SPD Gemeinde Sylt

SPD Gemeinde Sylt Wir sind Teil des SPD Ortsvereins Sylt und setzen uns in Gemeindevertretung und Ausschüssen für eine gerechte und soziale Politik der Gemeinde Sylt ein.

SPD-Bundestagsabgeordneter Truels Reichardt diskutiert in WesterlandWas sind die Rentenpläne der SPD? Welche Stellung ha...
16/02/2026

SPD-Bundestagsabgeordneter Truels Reichardt diskutiert in Westerland

Was sind die Rentenpläne der SPD? Welche Stellung hat man als junger Abgeordneter in der Fraktion? Wie soll man mit der AfD umgehen? Um diese und viele andere Fragen ging es jetzt, als Truels Reichardt, der SPD-Abgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord Sylterinnen und Syltern Rede und Antwort stand. Auf Einladung der SPD Ortsvereine Sylt und List war der Mildstedter in den Seminarraum der Alten Post Westerland gekommen, um über seine Erfahrungen im Berliner Polit-Alltag zu berichten und mit den rund 40 Gästen über aktuelle Probleme zu diskutieren.
Nach gut zwei Stunden lebhaften Meinungsaustauschs nahm Truels Reichardt auch einen ganz konkreten Auftrag mit nach Berlin. Fast einstimmig sprach sich die Versammlung dafür aus, dass Deutschland die Zusagen, die den afghanischen Ortskräften nach dem Abzug aus Afghanistan gemacht wurden, einhalten solle. Es sei nur gerecht, dass diese Menschen, die sich durch ihr Engagement zu den Idealen unseres Landes bekannt haben, vor den Taliban geschützt werden müssen. Der SPD-Abgeordnete versprach, sich für diese Forderung einzusetzen.

EVS soll im Hauptausschuss am 3. Februar Rede und Antwort stehenDie massiv gestiegenen Wasserpreise, die die EVS seit de...
23/01/2026

EVS soll im Hauptausschuss am 3. Februar Rede und Antwort stehen

Die massiv gestiegenen Wasserpreise, die die EVS seit dem 1. Januar dieses Jahres ihren Kunden in Rechnung stellt, werden, seit die Sylter SPD am 7. Januar auf erst den Preissprung aufmerksam, auf der Insel heißt diskutiert. Die Energieversorgung Sylt hatte lediglich drei Tage vor der Erhöhung der Preise für Frischwasser-Lieferung und Abwasser-Entsorgung um mehr als ein Drittel mit zwei kleinen Anzeigen in der Tageszeitung auf die neuen Preise hingewiesen, ohne mit den bisherigen Preisen zu vergleichen.
Auf Antrag der SPD Fraktion soll nun die EVS-Geschäftsführung in der nächsten öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses am 3. Februar ab 19 Uhr im Westerländer Ratssaal Rede und Antwort stehen.
Folgende Fragen müssen dringend geklärt werden:
Was sind die konkreten Gründe für die massiven Preiserhöhungen, besonders vor dem Hintergrund hoher Unternehmensgewinne im zweistelligen Millionenbereich in den vergangenen Jahren?
Warum fand mit lediglich einer Anzeige in der Tageszeitung nur eine Minimal-Kommunikation mit den Kunden zu diesem Thema statt?
Da nur 53 Prozent der EVS in Sylter Besitz sind, stellt sich die Frage, ob insulare Wasser-Kunden dazu beitragen, die Ausschüttungen an die 47-prozentigen EVS-Eigner auf dem Festland zu sichern und zu erhöhen.
Falls keine stichhaltigen und nachvollziehbaren Gründe für die massiven Preiserhöhungen im Trinkwasser- und Abwasser-Bereich angeführt werden, fordern die Sylter Sozialdemokraten die Energieversorgung Sylt auf, die Preise wieder deutlich zu senken!

