12/08/2026
Rhetorisch stark gegen Diskriminierung
Mitarbeitende der IJF lernten Strategien, wie sie mit diskriminierenden Äußerungen umgehen können.
Unser Schul- und Bildungsteam besucht regelmäßig Schulen und tritt mit Schüler*innen, Lehrkräften und Eltern in intensiven Austausch – wie können sie reagieren, wenn sie mit pauschalen, demokratiefeindlichen Aussagen konfrontiert werden? Zwei Mitarbeiterinnen des DoKuPäd (Pädagogik rund um das Dokumentationszentrum) besuchten uns in unserer Geschäftsstelle und gaben unseren Referent*innen des Schul- und Bildungsteams Strategien an die Hand, wie sie mit solchen teils überfordernden Situationen umgehen können.
DoKuPäd ist eine staatlich geförderte Einrichtung in Nürnberg, die Zivilcourage fördert und damit aktiv ein Zeichen gegen Diskriminierung setzt. Ihr Programm für politische Bildung richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, aber auch an Bildungsträger wie die IJF. „Gerade bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, demokratische Werte zu vertreten und für sie einzustehen. Das Argumentationstraining von DoKuPäd hilft uns dabei, nach diskriminierenden Äußerungen auf konstruktive Art und Weise mit Menschen ins Gespräch zu gehen“, erläutert Annika Schraud, wissenschaftliche Referentin der IJF.
Im Mittelpunkt des Trainings standen Rollenspiele, in denen Diskussionen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten trainiert wurden: Eine Gruppe äußerte Parolen, die andere wendete Strategien des Widerspruchs an, die zuvor gemeinsam erarbeitet wurden. Anschließend wurde die Situation wieder im Plenum reflektiert, Schwierigkeiten benannt und Lösungen herausgearbeitet. Mit pädagogisch fundierten Diskussionsstrategien im Gepäck, freut sich unser Schul- und Bildungsteam darauf, nach den Sommerferien wieder Schulen zu besuchen.