsatzleiter Christoph Weishäupl, der örtlich zuständige Kreisbrandmeister Johann Stemplinger
und ein RTW der Rettung Stadler auf dem Weg zur Unfallstelle machten. Der ersteintreffende RTW
stellte sofort fest, dass die Alarmierten Einsatzmittel bei diesem Szenario nicht ausreichen. KBM
Stemplinger welcher zeitgleich mit dem Rettungsdienst an der Unglücksstelle eintraf, hat nach
einer kurzen Lageerkundung das Alarmstichwort auf THL 4 erhöht, wozu die Feuerwehr aus
Untergriesbach, Neustift (OÖ) sowie weitere Einheiten des Rettungsdienstes nachalarmiert
wurden. Die tatsächliche Lage stellte sich wie folgt dar. Es waren 3 PKW schwer verunglückt,
wobei 5 Personen verletzt, 2 davon schwerstverletzt. Bei dem Zusammenstoß wurde ein Fahrzeug
so deformiert, dass nur unter besonderer Anstrengung mit Hydraulischem Rettungsgerät eine
Personenrettung durchzuführen war. Ein weiterer PKW ging nach dem Zusammenstoß sofort in
Flammen auf. Das dritte Fahrzeug wurde gegen einen Baum geschleudert. Die Technische
Rettung übernahmen in enger Absprache mit dem Rettungsdienst die Feuerwehren Neustift und
Untergriesbach. Die Feuerwehr Gottsdorf sicherte die Unfallstelle und ging sofort unter
Atemschutz zur Brandbekämpfung über und Unterstützte die Technische Rettung. Es waren
folgende Einheiten im Einsatz:
Die Feuerwehr Untergriesbach mit ihrem Hilfeleistungslöschfahrzeug und Tanklöschfahrzeug. Die
Feuerwehr Neustift mit dem Rüst-Löschfahrzeug und Kleinlöschfahrzeug. Feuerwehr Gottsdorf
mit dem Löschfahrzeug und Mehrzweckfahrzeug. Vom BRK Bereitschaft Wildenranna war ein
Fahrzeug beteiligt. Von der Rettung Stadler waren 3 Rettungswägen sowie der Einsatzleiter
Rettungsdienst vor Ort.
Als Unfalldarsteller wurden Personen aus den örtlichen Vereinen tätig. Der Personenkreis wurde
von einem Team der realenUnfallgestaltung Stadler zwei Stunden lang auf ihre Verletzungsmuster
geschult und vorbereitet. Somit war das Schadensereignis real dargestellt worden.
Nach der Übung, welche zwei Stunden andauerte, wurde eine Übungsnachbesprechung im
Gerätehaus Gottsdorf durchgeführt. Die Übungsleiter Kommandant Andreas Pilsl und KBM Simon
Pilsl welche die Übung über Wochen planten, dankten allen Einsatzkräften, die zu dem Gelingen
dieser Übung beigetragen haben. Einsatzleiter Christoph Weishäupl und KBM Johann Stemplinger
sowie der Einsatzleiter Rettungsdienst Christopher Schlichting schilderten die Geschehnisse aus
deren Sicht und begrüßten die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen
Einheiten und deren Professionalität.
Es sei enorm wichtig, komplexe Einsatzszenarien, welche real dargestellt wurden,
länderübergreifend und zwischen unterschiedlichen Einheiten zu üben, so die beiden Pilsl`s.
Abschließend wurde bei Brotzeit und Getränken noch das ein oder andere Thema diskutiert und
man hat sich gegenseitig ausgetauscht