Wasser-Preise steigen ohne Begründung auf ganzer LinieSPD fordert Rücknahme dieser massiven Kostensteigerungen für Sylte...
07/01/2026

Wasser-Preise steigen ohne Begründung auf ganzer Linie
SPD fordert Rücknahme dieser massiven Kostensteigerungen für Sylter Haushalte

Viele Haushalte in der Gemeinde Sylt werden es noch gar nicht wissen, dass die Preise für Leitungswasser und Abwasser seit dem 1. Januar massiv gestiegen sind. Während die Energieversorgung Sylt (EVS) in den letzten Jahren ihre Kunden über Preisänderungen per Briefpost mit alten und neuen Preisen rechtzeitig informierte, reichte dem Versorgungsunternehmen diesmal eine zweispaltige Anzeige in der Sylter Rundschau am 29. Dezember 2025, um die Sylter Kundschaft über die neuen Preise für Trinkwasser zu informieren, ohne dabei mit den bisherigen Preisen zu vergleichen. Denn die neuen Gebühren haben es in sich, der Preis pro geliefertem Kubikmeter und die Grundgebühr stiegen zum Jahreswechsel um rund 36 Prozent. Bei einem Preisvergleich im Land stellt die Sylter SPD-Fraktion fest, dass das EVS Preisniveau in die schleswig-holsteinische Spitzengruppe aufgestiegen ist.
Noch am Silvestertag berechnete EVS 1,57 € pro Kubikmeter und einen Grundpreis von 8,47 € pro Monat. Ab Neujahr wird 2,12 €/m³ und ein Grundpreis von 11.59 €/Monat verlangt. Bei einem Verbrauch von 100 Kubikmetern standen bisher brutto 157 € auf der Rechnung. Dazu noch der Grundpreis von 101,65 €. Auf der 2026er Rechnung wird bei gleichem Verbrauch für das Wasser 212 € und für den Grundpreis 139,10 € verzeichnet. Die Gesamtjahresrechnung erhöht sich so inklusive Steuern von 258,65 € auf 351,10 €. Damit zahlt ein Haushalt in der Gemeinde Sylt wesentlich mehr für die gleiche Wassermenge als zum Beispiel in Wenningstedt-Braderup. Dort verlangt die Ver- und Entsorgung Norddörfer GmbH (VEN) für 100 m³ inkl. Steuern 258,24€, also fast 100 Euro weniger. Auf Amrum (241,82 €), in Husum (253,59 €), auf Föhr (284,62 €), in Niebüll (253,59 €) oder zum Beispiel auf Norderney (243,83 €) liegt man auch deutlich unter den Preisen, die die EVS den Syltern jetzt abverlangt.
Auch bei den Kosten für Haushalts-Abwässer werden sich Sylter, die nicht die entsprechende Anzeige am 29.12.25 in der Tageszeitung entdeckt haben, erstaunt die Augen reiben. Für die Beseitigung von 100 Kubikmetern Abwasser wurde bis Silvester 2025 brutto 347 € verlangt. Dazu kam noch die Jahres-Grundgebühr von 172,40, insgesamt standen so 519,40 € auf der Rechnung. Ab Neujahr werden für die gleiche Abwassermenge 653 € zu bezahlen sein. Es wird jetzt nur die Menge ( 6,53 €/m³) berechnet, die Grundgebühr entfällt. Günstiger wird es für Kleinverbraucher, wie zum Beispiel für Zweitwohnungsbesitzer. Für 25 m³ Abwasser werden 163,25 € kassiert. Mit Grundgebühr kostete das 2025 noch 259,15. Auch beim Abwasser lebt es sich in Wenningstedt-Braderup mit einer Jahresrechnung von 470 € für 100 m³ günstiger.
Die Sylter SPD hält diese massiven Erhöhungen rund um die Lebensgrundlage Trinkwasser für absolut unverhältnismäßig. Besonders vor dem Hintergrund, dass die EVS die Preisanhebungen um rund 36 Prozent in ihrer Anzeige nicht mit einer Silbe begründet. „Gerade, wenn man bedenkt, dass die EVS für die Trinkwasserversorgung ein Monopol hat, ist eine solche Preispolitik äußerst fragwürdig. Diese Preiserhöhungen machen das Wohnen auf Sylt für Einheimische noch einmal teurer. Das widerspricht eindeutig unseren Bemühungen, das Leben auf der Insel bezahlbar zu machen“, merkt dazu der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Marnitz an.
Für die Sylter Sozialdemokraten ergeben sich aus den Vorgängen folgende Fragen:
Was sind die konkreten Gründe für die massive Preiserhöhung?
Warum fand mit lediglich einer Anzeige nur eine Minimal-Kommunikation mit den Kunden zu diesem Thema statt?
Da nur 53 Prozent der EVS in Sylter Besitz sind, stellt sich die Frage, ob insulare Wasser-Kunden dazu beitragen, die Ausschüttungen an die 47-prozentigen EVS-Eigner auf dem Festland zu sichern und zu erhöhen.
Die Sylter SPD fordert die EVS-Führung auf, die Gründe für die Preiserhöhungen detailliert zu benennen und zu erklären, in welchem Maße sich das Unternehmen mit der Insel und ihren Lebensmöglichkeiten identifiziert.
Die SPD wird beantragen, dass die EVS-Geschäftsführung vor den Gremien der Selbstverwaltung ihre Preispolitik in diesem Monopol-Bereich erläutert und begründet.
Falls keine stichhaltigen und nachvollziehbaren Gründe für die massiven Preiserhöhungen im Trinkwasser-Bereich angeführt werden, fordern die Sylter Sozialdemokraten die Energieversorgung Sylt auf, die Preise wieder deutlich zu senken!

