02/09/2026
Die WIV bittet die Stadtverwaltung Vaihingen an der Enz dringend um Auskunft darüber, ob asbesthaltiges Abbruchmaterial aus den Abrissarbeiten beim Griechischen Verein sowie auf dem Enßle-Areal auf der Deponie Horrheim entsorgt wurde, derzeit entsorgt wird oder dort künftig entsorgt werden soll.
In diesem Zusammenhang bitten wir insbesondere um die Beantwortung folgender Fragen:
Wurde oder wird asbesthaltiges Material aus den genannten Abrissmaßnahmen auf der Deponie Horrheim angeliefert und entsorgt beziehungsweise ist eine entsprechende Entsorgung vorgesehen?
Welche konkreten Sicherheits- und Schutzmaßnahmen werden beim Transport, bei der Anlieferung, beim Abladen sowie bei der Ablagerung beziehungsweise Entsorgung des asbesthaltigen Materials getroffen?
Wie wird sichergestellt, dass bei diesen Vorgängen keine gesundheitsgefährdenden Asbestfasern freigesetzt werden und dadurch weder für die Bevölkerung noch für die Beschäftigten eine Gefährdung entsteht?
Welche Kontrollen und Überwachungsmaßnahmen werden bei der Anlieferung und Entsorgung durchgeführt?
Welche Behörden beziehungsweise Fachstellen sind für die Überwachung und Kontrolle der ordnungsgemäßen Entsorgung zuständig und in die genannten Vorgänge eingebunden?
Erfolgt eine Dokumentation der Herkunft, Menge und ordnungsgemäßen Ablagerung des asbesthaltigen Materials? Falls ja, bitten wir um entsprechende Angaben zu den angelieferten beziehungsweise vorgesehenen Mengen aus den genannten Abrissmaßnahmen.
Asbest kann insbesondere dann erhebliche Gesundheitsgefahren verursachen, wenn Asbestfasern freigesetzt werden, in die Umgebungsluft gelangen und eingeatmet werden. Vor diesem Hintergrund besteht aus Sicht der WIV ein berechtigtes öffentliches Interesse daran, transparent und nachvollziehbar über die Entsorgungswege sowie die vorgesehenen Schutz-, Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen informiert zu werden.
Wir bitten die Stadtverwaltung daher um eine zeitnahe und möglichst konkrete schriftliche Beantwortung der oben genannten Fragen.