AfA Kreis Viersen

AfA Kreis Viersen Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist eine offene AG, die regelmäßig über Belange der Arbeitnehmer berät und Anträge in die SPD einreicht.

„Gesundheit darf nicht kaputtgespart werden. AfA Niederrhein unterstützt Protestaktion von ver.di in Mönchengladbach.“Ge...
11/06/2026

„Gesundheit darf nicht kaputtgespart werden. AfA Niederrhein unterstützt Protestaktion von ver.di in Mönchengladbach.“
Gestern unterstützten Mitglieder der AfA Niederrhein aus Viersen und Mönchengladbach eine kreative Protestaktion von ver.di Linker Niederrhein auf dem Alten Markt in Mönchengladbach.
Während zeitgleich 8.000 Menschen in Hannover bei der Gesundheitsministerkonferenz gegen drohende Verschlechterungen im Gesundheitswesen demonstrierten, machte die Aktion am Niederrhein deutlich, was auf dem Spiel steht: Gute Gesundheitsversorgung, bezahlbare Medikamente, Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz und faire Arbeitsbedingungen dürfen nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.
In einer symbolischen Darstellung verkörperte ver.di-Gewerkschaftssekretär Till Preis Bundeskanzler Friedrich Merz und riss mit einem Hammer eine Mauer ein, deren Steine für wichtige soziale und gesundheitspolitische Errungenschaften standen. Die Botschaft: Wer im Gesundheitswesen kürzt, gefährdet die Versorgung der Menschen und verschärft den Druck auf die Beschäftigten.
Die AfA steht an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gesundheit ist keine Ware – sie ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und muss für alle Menschen zugänglich bleiben.

Heute hatte Eguzoro Ubochi von der AfA Mönchengladbach einen Spaziergang zum  St. Josefsheims in Waldniel-Hostert organi...
06/06/2026

Heute hatte Eguzoro Ubochi von der AfA Mönchengladbach einen Spaziergang zum St. Josefsheims in Waldniel-Hostert organisiert, das vielen noch als „Kent School“ bekannt ist.

Empfangen wurden wir an der St. Maria Himmelfahrt von Dr. John Lentzsch. Er führte uns mit großem Fachwissen durch die wechselvolle Geschichte des Ortes.

Das ehemalige St. Josefsheim wurde zwischen 1909 und 1913 von Franziskanern als Heim und Arbeitsstätte für Menschen mit Behinderungen errichtet.
Die Geschichte des Geländes lässt sich in mehrere Epochen gliedern. Von 1909 bis 1937 wurde die Anlage von Franziskanern betrieben. Der Orden errichtete dort Wohn- und Arbeitsstätten für geistig und körperlich behinderte Menschen. Im Jahr 1937 mussten die Franziskaner die Einrichtung nach einem sogenannten Sittlichkeitsprozess verlassen.

Während der Zeit des Nationalsozialismus von 1937 bis 1945 wurde die Einrichtung der staatlichen Heil- und Pflegeanstalt Süchteln angegliedert. Ab 1941 fungierte sie als sogenannte „Kinderfachabteilung“. Mehr als 100 Kinder wurden dort im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms ermordet. Das ehemalige Josefsheim wurde damit zu einem Ort schwerster nationalsozialistischer Verbrechen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude zunächst unter anderem als britisches Hospital genutzt. Von 1952 bis 1991 befand sich dort die bekannte britische Internats- und Tagesschule „Kent School“, an die sich viele Menschen in der Region noch erinnern.

Besonders bewegend war der Besuch der heutigen Gedenkstätte. Sie erinnert an die mehr als 500 geistig kranken und behinderten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die zwischen 1939 und 1945 in der „Abteilung Waldniel“ starben. Ihre Namen sind nicht vergessen. Sie sind auf der dunklen Gedenkwand am Rand des ehemaligen Anstaltsfriedhofs verewigt. Das Leiden der Opfer und ihrer Angehörigen sowie die Unmenschlichkeit der Täterinnen und Täter sind heute umfassend dokumentiert und mahnen uns, die Erinnerung wachzuhalten.