Truels Reichardt: Der Flugplatz Sylt wird auch künftig entlastet Bund unterstützt regionale Flughäfen mit 50 Millionen E...
16/11/2025

Truels Reichardt: Der Flugplatz Sylt wird auch künftig entlastet
Bund unterstützt regionale Flughäfen mit 50 Millionen Euro

Eine gute Nachricht für Sylt bringt der nordfriesische SPD-Bundestagsabgeordnete Truels Reichardt jetzt von den Haushaltsberatungen des Bundes aus Berlin mit: Auch im Jahr 2026 werden die Kosten für die Flugsicherungsleistungen des Flughafens Sylt vom Bund übernommen.
Reichardt berichtet, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages entgegen ursprünglich anderen Plänen in der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2026 nun doch die Bundesmittel für Flugsicherungsleistungen im Gebührenbereich 2 auch für das kommende Jahr absichert. Damit stehen im Einzelplan des Bundesministeriums für Verkehr für die Unterstützung der Erbringung dieser gebührenfinanzierten Flugsicherungsleistungen im erneut 50 Millionen Euro zur Verfügung. Die finanzielle Entlastung aus dem Bundeshaushalt zur Erbringung dieser Flugsicherungsleistungen war 2021 eingeführt worden.
Der Sylter SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Marnitz, der auch Mitglied im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft ist, sieht in dieser Entscheidung einen wichtigen Schritt zur Sicherung der wirtschaftliche Existenz des Flughafens: „Der befürchtete Wegfall der Finanzierung der Flugsicherungsgebühren durch den Bund hätte den Wirtschaftsplan des Flughafens für 2026 erheblich belastet. Jetzt wird das Ergebnis des bisher klugen Wirtschaftens, ein weitestgehend kostendeckender Betrieb des Flughafens, nicht in Gefahr gebracht.“
Die Flugsicherungsgebühren für den An- und Abflug im Gebührenbereich 2 haben besonders für Regionalflugplätze wie Sylt erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Kleine Flughäfen haben weniger Verkehr und sind durch die bestehenden Gebühren besonders betroffen, weil sie pro Flugeinheit höhere Kosten tragen müssen. Die Gebührenerhebung stellt eine Belastung dar, die langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Regionalflugplätze und von kleineren Fluggesellschaften, die diese Regionalflughäfen anfliegen, beeinflusst. So zeigt sich auch der SPD-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord Truels Reichardt erleichtert: „Es ist ein echter Erfolg, dass der Flugplatz Sylt auch in 2026 bei der Erbringung der Flugsicherungsleistungen vom Bund unterstützt wird. Der Regierungsentwurf für 2026 sah zunächst keine Haushaltsmittel vor. Im Zuge des parlamentarischen Verfahrens haben sich die Haushälter und Verkehrspolitiker der Koalition für die Unterstützung der kleineren und regionalen Flugplätze stark gemacht und sind damit der Vereinbarung im Koalitionsvertrag gefolgt. „Der neue Beschluss ist ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit des Standortes. Er schafft Planungssicherheit und sichert langfristig den Betrieb.“, so Reichardt, der Mitglied im Verkehrsausschuss ist, weiter. Der Flughafen Sylt ist wichtig für den Tourismus auf der Insel. Von diesem wirtschaftlichen Erfolg profitieren nicht nur die Inselgemeinden, sondern durch die damit verbundenen Steuereinnahmen ganz Nordfriesland und auch das Land Schleswig-Holstein.

