Omas gegen Rechts Würzburg

Omas gegen Rechts Würzburg Wir sind eine überparteiliche Initiative, die sich für Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt und Gleichberechtigung einsetzt.

Gleichzeitig treten wir entschieden gegen Antisemitismus, Rassismus, Faschismus und Frauenfeindlichkeit ein.

Sozialer Frieden statt Sozialabbau! 🕊️13,3 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut. Gleichzeitig wird bei Unter...
12/09/2026

Sozialer Frieden statt Sozialabbau! 🕊️

13,3 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut. Gleichzeitig wird bei Unterhaltsvorschuss, Kinder- und Jugendhilfe, Teilhabe, Pflege, Gesundheit, Wohngeld und Grundsicherung gekürzt oder über Einschnitte diskutiert.

Natürlich muss ein Sozialstaat finanzierbar sein und Reformen sind notwendig. Aber wo gespart wird und wer die Last trägt, ist eine politische Entscheidung.

Soziale Unsicherheit und Abstiegsängste können das Vertrauen in Politik und Demokratie schwächen. Rechtsextreme und Rechtspopulist:innen nutzen diese Verunsicherung – und versuchen, Menschen gegeneinander auszuspielen.

Wir machen da nicht mit.

Zudem ist Sozialabbau nicht alternativlos: Der Paritätische hat 37 Vorschläge vorgelegt, wie Kosten gesenkt und der Sozialstaat nachhaltig finanziert werden kann, ohne notwendige Unterstützung zu kürzen.

Für uns gehört all das zusammen:

✊ Rechtsextremismus bekämpfen.
🤝 Sozialen Zusammenhalt stärken.
🛡️Demokratie verteidigen.

10/09/2026
10/09/2026

Mecklenburg-Vorpommern hatte 2025 so wenige Straftaten wie noch nie. Die AfD behauptet das Gegenteil, um Migranten zu schikanieren - und will dafür aber Neonazis bewaffnen.

Den Hass gibt es schon lange.
09/09/2026

Den Hass gibt es schon lange.

Heute vor 26 Jahren begann die Mord-Serie der Rechtsterroristen des NSU, die aus rassistischen Gründen 11 Menschen töteten. Am 9. September 2000 wurde Enver Şimşek an seinem Blumenstand in Nürnberg skrupellos niedergeschossen. Der 38-Jährige starb zwei Tage später.

11 Jahre lang mussten seine Witwe und seine beiden Kinder ohne Aufklärung mit dem traumatischen Tod des Familienvaters leben, während die Polizei, geleitet von rassistischen Vorurteilen, im familiären Umfeld und in mafiösen Kreisen ermittelte und die rechtsextremen Mörder davonkommen ließ.

Enver Şimşek war das erste Opfer der rassistischen Mordserie des NSU. Hätte sich der NSU 2011 nicht selbst aufgedeckt, wäre die Wahrheit über den Mord womöglich nie ans Tageslicht gekommen.
Am Ende der NSU-Prozesse sagte Abdulkerim Şimşek, der Sohn von Enver Şimşek, vor Gericht: „Wenn Sie die Akten lesen, können Sie das nicht anders erklären, als dass sie Vorurteile hatten […] Mein Vater war kein Döner oder irgend so ein Dings, mein Vater war ein Mensch, ja, und es geht um einen Menschen, um viele Menschen, die umgebracht worden sind...“ Abdulkerim Şimşek war 13 Jahre alt, als sein Vater ermordet wurde.

Die Polizei hatte jahrelang ohne Anlass und Beweise von einer türkischen Mafia geredet und in den Medien wurden die NSU-Morde „Döner-Morde“ bezeichnet. Obwohl sich im Laufe der Jahre die Hinweise auf rechtsextreme Täter verdichteten, ermittelte die Polizei nicht in diese Richtung. Die Taten des NSU und das Versagen der Polizei dürfen nie vergessen werden!

Wir gedenken heute Enver Şimşek und den anderen Opfern des NSU, sowie den Familien der Opfer.

09/09/2026

Was ist aus vielen Menschen in diesem Land geworden?

📣 Rechtsextremismus ist keine Meinung wie jede andere!Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt interviewte die ZDF-Ki...
09/09/2026

📣 Rechtsextremismus ist keine Meinung wie jede andere!

Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt interviewte die ZDF-Kindernachrichtensendung „logo!“ AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund. Seine Positionen konnte er dabei weitgehend unkommentiert darstellen – die Einordnung seines Landesverbandes als gesichert rechtsextremistisch erfolgte erst in der Abmoderation.

Das hat uns zu diesem Offenen Brief an das ZDF veranlasst.

Inzwischen wurde gewählt: 43,8 Prozent für die AfD. Ob Ulrich Siegmund tatsächlich Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt wird, ist noch offen. Doch mit diesem Wahlergebnis wird auch die Bedrohung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk konkreter: Die AfD Sachsen-Anhalt will den MDR-Staatsvertrag kündigen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk massiv zurückbauen.

Gerade deshalb sagen wir: Es macht einen Unterschied, ob über Rechtsextreme berichtet oder ob ihnen eine Bühne geboten wird.

Und gerade im Kinderprogramm braucht es eine klare, unmittelbare Einordnung rechtsextremistischer und menschenfeindlicher Positionen.

👉 Unseren Offenen Brief lest ihr im Beitrag.

Rückschau auf den Würzburger Friedenspreis 2026 🕊️Mit diesem kleinen Rückblick möchten wir noch einmal allen Danke sagen...
06/08/2026

Rückschau auf den Würzburger Friedenspreis 2026 🕊️

Mit diesem kleinen Rückblick möchten wir noch einmal allen Danke sagen, die zum Gelingen der Preisverleihung am 26. Juli 2026 beigetragen haben.

Unser herzlicher Dank gilt dem Komitee des Würzburger Friedenspreis, insbesondere Dr. Thomas Schmelter für seine eindringlichen Worte und Andreas Schrappe für die herzliche Moderation. Danke an Burkhard Hose für seine bewegende Laudatio, an Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlova für ihr wertschätzendes Grußwort und an Martin Heilig, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Martin Heilig für seine persönlichen Glückwünsche.

Ebenso danken wir Hussein Mahmoud, Hatfield & Apartment 45 & FAUNA sowie den , die die Feierstunde musikalisch bereichert haben.

➡️ Unsere Dankesrede sowie – soweit sie uns vorliegen – die Grußworte und die Laudatio findet ihr jetzt auf unserer Website: www.omasgegenrechts-wuerzburg.de/2026-07-26-friedenspreis/

Der Würzburger Friedenspreis wird – genau wie unsere Arbeit – ausschließlich durch Spenden finanziert. Deshalb werden wir das Preisgeld mit Bedacht einsetzen: für Projekte und Aktionen, die Demokratie, Zusammenhalt, Vielfalt und Frieden stärken.

Denn uns geht es nicht nur darum, gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit und Fanatismus einzustehen. Uns geht es vor allem darum, uns FÜR etwas stark zu machen: für eine demokratische Gesellschaft, in der alle Menschen in Würde und Freiheit leben können. Wir möchten Brücken bauen, positive Geschichten erzählen und Hass und Hetze Menschlichkeit entgegensetzen.

Danke an alle, die diesen Weg mit uns gehen. Gemeinsam können wir mehr bewegen. ❤️

3. Christopher Street Day in Bad Mergentheim – und mittendrin die Omas gegen Rechts! 🌈„Was machen die Omas gegen Rechts ...
20/07/2026

3. Christopher Street Day in Bad Mergentheim – und mittendrin die Omas gegen Rechts! 🌈

„Was machen die Omas gegen Rechts eigentlich auf einem CSD? Sollten die sich nicht um anderes kümmern?“ Unsere Antwort ist ganz einfach: Wir tun genau das, wofür wir stehen!

Wir setzen uns für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft ein – auf der Grundlage unseres Grundgesetzes. Artikel 1 sagt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Wenn Menschen der LGBTQ+ Community wieder verstärkt beleidigt, bedroht oder sogar körperlich angegriffen werden, können und wollen wir dazu nicht schweigen.

Und außerdem: CSDs sind Demokratiefeste – laut, bunt, solidarisch und voller Menschen, die für Respekt und gleiche Rechte einstehen. Da feiern wir gerne mit!

Ein toller Nebeneffekt der vielen Gespräche vor Ort: Wir werden die Gründung einer OgR-Ortsgruppe im Taubertal mit unseren Erfahrungen unterstützen 💪

Danke an alle, die diesen wunderbaren Tag möglich gemacht haben! 🏳️‍🌈

18/07/2026

Adresse

RückertStr. 16
Würzburg
97072

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