Leinleitertal
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Das Leinleitertal - Tal der sagenhaften Tummler Es ist am westlichen Rand der Frankenalb. Später wurde die Mühle ein Lehen des Klosters St.
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Unterleinleiter
91364
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Kategorie
Wanderparadies und Schlösserregion
Das Leinleitertal ist ein Karsttal des Flusses Leinleiter und gilt für zahlreiche Touristen als naturwissenschaftlich und kulturhistorisch bedeutsames Ausflugsziel. Es ist am westlichen Rand der Frankenalb. Die Geschichte der im oberen Leinleitertal gelegene Heroldsmühle ist lang und abwechslungsreich. Im Jahr 1355 wird zum ersten mal ein "Müller zum Heroldsstein" in den Archiven der Stadt Bamberg vermerkt. Später wurde die Mühle ein Lehen des Klosters St. Theodor und war bis 1952 als Getreidemühle in Betrieb. Das alte, baufällige Gebäude musste im Jahre 1974 abgebrochen werden und wurde ab 1975 als Gaststätte neu aufgebaut. Dabei konnte leider nur der Südgiebel mit dem beeindruckenden, im Jahre 1916 gebauten Mühlrad erhalten werden. Mit einem Durchmesser von 7,20 m gilt es als das größte mittel- und oberschlächtig laufende, vor Ort handgeschmiedete Eisenmühlrad Deutschlands. Nördlich der Heroldsmühle führt ein Wanderweg zum dem als Naturdenkmal ausgewiesen Quellbereich der Leinleiter. Weiter talaufwärts schließt das Trockental der Leinleiter an. Mit den ausgedehnten Kalkmagerrasen an seinen Talhängen gilt es als eines der schönsten Trockentäler der Fränkischen Schweiz. Dieses Trockental vermittelt mit seinem Magerrasen und den an den obersten Talhängen stehenden Nadelwäldern einen Eindruck von der Schönheit des ursprünglichen, naturnahen Zustands im wasserarmen Karstgebirge. Die "Tummler" gelten als hydrogeologische Besonderheit in dem unter Naturschutz stehenden Leinleiter-Trockental. Dies sind periodisch starke Karstquellen, die zur Schneeschmelze und nach langen Regenfällen entstehen. Sie verwandeln das sonst trocken liegende Bachbett im Tal mehrmals im Jahr in ein Flussbett. Die Leinleiter entspringt zwischen Laiberös und der Heroldsmühle und durchfließt folgende Dörfer bevor sie in Gasseldorf als rechter Zufluss in die Wiesent mündet: - Heroldsmühle - Oberleinleiter - Burggrub - Zoggendorf - Heiligenstadt - Traindorf - Veilbronn - Unterleinleiter - Gasseldorf Die Leinleiter ist ca. 16 km lang und ist Namensgeberin der Dörfer Oberleinleiter und Unterleinleiter. Im Leinleitertal stehen 3 Schlösser. Besichtigt werden können jedoch nur 2 von ihnen, doch nur bei Führungen, muss man dazu sagen. - Schloss Greifenstein Besitzer Otto-Philipp Schenk Graf von Stauffenberg (mehr unter www.schloss-greifenstein.de) - Schloss Unterleinleiter Besitzer Dr. Knut Arndt (mehr unter www.schlosspark-unterleinleiter.de)
- Schloss Burggrub