SPD reinigte am 9. November wieder Stolpersteine Den 9. November, ein für Deutschland in mehrfacher Hinsicht historische...
09/11/2025

SPD reinigte am 9. November wieder Stolpersteine

Den 9. November, ein für Deutschland in mehrfacher Hinsicht historisches Datum, nahm die Sylter SPD zum Anlass, der Opfer der NS-Diktatur auf der Insel zu gedenken. Die Sozialdemokraten nutzten die Gelegenheit zu ganz praktischer Erinnerungskultur und reinigten unter anderem die vier „Stolpersteine“, die in Westerland auf das Schicksal der aktiven SPD-Mitglieder, die wegen ihrer Überzeugung verfolgt wurden, aufmerksam machen. Die Gemeindevertreter Gerd Nielsen, Peter Marnitz und Joachim Schweitzer machten sich zusammen dem aktiven Fraktions-Mitglied Claudia Howold, um die vom Künstler Gunter Demnig 2007 und 2009 verlegten „Stolpersteine“ wieder in Würde glänzen zu lassen.
Der erste Stein unmittelbar vor dem Westerländer Rathaus erinnert an den 1907 in Westerland geborenen Nikolaus Ehlers. Der Postbeamte trat 1931 in die SPD ein. Es waren kritische Äußerungen zum NS-Regime, die ihn ins Gestapo-Gefängnis und später ins KZ Sachsenhausen brachten. Er überlebte das Lager nur knapp und wurde später Gemeindevertreter in Westerland. Ehlers war es auch, der 1957 die Beurlaubung des Bürgermeisters Heinz Reinefahrt forderte, als dessen verwerfliche Rolle bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes bekannt wurde. Der Antrag wurde übrigens abgelehnt. Ehlers starb 1958 bei einem Unfall.
Der zweite Stolperstein, der gereinigt wurde, liegt in der Kjerstraße 14 und erinnert an den 1895 in Westerland geborenen Carl August Quaas. Nach seiner gescheiterten Auswanderung in die USA macht er im elterlichen Betrieb eine Schlachterlehre und kehrte nach dem 1. Weltkrieg auch wieder zurück in die Schlachterei. Neben seinem Beruf und seiner Aufgabe als Vater von sieben Kindern engagiert sich Quaas politisch bei der SPD. 1933 wird er in die Westerländer Stadtverordnetenversammlung gewählt. Das war für das NS-Regime Grund genug, ihn im August 1944 zusammen mit sechs anderen Syltern zu verhaften und schließlich im KZ Neuengamme einzusperren. Nach der Auflösung des KZ im April 1945 werden die Häftlinge nach Lübeck auf die „Cap Arcona“ gebracht. Das Schiff wird am 3. Mai 1945 von englischen Flugzeugen, die das Schiff für einen Truppentransporter halten, versenkt. Carl Quaas kommt dabei ums Leben.
Die dritte Station der SPD-Gruppe liegt an der Johann-Möller-Straße 20 und erinnert an das Schicksal von Carl Christian Jessen, der 1882 in Morsum geboren wurde. Der gelernte Schmied arbeitet bis in die 1920er Jahre als Lokführer und steigt dann erfolgreich in das aufblühende Tourismus-Geschäft ein. Er betrieb mehrere Gästehäuser, unter anderem das „Haus Nordmark“ und das benachbarte „Haus Nordwacht“. Unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg tritt er in die SPD ein und wird Stadtverordneter in Westerland. Das bleibt er bis zur letzten freien Wahl 1933. Im August 1944 teilt er das Schicksal sechs weiterer Sylter und wird von der Gestapo verhaftet und ins KZ Neuengamme gesperrt. Hier verliert sich seine Spur. Es ist nicht bekannt, ob er den Fußmarsch nach Lübeck nicht überlebte oder mit der „Cap Arcona“ unterging.
Der vierte Stolperstein, dessen Inschrift von den Sozialdemokraten gereinigt wurde, liegt am Seedeich und erinnert an den 1900 in Tinnum geborenen Max Feddersen. Seit den 1920er Jahren arbeitet er bei der Sylter Inselbahn. 1933 wird er als SPD-Vertreter in den Westerländer Stadtrat gewählt. Dies scheint allein der Grund gewesen zu sein, dass er im August 1944 zusammen mit sechs weiteren Syltern von der Gestapo verhaftet wird und schließlich ins KZ Neuengamme gebracht wird. Nach der Auflösung des KZ im April 1945 werden die Häftlinge nach Lübeck auf die „Cap Arcona“ gebracht. Feddersen stirbt wie Carl Quaas am 3. Mai 1945 bei der Versenkung des Schiffes. Max Feddersen, der nicht schwimmen konnte, ertrank in der Ostsee.

