09/09/2026
+++ Im Kreis Mettmann heulen die Sirenen +++
Am Donnerstag, 10. September, findet der nächste bundesweite Warntag statt. Ab 11 Uhr löst die Leitstelle des Kreises Mettmann die Sirenensignale zur Warnung der Bevölkerung und zur Entwarnung aus.
Nach mehrjährigen Arbeiten ist das Warnnetz im Kreis Mettmann in weiten Teilen auf neue Hochleistungssirenen umgestellt. 94 von geplanten 122 Anlagen sind installiert worden, in diesem Jahr soll das Projekt abgeschlossen sein. Im Zuge der Modernisierung wurden auch bestehende Lücken geschlossen, da Sirenensignale als maßgebliche Warnmöglichkeit angesehen werden.
In Wülfrath sind derzeit sechs Sirenenanlagen installiert und einsatzbereit. Weitere fünf Sirenen sind aktuell in der Umsetzung, werden aber am Warntag noch nicht auslösen können. Sofern Sie Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen in Wülfrath geben möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an [email protected]
Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 11.06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, welches bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 11.12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab.
Die Bürgerinnen und Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Bei akuten Gefahren werden über Hörfunk (Radio Neandertal und WDR 2) Informationen und Verhaltenshinweise gegeben. Der Kreis Mettmann kann das Programm von Radio Neandertal unterbrechen und selbst Informationen einsprechen, auch dies wird am Warntag getestet. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Notrufnummern 110 und 112 nur in Notfällen zu wählen.
Weitere Informationen zum Warntag und zu den Sirenensignalen gibt es im Internet unter www.warnung.nrw.