16/03/2026
💧Am 22. März ist Weltwassertag.
💧Der „World Water Day” findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf die globale Wasserkrise aufmerksam zu machen und diese zu bewältigen.
Was für uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit ist, nämlich eine hochentwickelte wasserwirtschaftliche Infrastruktur, ist für weite Teile der Weltbevölkerung ein nach wie vor unerreichbarer Luxus. Die Vereinigten Nationen gehen von 2,1 Milliarden Menschen aus, die noch immer ohne verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser und ohne Abwasserentsorgung leben. Mit verheerenden Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Gesellschaft.
Der diesjährige Weltwassertag 2026 wird von UNICEF und UN Women geleitet und von UN-Water koordiniert. Er steht unter dem Claim “Where water flows, equality grows” und stellt somit den Zusammenhang zwischen dem sicheren Zugang zu sauberem Wasser & Sanitärversorgung und Geschlechtergerechtigkeit in den Fokus.
Warum? Weil es primär Frauen und Mädchen sind, die die Hauptlast der mangelnden Versorgung tragen. Laut WHO/UNICEF Joint Monitoring Program sind in zwei von drei Haushalten hauptsächlich Frauen für die Wasserbeschaffung verantwortlich. Sie legen teilweise Strecken von bis zu 6 Kilometern pro Tag zurück, um Trinkwasser zu besorgen. Die bis zu 20 Kilogramm schweren Kanister führen zu körperlicher Erschöpfung. Die langen Strecken bedeuten oft eine Gefahr von Übergriffen und einen großen zeitlichen Aufwand, sodass Mädchen ihr Recht auf Bildung nicht wahrnehmen können (UN Women/UNDESA, 2024).
💧Wo Wasser fließt, wächst Gleichberechtigung.
Der Klimawandel verstärkt jedoch die zunehmende Wasserknappheit und erfordert von jedem von uns einen besonders bewussten Umgang mit der Lebensressource Wasser. Denn jeder Wassertropfen zählt. Auch in der Wasserwiederverwendung.💧