Pflegeheim: Wir dürfen keine Zeit verlierenSPD lud Pflegeheim-Betreiber zu gemeinsamem Gespräch mit externem Heim-Expert...
21/10/2025

Pflegeheim: Wir dürfen keine Zeit verlieren

SPD lud Pflegeheim-Betreiber zu gemeinsamem Gespräch mit externem Heim-Experten ein

Große Einigkeit herrschte darüber, dass Sylt dringend ein neues Pflegeheim braucht. Die SPD-Fraktion hatte eingeladen, um mit Fachleuten, Vertretern der Selbstverwaltung und sachkundigen Bürgern über die Behebung des eklatanten Mangels an Pflegeplätzen auf der Insel zu diskutieren. Für die sachliche Grundlage des Abends sorgte als neutraler Experte Oliver Kern, Geschäftsführer des Essener AWO-Kreisverbandes, der sechs Pflegeheime mit rund 650 Bewohnern betreibt.
Rund 20 Gäste begrüßte SPD-Fraktionschef Peter Marnitz zu der Veranstaltung. Mit dabei waren unter anderem für die Johanniter der Heimleiter Ortwin Merckens, für das DRK Carmen Christiansen, Martha Berendes für den Seniorenbeirat sowie Vertreter der Grünen, des SSW, der Insulaner und der SPD.
Bei seinem Multi-Media-Vortrag informierte Oliver Kern, der zu diesem Anlass extra aus dem Ruhrgebiet angereist war, über die gesetzlichen Vorgaben und die Grundbedingungen, die zum Bau und Betrieb eines Pflegeheimes eingehalten werden müssen. Ein wichtiger Teil seiner Ausführungen behandelte auch die ökonomischen Rahmenbedingungen. „Um ein Heim in betriebswirtschaftlich vernünftigem Rahmen zu betreiben, muss es mindestens 100 Bewohner aufnehmen können. Dann kann man es, wenn die anderen Bedingungen stimmen, ökonomisch sinnvoll betreiben. Die Essener AWO-Heime konnten bisher auf einen Verlustausgleich durch die Kommune verzichten.“ Auf Sylt muss die Gemeinde hohe Beträge aufwenden, um den Betrieb der beiden kleinen Heime sicherzustellen.
Einen breiten Rahmen nahm in der Diskussion mit den Praktikern der Johanniter und des DRK die Gewinnung von Pflegepersonal ein. Einig war man sich, dass der Einsatz des Personals von Fremddienstleistern hohe finanzielle Risiken in sich berge und es dringend einer gesetzlichen Regulierung bedarf.
Da Sylt mit seinem Angebot von 77 Pflegeplätzen im Kreis Nordfriesland das Schlusslicht bei der Versorgung der Bevölkerung bildet, waren sich nicht nur die Experten einig, dass möglichst schnell mit einer konkreten Planung begonnen werden müsse. Über seine Erfahrungen in diesem Bereich berichtete Oliver Kern: „Von der ersten konkreten Planung bis zur Inbetriebnahme eines Pflegeheimes dauert es mindestens fünf Jahre.“
Eine positive Bilanz der Veranstaltung zogen der SPD-Vorsitzende Gerd Nielsen und Fraktionschef Peter Marnitz: „Der Erfahrungsaustausch der Sylter Praktiker mit dem neutralen Experten hat uns als Teil der Selbstverwaltung wirklich weitergebracht. Es ist nur schade, dass nach dem Beschluss von CDU und SWG der Einstieg in eine konkrete Planung auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Der Abend hat unsere Fraktion aber motiviert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen um die Pflegesituation auf der Insel nachhaltig zu verbessern.“

14/10/2025

🛤️ „Für den Deutschlandtakt ist der Ausbau der Marschbahn unverzichtbar.“

📝 So steht ist in einem Antwortschreiben des parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Verkehr (BMV) Ulrich Lange an die SPD-Kreistagsfraktion Nordfriesland.

