11/09/2026
Was hat der Tagebau Garzweiler mit unseren Naturschutzgebieten und Wasserreserven im Kreis Viersen zu tun?
Eine ganze Menge.
Über Jahrzehnte wurde für den Braunkohleabbau Grundwasser abgepumpt. Die Folgen dieser Sümpfungsmaßnahmen wirken weit über den Tagebau hinaus – auch auf den Wasserhaushalt unserer Region.
Deshalb muss auch nach dem Ende der Kohleförderung sichergestellt sein, dass unsere Feuchtgebiete an Schwalm, Nette und Maas, unsere Trinkwasserreserven und die Landwirtschaft ausreichend Wasser haben.
Und genau hier wird der Dürresommer 2026 zum Problem: Der Rhein erreichte einen historischen Niedrigwasserstand. Gleichzeitig soll Rheinwasser künftig eine zentrale Rolle bei der Befüllung der Tagebauseen und für den Wasserhaushalt der Region spielen.
Reichen die bisherigen Planungen unter diesen Bedingungen noch aus? Wie steht es um die Schadstoffbelastung bei Niedrigwasser? Und wer trägt langfristig die Ewigkeitslasten und Ewigkeitskosten des Braunkohleabbaus?
Die GRÜNE Fraktion im Regionalrat hat deshalb eine Anfrage an die Bezirksregierung Köln gestellt und fordert eine Neubewertung.
Für uns ist klar: Trinkwasser, Landwirtschaft und unsere wertvollen Feuchtgebiete müssen langfristig geschützt werden und die Verantwortung für die Folgen des Braunkohleabbaus darf nicht bei unseren Kommunen, Landkreisen und kommenden Generationen landen.
👉 Warum das für den Kreis Viersen so wichtig ist und welche Fragen jetzt geklärt werden müssen, liest du ausführlich auf unserer Webseite. https://www.gruene-kreis-viersen.de/braunkohlefolgen-enden-nicht-mit-dem-tagebau-wasser-fuer-den-kreis-viersen-langfristig-sichern/