31/01/2026
Die SPD und die "kostenlose Kita"
Während die SPD die Beitragsfreiheit als sozialen Erfolg feiert, zahlen die Kinder und Erzieher in Mecklenburg-Vorpommern den eigentlichen Preis. Bildung gibt es nicht zum Nulltarif – und die Prioritäten der Landesregierung schaden der Qualität massiv.
Die Faktenlage:
1. Gießkanne statt Qualität: MV investiert jährlich ca. 200 Millionen Euro in die Beitragsfreiheit. Dieses Geld fließt nach dem Gießkannenprinzip an alle, auch an Spitzenverdiener. Gleichzeitig fehlen diese Mittel dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden: bei der Verbesserung des Personalschlüssels.
2. Schlusslicht beim Betreuungsschlüssel: In der Kita-Gruppe in MV muss eine Fachkraft rechnerisch oft über 12 Kinder betreuen. Zum Vergleich: Experten fordern ein Verhältnis von 1:7,5 für eine pädagogisch wertvolle Förderung. Wir erkaufen uns „kostenlose“ Plätze durch schlechtere Bildungschancen für unsere Kinder.
3. Mogelpackung Netto: Echte Entlastung für die arbeitende Mitte schafft man durch den Abbau der kalten Progression und geringere Sozialabgaben – nicht durch staatliche Subventionen, die das System Kita an den Rand des Kollapses führen, weil Fachkräfte aufgrund der Überlastung in Scharen den Beruf verlassen.
Unsere Position:
Wir wollen keine „Gratis-Kita“ auf Kosten der Qualität! Wir fordern:
✅ Investition der Millionen in kleinere Gruppen und einen besseren Personalschlüssel.
✅ Eine sozial gestaffelte Beteiligung, die gezielt dort hilft, wo es nötig ist, statt Wohlhabende zu subventionieren.
✅ Beste Bildungschancen von Anfang an – denn Qualität ist die beste Sozialpolitik! 🚀
Wer Bildung zur kostenlosen Betreuung degradiert, spart an der Zukunft unserer Kinder.