🗣️ Dazu sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete für / -Nord und Mitglied im Verkehrsausschuss Truels Reichardt:

‼️„Die ist kein Luxusprojekt, sondern eine Lebensader für Nordfriesland und - und sie ist unverzichtbar für den Deutschlandtakt. Letzteres hat nun auch Staatssekretär Ulrich Lange (CSU) bestätigt, nachdem zuvor der Entwurf eines Gutachtens das Gegenteil beinhaltete. Wenn nun sogar das Verkehrsministerium sagt, dass der Ausbau zwingend notwendig ist, dann gibt es keine Ausreden mehr.

💶 Der zweigleisige Ausbau ist längst zugesagt, politisch gewollt und finanziell möglich. Ich erinnere daran: Schon Ampel-Staatssekretär Hocker hat im vergangenen Jahr die Resolution vom Kreis Nordfriesland unterschrieben und klar erklärt, dass die Marschbahn nicht verschoben wird. Und auch die hat im Wahlkampf laut verkündet, mit ihr komme das zweite Gleis - damals noch zu einer Zeit, als sie Schuldenaufnahme für Investitionen in Infrastruktur ablehnte.

⚫️ Jetzt regiert die CDU, sie hat das Verkehrsministerium und mehr Geld zur Verfügung, als sie ursprünglich überhaupt haben wollte. Ampelparteien dafür, CDU dafür, mehr Geld da - eigentlich müsste die Sache geritzt sein. Deshalb erwarte ich, dass Minister Schnieder den Ausbau jetzt zur Chefsache macht und die Umsetzung endlich vorantreibt.

👷‍♂️👩‍🔧👩‍⚕️👨‍💻Die Bürgerinnen und Bürger in der Region haben lange genug gewartet. Es geht um Verlässlichkeit im Alltag, um Arbeitswege, um den Tourismus - und am Ende um Glaubwürdigkeit in der Politik."

SPD Schleswig-Holstein | SPD Nordfriesland | SPD Niebüll | SPD Gemeinde Sylt | SPD Südtondern Nord

29/09/2025

Stellungnahme zur Sylter Rundschau vom 29.09.2025: "Sylt will ein neues Pflegeheim"

Will Sylt wirklich ein Pflegeheim? CDU will stattdessen Gesprächskreis

„Sylt will ein neues Pflegeheim“ Leider entspricht die Headline tendenziell nicht dem Verlauf der Gemeindevertretungssitzung am 25. September. Nur der von der SPD eingebrachte Antrag wie auch der Ergänzungsantrag der Insulaner entsprechen dieser Zielsetzung. Der inhaltliche Kern des Überraschungsantrags der CDU dokumentiert nun wirklich nicht den Willen, konkret ein Pflegeheim zu errichten. Es geht nur um die Fortführung einer unverbindlichen Gesprächsrunde: „Die Bürgermeisterin wird beauftragt, zeitnah Gespräche mit den Johannitern, dem DRK, Vertreterinnen und Vertretern der Politik sowie mit den anderen Inselgemeinden aufzunehmen, um die Perspektiven und Möglichkeiten einer stationären Pflegeeinrichtung auf Sylt zu beraten.“ Dass Sylt ein neues Pflegeheim will, kann man dem Antrag bei bestem Willen nicht entnehmen. Jetzt soll sich also erst einmal eine Diskussionsgruppe ganz allgemein über das Thema unterhalten.
Interessant ist auch, dass dieser Antrag im Ältestenrat, der unmittelbar vor der Gemeindevertretung tagte, nicht von der CDU bekanntgemacht wurde. Und obwohl der „spontane“ Antrag in der Sitzung den Bürgervorsteher (CDU) überraschte, konnte der Text mittels Ratssaal-Beamer schon an die Wand geworfen werden. Zu einer Tischvorlage für die Mitglieder der Gemeindevertretung reichte es aber nicht.
Der Antrag der SPD hätte auch Planungssicherheit für das KLM gebracht, weil man dann das Pflegeheim noch rechtzeitig in die Pläne der Wohnsiedlung am Hugo-Köcke-Weg hätte einarbeiten können. Die Gemeinde verfügt aktuell über keine anderen geeigneten Grundstücke. Ein Ankauf anderer möglicher Areale würde das Projekt sinnlos verteuern.

