20/08/2020
DIE GANZE STADT IM BLICK
ZUSAMMEN BESSER
FÜR VREDEN
Liebe Vredener,
liebe Vredenerinnen,
unsere Stadt braucht Weiterentwicklung, es ist Zeit für eine engagierte und professionelle Gestaltungskraft, für einen frischen Geist.
Vorhandenes kann besser gemacht, versäumtes muss nachgeholt werden.
Vor uns stehen gewaltige Aufgaben.
Die Coronapandemie ist an Vreden nicht spurlos vorüber gegangen. Maßnahmen, wie Mundschutz tragen und Abstand halten begleiten uns nach wie vor. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen haben die Vredner*innen unterschiedlich hart getroffen und werden noch lange nachwirken.
Einsam im Altenheim oder Krankenhaus zu sterben ist grausam, von der Familie abgeschnitten zu sein schrecklich. Der Verlust des Arbeitsplatzes oder die Schließung des eigenen Geschäftes sind bittere Momente, die viele in die Verzweiflung stürzen.
Alle Betroffenen verdienen unser Mitgefühl und brauchen unsere Solidarität, noch mehr aber mögliche Perspektiven.
Es beginnt beim miteinander reden, zuhören und geht weiter über praktische, solidarischer Hilfe bis hin zur finanziellen Unterstützung von Stadt, Land und Bund.
All das kann den Betroffenen Schmerz, Angst und Wut nicht nehmen, wohl aber lindern – denn zusammen können wir diese Krise besser meistern.
Hier liegt auch der Ansatz für meine Ziele als Ihr Bürgermeister:
Ich will gemeinsam mit Handel, Gewerbe, Industrie und Gastronomie, mit Vereinen, Schulen, Sozialeinrichtungen, Parteien und mit den vielen engagierten Menschen in Vreden Wege beschreiten, um aus der Coronakrise auch in Vreden erfolgreich wieder heraus zu finden.
Wege, die die Vredener Politik bisher nicht in der Lage war zu gehen. Die seit Jahren immer unbefriedigende Lage der Innenstadt ist nur ein für jeden sichtbares Beispiel dafür.
Klimawandel, ökologischer Umbau, Globalisierung und Digitalisierung sind die Zukunftsthemen, die auch an Vreden nicht spurlos vorüber gehen werden.
Diese erfolgreich zu meistern erfordert mehr, als der bisherige Parteienproporz zu bieten in der Lage ist: es erfordert den Blick aus dem ökonomischen, internationalen Umfeld heraus, um mit Augenmaß die Weichenstellungen zum Wohle aller richtig zu stellen.
Vreden sollte kein Durchlauferhitzer für Parteikarrieren mehr sein, sondern auf die Kompetenz setzen, die Vreden erfolgreich in die nächsten Jahre führt.
Das Meistern der Coronakrise wird unsere erste Herausforderung, bei der wir zusammen besser handeln werden.
Ich kann dies unabhängig tun und muss nicht auf Parteiideologien oder zukünftige Karriereambitionen achten.
Dabei kann ich auf meine langjährige breite politische Erfahrung in Vreden bauen, auf meine internationale Erfahrung als Prozess- und Verbesserungsmanager im Klinikum MST Enschede und, noch wichtiger, hoffentlich auch auf Sie, liebe Vredenerinnen und Vredener.
Herzlichst,
Ihr Elmar F. Kampshoff