Die Führung machte eindrucksvoll deutlich, wie wichtig historisches Gedenken und die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auch heute noch sind. Ein herzlicher Dank gilt Eguzoro Ubochi für die Organisation und bei Dr. Lentzsch für die informative, eindrucksvolle und bewegende Führung und den Hinweis auf ein besonderes Projekt der Lebenshilfe Viersen.

Ein Film der die Geschichte von Ally erzählt einem vierjährigen Mädchen mit Down-Syndrom, das dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm in Waldniel-Hostert zum Opfer fiel. Der Film soll dokumentarische Elemente mit Animationen verbinden, um die Geschichte einfühlsam und zugleich pädagogisch wertvoll zu vermitteln.

Er wird nicht nur Allys Schicksal und das vieler anderer Opfer beleuchten, sondern auch als Instrument dienen, um auf die Gefahren von Diskriminierung und rechtsextremem Gedankengut hinzuweisen.
Eine spontane Hutsammlung brachte 148,50 € für das Projekt

Hier kann man durch eine Spende unterstützen
https://www.lebenshilfe-viersen.de/de/kultur/ally-der-film/ -moechte-Geld-spenden

"das Thema Arbeitslosigkeit geht uns alle an".Unter diesem Motto fand gestern eine Informations-/Diskussionsveranstaltun...
04/06/2026

"das Thema Arbeitslosigkeit geht uns alle an".
Unter diesem Motto fand gestern eine Informations-/Diskussionsveranstaltung bei der AfA Krefeld statt. Herr Hasan Klauser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Krefeld/Kreis Viersen, sowie Claudia Kamper, Geschäftsführerin operativ, berichteten uns zur Situation in Krefeld und im Kreis.
Danke an die AfA Krefeld für diese gelungene und informative Veranstaltung.

10/05/2026
Nichts wurde uns geschenkt. Alles wurde erkämpft.Solidarität statt Sozialabbau.Respekt statt Diffamierung.Gute Arbeit fü...
02/05/2026

Nichts wurde uns geschenkt. Alles wurde erkämpft.
Solidarität statt Sozialabbau.
Respekt statt Diffamierung.
Gute Arbeit für alle.
deshalb waren wir heute zusammen mit der AfA Mönchengladbach auf der Straße.
Bei der anschliessenden Kundgebung gab es starke Reden von Mohamed Boudih (NGG-Landesbezirksvorsitzender)
und Hans-Josef Gladwish (stellvertretende Sprecher der Vertrauensleute bei Zalando)
Der Zalando Kollege Deniz Ali Ihsan, hielt seine Ansprache in deutscher und in türkischer Sprache.
Am AfA Stand gab es eine Kinder Malaktion, eine "Mach mit" Klebeaktion und es wurden rote Nelken, das traditionelle Symbol der Arbeiterbewegung zum 1. Mai verteilt.
Danke an alle, die heute mit uns auf der Straße waren. ✊

Ein starker Abend bei „Streik doch einfach mit!“Transparenz sichern, Demokratie stärken – aber zu welchem Preis für die ...
28/04/2026

Ein starker Abend bei „Streik doch einfach mit!“
Transparenz sichern, Demokratie stärken – aber zu welchem Preis für die Beschäftigten?
Der Arbeitskampf beim Bundesanzeiger Verlag zeigt deutlich: Während staatlich wichtige Informationen veröffentlicht werden, kämpfen die Beschäftigten selbst mit Befristung, Leiharbeit und fehlender Mitbestimmung.
Der 138-tägige Streik beim DuMont-Konzern macht klar: Rechte fallen nicht vom Himmel – sie werden erkämpft.
Es geht nicht nur um Lohn, sondern um Respekt, Tarifbindung und echte demokratische Teilhabe im Betrieb.
Dass zentrale Ziele am Ende nicht durchgesetzt wurden, ist kein Grund zum Aufgeben - sondern
ein Auftrag an die Politik, endlich zu handeln.
Arbeitskämpfe sind Demokratiekämpfe.
Wir danken Gerhard und Rebecca für ihren eindrucksvollen Bericht

25/04/2026

Die Bundesregierung diskutiert, dir ca. 200€ für nur einmal krank sein zu streichen?! Nicht mit uns!

25/04/2026
25/04/2026

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