Peter Marnitz
SPD-Fraktionsvorsitzender Gemeinde Sylt

Ein Gesprächskreis soll konkrete Pflegeheim-Planung ersetzenCDU verhindert Abstimmung über SPD-AntragViele positive Rück...
26/09/2025

Ein Gesprächskreis soll konkrete Pflegeheim-Planung ersetzen
CDU verhindert Abstimmung über SPD-Antrag
Viele positive Rückmeldungen gab es in den letzten Wochen für den Antrag der SPD-Fraktion, endlich mit den Planungen für ein dringend benötigtes Pflegeheim auf Sylt zu beginnen. Um die Grundstückssuche zu erleichtern, wurde das geplante Neubaugebiet am Hugo-Köcke-Weg vorgeschlagen. Bei der Entwicklung sollten, so der SPD-Antrag, die Betreiber der auf der Insel arbeitenden stationären (Johanniter und DRK) und ambulanten Pflegeeinrichtungen in den Planungsprozess mit einbezogen werden.
Daraus wird nun nichts, die CDU verhinderte mit einem nicht angekündigten Vorstoß in der Gemeindevertretung die Diskussion über den Antrag. Nun soll eine Gesprächsrunde mit der Bürgermeisterin, Johannitern, DRK und Vertretern aus der Politik zusammenkommen, „um die Perspektiven und Möglichkeiten einer stationären Pflegeeinrichtung auf Sylt zu beraten“, wie es wörtlich im CDU-Antrag formuliert wird. Statt einen realen Plan zu entwickeln, soll nun nebulös über „Perspektiven und Möglichkeiten“ geredet werden.
Verhindert wurde die Diskussion über den Antrag der SPD und auch einen Erweiterungsantrag der Insulaner, die ausdrücklich die Initiative der Sozialdemokraten begrüßten, durch einen Vorstoß der CDU-Fraktion Deren Antrag wurde in der Gemeindevertretung ganz plötzlich aus dem Ärmel gezaubert, die anderen Fraktionen hatten keine Zeit, sich mit dem Inhalt zu beschäftigen .
Der Bürgervorsteher (CDU) berief sich auf die Geschäftsordnung, als er den für alle anderen Fraktionen überraschenden Antrag als den weitestgehenden einstufte. Somit erhielt die CDU-Forderung, eine Gesprächskreis wiederzubeleben und mit den Amtsgemeinden Kontakt aufzunehmen, Vorrang vor den konkreten Anträgen von SPD und Insulanern.
Die größte Fraktion (CDU) und ihre Anhänger nutzten bei der Abstimmung über den kurzen Antrag ihre Mehrheit, um letztendlich den Startschuss für die Planung eines dringend benötigten Pflegeheimes buchstäblich auf die lange Bank zu schieben. Eine Gesprächsrunde ersetzt ein mögliches Planungsteam. Nun können sich Pflegebedürftige auf der „langen Bank" ausruhen, wenn sie auf den Umzug zum Pflegeheim auf dem Festland warten. Das war kein guter Tag für die Seniorinnen und Senioren der Insel. Es drängt sich der Eindruck auf, dass ihr Anliegen für eine politische Machtdemonstration missbraucht wurde.
Nach der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag (25.9.) ergeben sich auch einige lokalpolitische Fragen: Warum veröffentlichte die CDU ihren Antrag erst, nachdem die SPD den seit dem 10.9. vorliegenden SPD-Antrag begründete? Warum lag keinem Mitglied der Gemeindevertretung dieser Gegenantrag als Tischvorlage vor? (Der Bürgervorsteher beklagte sich in diesem Zusammenhang, dass ihn der Antrag der Insulaner erst um 16.11 Uhr vor der Sitzung erreicht habe. Der Insulaner-Antrag wurde als Tischvorlage allen GV-Mitgliedern zugänglich gemacht.) Warum wurde der Bürgervorsteher (CDU) so überrascht von diesem CDU-Antrag? Warum bewertete er den CDU-Antrag als weiterführenden Antrag, der nach Geschäftsordnung zuerst zu beraten ist? Warum soll die Bildung eines Gesprächskreises weiterführender sein, als die Planung eines Pflegeheimes unter Beteiligung eben dieses Gesprächskreises?

