12/10/2025
Toll, dass Markus Gieppner von den Insulanern, die Gründe öffentlich anspricht, und nicht nur mit Floskeln arbeitet 👍🤩🖋
Auszug:
Der Chef der Wählergemeinschaft „Die Insulaner“, Markus Gieppner, stellt fest, dass die Kritik von außen bereits eine Debatte im Inneren ausgelöst hat. „Es lässt sich ja nicht bestreiten, dass hier einiges gemacht werden muss. Die Ursache des Übels hat der Minister allerdings nicht miterzählt, vielleicht weil ihm bewusst ist, dass die Landesregierung indirekt dafür mitverantwortlich ist.“
Westerland: Es herrschte Stillstand, der die Fußgängerzone in Mitleidenschaft zog
Gieppner (59) spielt darauf an, dass infolge von Querelen zwischen der Gemeinde Sylt und der kommunalen Aufsicht jahrelang kein Haushalt aufgestellt werden konnte. Was wiederum bewirkte, dass die Gemeinde ihrem Auftrag, den öffentlichen Raum permanent in Schuss zu halten, nicht nachkommen konnte. Es herrschte Stillstand, der zwangsläufig die Fußgängerzonen in Mitleidenschaft zog. „Einiges ist auf der Strecke geblieben, man sieht viel Rost und abgeplatzte Farbe“, kritisiert auch Gieppner. „Da müssen wir verschönern und modernisieren, damit das Gesamtbild wieder zum Charakter einer Top-Destination passt, als die sich Sylt ja begreift.“
Ähnlich denkt Carsten Wegst, Inhaber eines Andenkengeschäfts in der Friedrichstraße. Er wähnt Westerland auf abschüssiger Piste. Ostseebäder wie Grömitz und Scharbeutz, hätten – zum Teil mit EU-Geldern – massiv in die Aufenthaltsqualität investiert und drohten, Sylt den Rang abzulaufen. „Da müssen wir nachziehen, sonst verlieren wir Touristen an die Konkurrenz.“ Dabei sei keineswegs alles schlecht, beschwichtigt Wegst: „Strand, Parkanlagen oder Kinderspielplätze befinden sich in einem guten Zustand.“
Sylt: Im Fadenkreuz der Kritik steht die Kurpromenade