Unser MdB Truels Reichardt: Mehr Bundesmittel für Flugsicherungsleistungen auf Sylter FlughafenDer Haushaltausschuss des...
08/09/2025

Unser MdB Truels Reichardt: Mehr Bundesmittel für Flugsicherungsleistungen auf Sylter Flughafen

Der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages hat am Donnerstag, 4. September, seine Schlussberatungen über den Bundeshaushalt für das laufende Jahr abgeschlossen. In der Bereinigungssitzung haben die Haushälter beschlossen, im Einzelplan des Bundesministeriums für Verkehr die ursprünglich geplanten Mittel für die Erbringung gebührenfinanzierter Flugsicherungsleistungen um insgesamt 20 Millionen Euro zusätzlich aufzustocken. Damit ist die Finanzierung für das Jahr 2025 gesichert. Insgesamt stehen nun 50 Millionen Euro zur Verfügung. „Besonders freue ich mich, dass mit dem Beschluss auch der Flughafen Westerland/Sylt gestärkt wird – ein kleiner, aber für die Insel unverzichtbarer Flughafen“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Truels Reichardt.

„Die Vereinbarung im Koalitionsvertrag, Regionalflughäfen bei den Flugsicherungskosten zu unterstützen, zeigt Wirkung. Dass der Haushaltsausschuss nun zusätzliche Mittel bereitgestellt hat, ist eine gute Nachricht für unsere Region.“
Mit den Geldern wird die Flugsicherung an kleineren Flughäfen gewährleistet und damit Sicherheit, Daseinsvorsorge und Wettbewerbsfähigkeit gesichert. Nur wenn die Gebühren bezahlbar bleiben, können wichtige Aufgaben wie Rettungsflüge, Ausbildung und der Betrieb regionaler Flughäfen dauerhaft bestehen.
„Gerade für Sylt ist der Erhalt des Flughafens nicht nur aus wirtschaftlichen und touristischen Gründen entscheidend, sondern auch aus sicherheitspolitischer Sicht“, betont Reichardt. „Sollte der Sylt-Damm länger ausfallen und angesichts der eingeschränkten Hafeninfrastruktur in Hörnum, spielt der Flughafen eine Schlüsselrolle für Bevölkerungsschutz und Versorgungssicherheit. Deshalb ist es mir wichtig, dass die besonderen Bedingungen unserer Inseln und Halligen auch künftig berücksichtigt werden.“

Truels Reichard stand Rede und AntwortSPD Abgeordneter mit dem Bundestag-Infomobil in WesterlandFür knapp eine Woche mac...
16/08/2025

Truels Reichard stand Rede und Antwort
SPD Abgeordneter mit dem Bundestag-Infomobil in Westerland

Für knapp eine Woche machte das Bundestag-Infomobil Station vor dem Rathaus in Westerland. Hier hatte man die Gelegenheit, sich buchstäblich aus erster Hand über die Arbeit des Bundestages zu informieren. Insulanerinnen und Insulaner konnten auf diesem Wege auch ihren frisch gewählten SPD-Bundestagsabgeordneten Truels Reichard in direkten Gesprächen persönlich kennenlernen. Nicht nur SPD-Kommunalpolitiker wie der Ortsvereinsvorsitzende Gerd Nielsen oder der Fraktionschef Peter Marnitz diskutierten mit dem Abgeordneten, der schon früh am Morgen aus seinem Heimatort Mildstedt auf die Insel gekommen war, über die Möglichkeiten, Sylter Probleme mit bundespolitischer Hilfe zu lösen. So ging unter anderem um Sylter Immobilien im Bundesbesitz und die Möglichkeiten den Flughafen zu unterstützen. Viele Bürgerinnen und Bürger erkundigten sich aber auch, wie der Neuling im Bundestag seine ersten Wochen in Berlin erlebt hat.
Das Infomobil vor dem Rathaus fiel mit seiner Größe schon von weitem auf. Es ist 17 Meter lang, 26 Tonnen schwer und am großen Bundestagsadler zu erkennen.
Bereits seit 1990 geht es regelmäßig auf Tour durch die Wahlkreise. Das Infomobil zeigt mit einem multimedialen Angebot alles, was man über das Parlament und seine Abgeordneten wissen möchten. So erfährt man vor Ort alles über die Gremien des Deutschen Bundestages und die Personen dahinter. Für die ganz jungen Besucherinnen und Besucher gibt es auch eine Kinder-Ecke.
Bilder: Marco Freitag

Adresse

Stephanstraße 6a
Westerland
25980

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